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Zentralbanken im Osten wie im Westen stützen den Goldpreis

Die Welt wird nicht in der Lage sein, die enormen Schuldenlasten zu finanzieren, die in den kommenden 10 Jahren anstehen werden. Die Konsequenz wird unbegrenzte Geldschöpfung sein, die dann zur finalen Zerstörung des Papiergeldes führen wird. 

Gold, Zentralbanken (Foto: Goldreporter)

Von Egon von Greyerz, Matterhorn Asset Management AG

Gold erhält inzwischen die volle Unterstützung westlicher wie östlicher Zentralbanken. Edelmetallinvestoren können mit voller Zuversicht physisches Gold, Silber sowie Platin kaufen und halten – im besten Wissen darum, dass die Maßnahmen der Zentralbanken im Westen wie im Osten dafür garantieren, dass der Goldpreis nur steigen kann. Die erhaltene Unterstützung aus West und Ost unterscheidet sich jedoch ganz deutlich in ihrer Form. Seit Jahrzehnten sind die westlichen Zentralbanken keine Freunde des Goldes und haben ihre Bestände deutlich reduziert.

Wie man im Chart unten sehen kann, sanken die Gesamtbestände der Zentralbanken von 38.000 Tonnen – zu Spitzenzeiten Anfang der 1960er – auf 30.000 Tonnen im Jahr 2006. Auf der Verkäuferseite standen ausschließlich die westlichen Zentralbanken.

Der Chart zeigt auch, dass die Zentralbanken im Umfeld fallender Märkte verkauften und somit die schnellen Kursverluste in der Tat verursachten. Die Bank of England und die Schweizer Nationalbanken verkauften den Großteil ihres Goldes direkt am Markttief. So viel zum Verständnis der westlichen Zentralbanken von Gold!

Geldschöpfung stützt Gold

Doch wie kann man den westlichen Zentralbanken unterstellen, sie würden den Goldkurs stützen, wenn sie eben dieses seit 40 Jahren verkaufen? Erstens haben sie seit Ende der 1990er/ Anfang der 2000er ihre physischen Goldverkäufe eingestellt. Somit drücken sie den Goldpreis auch nicht mehr offen. Allerdings verkaufen sie woanders aktiv Gold – natürlich am Papiermarkt.

Zweitens – und das ist der entscheidendere Punkt – haben sie durch unverantwortliche Maßnahmen im Bereich Geldschöpfung und Kreditexpansion die perfekte Umgebung für eine sich beschleunigende Währungsentwertung in den kommenden 5-7 Jahren geschaffen, welche Gold – in Fiat-Geld betrachtet – immer wertvoller machen wird.

Je höher die Schulden, desto höher steigt Gold

Seit Nixon fataler Entscheidung, die Golddeckung des Dollars und des Währungssystems 1971 zu beenden, ist die Schuldenlast exponentiell angestiegen. Der Chart unten zeigt, dass die Schulden jetzt untragbare Stände erreichen. Allein in diesem Jahrhundert haben sich die Schulden von 80 Billionen $ auf jetzt 250 Billionen $ verdreifacht. Seit 2006, dem Beginn der Finanzkrise, haben sich die Schulden verdoppelt!

Auch angesichts manipulierter Zinssätze – von negativ auf nur ein paar Prozentpunkte in den meisten Ländern –, ist die Zinslast schon jetzt höher als es sich die meisten Nationen leisten können. Der 35-Jahre-Zinszylus hat im Jahr 2015 die Aufwärtswende vollzogen, und wahrscheinlich werden wir mindestens 15 -16 % erreichen wie in den späten 1970er und frühen 1980ern.

Galoppierende Verschuldung ist unfinanzierbar

Nehmen wir an, dass sich die Schulden bis 2030 „nur“ verdoppeln werden. Möglicherweise ist das viel zu konservativ mit Blick auf all die Probleme, mit denen die Welt in den kommenden zehn Jahren zu kämpfen haben wird. Nichtsdestotrotz würde eine Verdoppelung der Schulden bedeuten, dass sich bis Ende der 2020er eine globale Schuldenlast von 500 Billionen $ angesammelt haben wird. Eine halbe Billiarde Schulden ist eine Menge, die sich buchstäblich niemand mehr vorstellen kann. Doch nehmen wir an, dass die Zinssätze bis dahin auf „nur“ 15 % gestiegen sein werden. In diesem Fall würde eine globale Zinsrechnung von 75 Billiarden $ anstehen! Setzt man das zum derzeitigen globalen BIP ins Verhältnis, so würden die zukünftigen Zinskosten fast der gesamten heutigen Produktion von Gütern und Dienstleistungen entsprechen.

