Montag,16.Februar 2026
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Gold-Absatz in Südafrika bricht im November ein – Platin-Metalle deutlich stärker

Der Goldabsatz in Südafrika ist im November deutlich eingebrochen. Gleichzeitig legten die Umsätze mit Platin-Metallen kräftig zu.

Gold- und Platinbarren mit Bergbauturm und Südafrika-Flagge symbolisieren den Rohstoffmarkt
Bergbau und Metallmärkte in Südafrika: sinkender Goldabsatz bei robuster PGM-Nachfrage. Die Goldproduktion war im Nopvember erneut rückläufig.

Gold-Absatz im November deutlich gesunken

Südafrika hat im November spürbar weniger Gold verkauft. Nach Angaben von Stats SA beliefen sich die Erlöse auf 11,4 Milliarden Rand, umgerechnet rund 593 Millionen Euro. Damit lagen die Einnahmen 30 Prozent unter dem Oktoberwert und 28 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Zum Vergleich: Im Mai 2025 hatte der Goldabsatz mit 21,3 Milliarden Rand (1,04 Milliarden Euro) noch einen Rekord erreicht.

Ein deutlicher Rückgang beim Goldabsatz steht im November einer stabilen Entwicklung bei Platinmetallen gegenüber.

Platinmetalle weiter gefragt

Deutlich robuster entwickelte sich dagegen das Geschäft mit Platinmetallen. Die Umsätze mit Platin und Palladium stiegen gegenüber dem bereits starken Vormonat um 1 Prozent auf 23,7 Milliarden Rand (1,2 Milliarden Euro). Im Jahresvergleich ergibt sich sogar ein Plus von 42 Prozent. Dies deutet auf eine weiterhin hohe industrielle Nachfrage auf dem Weltmarkt hin.

Fördermengen rückläufig

Auch auf der Produktionsseite setzte sich der Abwärtstrend fort. Die Goldförderung lag im November 6 Prozent unter dem Vorjahreswert. Die Produktion von Platinmetallen ging um 2,8 Prozent zurück. Südafrika bleibt zwar weltweit der größte Platinproduzent, Stats SA veröffentlicht in den Monatsberichten jedoch nur prozentuale Veränderungen, keine absoluten Fördermengen.

Strukturelle Probleme im Gold-Sektor

Südafrika hatte seine Rolle als weltweit größter Gold-Produzent bereits 2006 verloren. Seitdem belasten sinkende Erzgehalte, hohe Förderkosten, fehlende Großfunde sowie wiederkehrende Streiks und Stromausfälle die Branche. Hinzu kommen die extrem tiefen Bergwerke, die eine Ausweitung der Förderung erschweren. Zwar profitierten die Produzenten zuletzt vom starken Goldpreis, der strukturelle Abwärtstrend im Sektor gilt jedoch weiterhin als intakt.

Mehr dazu: Goldmarkt international – Nachfrage, Förderung, Marktanalyse

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8 Kommentare

  1. Hierzulande meint man, in den USA geht es drunter und drüber. Das meinen jedenfalls die links gerichteten Medien.
    Dort hat man einen Krankenpfleger bei einer Demo erschossen. Komischerweise hatte dieser scheinbare Krankenpfleger eine geladene Waffe in der Hand und den Finger am Bügel.
    Hm, was wohl unsere Bundespolizei machen würde, wenn jemand bei einer Polizei Kontrolle die Waffe zieht ?
    Und seine Eltern hinterher dann behaupten, er wäre Krankenpfleger gewesen.
    Ich werde da mal nachfragen.

