Die Fed erhält DOJ-Vorladungen, Powell warnt vor politischem Druck. Märkte reagieren nervös, der Goldpreis steigt auf Rekord.
Die US-Notenbank steht nach gerichtlichen Vorladungen einer Grand Jury des US-Justizministeriums (DOJ) unter ungewöhnlich starkem politischem Druck. Fed-Chef Jerome Powell erklärte, die „Subpoenas“ bezögen sich zwar offiziell auf seine Aussage zu den kostspieligen Renovierungsarbeiten am Fed-Hauptsitz, seien aber im größeren Zusammenhang wachsender Drohungen der Regierung zu sehen. Präsident Trump bestreitet jede Einflussnahme. Die Märkte reagierten nervös: US-Futures und der Dollar gaben nach, während der Goldpreis auf ein Rekordhoch stieg. Auch Silber erreicht neue Rekorde.
Laut Bloomberg-Bericht kündigten Republikaner im Bankenausschuss außerdem an, neue Fed-Nominierungen vorerst nicht weiterzuverfolgen – also Kandidaten für freie Posten nicht zu prüfen oder für Abstimmungen freizugeben. Powell betonte, die geldpolitische Unabhängigkeit verteidigen zu wollen.
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