Wahrscheinlich wird auch das globale BIP bis dahin gestiegen sein, allerdings könnte eine Implosion der Weltwirtschaft ohne Weiteres für einen Rückgang des BIP um 30-50 % sorgen. Der wichtigste Grund für einen nominalen Anstieg des BIP wäre Hyperinflation. Allerdings dauert eine Hyperinflation in der Regel nur einige Jahre, worauf eine Implosion der Wirtschaft folgt. Über solche Zahlen lässt sich streiten, und keiner kann den exakten Lauf der Dinge vorhersagen. Eines ist jedoch sicher: Die Welt wird nicht in der Lage sein, die enormen Schuldenlasten zu finanzieren, die in den kommenden 10 Jahren anstehen werden.

Die Konsequenz wird unbegrenzte Geldschöpfung sein, die dann zur finalen Zerstörung des Papiergeldes seit der Gründung der Fed 1913 führen wird. Man darf nicht vergessen, dass alle großen Währungen in den letzten 100 Jahren schon 97-99 % ihres Wertes gegenüber Gold verloren haben. Die verbleibenden 1-3 % werden innerhalb der nächsten 10 Jahre verschwinden, wahrscheinlich innerhalb der nächsten 5-7 Jahre. Doch Folgendes sollte verstanden werden: Die im Vergleich zu 1913 verbleibenden 1-3 % sind unsere heutigen 100 %; das heißt also, dass die Währungen ganz auf NULL fallen werden.

Eine totale Katastrophe für das Währungssystem

Wie Mises 1949 schrieb:

„Es gibt keine Möglichkeit, den finalen Zusammenbruch eines Booms zu verhindern, der durch Kreditexpansion erzeugt wurde. Die einzige Alternative lautet: Entweder die Krise entsteht früher durch die freiwillige Beendigung einer Kreditexpansion, oder sie entsteht später als finale und totale Katastrophe für das betreffende Währungssystem.

Da haben wir es also: „eine finale und totale Katastrophe für das Währungssystem“. Genau das wird die Welt in den kommenden Jahren erleben. Niemand darf glauben, dass es diesmal anders kommen wird und dass die Zentralbanken all das nicht zulassen würden. Ganz im Gegenteil: Die Zentralbanken haben diese Situation geschaffen und sie sind die Garantie dafür, dass es soweit kommen wird. Es gibt nichts Neues unter der Sonne – „Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück – NULL“, das meinte 1729 Voltaire.

Zwischen 180 bis 280 A.D. sank der Silbergehalt des Silber-Denars von fast 100 % auf 0 %. So druckten die Römer Geld. Es wäre ein schwerer Fehler, zu glauben, dass es diesmal nicht passieren wird – nach der größten globalen Kreditexpansion aller Zeiten.

Das wird zur Folge haben, dass alle Währungen praktisch wertlos werden, so wie in Venezuela heute. Gold wird wie eh und je glänzen, indem es seine Kaufkraft erhält, während sich die Währungen komplett entwerten. Aufgrund der Schwere der kommenden Krise werden die Edelmetalle nicht nur ihre Kaufkraft erhalten, sondern wahrscheinlich viel besser abschneiden. Venezuela – ein ölreiches und einst florierendes Land – ist unter dem sozialistischen Regime ökonomisch, politisch und moralisch zusammengebrochen. Ungefähr 80 % der Bevölkerung bekommen nicht ausreichend Nahrung, zudem breiten sich Verbrechen und Krankheiten ungezügelt aus.

