Gold kaufen zu Rekordpreisen? Knappheit und hohe Spreads im Edelmetall-Handel

Gold kaufen wird immer teurer: Rekordpreise, hohe Spreads und knappe Ware prägen aktuell den deutschen Edelmetallhandel.

Gold kaufen: Goldbarren und Münzen im Edelmetallhandel bei Rekordpreisen
Gold kaufen zu Rekordpreisen: Knappes Angebot und hohe Spreads prägen den Edelmetallhandel.

Gold und Silber mit neuen Rekorden

Wer aktuell Gold kaufen möchte, sieht sich mit neuen Rekordpreisen konfrontiert. Gold und Silber setzten ihre Rally am Freitag fort und markierten erneut historische Höchststände. Gleichzeitig zeigt sich im deutschen Edelmetallhandel eine zunehmende Verknappung physischer Ware.

Wer jetzt Gold kaufen will, trifft auf Rekordpreise, eingeschränkte Verfügbarkeit und weiterhin hohe Handelsspannen.

Innerhalb einer Woche stieg der Goldpreis um rund sieben Prozent auf 4.932 US-Dollar beziehungsweise 4.202 Euro. Silber legte noch stärker zu und erreichte mit 99,88 US-Dollar (84,25 Euro) ein Wochenplus von über neun Prozent. Die starke Preisbewegung trifft auf einen Markt, in dem Angebot und Nachfrage immer weiter auseinanderlaufen.

Mehr: Livecharts & tagesaktuelle News unter Goldpreis aktuell 

Aktuelle Lage im Edelmetallhandel

Die Bedingungen für Anleger, die jetzt Gold kaufen möchten, bleiben anspruchsvoll. Händler berichten zuletzt von knappen Beständen und teurer Neuware. Lieferzeiten von mehreren Wochen bis zu drei Monaten gelten inzwischen als üblich. Zudem ist der Zweitmarkt nahezu ausgetrocknet.

Die Nachfrage wird als außergewöhnlich hoch beschrieben und erinnert in ihrer Intensität an die Corona-Jahre. Vor allem Silberprodukte gelten derzeit als schwer verfügbar.




Gold kaufen: Aufgeld leicht gesunken, Spreads weiter erhöht

Die aktuelle Goldreporter-Preisabfrage unter sechs deutschen Edelmetallhändlern (Vergleich zum 16. Januar 2026) zeigt:

  • Krügerrand (neu): Ø 4.363 Euro (+238 Euro), Aufgeld 3,84 Prozent (zuvor 3,76 Prozent). Ältere Jahrgänge noch bis zu 60 Euro günstiger.
  • 100-g-Goldbarren: Ø 13.837 Euro (+731 Euro), Aufgeld sinkt auf 2,4 Prozent (nach 2,5 Prozent).

Trotz leichter Entspannung beim Aufgeld bleiben die Spreads hoch. Bei klassischen Anlagemünzen liegen sie bei über sechs Prozent, bei Goldbarren bei rund fünf Prozent. Das Preisniveau hat sich dabei sowohl im An- als auch im Verkauf deutlich nach oben verschoben.

Preisdaten vom 23. Januar 2026 – Durchschnittswerte deutscher Edelmetallhändler für Krügerrand, Maple Leaf, Silberbarren und Goldbarren.
Preisdaten vom 23. Januar 2026 – Durchschnittswerte deutscher Edelmetallhändler für Krügerrand, Maple Leaf, Silberbarren und Goldbarren.

Silber kaufen: Spreads sinken, Verfügbarkeit bleibt begrenzt

Im Silberhandel sind Aufgelder und Spreads zuletzt zurückgegangen. Allerdings war nicht jede Ware sofort lieferbar. Der stark gestiegene Silberpreis trägt zusätzlich dazu bei, dass die prozentualen Aufschläge rechnerisch sinken.

  • Maple Leaf (neu): Ø 116,29 EUR(+7,8 EUR), Aufgeld sinkt auf 38 Prozent. Ältere Jahrgänge bis zu acht Euro (ca. 7 %) günstiger.
  • 1-kg-Silberbarren: Ø 3.552 EUR (+230 Euro), Aufgeld bei 31 Prozent (zuvor 32 Prozent).

Der stark gestiegene Silberkurs trägt dazu bei, dass die prozentuellen Aufschläge sinken. Mehr dazu hier: Gold kaufen – Was das Aufgeld ist und warum es seit Jahren sinkt. 

