Goldpreis erholt bei 4.939 USD – Fed-Protokoll im Fokus am Mittwoch

Gold und Silber starten erholt in den Mittwoch. Der Goldpreis steigt auf 4.939 USD. Im Tagesverlauf richtet sich der Blick auf das Fed-Protokoll.

Goldpreis heute (8:15 Uhr)

Gold und Silber zeigen sich zur Wochenmitte deutlich erholt. Um 8:15 Uhr notierte der Goldpreis am europäischen Spotmarkt bei 4.939 US-Dollar. Das entsprach einem Anstieg von 1,2 Prozent. In Euro gerechnet legte der Goldpreis um 1,4 Prozent zu auf 4.172 Euro.

Nach der Gegenbewegung richtet sich der Blick auf die US-Notenbank: Das Fed-Protokoll könnte die aktuelle Goldpreis-Erholung bestätigen – oder relativieren.

Auch am Silbermarkt dominierten die Käufer. Der Silberpreis zog um rund 3 Prozent an auf 75,77 US-Dollar beziehungsweise 64,00 Euro. Damit setzte Silber seine zuletzt ausgeprägteren Schwankungen fort.

Dabei präsentierten sich auch andere Anlageklassen stabil. Sowohl die Aktien-Futures als auch Bitcoin starteten freundlich in den Handelstag und verzeichneten leichte Zugewinne.

Vortag – Volatilität bleibt

Am Dienstag hatte sich die Lage noch deutlich schwächer dargestellt. Der Goldpreis notierte zeitweise bei rund 4.880 US-Dollar und bewegte sich damit spürbar unter den aktuellen Kursen. In Euro gerechnet rutschte Gold zwischenzeitlich in den Bereich um 4.110 Euro.

Silber zeigte erneut die größeren Ausschläge. Der Kurs fiel im Tagesverlauf zeitweise unter 74 US-Dollar. Damit blieb das Handelsumfeld von erhöhter Nervosität geprägt.

Die kräftigere Gegenbewegung am Mittwochmorgen unterstreicht einmal mehr die aktuell hohe Volatilität im Edelmetall-Segment. Am Dienstag waren die institutionllen Händler nach dem Feiertag an die Trading Desks zurückgekehrt.

Mehr zum Thema: Wie Banken den Goldpreis steuern – Strukturen, Macht, Mechanismen

Ausblick – Fed Minutes im Fokus

Im weiteren Tagesverlauf dürfte vor allem ein Termin im Mittelpunkt stehen. Anleger warten auf die Veröffentlichung des Protokolls der jüngsten Fed-Sitzung. Die sogenannten Fed Minutes liefern regelmäßig Hinweise auf die Stimmung im Offenmarktausschuss der US-Notenbank.

Gerade nach den zuletzt erhöhten Kursschwankungen am Goldmarkt könnten die Aussagen der Notenbanker neue Impulse liefern. Entsprechend aufmerksam dürfte die Wortwahl analysiert werden.

Mehr dazu: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten

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3 Kommentare

  1. Abgeshen von Gold Derivaten muss physisches Gold beim Verkauf auch von jemanden gekauft werden.
    Selbst wenn Verkäufer Banken und Commercials sind, müssen Käufer ja auch wieder Banken und Commercials sein, denn wer von uns kauft so auf einen Schlag 50 Tonnen Gold ? Nicht mal Jeff Bezos oder Elon Musk macht das.
    Das wirklich korrekte Preisniveau erkennt der Laie beim Goldhändler und da sieht man, dass sich ausser bei den Rück oder Ankaufpreisen gar nicht so dramatische Verbilligungen gegeben hat.
    So kostet der Silber Maple trotz der noch nie da gewesenen Crash immer noch zwischen 90 Euro und 100 Euro für den gebrauchten, da neue kaum zu bekommen sind.
    Die selben Münzen, aber Neuware gag es vor nicht all zu langer Zeit um 16 Euro und danach auch noch um 26 Euro.
    Insofern ist das Gejammere mancher schon auf sehr hohem Niveau oder gar auf dem Niveau der Schadenfreude.
    Man vergisst allzu gerne, dass einmal erreichte und getestete Allzeit Hochs bisher noch immer wieder erneut erreicht wurden und danach übertroffen wurden.
    Man vergisst, dass EM Schatzmittel sind und länger gehalten und aufbewahrt werden, als so manche Ehefrauen.

  2. Interessant ist auch das vorab geplante Spiel, dass Madame Lagarde von der EZB vorzeitig abtritt.
    Der Grund ist, noch in dieser Legislaturperiode einen Nachfolger zu finden, welcher Macron und Merz genehm ist. Und zwar bevor Le Penn in Frankreich nächstes Jahr die Macht übernimmt.( oder ihr Kompagnon, welcher jetzt noch mehr Zuspruch hat).
    Und der hat es in sich: Noch mehr Schuldenaufnahme für Frankreich und Vergesellschaftung dieser mit Deutschland, welches ja mehr arbeiten will und später in Rente zu gehen wünscht. Und zudem die Mehrwertsteuer auf 21% anheben will und gerade die Leute darauf einstimmt.
    All das wird natürlich Gold und Silber massiv unter Druck setzen, wie die Finanzmedien gerade berichten.
    In den USA ohnehin, da der neue FED Chef, wie man hört, sich Trumps Wünschen nach niedrigen Zinsen und billigem Dollar zugeneigt zeigt.
    Am besten heute noch Gold und Silber verhökern, Bonds kaufen, vorallem französische und die der USA.
    Das gibt Rendite satt.

  3. Gold zur Zeit wieder über 5.000 Dollar.Auch Silber im Höhenflug. Wo soll das noch hinführen, dieses auf und ab.
    Jetzige Goldanleger können einem wahrlich leid tun.
    Normal ist das alles nicht mehr.

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