Das oben Geschriebene erklärt also, inwieweit die westlichen Zentralbanken in den kommenden Jahren als stützende Goldpreisgarantie funktionieren werden. Der Osten, der die Konsequenzen der idiotischen Politik des Westens schon seit einer ganzen Weile begriffen hat, hört nicht auf, Goldmengen anzukaufen, die fast der jährlichen Bergbauproduktion entsprechen. Wie der Chart unten zeigt, hat China seit 2008 17.000 Tonnen Gold gekauft. Seit 2013 wachsen die Kaufmengen deutlich an. In den sechs Jahren zwischen 2013 und 2018 hat China 13.000 Tonnen gekauft, was praktisch der gesamten globalen Goldbergbauproduktion, abgerechnet Chinas eigener, entspricht.

Westliche Banken reduzieren Goldbestände
Lesen Sie weiter auf Seite 2


Genial einfach, sicher und günstig: Gold vergraben, aber richtig!


Was tun bei Goldverbot oder Goldengpass? Notfallplan für Goldanleger

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Short URL: https://www.goldreporter.de/?p=79647

Eingetragen von am 10. Dez. 2018. gespeichert unter Banken, Gastartikel, Gold, Goldpreis, News, Währung. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

19 Kommentare für “Zentralbanken im Osten wie im Westen stützen den Goldpreis”

  1. … ich find den so süss wenn er Woche für Woche den Untergang predigt.

    • @los wochos
      Wäre Ihnen lieber, er würde slles palletti und weiter so predigen ?
      Das können Sie bei der Einheitspresse hier haben.

      • Nein, aber ich denke wir haben doch noch einiges an Zeit, bevor das Finanzsystem über den Jordan geht. Jetzt kommt erst einmal Schuldenmachen auf der gesamteuropäischen Ebene. … und danach fällt denen auch noch was ein, woran wir jetzt nicht denken und Greyerz auch hnicht. … und ganz am Ende kommt ein Goldverbot und dann können wir mit unseren Goldmünzen Bleigiessen zu Sylvester.

        https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2018/12/09/eu-will-weichen-fuer-gemeinsame-schulden-stellen/

        • Wolfgang Schneider

          @LosWochos
          Vergemeinschaftung der Schulden? Mit Macronesien?
          Nicole – Papillon Songtext (neu)
          https://www.youtube.com/watch?v=UYeZLWKmrvI
          Er saß still auf einer Parkbank, der Macron Emmanuel,
          und sie nahm ihn ganz behutsam bei der Hand.
          Doch da spürte sie sein Zittern, und sie ließ ihn wieder frei,
          und Angela rief: Komm in ein schönes Land.
          Denn für dich gibt’s keine Grenzen, und dich hält auch niemand auf,
          und du bist so frech, du lügst im Windeshauch.
          Und sie war ein bißchen neidisch, denn er log nur so drauf los,
          und sie wünschte sich so sehr, sie könnt‘ das auch.

          Oh Macron, oh Macron, oh Macron, flieg mit all uns’ren Geldern davon,
          trag‘ den Funken der Hoffnung ins Frankenreich hinein,
          laß‘ die Menschen wieder froh und flüssig sein.
          Oh Macron, oh Macron, oh Macron, kommst mit all deinen Schulden davon,
          denn du lügst unverschämt, daß sich jeder Balken biegt,
          und du schaffst es, daß der Geldstrom nie versiegt.

          Und im Geist sah ich die Leute, Deutschlands Sparer munt’res Heer,
          und die Menschen sah’n ihm freundlich lächelnd zu.
          Und sie fingen an zu löhnen, und sie riefen: Für Macron –
          wir sind gerne für Emmanuel die Kuh.
          Plünderst Hollands Tulpenfelder, dafür Rosen in Versailles
          und in Deutschland blühte das Bezahlmichnicht.
          Englands blaue Blume Brexit, in Athen der rote Mohn,
          alle Euro-Blüten frisch im Sonnenlicht.

          Oh Macron, oh Macron, oh Macron, …

          Plötzlich sah ich den Schatten über ihm,
          und ein schwarzer Schwan, der stieß herab,
          doch mein Freund schwebte unversehrt davon –
          Glück gehabt, mein Macron!

          Oh Macron, oh Macron, oh Macron, …

          Manchmal wünsch‘ ich mir so sehr, ich könnt‘ für immer bei dir sein –
          flieg davon, mein Macron, mein Macron.