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37 Kommentare

  1. Händler brauchen sich nicht zu wundern wenn der Sekundärmarkt austrocknet.
    Die Spreads für eine Unze Silber liegen locker bei über 10 Euro, meistens eher bei 15 Euro zwischen An und Verkauf.
    Wenn man schon einen Verkauf anstrebt, so umgeht man den Zwischenhandel tunlichst. Es gibt genügend Plattformen für einen Direkthandel.

  2. @Fritzthecat
    OBACHT!
    Bei mehr als 30 Transaktionen oder 1000,- € Jahresumsatz müssen diese Plattformen eine Meldung an das Finanzamt machen. Mit 10 Silberlingen / Jahr ist man also schon dabei!
    Es wird dann ein Gewerbe unterstellt, das man besteuern möchte. (Auch wenn die Haltedauer über einem Jahr lag.)

    Schönes Wochenende!

  3. Heute Freitag (!) 17.05 Uhr, Silber ist über die 100 USD.
    Bei Gold noch 37 USD zu den 5.000.
    Wieviele Shortseller sind in den letzten 8 Wochen über die Wupper gegangen ?
    Wer traut sich jetzt noch auf Short zu setzen ?

    • @Blackwood
      Die Shortseller gehören ja den Banken und da springt der Staat ein. Unsereiner kann nicht shortsellen, wir dürfen den Banken oder Broker nur deren teure Put oder Call Optionen abkaufen, mit Gebühren, Depots und Risiko und nebenbei noch das Finanzamt.
      Ich müsste schön blöd sein, derartiges zu tun und mich über den Tisch ziehen zu lassen.
      Übrigens, wo sind eigentlich all die Forentrolle geblieben, welche so gerne das Goldforum aufmischen wollen, mit dummen Sprüchen ?
      Wohl weg, hat nicht geklappt und sind nun grün vor Neid :)
      Auch gut, war aber immer lustig mit denen.
      Nannten sich Federico,ex, grandmaster, usw, von der finanzseite und dann noch meist dieselben von der linken berliner Szene, mit den Marx Büchern unterm Arm. lang, lang ist es her. Von Winde, Trump und AFD verweht
      Verflixt, mir fehlt der Sparringpartner…..

      • @Maruti
        Die linken Marx- und Engelskinder sind wohl überwiegend mit 5 Bratwurstspritzen gesegnet und 6 feet under ist eben das Wlan schlecht.
        Mir fehlen aber die Bitcoinjünger.
        Aber die warten jetzt alle voll gespannt auf Kurs 50.000, als finale Nachkaufchance, bevor abgeschaltet wird.

        • Blackwood
          Die Bitcoingeschichte ist völlig undurchsichtig und erinnert fatal an so manche Schneeballsysteme.
          Alleine schon die Sprüche der Bitcoin Beweber, wie Bitcoin, das bessere Gold und die Abbildung des fiktiven Coins in Gold spricht Bände und müsste bei wirklich jedem die Alarmglocken läuten lassen.
          Eine derartige Marktschreierei gibt es nicht mal um Bratwurst Glöckle herum am Steintor.

        • Dann melde ich mich mal. Ich halte weiter Bitcoin.
          Um deine Vorhersage greifbarer zu machen: Bis wann spätestens rechnest du mit einer Bitcoinabschaltung?
          Ich würde dagegen wetten und mir dann einen Wecker stellen und dich hier im Forum an unsere Wette erinnern.

          • @Bitcoiner
            Grundsätzlich:
            Ich halte Blockchain und BTC für eine geniale Idee, eine von den Machthabern unabhängige Währung.
            Genau deswegen werden die Machthaber den Stecker ziehen.
            Ehrlich: wären Sie so ein Systemling an der Macht und Sie sehen Ihr System den Bach runtergehen: würden Sie eine unabhängige Währung erlauben ?
            Das ist noch nie passiert.

