Mittwoch,11.Februar 2026
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Goldpreis erholt sich – Warum die Korrektur das Chartbild sogar stärkt

Der Goldpreis stabilisiert sich nach der Korrektur. Technische Signale deuten auf Bodenbildung, zentrale Unterstützungen bleiben entscheidend.

Goldpreis in USD – charttechnische Betrachtung per 10. Februar 2026
Goldchart in US-Dollar; Basis: CME Spot, Tagesschlusskurse vom 10 Februar 2026, 6-Monats-Betrachtung.

Goldpreis stabilisiert sich nach Korrektur

Der Goldpreis hat sich nach dem deutlichen Rücksetzer zu Jahresbeginn gefangen. Anfang Januar war der Kurs bis auf 4.659 US-Dollar gefallen. Ausgehend vom Rekordhoch bei 5.419 US-Dollar entsprach dies einer Korrektur von rund 14 Prozent. Inzwischen mehren sich die Anzeichen einer Bodenbildung.

Der Goldpreis arbeitet sich aus der Korrektur heraus, doch die Verteidigung zentraler Unterstützungen bleibt die entscheidende charttechnische Voraussetzung.

Aktuelle Spotpreise finden Sie wie gewohnt unter „Goldpreis aktuell“.

Zentrale Kursmarken im Blick

Am gestrigen Dienstag schloss der Goldpreis bei 5.033 US-Dollar pro Feinunze. Auf Wochensicht ergibt sich damit ein Plus von 1,7 Prozent. Trotz anhaltender Schwankungen zeigt der kurzfristige Trend wieder nach oben.

Charttechnisch wichtige Unterstützungen verlaufen im Bereich von 5.000 US-Dollar und 4.800 US-Dollar. Als kritischer Support gilt die Zone um 4.600 US-Dollar. Dort treffen der im November etablierte Aufwärtstrend und die 50-Tage-Linie aufeinander.

Auf der Oberseite sind nach dem steilen Kursrückgang nur wenige ausgeprägte Widerstände erkennbar. Die Bereiche um 5.050 US-Dollar und 5.100 US-Dollar dürften jedoch als erste Hürden fungieren.

Marktstimmung normalisiert

Der nahezu unveränderte RSI-Wert (Relative-Stärke-Index) von 57 signalisiert ein neutrales Marktumfeld. Gleichzeitig unterstreicht der Abstand von 11 Prozent zur 50-Tage-Linie sowie die Differenz von 31 Prozent zum 200-Tage-Durchschnitt das übergeordnete bullische Chartbild.

Euro-Goldpreis arbeitet sich höher

Auch auf Eurobasis setzte sich die Stabilisierung fort. Der Schlusskurs lag zuletzt bei 4.234 Euro und damit 1,1 Prozent über dem Niveau der Vorwoche. Nach der zwischenzeitlichen Korrektur von rund 13 Prozent entsteht damit schrittweise eine neue Kursbasis.

Kurzfristige Unterstützungen zeigen sich bei 4.200 Euro, 4.050 Euro und 3.950 Euro. Erst unterhalb der Zone um den 50-Tage-Durchschnitt würde sich das technische Bild deutlich eintrüben.

Goldpreis-Chart in EUR, 6 Monate per 10. Februar 2026.
Goldpreis in Euro, CME Spot, 6 Monate, Schlusskurse per 10. Februar 2026.

Ausblick: Konsolidierung als Fundament

Die erhöhte Volatilität ging zuletzt in einen moderaten Wiederanstieg über. Nach der vorangegangenen Kursübertreibung könnte sich damit eine tragfähige Basis für die nächste größere Aufwärtsbewegung ausbilden. Voraussetzung bleibt jedoch die Verteidigung der Schlüsselmarken bei 4.600 US-Dollar beziehungsweise 3.950 Euro.

Weitere Einordnungen und Detailanalysen finden sich im Bereich Gold Chartechnik

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