          • Hallo Wolfgang Schneider,
            du solltest dies vertonen lassen und eine CD rausbringen. Das würde die Menschen zumindest ein wenig aufheitern, wenn Sie jeden Tag für dieses System arbeiten gehen und immer weniger hängen bleibt zum Leben.

            • Wolfgang Schneider

              @Familienvater
              Aufheitern? So sie noch drüber lachen können …
              DER HEILIGE KRIEG
              https://www.youtube.com/watch?v=J4Yg-Y3Dxqo

              Steh auf, steh auf, du Euroland, heraus zur großen Schlacht!
              Den Druckerpressen Widerstand, das wäre doch gelacht!
              /Refrain 2mal/ Es breche über sie der Zorn wie finstre Flut herein.
              Es soll das Gold des Volkes, das Gold der Menschheit sein.

              Den Drückern bieten wir die Stirn, den Mördern der Ideen.
              Die Peiniger und Plünderer, sie müssen untergehn.
              /Refrain 1mal/ Es breche über sie …

              Der schwarze Schäuble schwebt nicht mehr als Schatten über’s Land.
              Und NWO verheert nicht mehr uns‘ Feld und Flur und Strand.
              /Refrain 1mal/ Es breche über sie …

              Wir sorgen dafür, daß der Brut die letzte Stunde schlägt.
              Den Drückern ein- für allemal das Handwerk jetzt gelegt!
              /Refrain 2mal/ Es breche über sie …

        • @los wochos
          kann sein, kann auch nicht sein. Und weil das so ist, braucht man eine Versicherung.
          Ich denke, ich habe noch Zeit mit Krankheiten, lebe erst mal gesund.
          Also brauche ich doch keine Krankenversicherung, oder ?
          Die Versicherung gegen Finanzkatastrophen ist und bleibt das Gold.
          Deshalb horten es ja die Notenbanken und zwar physisch und nicht als ETF. Wozu wohl, wenn sie es gleichzeitig als unnütz verdammen. ?
          Dies ist die Gretchenfrage.
          Wie hälts du es mir Gold ?

        • @LosWochos

          Lass das Denken sein,es gehört offensichtlich nicht zu deinen Stärken.
          Zum gefühlt eine Millionsten Mal, Gold ist ein strategisches Investment, nix für Spekulanten, nix für Leute es in 14 Tagen zum Millionär zu bringen hoffen. Der Greyerz hat völlig Recht, nicht in allem, aber zumindest was die Verschuldung und deren Konsequenzen betrifft. Als die Notenbanken Anfang des Jahrtausends glaubten Gold verkaufen zu können, habe ich zugegriffen.

          Diese meine Entscheidung, gehört zu den glücklichsten meines Lebens und damals kann ich den Greyerz noch gar nicht, aber immerhin hatte ich Robert Kurz gelesen.

          DER LETZTE MACHT DAS LICHT AUS

          Zur Krise von Marktwirtschaft und Demokratie

          von Robert Kurz

          Wenn nach dem Ende des Realsozialismus und dem Zusammenbruch der sogenannten dritten Welt auch die westliche Siegergesellschaft den Endzustand des Schlepplifts von Alexis Sorbas erreicht, wird es Zeit, sich über Demokratie und Marktwirtschaft einige unkonventionelle Gedanken zu machen.

          Der heutige Weltzustand, der sich in einer nicht anden wollenden Abfolge von Schreckensnachrichten manifestiert, beginnt auf den Straßen Frankreichs die letzten Wohlstandsenklaven einer aus den Fugen geratenen Welt zu erreichen.

          Der Endgültige Zusammenbruch der kapitalistischen Moderne wird keine Inseln der marktwirtschaftlichen Seligkeiten zulassen. Ob Globalisierung des Kapitals oder der von einem amerikanischen Trumpeltier von der Kette gelassener Protektionismus, ob Steuern und rauf und Zinsen runter oder umgekehrt, was es auch ist, was die Psychotiker des herrschenden Wahnsinns beschließen, es kann nur das Falsche sein. Die weichgespülten Illusionen derer die als Experten gepriesen werden,müssen und werden an den Realitäten zerbrechen.