            Ganz einfach: sobald die CBDC der FED und der EZB operational einsetzbar sind und im Echttest wirklich funktionieren kommt das Ende.
            Noch nie hat eine Regierumg eine unabhängige Währung längerfristig erlaubt.
            Als Zuckerberg seine Libra mit dem Backing durch Meta einführen wollte, hat man das mit aller Gewalt abgewürgt.
            Donald wir Stablecoins zulassen, die brav ihr Geld in US-Staatsanleihen investieren ( die sonst niemand haben will) und die damit genauso wertlos werden wie Fiat-Papier.
            Begründung wird Terrorfinanzierung, Drogenfinanzierung, Steuerhinterziehung etc sein.
            Lesen Sie einfach ab 2027 ganz aufmerksam die Medien: man wird Dogenkartelle in Mittelamerika ausheben, irgendwo Terroristen einfangen und illegale Kriegswaffenhändler einbuchten. Und man wird bei allen BTC -Wallets mit Milliarden drauf finden.
            Dann wird es Zeit…..
            Abschalten ist der falsche Begriff: man wird die Umwandlung in die reale Welt (Umtausch in Normalwährungen) verbieten und den Handel unter Strafe stellen.
            Die NSA hat sicher auch eine Möglichkeit die Server und die Zugänge zu killen.
            Nur meine persönliche Meinung.

  4. @BlackWood
    Sehr gut, kann weiter so gehen. Wer hätte das vor paar Jahren gedacht das in 2026 Gold die 5000,00$ erreicht!
    In 10 Jahren hätten wir das Jahr 2036, wo wird der Goldpreis dann stehen? Ich denke mir nach 10 Jahren habe mir den vorruhestand wohl verdient auch mit späteren -15% auf die Staatliche- & Betriebsrente.
    Es werden sicher goldige Tage im Alter werden, dazu mediterrane Küche, Blaue Wasser der Ägäis & Sonne satt!
    Ich kann es kaum abwarten, schließlich man lebt nur einmal. Oder mehrmals, who knows?

  5. Walter K. Eichelburg (WE) hätte nun jeden Tag geschrieben: „Jetzt haut es alles zusammen!“ RIP! Compact-Elsässer sollte ihm auch eine Silbermünze widmen. Ohne WE gäbe es nicht so eine starke Szene wie heute.

    Seit 2005 hat sich Gold nun in ca. 21 Jahren ver-10-facht.
    Seit 2006 hat sich Silber in ca. 20 Jahren ver-10-facht, und damit Gold in der Expo leicht überholt. Nun liegen sie fast gleich auf. Wie schon geschrieben,erwarte ich den nächsten „Tenbagger“ in 16 Jahren, also 2042: Gold 50.000 $, Silber 1000 $. Und kommt mir nicht mit „unrealistisch“. Das heutige Niveau war vor 21 Jahren auch angeblich „unrealistisch“.

    Zudem prognostiziere ich, das Japan alle Chancen hat, als erstes westl. Industrieland in die Hyperinflation zu gehen. Der Yen hat eh schon viele Nullen. Die Währung ist regional begrenzt. JPN hat die höchste BIP-Verschuldungsquote. Zinsen können nicht mehr angehoben werden, nur noch Geld drucken möglich, was getan wird. Gold ver-16-fachte sich seit 2000 in Yen. Die Expo geht fast senkrecht nach oben. Der Yen kann seine Inflationierung nicht exportieren , so wie $ o.€ usw. usf. Also achten Sie auf JPN in den nächsten 10 Jahren. Das ist eine Blaupause.
    Geschmackvolle Grüße vom Commander
    (ein Schüler von WE, der auch durch Ihn zu den 1% gehört…)

    • @Commander
      Ich mache eine andere Rechnung auf:
      Die Zeitabstände, die Gold jeweils für eine 1.000er Schwelle benötigt hat (in USD, gerundet).
      Jahrzehnte bis 1.000.
      11 Jahre von 1.000 bis 2.000
      3 Jahre von 2.000 bis 3.000
      6 Monate von 3.000 bis 4000
      3 Monate von 4.000 bis 5.000.

      Schreibt man das fort:
      6.000 im März
      7.000 im April…..

      Ray Dalio sagte letzte Woche einen m.E. entscheidenden Satz:
      Was wir sehen ist keine Übergangsphase sondern ein Strukturbruch.

      M.E sind wir bei der Expo bedeutend weiter „rechts oben“ als wir glaubten.
      In der Vergangenheit gab es immer Strukturbrüche, die sich einer Berechenbarkeit entzogen haben:
      – Hyperinflation 1922 und 1923
      – Börsenabsturz 1929

      Das ist der Punkt, wenn wir von der Mathematik in die Gruppenpsychologie geschubst werden.
      Von Vertrauen ( das kriegen die da oben schon noch irgendwie geregelt) zu Vertrauensverlust (die können es einfach nicht) zu Angst (um das eigene Sparschwein) und dann nackte Panik.
      Der Moment, wo das ewig langgezogene Gummiband einfach abreisst.

