Goldpreis aktuell: Seitwärts bei 5.318 USD – Iran-Krieg belastet Märkte am Dienstag

Aktualisiert: 3. März 2026, 16:15 Uhr – mit Nachmittags-Entwicklung

Der Goldpreis läuft am Dienstag bei 5.318 USD seitwärts, während der Iran-Krieg und der Ölpreis-Anstieg die Märkte bewegen.

Goldpreis heute (8:15 Uhr)

Der Iran-Krieg bleibt das dominierende Thema an den Märkten. Dennoch kann der Goldpreis aktuell kaum zusätzlichen Rückenwind aus der geopolitischen Lage ziehen. Um 8:15 Uhr notierte Gold am europäischen Spotmarkt bei 5.318 USD je Unze und damit praktisch unverändert. In Euro ergab sich ein leichtes Plus von 0,1 Prozent auf 4.558 EUR.

Trotz geopolitischer Eskalation im Iran fehlen dem Goldpreis am Dienstag Impulse.

Der Silberpreis geriet dagegen deutlicher unter Druck. Er fiel um 3,4 Prozent auf 86,33 USD beziehungsweise 74,00 EUR. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus, die Bedrohung von Frachtschiffen sowie steigende Ölpreise setzen die Aktienmärkte am Morgen weiter unter Druck.

Update, 3. März 2026, 16:15 Uhr: Edelmetalle stark unter Druck
Nach US-Börsenstart brechen die Edelmetall-Kurse deutlich ein. Ein Run auf Liquidität scheint vorzuherrschen, nachdem auch die Aktienmärkte stark sinken (DAX -4 %). Goldpreis gibt 5,5 Prozent nach auf 5.030 USD (4.360 EUR), Silber sackt um 9,5 Prozent ab auf 80,80 USD / 69,90 EUR. Dagegen legt der USD 1 Prozent gegenüber dem EUR zu.

Vortag

Am Montag dominierten starke Schwankungen. Der Silberpreis rutschte zeitweise kräftig ab und schloss 4,7 Prozent tiefer bei 89,35 USD. Der Goldpreis hielt sich besser und beendete den Handel mit 5.321 USD rund 0,8 Prozent über Vortag.

Der festere US-Dollar sorgte dafür, dass die Euro-Notierungen der Edelmetalle rund 1 Prozent besser abschnitten als auf Dollar-Basis. Gleichzeitig erholten sich die US-Aktienindizes im Tagesverlauf. Bitcoin stieg um 6 Prozent auf 69.300 USD. Brent-Öl verteuerte sich ebenfalls um 6 Prozent auf 77,90 USD. Der große Marktschock blieb bislang aus.

Ausblick

Im Fokus bleibt die Entwicklung im Nahen Osten. Erfahrungsgemäß wirkt der geopolitische Impuls auf den Goldpreis häufig nur kurzfristig. Eine länger anhaltende Belastung wäre ein Risiko für die Stabilität der Aktienmärkte.

In der Eurozone wird heute die Inflationsrate für Februar veröffentlicht. Aus den USA stehen Wortmeldungen der Fed-Mitglieder Williams und Kashkari an. Die Aussagen zur Zinspolitik könnten für neue Impulse beim Goldpreis sorgen.

Mehr dazu: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten

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9 Kommentare

  1. aktienmarkt geht stark ge’n süden, bitcoin folgt nun auch mit großen schritten, der riesige goldpreis-run blieb auch aus! wohin schichten denn die hohen herren grad alle um?? der dollar legt zwar etwas zu, aber das ganze geld kann doch nicht nur in anleihen oder öl fließen??

    • @Newcomer
      Man schichtet in sicher Anlagen um
      US Staatsanleihen und sichere Aktien.
      Für jede Krise dieser Welt steht genügend Gold und Silber zum Abverkauf beteit.
      Aber, das hält nicht lange.

      • @großer Bär
        Eine Umschichtung erfolgt ja immer erst mal in Cash. Aber das blkeibt wegen der Inflation und Rendite Gier nicht lange cash. Gerade kommen an den Börsen wieder die abwiegler und Gesundbeter zum Vorschein und raten natürlich die Rücksetzer an den Börsen zum Einstieg zu nutzen. Was sonst raten die Banken.
        solange das Bankenkartell noch funktioniert, wird man wohl alles tun, die Leute vom Gold fern zu halten und den Risiko Appetit für Investment aufrecht zu halten.
        Das war die letzten 50 Jahre immer so. Nicht mal der drohende Atomkrieg (1980/1981) tat dem einen Abbruch. Man hat für solche Fälle immer vorgesorgt und Tonnen von Gold und auch Silber gehortet, genau für solche Fälle. Um dieses dann vom Balkon zu werfen.
        Kluge Leute sammelten das natürlich immer auf, aber darüber muss man ja nicht gerade in der Öffentlichkeit reden.
        Bisher hat man jede Krise mit solchen Manipulationen gemeistert und das wird auch vorerst so bleiben. Gold darf nur langsam steigen, soll keinesfalls mehr Rendite abwerfen als Nasdaq, Dow oder der DAX und wenn, muss man gegensteuern und das geschieht gerade wieder mal.
        Man kann jetzt gute 500 Dollar die Unze günstiger bekommen, denn das ATH lag bei 5.550 Dollar und genau dahin wird es wieder gehen. Wie immer, die letzten 100 Jahre.

