Der Goldpreis an der Shanghai Gold Exchange notierte zuletzt unter dem europäischen Spotkurs. Der China-Spread drehte damit wieder ins Minus.

Goldpreis-Abschlag in China
Der Goldpreis an der Shanghai Gold Exchange (SGE) ist vergangene Woche erneut unter das europäische Spotniveau gefallen. Am Donnerstagvormittag (MEZ) wurde Gold rund 16 US-Dollar je Feinunze niedriger gehandelt als in Europa. In der Vorwoche hatte noch ein Aufschlag von 10 US-Dollar bestanden. Die rückläufige Entwicklung des China-Spreads hatte sich zuvor bereits angedeutet.
Der negative China-Spread signalisiert nachlassende Preisimpulse aus Fernost – ein Faktor, der die aktuelle Goldpreis-Volatilität mit erklärt.
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Messzeit: [Fr. 12.02.26, 14:30 h Shanghai] / [08:30 h MEZ Berlin]
Aufschlag China → Europa Spot: -16 USD/oz (06.02.26: +10 USD); Δ: -26 USD
Silber weiterhin mit Aufschlag
Am Silbermarkt blieb es dagegen bei einem Preisaufschlag gegenüber dem internationalen Spotkurs. Allerdings verringerte sich auch hier der Abstand. Nach Berechnungen von Goldreporter lag der Silberpreis an der SGE zuletzt rund 6 US-Dollar je Unze beziehungsweise etwa 7 Prozent über dem hiesigen Spotpreis. Eine Woche zuvor hatte der Aufschlag noch bei etwa 10 US-Dollar beziehungsweise 13 Prozent gelegen.
| Markt / Kennzahl | 12.02.26 | 06.02.26 | Δ |
|---|---|---|---|
| Gold China SGE Fix (CNY/Gramm) | 1.123,27 | 1.085,72 | +3,5 % |
| Gold China SGE (USD/Gramm) | 162,32 | 156,29 | +3,9 % |
| Goldpreis China SGE (USD/oz) |
5.049 | 4.861 | +187 |
| Goldpreis Europa (USD/oz) |
5.065 | 4.851 | +214 |
| Aufschlag/Abschlag China → Europa (USD/oz) |
-16 | +10 | -26 |
China mit geringerer Goldnachfrage
Sinkende Preisaufschläge beziehungsweise ein Abschlag gegenüber dem internationalen Markt gelten als Hinweis auf eine rückläufige Edelmetall-Nachfrage in China. Dazu passt, dass das Land im Januar nicht mehr als Empfängerland für Schweizer Gold-Lieferungen auftauchte.
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Bedeutung für den Goldpreis
Ein negativer China-Spread deutet auf eine nachlassende preisliche Führungsrolle Chinas hin. Kurzfristige Impulse für den internationalen Goldpreis aus Fernost waren zuletzt unbedeutend. Gleichzeitig hilft diese Entwicklung, die erhöhte Volatilität am Goldmarkt einzuordnen. Der China-Spread bleibt damit ein potenzieller Frühindikator für kurzfristige Marktverschiebungen.
Aufgrund des chinesischen Neujahrsfestes gibt es aus dieser Region bis zum 23. Februar ohnehin keine Handels-Impulse für den Goldpreis.


So schreiben heute die Finan Medien:
„ Beispielsweise versucht Powell derzeit, mehr Liquidität bereitzustellen, da die Banken diese offensichtlich benötigen.“
Das kann ich mir auch vorstellen. Man hat sich halt mal wieder verzockt und die Spareinlagen der Bürger verpulvert. Und wenn die nun auf die Idee kommen, ihr Geld abzuholen, gibt es einen Bank run, zum X. mal.
Also muss gedruckt werden, print money, baby, print it.