      Wir sind m.E. auf der Grenze von Vertrauensverlust zu Angst.
      Ab jetzt wird es sportlich.

      • @Ebenholz:
        „Jahrzehnte bis 1.000.
        11 Jahre von 1.000 bis 2.000
        3 Jahre von 2.000 bis 3.000
        6 Monate von 3.000 bis 4000
        3 Monate von 4.000 bis 5.000.

        Schreibt man das fort:
        6.000 im März
        7.000 im April…..“

        Diese Aufstellung ist sehr anschaulich und bereitet sehr viel Herzklopfen…!

        • Ich habe eine grobe andere Aufstellung gemacht:
          – von 1.000 auf 2.000 EUR: ca. 13 Jahre, 8 Monate
          – von 2.000 auf 3.000 EUR: ca. 1 Jahr, 5 Monate
          – von 3.000 auf 4.000 EUR: ca. 4 Monate
          – von 4.000 auf 5.000 EUR ( noch nicht erreicht!): 2 Wochen? (geschätzt)

          Das bedeutet rechnerisch:
          Jeder neue +1000-EUR-Sprung braucht nur noch ~15 % der Zeit des vorherigen. Das ist wirklich erstaunlich

          • @Kaputti
            Stimmt, Ihre Rechnung in Euro ist für die Germanen wichtiger, ich hab nur den Dollar genommen, weil ich das Beispiel jetzt posten wollte, statt die 2 -3 Wochen bis Euro 5000 zu warten.
            Egal ob USD oder Eur: die FIAT-Hütte brennt bis auf die Grundmauern.
            Ab Februar geht der Öltank hoch.

      • @BlackWood
        Der Punkt mit der Gruppenpsychologie und dem Vertrauensverlust scheint schneller erreicht zu werden als man denkt:

        Meine Verwandschaft, Arbeitskollegen, Freunde diskutieren immer öfter und heftiger über die Zustände des Finanzsystems, Schulden, Inflation, Gold- und Silberpreis und die marode Infrastruktur in Deutschland! Bis vor kurzem hatte man WIRKLICH noch Vertrauen in unsere Politik und hat mich ständig ausgelacht! Dieses Vertrauen in die Politik ist jetzt plötzlich WEG! Eventuell war der Anschlag in Berlin der Ausslöser.

        ALLE sind dabei sich Vorräte anzulegen und sich Gedanken über eine sichere Sromversorgung zu machen. Viele haben sogar schon Notstromaggregate gekauft und eine Möglichkeit geschaffen (soweit möglich) diese in ihre Hausversorgung zu integrieren. Das waren eigentlich immer die treuesten Untertanen! Plötzlich rechnet man mit dem schlimmsten!

        Bei Gold und Silber scheint die Vorsorge allerdings an den hohen Preisen zu scheitern. Irgendwann reicht das monatliche Gehalt nicht mehr für alles. Es wird aber trotzdem versucht kleinere Stückelungen von Gold und Silber zu erwerben. So langsam scheint der natürliche Instinkt bei einigen wieder einzusetzten. Hoffentlich ist es nicht schon zu spät!

      • Ich war diese Woche wieder beim Händler. Und was muss ich da in der Schlange vor mir sehen und hören? Junge Leute, die gerade über ihre ersten Goldkäufe fachsimplen und noch nichtmal die einfachsten Sachen wissen (Was ist „oz“?)… Ich wollte eigentlich kaufen, aber das war mir dann zu doof. Das ist eigentlich genau der Schlag Leute, an dem man dann irgendwann verkauft. Wenn die dumme Masse reingeht, ist erstmal Füße stillhalten angesagt.

    • @Commander
      Er hatte in fast allen Dingen recht, nur leider hat er es für manche etwas zu geschmacklos formuliert.
      Demokratie und Meinungsfreiheit ist eben nicht in Frage zu stellen, so sagen es die woken Anhänger dieser Ideologie und knüppeln jegliche andere Meinunng erbarmungslos nieder.
      Was heisst, er hätte entweder vorsichtiger sein müssen oder stärker. Und er war beides nicht.

