Bloomberg Economics erwartet wegen der Folgen des Iran-Kriegs länger erhöhte Leitzinsen. Auch die Renditen 10-jähriger Staatsanleihen ziehen wieder an.

Zinserwartungen bleiben erhöht
Die Folgen des Iran-Kriegs könnten die Zinsen weltweit länger hoch halten. Bloomberg Economics rechnet damit, dass die Leitzinspfade vieler Zentralbanken bis 2028 um bis zu einen halben Prozentpunkt höher liegen als vor dem Konflikt erwartet.
Der Iran-Krieg könnte die Zinsen weltweit länger hoch halten. Steigende Anleiherenditen bleiben damit ein Belastungsfaktor für Gold.
Grund ist vor allem der Inflationsdruck durch den vorübergehenden Energieschock rund um die Straße von Hormus. Zwar sind die Ölpreise nach der Waffenruhe wieder gefallen. Doch laut Bloomberg Economics wirken die Preisschübe weiter nach und erschweren den Zentralbanken eine schnelle Rückkehr zu niedrigeren Zinsen.
Vorläufig restriktivere Geldpolitik
Für die US-Notenbank Fed wird bis Ende 2026 nun ein unveränderter Leitzins von 3,75 Prozent erwartet. Erst 2027 könnten laut den Experten wieder Zinssenkungen folgen. Bei der Europäischen Zentralbank rechnet Bloomberg Economics dagegen noch mit einer weiteren Anhebung des Einlagensatzes auf 2,50 Prozent, bevor später wieder Lockerungen möglich werden.
Marktzinsen ziehen an
In diesem Umfeld sind die Renditen 10-jähriger Staatsanleihen zuletzt wieder gestiegen. Das zeigt die wöchentliche Analyse von Goldreporter. So rentierten entsprechende US-Papiere zu Wochenbeginn mit 4,47 Prozent, nach 4,39 Prozent in der Vorwoche.

Angesichts dieser Zinserwartungen sind auch die Renditen im Euroraum merklich gestiegen. 10-jährige Bundesanleihen wurden am Markt mit Zinsen von 2,93 Prozent gehandelt (Vorwoche: 2,86 Prozent). Auch die Zinsen für japanische Staatsanleihen setzen ihren starken Aufwärtstrend fort. Schon zu Jahresbeginn sprachen Beobachter von einem Renditeschock. Japan gehört zu den Ländern mit der weltweit höchsten Staatschuldenquote (über 230 Prozent). Diese Entwicklung spricht für einen langfristig weiter ansteigenden Goldpreis.
Mehr dazu: Goldpreis: Japan-Schock treibt Gold über 5.000 USD
Goldpreis und Zinserwartungen
Für den Goldmarkt bleibt damit das Zinsumfeld ein wichtiger Belastungsfaktor. Höhere Realzinsen können die Attraktivität zinsloser Anlagen wie Gold dämpfen. Gleichzeitig machen die Prognosen deutlich: Geopolitische Krisen wirken nicht nur auf Ölpreise und Inflation, sondern können auch die Entscheidungen der Notenbanken beeinflussen.
Auf lange Sicht werden die ungezügelte Verschuldung und die systematische Kaufkraftdezimierung des Geldes auch zu einem höheren Goldpreis führen. Kurzfristig wird die Kursentwicklung bei Gold und Silber aber stark von technischen Faktoren dominiert.
Mehr dazu: Geldpolitik & Zinsen und ihr Einfluss auf den Goldpreis
Ganz entspannt bleiben. Die Schuldenexplosion weltweit wird den Goldpreis ebenfalls explodieren lassen. Nur der Himmel ist die Grenze
@Frosch
Meckern kann man nun ja wirklich nicht üver den Goldpreis. Der ist ja von 2.000 US $ bis 4.000 jetzt förmlich explodiert. Meckern können nur die, welche zum falschen Zeitpunkt auf den Goldzug gesprungen sind um schnell Gewinne zu machen. Die wurden förmlich abgewatscht. Also danach nicht wieder schnell abgesprungen sind.
