Goldnachfrage 2025 auf Rekord – Investoren treiben Markt über 5.000 Tonnen

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Goldbarren symbolisieren Rekord-Goldnachfrage 2025 durch ETFs und Zentralbanken
Goldbarren stehen für die stark gestiegene Goldnachfrage 2025, getrieben von Investoren und Zentralbanken.

Die globale Goldnachfrage überschritt 2025 erstmals 5.000 Tonnen. Rekordpreise und starke ETF-Zuflüsse trieben den Marktwert auf 555 Milliarden US-Dollar.

Goldbarren symbolisieren Rekord-Goldnachfrage 2025 durch ETFs und Zentralbanken
Goldbarren stehen für die stark gestiegene Goldnachfrage 2025, getrieben von Investoren und Zentralbanken.

Rekordjahr für Gold-Nachfrage

Der World Gold Council (WGC) hat neue Marktdaten veröffentlicht. Demnach erreichte die weltweite Goldnachfrage im vergangenen Jahr neue Höchststände. Einschließlich außerbörslicher Geschäfte lag sie erstmals über 5.000 Tonnen. Gleichzeitig markierte der Goldpreis 53 neue Allzeithochs und stieg um 67 Prozent. Dadurch kletterte der Gesamtwert der Nachfrage auf rund 555 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 45 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die Goldnachfrage erreicht 2025 neue Rekorde. ETF-Zuflüsse, Investoren und Zentralbanken treiben den Marktwert auf 555 Milliarden US-Dollar.

Mehr zum laufenden Marktgeschehen: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten

Investmentnachfrage als Haupttreiber

Vor allem Investoren trugen das Nachfragewachstum. Denn die globalen Gold-ETF-Bestände legten um 801 Tonnen zu und verzeichneten damit das zweitstärkste Jahr ihrer Geschichte. Zudem beschleunigte sich die Nachfrage nach Barren und Münzen (1.374 Tonnen) auf ein Zwölfjahreshoch. Laut WGC-Bericht dominierten Sicherheits- und Diversifikationsmotive, ergänzt durch preisgetriebene Kaufimpulse.

Zentralbanken bleiben bei Gold aktiv

Außerdem kauften Zentralbanken 2025 insgesamt 863 Tonnen Gold. Damit blieben die Käufe historisch hoch und geografisch breit gestreut, auch wenn sich das Tempo gegenüber den Vorjahren verlangsamte.

Schmuck- und Technologiemarkt

Dagegen ging die Schmucknachfrage mengenmäßig zurück (1.638 Tonnen; -19 %), was im Umfeld des starken Goldpreis-Anstiegs erwartet wurde. Dennoch stieg der Wert der globalen Schmucknachfrage um 18 Prozent auf ein Rekordniveau. Die Technologienachfrage (322 Tonnen) blieb stabil und wurde durch Anwendungen im Bereich künstlicher Intelligenz gestützt.

Goldproduktion auf hohem Niveau

Währenddessen stieg das jährliche Gesamtangebot an Gold um 1 Prozent. Ersten Schätzungen zufolge erhöhte sich die Minenproduktion leicht auf ein neues Rekordniveau von 3.672 Tonnen. Die Recyclingmenge nahm um 3 Prozent auf 1.404 Tonnen zu.

Mehr dazu: Goldmarkt international – Nachfrage, Förderung, Marktanalyse

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