Gold- und Silber-Crash geht weiter – Goldpreis bei 4.546 USD (Montag)

Der Goldpreis fällt am Montag auf 4.546 USD. Silber setzt den Crash fort. Die Märkte bleiben nach dem historischen Einbruch extrem volatil.

Goldpreis heute (8:30 Uhr)

Am Montagmorgen setzt sich der Abverkauf bei Gold und Silber fort. Um 8:30 Uhr notiert der Goldpreis am europäischen Spotmarkt bei 4.546 USD bzw. 3.835 EUR je Unze. Das entspricht einem Tagesminus von rund 7,0 Prozent. Dabei rutscht der Silberpreis weiter stark ab. Silber verliert weitere 12 Prozent auf 75,10 USD bzw. 63,25 EUR pro Unze.
Damit bleibt die technische Korrektur bei beiden Edelmetallen ausgesprochen dynamisch.

Der Ausverkauf bei Gold und Silber setzt sich fort – der Markt verarbeitet weiter den historischen Crash vom Freitag.

Vortag – Historischer Crash

Bereits am Freitag hatte der Goldpreis einen außergewöhnlichen Einbruch verzeichnet. Mit einem Tagesverlust von 9 Prozent erlitt Gold den größten Rückgang seit 1983 und schloss bei 4.985 USD bzw. 4.131 EUR.

Silber traf es noch härter. Der Silberpreis brach um 26 Prozent auf 85,19 USD bzw. 71,88 EUR ein. Zeitweise lag das Minus sogar bei mehr als einem Drittel.

Dabei folgte der Abverkauf auf eine zuvor ausgeprägte Kursüberhitzung. Außerdem verstärkte die Nominierung von Kevin Warsh zum nächsten Fed-Chef den US-Dollar und beschleunigte den Verkaufsdruck am Terminmarkt.

Ausblick

Zum Wochenauftakt richtet sich der Blick auf den ISM-Einkaufsmanager-Index für das verarbeitende Gewerbe in den USA. Zudem äußert sich am Abend Fed-Mitglied Bostic zur Geldpolitik. Der Februar gilt historisch als besonders volatiler Monat für den Goldpreis. Nun dürfte entscheidend sein, wann sich nach dem Freitags-Crash und der zweiten Verkaufswelle am heutigen Montag eine technische Stabilisierung einstellt. Wichtige Unterstützungen liegen bei 4.450 USD bzw. im Bereich von 3.800 EUR.

Mehr dazu: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten

Goldreporter-Ratgeber

 Gold vergraben, aber richtig! Genial einfach, sicher und günstig!

Notfallplan für Goldanleger Was tun bei Goldverbot oder Goldengpass?

Anzeige

Abonnieren Sie den kostenlosen Goldreporter-Newsletter und erhalten Sie den Spezial-Report "Vermögenssicherung mit Gold" (PDF) kostenlos! Weitere Informationen?

6 Kommentare

  1. Wir werden wie schon 2008 und auch 2013 ein Minus von 30% einfahren. Bei Silber werden wir das Ratio wieder bei 80 -90 sehen. Ich persönlich werde bei €3200.- und €40.- wieder ein wenig nachkaufen.

  2. Mit ultimativen Einbrüchen will man der breiten Bevölkerung dauerhaft einhämmern: Finger weg von Gold und Silber. So vernichtet ihr eure Ersparnisse. Sorge für epische und unvergessliche Ereignisse und sie werden im kollektiven Gedächtnis verhaftet bleiben.

    Die Cleveren und Smarten sollen diese Manipulationen nur noch mehr bestärken.

    Was man allerdings noch bedenken sollte: Kursmanipulatoren werden sich auch zu helfen wissen, den EM-Besitzern in der Zukunft das EM abzupressen, zu konfiszieren, wegzunehmen, zu besteuern und einem legalen Kreislauf zu entziehen. Wer meint, es könne so einfach in der „Schattenwirtschaft“ zirkulieren, sollte sich nicht selbst belügen. Dennoch: Weitermachen.

    Zum Abschluss: Mancher Neider wünscht uns ja, dass wir „daran“ ersticken. Jetzt oder, wenn das EM unbrauchbar/unhandelbar geworden ist. Ein amtsbekannter Nicht-Österreicher tötete neulich eine 87jährige in einem Luxus-Altenheim in Wien, nachdem er sie beraubte. Bei der Obduktion fand man drei Goldringe i n ihrem Körper.

  3. Moin,
    und täglich grüßt das Murmeltier. Ich sehe die jetzige Lage völlig entspannt denn die finanzpolitische und die wirtschaftliche Situation hat sich in keinster Weise verändert, schon garnicht zum positiven. Egal wo der Preis für Gold und Silber liegt, ich habe einen WERT und der gibt mir ein wenig Sicherheit. Und nur darauf kommt es für mich an alles andere wäre Spekulation.

    Gruß in die Runde
    barmbekbasch

    • @Barmbekbasch
      Da sprechen Sie mir zu 100 % aus der Seele.
      Wer letzte Woche 1 Stunde bei Pro Aurum in der Schlange gestanden hat, um für über 4.500 ein Krügerchen zu kaufen, hat eben weder @Maruti noch Kostolany und unzählige andere Warner je verstanden.
      So bezahlt man eben Lehrgeld, wenn man nicht denkt.

      Hier im Dorf gibt es genug Leute mit EK unter oder um die 1.000 je OZ.
      Oder ein Extrembeispiel: ich habe letzen Sommer einige Vrenelis gekauft, „sauteuer“, aber es war geplant eine Handwerkerrechnung im Ausland damit bürokratiereduziert zu bezahlen. Der freundliche Helfer hat dann aber doch Frankli in Cash genommen.
      Jetzt habe ich „sauteure“ Vrenelis aus Sommer 2025 herumliegen.
      Schlimm ?
      Die kosten jetzt nach dem „Jahrhundertgoldeinbruch“ bei Pro aurum 775 Euro.
      Vor 5 Monaten habe ich 520 dafür bezahlt.
      Immer noch 250 Euro oder 49 % Plus, in 5 Monaten.
      Kaum auszuhalten, schrecklich.

  4. Ich habe heute morgen ein paar Mal bei gold.de Ausschau gehalten und zu keinem Zeitpunkt hat sich die günstigste überhaupt lieferbare Münze bei deutschen Händlern selbst bei 60 Euro Spotpreis unter 83 Euro bewegt.

    Bei den meisten Händlern sehen wir immer noch ein Aufgeld von weit über 35 Prozent.

Schreiben Sie einen Kommentar

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie Ihren Namen ein

Anzeige

Letzte Beiträge

 

Unsere Spezialreports und Ratgeber sind erhältlich im Goldreporter-Shop!

Anzeige