Doch das ist bei physischen Goldkäufen in diesen kurzen Zeitsprüngen fast immer mit Verlusten oder zumindest mit blauen Augen Verknüpft.
Man verliert bei solchen Geschäften meist um die 300 Euro das Unzerl.
Da dann doch lieber Papier Gold auf den Zug.
Sie haben vollumfänglich recht, Herr Frosch.
Selbst mit den ausgefuchstesten Zinsmodellen sind diese Schulden nicht mehr zu stemmen. Jede kreditgebende Bank würde und müsste die Reissleine ziehen.
Ich frage mich, warum man bei den Peanuts Schulden von Lehmann oder CS so ein Theater machen musste.Das war doch nichts zu heute.
@Frosch
Es ist die Fragen aller Fragen , wann wird der Vertrauenserlust
in eine Währung so groß, daß sie wertlos wird.
Bei 40 Billionen $ oder 400 $. Oder schaffen es die Regierenden
zuvor, daß es für alle nur noch die elktronische Währungen gibt.
Dann gibt es schier unbegrenzte Möglichkeiten, Währungen zu retten.
Würde mir nicht zu große Hoffnungen machen, daß es dann auch für
Gold schon fertige Handlungspläne existieren.
In der C-Krise fand mein Einstieg statt. Beruflich mit Existenzsorgen behaftet, sollte mir das angelegte Ersparte diese Existenzangst nehmen und Ruhe und Sicherheit geben. 3 Jahre habe ich mehr oder weniger die Preise nicht verfolgt, und da gab es noch außerordentliche Tiefen…. Dann waren Papierfähnchen wieder angesammelt, habe aber Banken nicht sooo ins Geschäft kommen lassen wollen und Kredite getilgt. Eigentlich laut Jochen Staiger, der empfahl das an geeigneter Stelle. Was jetzt übrig ist, wird in Kanarienvögel getauscht. Sissi und Franzl machen es noch möglich. Mein Problem mit dem Warten, was ich problemlos kann, ist die neue EU-Regel ab 10.7.2027. Wann Österreich oder gar die Schweiz diese umsetzen, ist fraglich, oder gar vorziehen? Allerdings müsste unsere DDR 2.0 diese eigentlich auch umsetzen und wieder bis 3000€ Tafelgeschäfte zulassen!?
Nun der Kurs am Do 11.6., einen Tag vor Muscs großem Auftritt, als der erste Billionär, war der Kurs physisch (GVS) unten, sprich mittags um 14.30 bei 3590€. Ähnlich noch am Juni Monatsende. Alles nur sehr kurzzeitig.
Das wurde auch auf Goldseitenartikel erwähnt, starke Kursabfälle nur für Stunden oder gar Minuten. Anonym faktisch nicht machbar. Es kommen noch 2 IPOs, dann krasse weitere fast 1 Billion USD Staatsanleihen in den nächsten knapp 12 Monaten und die Alteigentümer von der pandemieähnlichen Propoagandashow mit Spacex können in den nächsten 12 Monaten auch so einiges verkaufen, wie hier im Forum vorgerechnet wurde und dafür wurden mal eben die Nasdaq100 Aufnahme und sonstige Bedingungen geändert. Trump machts möglich. Da kann auch schon mal eine Rote Karte im Fußball wieder mit seiner besonderen Art der Verhandlungen aberkannt werden….Wellig wirds auf jeden Fall, Sturmböhen inclusive.
Danke an alle für das Mitlesen können seit letztem Sommer!
Es wird kein Crash geben evtl kurz vor der Digitalisierung…..
die Welt gehört den Verbrechern sicher war es schon immer so aber diese Generation hat jegliche Moral abgelegt….
Der Mensch wird sich selbst vernichten und das ist gut so ….
war auch sicher schon öfter so …
Der Mensch ist primitiv und ängstlich das hört man hier im Forum oft
Jeder versucht sich seine goldene Situation schön zu denken ……Kann man auch wenn es ein glücklich macht …Das wär dann das primitive …
Das Einzige was mehr Wert hat als Gold ist machen können und wissen …..
Gute Bildung praktische Intelligenz und machen
(Evolution)