Samstag,10.Januar 2026
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China erhöht Goldreserven erneut – Rekordwert im Dezember erreicht

Chinas Goldreserven steigen auch im Dezember weiter. Trotz kleiner Zukäufe erreicht der Wert der Bestände mit 319,45 Milliarden US-Dollar ein neues Rekordniveau.

China setzt Goldkaufserie im Dezember fort
Auch im Dezember meldet China leichte Goldkäufe. Der Wert der Goldreserven erreichte ein neues Rekordhoch.

China hält Goldkauf-Serie aufrecht

China hat im November erneut Gold zugekauft und damit seine Serie monatlicher Aufstockungen fortgesetzt. Nach Angaben der Devisenbehörde SAFE erhöhten sich die Bestände – wie bereits im Oktober – um 30.000 Unzen auf nun 74,15 Millionen Unzen. Das entspricht rund 0,9 Tonnen. Damit steigen die offiziellen Reserven der People’s Bank of China auf umgerechnet 2.306,32 Tonnen. Es ist der vierzehnte monatliche Anstieg in Folge, wenngleich die Dynamik zuletzt nachgelassen hat.

China erhöht im Dezember erneut seine Goldreserven – kleine Zukäufe, aber klare strategische Linie.

Goldreserven – Muster der Meldepraxis

China veröffentlichte seine Goldreserven historisch oft in unregelmäßigen Abständen. Auf längere Pausen folgten meist Phasen mit monatlichen Anpassungen. Zwischen November 2022 und April 2024 kamen so rund 316 Tonnen hinzu, bevor es einige Monate keine neuen Angaben gab. Seit Herbst 2024 meldet die PBOC nun wieder regelmäßig Zukäufe.

Chinesische Goldreserven

Die Tabelle zeigt monatliche Goldzukäufe der chinesischen Zentralbank seit 2022. Datenquelle: SAFE / PBOC.
MonatZugang in tZugang in Uz
November 202232,031.030.000
Dezember 202230,17970.000
Gesamt 2022 62,20 2.000.000
Januar 202314,93480.000
Februar 202324,88800.000
März 202318,04580.000
April 20238,08260.000
Mai 202316,86510.000
Juni 202321,15680.000
Juli 202323,02740.000
August 202328,93930.000
September 202326,13840.000
Oktober 202323,02740.000
November 202311,82380.000
Dezember 20239,02290.000
Gesamt 2023 225,98 7.230.000
Januar 20249,95320.000
Februar 202412,13390.000
März 20244,97160.000
April 20241,8760.000
November 20244,97160.000
Dezember 202410,26330.000
Gesamt 2024 44,15 1.420.000
Januar 20254,97160.000
Februar 20254,97160.000
März 20252,8090.000
April 20252,1770.000
Mai 20251,9060.000
Juni 20252,1570.000
Juli 20251,9060.000
August 20251,9060.000
September 20251,2440.000
Oktober 20250,9030.000
November 20250,9030.000
Dezember 20250,9030.000
Gesamt 2025 25,87 860.000
Gesamt seit 2022358,06 11.510.000

Währungsreserven legen zu – Goldanteil steigt

Parallel zu den Goldkäufen wuchsen auch die chinesischen Währungsreserven. Im Dezember erhöhten sie sich um 0,6 Prozent auf 3.744,30 Milliarden US-Dollar. Der Gold-Anteil stieg leicht von 8,3 Prozent auf 8,5 Prozent. Mit einem rechnerischen Gegenwert von 319,45 Milliarden US-Dollar erreichten die Goldbestände zudem ein neues Rekordniveau.

Einordnung – Reservepolitik mit Signalwirkung

Die anhaltenden, wenn auch moderaten monatlichen Käufe unterstreichen die langfristige Ausrichtung der chinesischen Reservepolitik. Peking verfolgt weiterhin das Ziel, die Abhängigkeit vom US-Dollar schrittweise zu reduzieren und Gold stärker in der strategischen Reservestruktur zu verankern. Vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen hat daher selbst ein vergleichsweise kleiner Zuwachs Signalwirkung: Goldreserven bleiben für China ein zentraler Stabilitätsfaktor.

Mehr dazu: Internationale Goldreserven – aktuelle Entwicklungen und Rangliste der Länder

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3 Kommentare

  1. Taiwan und die Philippinen den Chinesen, die Ukraine den Russen und Latein-Amerika und Grönland für Uncle Sam.
    Diesen schmutzige Deal pfeifen die Spatzen doch schon lange vom Dach.
    Die NATO hat fertig, das Gold aus Grönland wird Wolfram in Fort Knox ersetzen.
    Der dämliche Michel hat nur wertlose Braunkohle und mit seinem reichlich vorhandenen Salzvorrat sich seine Suppe schon lange selbst versalzen.

    • So sehe ich das auch, im Moment werden die Rohstoffe an die zwei wichtigsten Player verteilt. Und das ganze geht irgendwie rasend schnell…
      Der dumme Michel aus EU kann da nur mit Staunen zusehen.
      Da könnte man sich fragen wo denn die schlauberger aus Berlin und co. Zukünftig die Rohstoffe für ihre grüne Zukunft herbekommen wollen…:-)?

      • @TheMac
        1.) Wenn die Industrie weg ist, braucht man auch keine Rohstoffe mehr.
        2.) Wenn mit der Industrie die Jobs weg sind und 90 % des Volks verarmt sind (heute faktisch schon 40 %), dann gibt es auch nur noch Basiskonsum (Brot + Wasser…), also auch auf der Seite weniger Rohstoffbedarf.
        Grünes Degrowth lässt sich einfach übersetzen: Massenverarmung.

        Positiv: das von der Politik behauptete Grüne Wirtschaftswunder gibt es wirklich:
        – Dort, wo die europäische Industrie die neuen Fabriken für die Flucht baut.
        – Dort, wo die Konkurrenten wachsen, die Europa platt machen.
        Also insb. USA und China/Asien.
        Donnie weiss schon, wofür er so viel Öl braucht.

        Kleines Video aus dem klimaneutralen Deutschland 2045
        https://music.youtube.com/watch?v=gedBk1g9IBg

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