Die Goldreserven der Türkei sind im Januar weiter gestiegen. Neben höheren Beständen erreichte der Bewertungswert ein neues Rekordniveau.

Goldreserven der Türkei erneut gestiegen
Der starke Goldpreis-Anstieg und zusätzliche Einlagen ließen die Goldreserven der Türkei im Januar auf einen neuen Höchstwert steigen. Laut den Angaben der türkischen Zentralbank (TCMB) hortete man zuletzt 26,415 Millionen Unzen Gold, was 821,60 Tonnen entspricht.
Der Goldboom treibt die staatlichen Rücklagen: Wert und Goldanteil der türkischen Reserven erreichen neue Höchststände.
Im Monatsverlauf kamen 147.000 Unzen oder 4,57 Tonnen hinzu. Damit stiegen die Bestände der Türkei nunmehr 18 Monate in Folge auf den höchsten Stand seit Februar 2023. Der Wert dieses Goldes stieg um 10,5 Prozent auf 133,75 Milliarden US-Dollar. Der Goldpreis legte im Januar um 10 Prozent zu.
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Jahresbilanz und historischer Vergleich
Innerhalb der vergangenen zwölf Monate hat sich der Wert der türkischen Goldreserven verdoppelt. Die Bestände stiegen in diesem Zeitraum um 56,55 Tonnen oder 7 Prozent. Dabei blieb das mengenmäßige Allzeithoch bis zuletzt bestehen: Im Februar 2023 waren 836,65 Tonnen erreicht worden, rund 15 Tonnen mehr als aktuell.

Goldanteil an Gesamtreserven auf Rekord
Parallel dazu legten die gesamten Währungsreserven der Türkei im Januar um 6 Prozent auf 218,16 Milliarden US-Dollar zu. Die Fremdwährungsreserven stiegen um 3 Prozent auf 76,6 Milliarden US-Dollar.
Der Goldanteil an den Gesamtreserven hat mit 61 Prozent ebenfalls einen neuen Rekordstand erreicht.
Zu den ausgewiesenen Beständen zählt auch Gold, das Geschäftsbanken bei der Zentralbank als Sicherheit für Zentralbankliquidität hinterlegen. Die rein staatlichen Goldreserven bezifferte der World Gold Council zuletzt mit 613,70 Tonnen.
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