    • @Commander
      Daran geht kein Weg vorbei. Das war jedenfalls immer so, wenn ein Land oder mehrere über Jahrzehnte hinweg über seine Verhältnisse lebte.
      Das Ende war immer entweder Krieg oder Verarmung.
      Und so wird es auch hier geschehen.
      So manche werden morgens um 12:30 aufstehen und eben keine soziale Hängematte mehr vorfinden.
      Andere kriegen vielleicht noch die Kurve bzw. den Hintern hoch. Und wieder andere dürfen dann zum Ausgleich mal auf ihrer goldenen Hängematte liegen.
      Weil es immer so geschah, ausnahmslos und ohne eenn und aber. Ein Land nach dem anderen der Wohlstands Gesellschaft wird fallen.

  6. Frage an die Runde:
    Ich kann seit einiger Zeit nicht mehr auf Goldseiten.de zugreifen. “ Web server is returning an unknown error“
    Habt ihr das gleiche Problem?
    Was ist da los?
    Grüße.

  7. Wer auch nur halbwegs denken konnte, hat Gold vor der EUR Umstellung gekauft und zwar mit allem was er hatte. Das waren die Jahre vor 2.000 !. Denn, es war abzusehen, dass trotz aller Beschönigungen und Beschwichtigungen der Politiker und der ihnen hörigen Medien, der Euro weich wie die Lira oder der Franc oder die Drachme werden wird. Jeder konnte das sehen, denn jeder war in diesen Ländern zumindest im Urlaub.
    Aber, was kam ? Man wurde ausgelacht, wenn man Gold kaufte und keine Dot.com. Die politisch gesteuerten Zentralbanken, hier die EZB, pushte mit unserem Geld diese wertlosen Dinger, damit ja alle dies kauften und bloß kein Gold.Ja man setzte sogar die Mehrheit der EZB Mitglieder aus just diesen Ländern ein. Da mußte man schon von Vorsatz sprechen. Und noch immer gab es Leute, welche den Kopf in den Sand steckten, nicht mal als J.Claude Junker sagte: Man muss Lügen können und er sage, wir machen weiter, Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt. Sogar das wurde ignoriert, schöngeredet, unter den Tisch gekehrt.
    Und nun ist es soweit, es gibt kein Zurück mehr. Aber nicht mal das wird noch geglaubt. Diese Leute glauben auch nicht mal, dass sie tot sind, wenn sie im Sarg liegen.
    Alle anderen, es sind nur wenige, welche verzweifelt so viel Gold wie möglich ergatterten, Sparbücher, Lebensversicherungen, Renten auflösten, ja sogar mehrere Immobilien verkauften (Ich beispielsweise) um an Gold zu gelangen, können heute mit Fug und Recht sagen:
    Danke dem Herrn im Himmel für den Rat, den Beistand und die Hilfe sowie den Trost in dunkleren Tagen.

    • @Maruti
      Sehr richtig.
      Früher wie heute gilt eine ganz einfache Regel: man hört zu was Politiker sagen und was ARD, ZDF und die anderen Propagandamedien berichten und folglich die breite Masse auch brav macht.
      Und man macht einfach das genaue Gegenteil.
      Fertig.
      Ist wirklich erstaunlich einfach, wenn man das Spiel verstanden hat.

  8. Moin,
    @ maruti
    Ähnlich war es bei mir. Ich löste meine LV unter verlust auf. Nur kaufte ich von den paar Talern kein Gold sondern meinen ersten Rechner. und erst damit nahm die Sache ihren Lauf. Denn erst durch das Internet kam ich an entsprechende Informationen. Und obwohl ich den Euro immer ablehnte investierte ich, in Form von Euro Goldmünzen in ihn. Und trotz meines relativ späten Einstieges, habe ich im Schnitt rund Euro 1100 pro Unze bezahlt.
    Wie Sie mal so schön erwähnten, handelt es sich bei diesen Münzen um ein offizielles Zahlungsmittel Deutschlands und von daher wohl auch im Falle eines Falles vom Staat weniger leicht einziebar. Was ich aber eigentlich sagen wollte, egal wann man eingestiegen ist, man hat auf jeden Fall ein sicheres Polster.

