US-Banken sind im Zuge des historischen Silberpreis-Anstiegs im Silber-Futures-Handel erstmals auf der Käuferseite gewechselt.
Silberpreis-Rally nimmt weiter Fahrt auf
Der Silberpreis vollzieht seit Monaten eine atemberaubende Rally, die alle Silbermarkt-Entwicklungen der letzten Jahrzehnte auf den Kopf stellt. Am Montag zog der Kurs um weitere 6 Prozent an und erreichte am europäischen Spotmarkt Rekordkurse über 85 US-Dollar pro Unze (knapp 73 Euro). Im vergangenen Jahr stieg der Silberpreis um 158 Prozent, und seit Jahresbeginn hat sich Silber um weitere 14 Prozent verteuert.
US-Banken steigen erstmals netto long ein – ein Signal mit Sprengkraft für den Silbermarkt.
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Fundamentale Gründe
Eine starke asiatische Silbernachfrage (u.a. China, Indien) mit deutlichen Silberpreis-Aufschlägen in Shanghai, Exportbeschränkungen Chinas und Knappheitssignale weltweit treiben gepaart mit weiteren spekulativen Käufen den Kurs immer weiter nach oben.
US-Banken plötzlich netto long bei Silber
Dass es sich hierbei um eine außergewöhnliche Entwicklung handelt, zeigen auch die jüngsten Berichtsdaten der US-Börsenaufsicht CFTC. Denn laut Bank Participation Report sind die US-Banken im COMEX-Handel mit Silber-Futures im Dezember erstmals auf die Käuferseite gewechselt. Anfang Januar haben diese fünf, nicht namentlich genannten, US-Häuser ihre Netto-Long-Position weiter ausgebaut.
Denn per 6. Januar 2026 waren diese Institute mit 1.047 Kontrakten (ca. 162 Tonnen Silber) netto-long positioniert – eine Steigerung um 35 Prozent gegenüber Dezember.

Hintergrund
Mit dem Abbau ihrer Short-Positionen reduzieren die Banken auch ihre finanzielle Risiken im Zusammenhang mit einem stark steigenden Silberpreis. Der mit Abstand größte Silber-Player ist JP Morgan (JPM). Die US-Investmentbank hält auch an der COMEX das größte Silberlager. Ihr Silber-Inventar wurde zuletzt mit 183,4 Millionen Unzen angegeben – rund 5.700 Tonnen. Das entsprach 42 Prozent des gesamten COMEX-Silbers. Von der JPM-Menge war aber nur 9 Prozent als sofort lieferbar ausgewiesen (Kategorie „registered“).
Banken agieren in der Regel als Market Maker und nehmen dabei in Bullenmärkten in der Regel die Gegenpositionen zu den spekulativen Händlern ein.
Der Bank Participation Report zeigt allerdings nicht, welche Positionen einzelne Banken halten. Es kann durchaus sein, dass eine einzelne oder wenige Banken mit ihren Kaufpositionen gerade Netto-Short-Positionen der restlichen Banken quantitativ übertreffen.
Goldmarkt im Kontrast
Dagegen haben die Banken im US-Gold-Futures ihre Netto-Short-Position zuletzt ausgebaut. Detaillierte Informationen liefert Goldreporter in Kürze.


Alles so plötzlich ?
Ist das eine Zockerbude in den USA ?
Mittlerweile kostet die Unze Silber Münze 100 Euro
und der Krügerrand weit über 4.000 Euro.
Der Comexpreis mit über 4.600 Dollar Richtung 5.000 Dollar ist kaum wichtig und völlig uninteressant.
Man hat ausgespielt, hier ist game over und „Reise nach Jerusalem“ angesagt.
Wo sind die Gold Basher geblieben, wo ?
Es ist alles ein Wahnsinn!
man kommt einfach nicht mehr hinterher.
100€/g Gold 120€/g und nun 128€/g Gold- das ist doch nicht mehr nachvollziehbar!Schon alleine der Vergleich zur nichtselbstständigen Arbeit mit 14 bis 30€ Netto die Stunde…Was ist Arbeit wert?
Ich sehe aber auch kein Licht im Tunnel!
Und dann Trump! Der dreht nun auch völlig am Rad.Ich verstehe nicht,dass Menschen( Mrd. Menschen) sich von wenigen so beherrschen lassen.Ist doch auch klar,das jeder ,der kann, Edelmetalle kauft, ,weil die Welt in Unordnung ist!
Ich hatte gedacht vor 2 Wochen,67€ für einen Silberpanda 30g 2026 ist viel, jetzt bezahlt man schon 25€ mehr in dieser kurzen Zeit..
Wo das hinführt?
das Problem ist doch dass man nicht weiß wann Gold und Silber fair bewertet sind.
Also ich frage mich da tatsächlich langsam was hier los ist!? Seit nun geraumer Zeit (Monate die ich dies nun beobachte) sinkt Silber und Gold mehr oder weniger genau um 9:30 NYT – Start des Handels der Pleitegeier, den Amis, in erheblichem Masse! Nun eben seit Jahresbeginn 2026 ist diees nicht mehr der Fall!? Ganz im Gegenteil. Ab da steigt es eher bis tendentiel stark an!? Habe heute gelesen das die Schulden der Amis nun komplett eskalieren, die grossen Player, also JPM und andere Banken long gegangen sind! Da frage ich mich wirklich nun, – ist die Knete weg um den Markt zu manipulieren, den Preis zu drücken? Was wird nun daraus? Wo sehen wir Gold und Silber iin den nächsten Monaten/ Jahren? Bin hier tatsächlich nicht im Stande dies zu beurteilen! Hat da jemand einen fundierten Kommentar dazu?
Wir reden von ca. 1.000 Kontrakten bei einem Open Interest von ca. 150.000!?
@all
Ich hab mal eine Frage in die Dorfrunde.
Nach welchem Kriterium bestimmt man eigentlich die prozentuale Aufteilung eines (EM-)Portfolios? Und Warum?
Einkaufspreis, Masse oder sogar Verkaufswert?
Angenommen ich habe im Jahr 2000 für 50.000€ Gold gekauft und 2026 für 50.000€ Silber.
Einkaufspreisverhältnis: 50 : 50 entspricht: 50%AU zu 50%AG
Massenverhältnis: ca. 160oz : 500oz entspricht: 24%AU zu 76%AG
Verkaufswertverhältnis: ca. 615000€ : 45000€ entspricht: 93%AU zu 7%AG.
Das wären ja schon signifikante Unterschiede.
Ich persönlich rechne über den Einkaufspreis, kann diese Methode aber niemanden plausibel und logisch erklären.
Auch von mir alles Gute für 2026 an GR und alle Kommentatoren!!!
Liebe Grüße
Ammit