          Wer allen Ernstes daran glaubt, dass die da oben sich schon etwas einfallen lassen werden – und wenn es ein Goldverbot ist – beweist damit nur, dass er nicht begreift, was vor sich geht. Auch ein staatlicher Repressionsapparat ohnedem sich ein Goldverbot wohl kaum wird durchsetzen lassen, hat seinen Preis und wer diesen zahlen soll, wenn alle Pleite sind, ist eine Frage die Niemand beantworten kann.

          Apropos Goldverbot, ich selbst komme aus einem Land, indem faktisch ( fast ) alles verboten war, es wurde freilich trotzdem gemacht. Das ist der Ossi-Vorteil, wir wissen wie Krise geht und uns kümmern Verbote – Gold hin oder her – einen feuchten Kehricht.

    • @LosWochos
      Der muss seine Brötchen auch bezahlen. Solange Leute den Senf glauben, den er schreibt, lässt sich das gut vermarkten.

      • @grandmaster
        bezahlen erst mal mit Lebensmittelkarten und bei Rationalisierung.
        Danach Hyperinflation, bezahlen mit der Schubkarre.
        Danach neue Währung, Zwangshypotheken und Enteignung von Testguthaben. Aktien auf den Toilettenhäuschen und Firmen erst mal im Schuppen.
        Übrigens, für Chartisten:
        Todeskreuz beim S&P 500, beim DAX und beim DOW.
        Dazu Streiks, Unruhen und Kriegsdrohungen.
        Wie schmeckts ?

        • Wolfgang Schneider

          @renegade
          https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-12/theresa-may-verschiebt-laut-berichten-abstimmung-ueber-brexit
          Weil Du grad was von Kriegsdrohungen sagst. Theresa May hat die Abstimmung über den Brexit im Londoner Parlament verschoben. Kann sein, daß es zu einem unkontrollierten, kalten Brexit kommt. Brüssel winkt mit dem Zaunpfahl, man könne ja auch die Nordiren und Schotten (mit den Gas- und Erdölreserven und Fischgründen) auf seine Seite locken, wenn London nicht spurt. Das kann richtig böse werden, wenn London, anstatt die zig Mia. € Austrittsgebühr zu zahlen, den langen Mittelfinger zeigt. Daß Berlin an dem Dilemma ganz unschuldig ist, mag wohl niemand behaupten. Tatsache ist, daß es strategisch unklug war, 427 Tonnen der Goldreserven des Bundesbank in London zu belassen. Schließlich gab es einen Präzedenzfall, denn GB weigerte sich, 14 Tonnen Staatsgold an Venezuela zurückzugeben. Gregor Gysi meinte 1990 mal im Vorfeld der deutschen Wiedervereinigung, daß die Situation in Europa der vor dem 1. WK gleicht. Da haben 2 Urgroßväter von mir jeder dem Kaiser eine kleine Truhe voll Goldmünzen gegeben, waren beides wohlhabende Bauern. Ob die Leute diesmal mit Hurra und Freudentränen der Mutti oder Mutti 2.0 ihr Gold für einen Ring aus Eisen überlassen, wage ich zu bezweifeln.

  2. Lustig, wie die Links Presse weltweit vor pausbäckiger Wut sich die Fingern wind schreibt.
    Gegen Trump und gegen den Brexit.
    Klar, UK gehört zu den Leistungsträgern der EU und sagen die good bye, dann gibts weniger für die Schmarotzer. Und Trump macht der deutschen Industrie den Garaus, also zahlt auch die weniger Beiträge für Berlins Hedonisten.
    Das wird nun eng für die Sozis, ist ihnen auch noch das Feindbild Merz davongelaufen. Und nun haben sie den Salat, mit der Annegret.
    Vielleicht sollten die Transfer Leistungsempfänger mal anfangen den Hintern zu bewegen, anstelle sich um die Stütze zu kümmern.
    Der Crash wird nämlich alle hinwegfegen und die Gesellschaft säubern, vom faulen Fleisch.
    Zeit wirds.

  3. Heute in der Presse:
    Mey versetzt Börsen Tiefschlag ! Gestern war es Trump und morgen wird es Karl Lagerfeld oder Otto Walkes sein, welcher den DAX den Schlag versetzt.
    Ob der ex und grandmaster sich noch eine Bratwurst auf dem Weihnachtsmarkt leisten kann ?
    Mich würde grausen, wenn ich die Börsennachrichten lese.
    Da helfen auch die Hausfrauen nichts, welche nachbörslich immer den DAX und DOW hochkaufen.