    • @Maruti
      Wenn man schnell und zuverlässig wissen will, was NICHT stimmt, guckt man ARD/ZDF und liest SZ , Zeit, oder die Medien des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ (gehört der SPD).
      Dort gab es ja auch immer super Geldanlagetipps, so mit Gold maximal 5 % des Portfolios, weil das ja keine Zinsen bringt.
      Auch heute noch reden die von max. 10 % Metall.
      Beispiel: wenn diese Qualitätsmedien z.B. über einen Sturm in Florida berichten, fahren die auch schon mal gerne 400 km und mehr in ein Armenviertel und filmen Leute, die Holzbretter vor ihre Fenster schrauben.
      Mein Häuschen hat inzwischen 3 „Volltreffer“ abbekommen (das Auge des letzten Hurricans ist voll drüber gezogen). Schaden: 12 Dachziegel, macht aber nix, weil das Dach 4 Dichtebenen hat. Ein Baum im Garten ist umgekippt, das wars.
      Und nein, kein Luxusbunker in einer Millionärsgegend: die Bauvorschriften seit 2003 schreiben vor, daß ein Haus knapp 300 km/h-Stürme tagelang ohne strukturellen Schaden aushalten muß.
      Bretter vor die Fenster schraubt in der ganzen Stadt kein Mensch: man hat Sicherheits-Panzerglas oder z.B. massive Rollläden (Storm-Shutter sind Bauvorschrift ).

      Zurück zu Ihrem Thema: wenn man ab 2020 auf diesen ganz bööööhsen Corona-Demos war (weil man sich an sowas wie das Grundgesetz und angebliche Grundrechte erinnert hat): da wurden in Bayern Menschen festgenommen und verurteilt, weil sie ein Schweizer Taschenmesser (zusammengeklappt in der Schutzverpackung) irgendwo tief in einer Manteltasche dabei hatten.
      Der friedvolle Demonstrant in Minneapolis hatte neben der durchgeladenen Waffe auch 2 volle Magazine mit dabei, natürlich nur um friedvoll zu demonstrieren.

      Aber zur Wirtschaft: welches Qualitätsmedium kapiert (und berichtet), daß die Dollarschwäche geplant und voll beabsichtigt ist (hatte Goldlocke schon im Wahlkampf angekündigt) ?
      Damit werden die Exporte der US-Industrie (von Boeing bis zu den BMW und Mercedes aus den US-Werken) auf dem Weltmarkt billiger und konkurrenzfähiger, was zu mehr Jobs und mehr Steuern führt.
      Bei den ganzen Rüstungsexporten bleibt es natürlich beim Euro-Kaufpreis, was die Gewinne (und damit die US-Steuern) freundlich weiter vergoldet.
      Blackrock ist gerade gar nicht traurig.
      Umgekehrt werden Importe schmerzhaft teurer, was noch ein Argument für Verlagerung der Fabriken in die USA ist.
      Wer berichtet so ?

      Ach ja, fast vergessen: heute (ausnahmsweise) wieder zwei ATH.
      Samstag und Sonntag gab es ja keines.