    Gruß auch in die Runde
    barmbekbasch

  9. Ach, So ganz plötzlich gibt es eine Knappheit bei den EM, besonders Silber.
    @ukunda schrieb vo nicht mal einer Woche, JP Morgan und LBMA schwimmen in Silber und sind long und machen fette Gewinne. Ich war zwar anderer Meinung und meinte, die haben in Wirklichkeit nichts mehr und sind nackt.
    Wie auch immer, Gold und Silber waren immer knapp, deshalb auch begehrt.
    Und so ganz knapp ist Silber nun auch wieder nicht. Es ist nur knapp für einen 100 EUR Preis. Für 1.000 EUR die Unze kann man heute noch jede Menge Silber kaufen. So etwa bei mir. Da sehe ich keine Knappheit, momentan.

    • @Maruti:
      Jetzt sind wir halt schon bei dem Punkt, wo man sich überlegen muss, ob man die wertlosen EUR-Scheinchen haben will. Silber ist die Notwährung in der (tiefen) Tasche. Noch hat die Teuerung der Rohstoffe nicht auf die Endprodukte durchgeschlagen. Wie lange wird das noch dauern? Vermutlich ein überschaubarer Zeitraum.
      Gaspreise am Markt steigen angeblich auch schon. Aber nein, Gas ist kein Problem, beruhigt euch Leute! Grund: Weil wir ja an Norwegen angeschlossen sind und die haben noch… (Das Gas, das von Norwegen kommt, wird in Norddeutschland eingelagert, aus Süddeutschland ausgelagert und an die Südländer „rechnerisch durchtransportiert“. Da bleibt nur ein Bruchteil reell bei uns als Gesamtglomerat haften.) Ich lege schon einmal die Ohrstöpsel für das baldige Gejammer bereit.

      • „Noch hat die Teuerung der Rohstoffe nicht auf die Endprodukte durchgeschlagen“
        Naja, Gold steckt auch kaum in irgendeinem Endprodukt und Silber betrifft Produkte der breiten Masse eher auch nicht so direkt, dass das die Inflationszahlen anpuschen würde.

        Silber als Notzahlungsmittel?

        • @Großer Bär
          Wir z.B. haben die Silberunzen zu 16 Euro als Notzahlungsmittel gekauft.
          Inzwischen sind die so teuer wie damals Vreneli.
          Spätestens diesen Sommer kann man damit nicht mehr einkaufen, es sei denn, man fährt mit dem Ducato zum Einkauf.
          So kann man sich täuschen.
          Naja, wir tragen die Fehleinschätzung mit Fassung.

        • @Großer Bär:
          Danke für den Kommentar, aber bitte beachten, ich schrieb „Rohstoffe“ nicht „Edelmetalle“. Bitte beachten Sie die aufgerufenen Preise von „Suchen sie sich aus, was an Rohstoffen in Ihrem Fahrzeug, Smartphone oder PC enthalten ist“. Zumindest ist keines davon seit 3 Monaten auf einem Schnäppchenstand. Manche massiv steigend. Fahrzeug > 30 Steuerpatinen. In fast jedem Endprodukt, das modular aufgebaut mit Steckverbindungen ist und kein Billigprodukt ist, ist auch ein kleines bisschen Gold für die Kontaktstellen enthalten. Sogar an ihrem „Apple-Lightning-Ladestecker“ bei dem Apple versuchte die Kontakte so wenig wie möglich zu designen. Platin, Paladium, Zinn? Mit seltenen Erden, die man nicht mehr so einfach aus China bekommen kann, fange ich nicht an. Etliche Rohstoffe waren 2022 höher, ja sicher, aber solche wie Lithium, Titan, Nickel, … machen gerade Sprünge… nicht nach unten.
          Außnahme ist wohl noch das bezuschusste Öl. Aber da hängen auch Arbeitsstunden (Mensch und Maschine) dran, bis das als Kunststoff im Fahrzeug/Endprodukt ist.
          Ohne es nachweisen zu wollen: Arbeitslohn und Energiekosten sind auch nicht gerade im Fallen, egal ob die in China oder Europa anfallen. Wer hat Lust das Gegenteil zu beweisen? Ich lasse mich gerne belehren :-)

  10. Der wahre Grund für den rasanten Anstieg der EM ist der Finanzschock in Japan. All das hirnlos heruntergebeten, das Trump daran schuld trägt, stammt von den sogenannten Experten.
    Ergo lohnt ein Zukauf weiterhin. Wir werden in ungeahnte Weiten des Weltalls vordringen.
    Das Ende des Fiat Finanzsystems ist eingeläutet.

    Mittäglichen Gruß an die Gemeinde

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