  4. @renegade Wenn man wie ex den ganzen Tag mit Zusammenrechnen der monatlichen Dividendenzahlungen ausgelastet ist, hat man doch nun wirklich nicht noch Zeit sich um so ein paar läppische Kursverluste zu kümmern.Man muss Prioritäten setzen im Leben.Für ARD/ZDF -Gläubige :Ironie aus

    • @materialist
      leider. leider werden Dividenden nur einmal pro Jahr bezahlt. So 30 cent pro Aktie, wenns gut läuft. Und such nur, wenn man die Aktie zum Dtichtag noch hält. Nach Dividendenzahlung geht jede Aktie erst mal in den Keller.
      Denn die Dividende ist im Kaufpreis drinnen.

    • Wolfgang Schneider

      @materialist
      Daher aus gegebenem, traurigen Anlaß:
      https://www.youtube.com/watch?v=ehl6F90rj3U

      Ich hatt‘ einen Derivaten, einen schlimmeren findst Du nit.
      Den Ratschlag kluger Leute, den wischte ich beiseite.
      Verbohrt auf Schritt und Tritt, verbohrt auf Schritt und Tritt.

      Schwarzer Schwan, der kam geflogen, sag mir mal, was willst Du hier?
      Man hat mich angelogen, daß sich die Balken bogen,
      der Schwan kommt auch zu mir, der Schwan kommt auch zu mir.

      Will ihm den Junk-Bond reichen, hier nimm das Derivat,
      er ließ sich nicht erweichen, konnt‘ ihm den Bond nicht reichen,
      war nicht mein Kamerad, war nicht mein Kamerad.

  5. Glaubt hier wirklich jemand an den Vollzug des BREXITs?? Die seinerzeit von May angestoßenen Parlamentsneuwahlen, trotz eigener Mehrheit, waren wohl der beabsichtigte Ausstieg aus demselben.
    ——————————————–
    Was die hier vermutete/erhoffte(?) neue Währung angeht, es dürfte sich spätestens nach dem kommenden (baldigen?!) Crash um eine virtuelle handeln (Schweden probiert´s derweil schon ´mal aus).
    ——————————————–
    EM, mit oder ohne Verbot, dürften dann obsolet sein. Handel, im Kleinen wie Großen, könnte auf jene beschränkt werden, die ideologisch konform gehen (China macht´s auf seine Weise vor, wer sich aus der Sicht der Politbonzen unangemessen verhält, darf nicht reisen – nur ein kleiner Vorgeschmack, was eine Diktatur sich einfallen lassen kann.
    ——————————————–
    Indien wiederum hat ca 95% seiner Bevölkerung biometrisch erfaßt [und bekanntermaßen die großen Geldscheine – nur temporär?- abgeschafft].
    ——————————————–
    Die vermutlich bevorstehende VerCHIPung streckt auch schon ihren dreckigen Hals aus der Deckung (auch hier sind, nicht nur, die Schweden dabei). Ob mit oder ohne Einbindung des (virtuellen) Geldsystems, erscheint fast egal. Die (auch) damit (fast) perfekte (Individual-) Überwachung läßt Schlimmes erwarten, wogegen „1984“ ein Kinderspielplatz war/wäre.
    ——————————————-
    Vor diesem wahrscheinlichen Szenarium, erscheinen manche hier gemachten Äußerungen, recht kindlich, zumal die herrschende (Globalisten-) Clique noch ´ne Menge Schmerz-Mittel (mit Bindestrich! Also keine Analgetika = „Antischmerzmittel“!) aus dem Hut zaubern dürften.
    ——————————————-
    Ich behaupte: Das ist keine „VerschwörungsTheorie“, sondern eine milde Darstellung der laufenden VerschwörungsPraxis. Das hier oft global betrachtete Ost-West-Denken dürfte mehr oder minder (genauso wie das „Links-Rechts-Denken“) schon Historie sein.
    —————————————–
    Stattdessen läuft wohl alles auf eine globale Diktatur, wenn nicht Tyrannei, hinaus. Vorboten sind schon längst aufgetaucht, sie müssen hier wohl nicht aufgezählt werden. MfG MK

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