  2. 1. „Dort hat man einen Krankenpfleger erschossen“
    • Status: Richtig. Alex Pretti war 37 Jahre alt und arbeitete als Krankenpfleger auf der Intensivstation des Veterans Affairs (VA) Medical Center in Minneapolis. Er wurde am Samstag (24. Januar 2026) von US-Grenzschutzbeamten (Border Patrol), die im Rahmen einer ICE-Operation im Einsatz waren, erschossen.
    2. „Der scheinbare Krankenpfleger hatte eine geladene Waffe in der Hand“
    • Status: Stark umstritten / Widersprüchlich.
    • Behördenversion: Das US-Heimatschutzministerium (DHS) behauptet, Pretti habe sich den Beamten mit einer 9mm-Pistole genähert und sie bedroht. Ein Foto der Waffe wurde von der Regierung veröffentlicht.
    • Video-Beweise: Mehrere virale Videos von Augenzeugen zeigen ein anderes Bild. Laut Analysen (u. a. von der Washington Post und dem ZDF) ist Pretti dort zunächst mit seinem Handy in der Hand zu sehen, wie er die Beamten filmt. In den Momenten vor den Schüssen, als er zu Boden gerungen wird, scheint ein Beamter ihm eine Waffe aus dem Hosenbund zu ziehen, bevor die tödlichen Schüsse fallen. Dass er die Waffe aktiv gezogen oder den „Finger am Bügel“ hatte, lässt sich auf den bisherigen Videos nicht bestätigen.
    • Rechtlicher Status: Der Polizeichef von Minneapolis bestätigte, dass Pretti eine gültige Erlaubnis zum Tragen einer Waffe („Permit to Carry“) besaß und somit legal bewaffnet war.
    3. „Seine Eltern behaupten hinterher, er wäre Krankenpfleger“
    • Status: Belegt. Seine Eltern und Kollegen haben dies bestätigt; er war ein registrierter Pfleger (RN). Die Kritik der Eltern richtet sich vor allem gegen die Darstellung der Regierung, die ihn als „Terroristen“ oder „Attentäter“ (so Stephen Miller auf X) bezeichnete. Die Familie betont, er sei vor Ort gewesen, um zu helfen und die Vorgänge zu dokumentieren.
    4. Vergleich mit der deutschen Bundespolizei
    Der Kern deines Kommentars – was die Bundespolizei tun würde – trifft einen wichtigen Punkt der Eskalation:
    • In Deutschland: Wenn jemand bei einer Kontrolle eine Schusswaffe im Hosenbund hat oder zieht, ist die Schwelle für den Schusswaffengebrauch durch die Polizei extrem niedrig, da dies als unmittelbare Lebensgefahr gewertet wird.
    • Der Unterschied: In Minnesota ist das (auch offene) Tragen einer Waffe mit Lizenz legal. Das Problem in diesem Fall ist die Dynamik: Die Beamten waren Bundesagenten (ICE/Border Patrol), die in einer sehr aufgeheizten Stimmung agierten. Die Frage ist hier nicht, ob er eine Waffe hatte (das scheint festzustehen), sondern ob er sie gezogen hat oder ob die Beamten schossen, während sie die Situation bereits unter Kontrolle hatten (als er am Boden lag).
    Zusammenfassend
    Die Aussage enthält wahre Kerne (er war bewaffnet, er war Krankenpfleger), übernimmt aber sehr einseitig die Darstellung der US-Regierung („Waffe in der Hand“, „Finger am Bügel“), die derzeit durch zahlreiche Videoaufnahmen massiv angezweifelt wird.
    In den USA wird der Fall momentan nicht nur als Tragödie, sondern als Testfall für das Recht auf Waffenbesitz (2. Zusatzartikel) diskutiert – sogar die Waffenlobby (NRA) und einige Republikaner fordern Aufklärung, da ein legaler Waffenbesitzer erschossen wurde, ohne dass eine klare Bedrohung per Video belegt ist.

    • „Die Beamten waren Bundesagenten (ICE/Border Patrol), die in einer sehr aufgeheizten Stimmung agierten“

      Damit ist doch alles gesagt. Die Stimmung ist nicht nur dort aufgeheizt, auch wenn wir noch weit davon entfernt sind. Bei uns entlädt sich sowas typsicherweise an anderen Stellen, da werden Beamte attackiert, Feuerwerkskugeln gezündet oder mal ein Gaskraftwerk still gelegt…

      Hinterher kommen die Analysen, welche die Täter bestimmten Gruppen zuordnen, die zweifelsohne schon recht vielfältig sind. Die Situation ist im Detail nicht mit USA vergleichbar aber die Grundstimmung ist ähnlich und sogar sehr vergleichbar, es ist eine politische Spaltung, die sich verstärkt. Alles und jedes wird Gruppen zugeordnet, Meinungen, Menschen, Taten, und medial emonitonell hochgepusht.

      Warum ist die Stimmung so angeheizt?

    • Eifelgold:
      Auch wenn die deutschen Qualitätsmedien mit Nachdruck darauf hinweisen, dass der erschossene Mann zum Besitz und zum Tragen einer Waffe berechtigt war, stelle ich mir die Frage, warum jemand mit einer Schusswaffe zu einem öffentlichen Geschehen geht, bei dem eine Auseinandersetzung mit bewaffneten Beamten überwiegend wahrscheinlich ist.
      Herrn Pretti kann ich nicht einordnen. Aber neben der Zahl der in privaten Händen befindlichen Waffen, sehe ich die grundsätzlichen Probleme bei der Hemmschwelle, diese einzusetzen und bei der Ausbildung an der Waffe. In den USA spiegeln sich diese Probleme wider in der Bereitschaft der Beamten, ihre Waffen zum Selbstschutz sofort und mit größtmöglicher Wirkung einzusetzen. Der Polizeibeamte Rouven Laur, der in Mannheim im Mai 2024 von einem Islamisten durch einen Messerstich in den Hals ermordet wurde, bildet in diesem Zusammenhang ein sehr trauriges Gegenbeispiel.