    • @Newcomer
      Cash als Kriegskasse.
      Einfach sehen, was Warren Buffett macht.
      Der sitzt auf Cash in Matterhorn-Größe.

      Und ganz ganz wichtig: nicht aus der Ruhe bringen lassen.
      Die Vola ist in den Zeiten vor einem Systemwechsel/Ende immer sehr hoch, 100 oder 200 rauf/runter in wenigen Tagen sind das „Neue Normal“.

      Entscheidend ist der langfristige Trend.
      Wir sind rd. 700 Eur über Jahresanfang.
      Nach 2 Monaten.
      Das gab es noch nie.
      Für die 2-Monats-Performance gab es 2020 noch eine halbe Unze.

      Und Goldlocke wird im Iran ein vergleichbares Desaster erleben wie seine Vor-Kriegstreiber in Vietnam oder Afghanistan.
      Ich glaube sogar, die Klatsche wird bedeutend eindrucksvoller:

      1.) Der Krieg ist wahnsinnig teuer, das gibt viele schöne neue Schulden.
      Nur: kein Mensch mit mehr als einer Gehirnzelle wird mehr US-Treasuries kaufen, der Müll landet also bei der Fed.
      2.) Jeder Mensch mit Hirn wird nun im Turbo-Modus seine USD loswerden wollen.
      3.) Der Westen macht sich waffentechnisch gerade komplett „nackig“. Die Amis holen gerade Patriot aus Asien zurück, schlicht weil es keinen Nachschub mehr gibt und die Depots leer sind.
      3.) Der Energie-Engpaß treibt die Preise aller Güter nach oben, also müssten die Notenbaken die Zinsen anheben.
      Ha, das möchte ich sehen: das wäre der finale Wirtschaftskiller.
      4.) Die Inflation wird den Leuten das Geld abnehmen, das sonst in den Konsum gehen würde -> Wirtschaftskrise.

      Aus Dorfsicht: einfach zurücklehnen und zusehen. Ändern können wir den Irrsinn sowieso nicht.

      Sun Tsu: wenn du bemerkst, daß dein Gegner sich selbst zerstört, störe ihn nicht dabei.
      Das Fiat-System hat beim Selbstmord gerade einen Gang zugelegt.

    • @ Newcomer

      Nein es findet eine Rotation statt, raus aus Tech und rein in Öl und Rohstoffe, bin da schon seit fast 7 Monaten drinnen deshalb schon sehr gut im Plus
      Kupfer muß man noch warten da kommt noch eine Korrektur aber dann muß man da massiv einsteigen
      Anleihen werden fast nur mehr von den eigenen Staaten gekauft

  2. Seitwärtsbewegung ist immer noch besser als südwärts! Den Schub nach Norden von Fr. & Mo. haben wir auf jeden Fall nicht wieder vollständig eingebüßt – das meinte ich mit der „Treppe“ (2 rauf, 1 runter). Außerdem: haben ist besser als brauchen!
    Insofern alles paradiso! Macht Euch mal keine Sorgen; das Ganze geht noch viel, viel weiter rauf (sagt mir mein Blinddarm). Im Dorf läßt es sich halt prima leben…
    Sonnige Grüße & Euch allen gute Jagd & fette Beute – horrido!
    Dokta

  3. @GoldenEye
    …um es mit den Worten von Helmut Kohl auszudrücken : „Aussitzen,einfach alles nur aussitzen“ :)

  4. Lustig oder traurig zu sehrn, wie die hiesigen Finanzmedien Gesundbeten möchten.
    Wie, die Wirtschaft wird durch den Konflikt nicht belastet, sie wächst 2026 deutlich usw
    Und das bei diesen nun folgenden Energiepreisen und den nun auf 15% angestiegenen Zöllen der USA für das Exportwunderland.
    Dazu passend der Auspruch von Trump zu seinem Finanzminister in Anwesenheit vom Merz:
    „Bei Deutschland musst du richtig draufhauen.“
    Wenn es ein Witz war, dann sicher kein guter, meint maruti.
    Und gerade die Deutschen sollten voll in Gold gehen und dieses gut und versteckt lagern.
    Mit oder ohne Trump und seinen Spielchen mit dem Zoll und dem Iran.

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