Goldpreis heute: Starker Jahresauftakt bei Gold und Silber

Aktualisiert: 2. Januar 2026, 17:27 Uhr – Gold und Silber im Rückwärtsgang

Der Goldpreis startet am 2. Januar mit kräftigen Gewinnen ins neue Jahr. Auch Silber und Platin legen deutlich zu, während Aktien-Futures uneinheitlich tendieren.

Goldpreis heute – Starker Start ins neue Jahr

Der Goldpreis startet am Donnerstag mit einem Kursgewinn von 1,3 Prozent bei 4.375 USD / 3.724 EUR ins neue Jahr (8:00 Uhr). Dabei legt auch Silber kräftig zu. Der Spotpreis steigt um 3,2 Prozent auf 73,95 USD / 62,93 EUR. Außerdem gewinnt Platin ebenfalls 3,2 Prozent und notiert bei 2.101 USD / 1.790 EUR. Dagegen zeigen sich die Aktien-Futures zum Jahresauftakt uneinheitlich (DAX-Future: 24.530 Punkte / +0,15 Prozent).

Goldpreis legt zum Jahresstart kräftig zu – dünner Handel verstärkt die Bewegung bei Gold und Silber.

Update, 2. Januar 2025, 17:25 Uhr: Gold und Silber geben Anfangsgewinne ab
Die große Volatilität bei den Edelmetallen hält an. Im Verlauf des Nachmittag gaben Gold und Silber ihre anfänglichen Gewinne ab. Mit 4.315 USD / 3.674 notierte Gold unverändert. Der Silberpreis hielt mit 71,92 USD / 61,25 EUR noch ein kleines Plus von 0,4 Prozent.

Vortag – Schwächerer Jahresabschluss für Gold und Silber

Am Mittwoch hatte der Goldpreis das Jahr 2025 mit 4.322 USD / 3.679 EUR je Feinunze beendet. Dabei ergab sich ein Tagesverlust von 0,4 Prozent. Aber die Jahresbilanz blieb außergewöhnlich stark. Gold legte 67 Prozent in USD und 48 Prozent in EUR zu.

Mehr dazu: Goldpreis 2025 weltweit explodiert: Diese Länder verloren am meisten Kaufkraft

Silber zeigte sich zum Jahresende deutlich volatiler. Am Silvestertag fiel der Preis um 6 Prozent, blieb aber auf Jahressicht mit 158 Prozent (USD) bzw. 129 Prozent (EUR) klarer Spitzenreiter. Dabei sank die Gold-Silber-Ratio im Jahresverlauf von 89 auf zuletzt 58.
Außerdem belasteten wiederholte Margin-Erhöhungen an der COMEX und eine eingetrübte technische Lage zum Jahresende.

Ausblick – Ruhiger Handel zum Jahreswechsel

Der erste volle Handelstag des Jahres verläuft ohne wichtige Konjunkturdaten.
Deshalb dürfte die Marktliquidität zunächst begrenzt bleiben. Dabei ist mit anhaltender Volatilität bei Gold und Silber zu rechnen, bis mehr Marktteilnehmer in der kommenden Woche an ihre Trading-Desks zurückkehren.

Mehr dazu: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten

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5 Kommentare

  1. Die US-Bullionbanken haben in den umsatzschwachen Tagen vor dem Jahreswechsel die Kurse schön herunter geprügelt um heute den selbst erzeugten „dip“ zu kaufen. Das war jetzt zu offensichtlich.

    • Matthias Barth
      Mehrere Faktoren wurden von den Banken wie immer ausgenützt.
      Einmal die schwachen Umsätze zu den Feiertagen, dann sicher auch die Gewinn Mitnahmen mancher Trader um eine bessere Jahresbilanz zu haben
      und dann natürlich das Gemeckere der Notenbanken .
      Also, da haut man doch gerne noch ein Ei drauf.
      Ähnlich, wie wenn jemand ausrutscht und ihm noch einen kleinen Schubs drauf gibt, den keiner beweisen kann.
      Dann ist der Sturz umso heftiger.
      Warten wir ab, was so passiert bis Mitte Februar 2026.
      Aber eines ist sicher, 100%
      Gold wird die 4.000 Dollar erreichen und Silber seine 100 Dollar.
      Denn nun haben sogar die allmächtigen, kapitalstarken Hedge Fond Trader, Zocker und andere auch, Blut geleckt und werden die Metalle nach oben treiben, what ever it takes.
      Einer muss aufgeben und das werden die Banken und ihre shortseller und Balkonwerfer sein, da es nichts mehr zum Werfen gibt.

  2. Und wieder um 14:30 finden die Papierabwürfe statt.
    Wie knapp Silber zur Zeit ist, sieht man auch dabei.
    Der physische Silberpreis liegt momentan um über 10 Dollar über den Comischen Preisen.
    Jeder Papierverkäufer wäe ja bullshit crazy, sich mit Barausgleich zufrieden zu genen, sondern wird auf Lieferung bestehen, solange die JP Morgan Lager noch was hergeben.
    Ich behaupte nach wie vor, dass JP Morgan in der Falle sitzt und teile nicht die Ansicht von Bachheimer.
    Mal sehen, was jetzt kommt.

  3. JP Morgan ist ja selber zum Aufkäufer mutiert. Mit ihren Derivaten manipulieren sie den Kurs herunter um dann physisch einzukaufen und zu horten.

    • @Matthias Barth
      Das dürfen die auch und es trifft die Dummen, welche diese Derivate aus Profitgier kaufen.
      Physische Anleger haben keine Verluste, denn sonst würden sie sich ja als Aufkäufer selber ins Fleisch schneiden, da ja auch das eben erworbene Silber weniger Dollars abwirft.
      Also spekuliert JP Morgan doch wohl auf höhere Preise in Zukunft.
      Kurzfristig den Markt runterprügeln, heimlich aufkaufen und später teuer verkaufen, das machten schon die Indianer mit den Biber Pelzen und die haben das von den Fellhändlern und Biberjägern gelernt.

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