Immer mehr Gold verlässt den Tresor der Federal Reserve in New York. Die anhaltenden Abgänge werfen Fragen zur globalen Reservepolitik auf.

Mehr Gold verlässt den Fed-Tresor in New York
Die Federal Reserve Bank of New York meldet für Dezember 2025 erneut sinkende Goldbestände in ihren Tresoren an der Liberty Street. Damit setzt sich die Abzugsserie bereits den fünften Monat in Folge fort. Das dort gelagerte Gold gehört ausländischen Eigentümern, überwiegend Zentralbanken, und ist Teil staatlicher Währungsreserven.
Fünf Monate in Folge schrumpfen die Goldbestände im Fed-Tresor – ein leiser, aber strategisch bedeutsamer Trend im Zentralbanksektor.
Zum Monatsende belief sich der bilanzierte Wert der Bestände auf 7.989 Millionen US-Dollar. Im November waren noch 7.912 Millionen US-Dollar ausgewiesen worden.
Aktuelle Kurse & Live-Charts: Goldpreis aktuell
Rückgang um rund 9,6 Tonnen im Dezember
Die Fed bewertet das sogenannte Earmarked Gold weiterhin mit 42,22 US-Dollar je Feinunze. Dieser historische Fixpreis stammt aus den frühen 1970er-Jahren und dient ausschließlich bilanziellen Zwecken.
Auf dieser Basis lagerten im Dezember rechnerisch 187,09 Millionen Unzen Gold beziehungsweise rund 5.819,9 Tonnen. Gegenüber dem Vormonat bedeutet das einen Rückgang um 307.011 Unzen oder etwa 9,6 Tonnen. Seit August 2025 summieren sich die Abgänge damit auf rund 114 Tonnen. Allein im November waren bereits fast 30 Tonnen ausgebucht worden.
Bedeutung für Zentralbanken und Märkte
Solche physischen Abgänge wirken sich in der Regel nicht unmittelbar auf den Goldpreis aus. Dennoch sind sie für die Struktur internationaler Reserven, die Liquidität zwischen Zentralbanken und das Vertrauen in bestimmte Lagerorte relevant.
Entsprechend werden größere Abflüsse häufig als geopolitisch motivierte Umschichtungen interpretiert. Kurzfristig zeigen sich Effekte eher indirekt, etwa über Stimmungs- oder Vertrauenskanäle. In Phasen erhöhter Unsicherheit können solche Bewegungen bestehende Markttrends jedoch verstärken.
Auch währungspolitisch sind die Verschiebungen von Bedeutung. Ein sinkendes Vertrauen in den Lagerort USA kann den US-Dollar belasten. Zuletzt standen vor allem Zentralbankkäufe in Asien und den Schwellenländern im Fokus – oft im Zusammenhang mit der fortschreitenden Dedollarisierung.
Welche Staaten aktuell die größten Goldreserven halten und wer zuletzt zu- oder verkauft hat, zeigt der Hub Goldreserven weltweit.
Ein Trend mit Vorgeschichte
Auffällig ist die aktuelle Abzugsserie vor dem Hintergrund, dass die Goldbestände im New Yorker Fed-Tresor seit März 2023 zunächst wieder gestiegen waren. In den Jahren zuvor hatte es hingegen einen länger anhaltenden Trend zur Rückführung staatlicher Goldreserven aus den USA gegeben.
Unter anderem transferierten Deutschland, Österreich und die Niederlande beträchtliche Mengen Gold aus New York in ihre Heimatländer.
Was die Daten zeigen – und was offen bleibt
Der monatliche Fed-Bericht erfasst ausschließlich Earmarked Gold, also fremdes Gold in Verwahrung. Die US-eigenen Goldreserven werden separat bilanziert und lagern nicht in Manhattan.
Welche Staaten konkret hinter den jüngsten Abzügen stehen, bleibt offen. Die Fed veröffentlicht hierzu grundsätzlich keine Angaben. Entsprechende Informationen werden – wenn überhaupt – nur von den jeweiligen Eigentümern selbst bekannt gemacht.
Mehr dazu: Goldreserven: Wo Staaten ihr Gold lagern – und warum sie es heimholen


Hoffentlich haben die ausländischen Banken ihr Gold rechtzeitig abgeholt, bevor Trump die Tür schliessen wird.
Grund: Nationale Sicherheit
Damit kann man nämlich auch Kochlöffel verbieten und weichgekochten Spargel.
@Maruti, immer diese negative Grundeinstellung.
Wir sollten positiv an der ehrlichen Grundeinstellung des US Boys glauben.
Ein dummes aber regierungsmäßiges Grinsen auferlegen und überheblich über die deutsche Zukunft palavern.
Wenn Gold aus Germoney eingelagert wurde, dann ist es sicher für gute Zwecke entfremdet worden.
Der oder die Glücklichen werden sicher besseres damit anfangen als Adenauers-Merz-Erben es könnten.
@Tresorfitze
Tja, wer hätte das gedacht, daß das germanische Staatsgold fast überall besser aufgehoben ist als bei (ex) Antifa-Laars uns seinem treu ergebenen Mitarbeiter namens Fritz.
Sie liegen richtig: vielleicht schwimmt ein Teil davon derzeit grau angemalt im Persischen Golf herum oder als neue Luxusjacht ukrainischer Politiker in der Karibik.
Es sind in Summe etwa 166 Milliarden.
Das wird dieses Jahr in 10 Monaten mit Neuverschuldung verballert.
Für ukrainische Yachten, Privatjets von US-Rüstungsaktionären und andere sinnvolle Dinge.
SATIRE !
@Maruti
„Damit kann man nämlich auch Kochlöffel verbieten und
weichgekochten Spargel“.
Sie meinen vor oder nach dem Heizungsverbot in Deutschland
sowie dem Verbrenner Verbot ?
Irgendwie stimmt da was nicht mit den Daten.
Es sollen dort 5.819.8 Tonnen gelagert sein.
Weiter oben steht, dass dieses Gold den ausländichen Zentralbanken und anderen ausländischen Eigentümern gehört.
Soweit, so gut.
Aber die USA soll insgesamt 8.000 Tonnen Gold besitzen.
Heisst das nun, der USA gehören eigentlich nur der Rest, also 2.200 Tonnen ?
Oder sind gehören diese 2.200 Tonnen der FED und die 8.000 Tonnen gehören gar nicht der FED und sind in Fort Knox gelagert, wenn überhaupt dort Gold ist.
Hat die USA überhaupt eine Zentralbank oder eben nur private Banken ?
Wer steht für denn Dollar gerade ?
Die USA oder diese privaten FED Banken mit ihren nunmehr 2.200 Tonnen Gold ?
Und gehören von diesen 2.200 Tonnen womöglich noch ein Teil davon Privatpersonen ?
So dass sich die Frage stellt, kann die FED überhaupt über nennenswerte Mengen Gold verfügen ?
Und heisst die FED nicht nur umsonst „Reservebank“
In Manhattan liegt kein US-Staatsgold. Das befindet sich in Fort Knox und verschiedenen weiteren Standorten.
@GR
Danke.
Dann hat die FED, welche ein Zusammenschluss von Privat Banken ist, nur noch etwa 2.200 Tonnen zur freien Vergügung.