Chinas Goldreserven steigen auch im Dezember weiter. Trotz kleiner Zukäufe erreicht der Wert der Bestände mit 319,45 Milliarden US-Dollar ein neues Rekordniveau.

China hält Goldkauf-Serie aufrecht
China hat im November erneut Gold zugekauft und damit seine Serie monatlicher Aufstockungen fortgesetzt. Nach Angaben der Devisenbehörde SAFE erhöhten sich die Bestände – wie bereits im Oktober – um 30.000 Unzen auf nun 74,15 Millionen Unzen. Das entspricht rund 0,9 Tonnen. Damit steigen die offiziellen Reserven der People’s Bank of China auf umgerechnet 2.306,32 Tonnen. Es ist der vierzehnte monatliche Anstieg in Folge, wenngleich die Dynamik zuletzt nachgelassen hat.
China erhöht im Dezember erneut seine Goldreserven – kleine Zukäufe, aber klare strategische Linie.
Goldreserven – Muster der Meldepraxis
China veröffentlichte seine Goldreserven historisch oft in unregelmäßigen Abständen. Auf längere Pausen folgten meist Phasen mit monatlichen Anpassungen. Zwischen November 2022 und April 2024 kamen so rund 316 Tonnen hinzu, bevor es einige Monate keine neuen Angaben gab. Seit Herbst 2024 meldet die PBOC nun wieder regelmäßig Zukäufe.
Chinesische Goldreserven
Die Tabelle zeigt monatliche Goldzukäufe der chinesischen Zentralbank seit 2022. Datenquelle: SAFE / PBOC.| Monat | Zugang in t | Zugang in Uz |
|---|---|---|
| November 2022 | 32,03 | 1.030.000 |
| Dezember 2022 | 30,17 | 970.000 |
| Gesamt 2022 | 62,20 | 2.000.000 |
| Januar 2023 | 14,93 | 480.000 |
| Februar 2023 | 24,88 | 800.000 |
| März 2023 | 18,04 | 580.000 |
| April 2023 | 8,08 | 260.000 |
| Mai 2023 | 16,86 | 510.000 |
| Juni 2023 | 21,15 | 680.000 |
| Juli 2023 | 23,02 | 740.000 |
| August 2023 | 28,93 | 930.000 |
| September 2023 | 26,13 | 840.000 |
| Oktober 2023 | 23,02 | 740.000 |
| November 2023 | 11,82 | 380.000 |
| Dezember 2023 | 9,02 | 290.000 |
| Gesamt 2023 | 225,98 | 7.230.000 |
| Januar 2024 | 9,95 | 320.000 |
| Februar 2024 | 12,13 | 390.000 |
| März 2024 | 4,97 | 160.000 |
| April 2024 | 1,87 | 60.000 |
| November 2024 | 4,97 | 160.000 |
| Dezember 2024 | 10,26 | 330.000 |
| Gesamt 2024 | 44,15 | 1.420.000 |
| Januar 2025 | 4,97 | 160.000 |
| Februar 2025 | 4,97 | 160.000 |
| März 2025 | 2,80 | 90.000 |
| April 2025 | 2,17 | 70.000 |
| Mai 2025 | 1,90 | 60.000 |
| Juni 2025 | 2,15 | 70.000 |
| Juli 2025 | 1,90 | 60.000 |
| August 2025 | 1,90 | 60.000 |
| September 2025 | 1,24 | 40.000 |
| Oktober 2025 | 0,90 | 30.000 |
| November 2025 | 0,90 | 30.000 |
| Dezember 2025 | 0,90 | 30.000 |
| Gesamt 2025 | 25,87 | 860.000 |
| Gesamt seit 2022 | 358,06 | 11.510.000 |
Währungsreserven legen zu – Goldanteil steigt
Parallel zu den Goldkäufen wuchsen auch die chinesischen Währungsreserven. Im Dezember erhöhten sie sich um 0,6 Prozent auf 3.744,30 Milliarden US-Dollar. Der Gold-Anteil stieg leicht von 8,3 Prozent auf 8,5 Prozent. Mit einem rechnerischen Gegenwert von 319,45 Milliarden US-Dollar erreichten die Goldbestände zudem ein neues Rekordniveau.
Einordnung – Reservepolitik mit Signalwirkung
Die anhaltenden, wenn auch moderaten monatlichen Käufe unterstreichen die langfristige Ausrichtung der chinesischen Reservepolitik. Peking verfolgt weiterhin das Ziel, die Abhängigkeit vom US-Dollar schrittweise zu reduzieren und Gold stärker in der strategischen Reservestruktur zu verankern. Vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen hat daher selbst ein vergleichsweise kleiner Zuwachs Signalwirkung: Goldreserven bleiben für China ein zentraler Stabilitätsfaktor.
Mehr dazu: Internationale Goldreserven – aktuelle Entwicklungen und Rangliste der Länder
Taiwan und die Philippinen den Chinesen, die Ukraine den Russen und Latein-Amerika und Grönland für Uncle Sam.
Diesen schmutzige Deal pfeifen die Spatzen doch schon lange vom Dach.
Die NATO hat fertig, das Gold aus Grönland wird Wolfram in Fort Knox ersetzen.
Der dämliche Michel hat nur wertlose Braunkohle und mit seinem reichlich vorhandenen Salzvorrat sich seine Suppe schon lange selbst versalzen.
So sehe ich das auch, im Moment werden die Rohstoffe an die zwei wichtigsten Player verteilt. Und das ganze geht irgendwie rasend schnell…
Der dumme Michel aus EU kann da nur mit Staunen zusehen.
Da könnte man sich fragen wo denn die schlauberger aus Berlin und co. Zukünftig die Rohstoffe für ihre grüne Zukunft herbekommen wollen…:-)?
@TheMac
1.) Wenn die Industrie weg ist, braucht man auch keine Rohstoffe mehr.
2.) Wenn mit der Industrie die Jobs weg sind und 90 % des Volks verarmt sind (heute faktisch schon 40 %), dann gibt es auch nur noch Basiskonsum (Brot + Wasser…), also auch auf der Seite weniger Rohstoffbedarf.
Grünes Degrowth lässt sich einfach übersetzen: Massenverarmung.
Positiv: das von der Politik behauptete Grüne Wirtschaftswunder gibt es wirklich:
– Dort, wo die europäische Industrie die neuen Fabriken für die Flucht baut.
– Dort, wo die Konkurrenten wachsen, die Europa platt machen.
Also insb. USA und China/Asien.
Donnie weiss schon, wofür er so viel Öl braucht.
Kleines Video aus dem klimaneutralen Deutschland 2045
https://music.youtube.com/watch?v=gedBk1g9IBg