      • @Racew
        Aus der US-Praxis.
        1.) Bei einer Polizeikontrolle im PKW behält man GRUNDSÄTZLICH beide Hände auf dem Lenkrad (damit der Beamte sie sehen kann, der Beifahrer legt sie aufs Armaturenbrett) , befolgt die Anweisungen absolut exakt und sofort und erzählt sofort, daß man unbewaffnet ist oder (wenn es zutrifft), daß eine Waffe z.B. im Handschuhfach liegt.
        2.) Alle Bewegungen in Zeitlupe und nur auf Anweisung.
        3.) Auf der Strasse: ebenso, maximal respektvoller Umgang (Sir, Officer..), Hände vor dem Körper, sichtbar, keine schnellen Bewegungen, keine unaufgeforderte Bewegung auf den Beamten zu.
        4.) Im Bedrohungsfall ist es „normal“, daß der US-Polizist sein halbes Magazin leerschießt, es ist Vorsichtsmaßnahme in eigener Todesangst.
        Ein großer Teil der Officer / Sheriffs war vorher bei der Armee und damit in Afghanistan und/oder dem Irak. Die haben was erlebt.

        Warum so vorsichtig ?
        Es sind schon viele „unvorsichtige“ Polizisten erschossen/verwundet worden, weil irgendwer plötzlich seine (legale) Waffe gezogen hat.
        Kein Witz: bei einer PKW-Kontrolle drückt der Beamte seinen Handabdruck hinten am gestoppten PKW auf das linke Rücklicht.
        So hat die Justiz seinen Handabdruck/seine Gene als Beweis auf dem Täterfahrzeug, falls……

        All die Regeln kennt (zumindest in den Südstaaten) jeden Kind.

  3. Zunächst zur Einordnung, ich sehe Trp differenziert. Er stellt kein Feindbild für mich dar.
    Der Fall Pretti ist aber wenn man sich die Videos anschaut dermaßen eindeutig, dass mich diese ganzen Analysen fassungslos machen. Er wurde als er gerade, mit beiden Hände vom Körper gesteckt, am Aufstehen war mit sieben (!) Schüssen von hinten getötet. Wasist daran eine Tragödie? Das war eine Exekution.
    Diese ICE Mitarbeiter haben größenteils keine Ausbildung und das merkt man jetzt. Ganz schlechte Idee dee Trump Regierung solche Versager auf die Menschen loszulassen.
    Die Abschiebung im ersten Jahr Trump lagen übrigens unter dem Durchschnitt der Obamajahre.

    • @Derek, Eifelgold, Maruti

      Strategem von Sun Tsu: wenn du im Norden angreifen willst, mache Lärm im Süden.
      Übersetzt: Ablenkung um jeden Preis.

      Das ist jetzt kein Zynismus über einen Fall, daß jemand der schon am Boden liegt von hinten mit einem halben Magazin abgeknallt wird.
      Aber:
      Könnte es sein, daß die ganzen Aufstände um die ICE-Auftritte bewusst (seit Wochen, aber mit steigender Intensität) so eskaliert werden, um die Medien zu fluten und die Bevölkerung abzulenken.
      Wer redet über die Verschuldungskrise, die absehbare Bankenkrise, die anstehende Inflationswelle mit weiterer Verarmung immer größerer Bevölkerungskreise etc ?

      Immer wenn es eng wird, tun Regierungen ALLES um das Volk abzulenken.
      Damit meine ich nicht, daß der Tod von Perri bewusst geplant war, ich halte das persönlich eher für eine Panikreaktion eines miserabel ausgebildeten „Polizisten“. Einem deutschen SEK würde das wohl nicht passieren.
      Aber die Situation kann man nun nutzen.
      Nach 3 Tagen meldet sich jetzt Goldlocke, dann geht es sicher noch wochenlang weiter.
      Die Situation heizt sich weiter auf, die Nationalgarde wird aktiviert…..

      Und im Hintergrund geht still und leise (und für 95 % der Leute unbemerkt) der FIAT-Schrott unter.
      Wir sind bei 700 Euro Kursgewinn in 28 Tagen, für den Betrag haben sich die alten Hasen hier zur Euroeinführung 2 Unzen Gold gekauft.
      Das ist kein Bullrun für EM mehr, das ist der Untergang für FIAT.
      Zum Zugucken.

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