Goldpreis startet erholt bei 5.112 USD – Iran-Krieg und US-Jobdaten bestimmen den Freitag

Goldpreis aktuell: Erholung auf 5.112 USD. Iran-Krieg, steigende Ölpreise und die US-Arbeitsmarktdaten bestimmen zum Wochenschluss die Marktstimmung.

Gold heute

Der Freitag beginnt mit einer breiten Kurserholung an den Märkten. Der Goldpreis profitiert weiterhin von der Unsicherheit rund um den Iran-Krieg, der inzwischen in den siebten Tag geht. Um 8:15 Uhr notierte der Goldpreis am europäischen Spotmarkt bei 5.112 US-Dollar pro Unze, was 4.404 Euro entspricht. Damit lag die Notierung 0,6 Prozent über dem Niveau des Vortages, aber 1,3 Prozent unter Vorwoche. Die Aktien-Futures tendieren freundlich (DAX +0,5 %), Bitcoin leicht schwächer bei 70.970 USD.

Der Goldpreis bleibt im Spannungsfeld aus geopolitischen Risiken, Inflationssorgen und schwankenden Aktienmärkten.

Auch Silber zeigte sich deutlich fester. Der Preis stieg um 2,3 Prozent auf 84,14 US-Dollar beziehungsweise 72,50 Euro je Unze. Parallel dazu zog der Ölpreis weiter an. Brent-Rohöl kostete zuletzt 84,18 US-Dollar pro Barrel. Damit bleiben die Energiemärkte ein wichtiger Faktor für die Inflations- und Zinserwartungen.

Vortag

Der Donnerstag verlief äußerst volatil. Gold und Silber schwankten im Verlauf stark – ein Spiegel der anhaltenden Unsicherheit an den Finanzmärkten. Dabei bleibt unklar, wie sich der Iran-Krieg weiterentwickelt. Die geopolitischen Spannungen treiben insbesondere Öl- und Gaspreise nach oben.

Gleichzeitig bestehen weiterhin Zweifel an den hohen Bewertungen im Technologiesektor. Allerdings konnten sich die zuvor stark unter Druck geratenen Software-Aktien am Donnerstag teilweise erholen. Solche Bewegungen führen derzeit zu häufigen Kapitalumschichtungen zwischen Aktien und Edelmetallen.

Am Ende des Handelstags schloss der Goldpreis 1,2 Prozent im Minus bei 5.081 US-Dollar beziehungsweise 4.377 Euro pro Unze. Silber verlor 1,6 Prozent auf 82,24 US-Dollar beziehungsweise 70,85 Euro. Zusätzlichen Druck auf die Stimmung brachte eine Meldung über mögliche Goldverkäufe der polnischen Zentralbank.

Ausblick

Zum Wochenschluss richtet sich der Blick der Märkte auf die US-Arbeitsmarktdaten für Februar. Besonders wichtig ist dabei die Entwicklung der Lohninflation, nachdem zuletzt überraschend starke Erzeugerpreise gemeldet wurden.

Darüber hinaus stehen US-Einzelhandelsumsätze für Januar sowie die Lagerbestände für Dezember auf der Agenda. Diese Daten könnten neue Hinweise auf die Konjunkturentwicklung und damit auf den zukünftigen Zinskurs der US-Notenbank liefern.

Fraglich bleibt, ob im Verlauf des Freitags noch Gewinnmitnahmen einsetzen. Vor dem Wochenende sichern Investoren häufig Positionen ab, wenn geopolitische Risiken wie der Iran-Krieg schwer kalkulierbar bleiben.

Mehr dazu: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten

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2 Kommentare

  1. Heute, Freitag wird das Kartell sicher alles unternehmen, den Gold und Silbepreis ab 16:00 gehörig zu drücken.
    Ich rechne bei Gold mit über 100 Dollar und bei Silber mit knapp 10 Dollar runter.
    Aktienindizes müssen nämlich rauf und zwar gehörig, damit die Anleger wieder Risiko Appetit bekommen.
    Zahlen und Daten eignen sich trefflich als Vorwand und zur Verschleierung der Manipulation.
    Wer noch etwas Metall braucht, sollte ab 15:00 auf der Lauer liegen.

    • @Maruti
      Ihre Prognose zu einer möglichen Preiskorrektur entspricht einer Ratio von knapp 1:10, die könnte so kommen.

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