Goldpreis aktuell: Leichte Abgaben bei 4.610 USD – Volatilität am Freitag

Aktualisiert: 17. Januar 2026, 10:26 Uhr – mit Wochenschlussfazit

Gold startet am Freitag leicht schwächer bei 4.610 USD. Silber fällt deutlicher. US-Daten und neue Fed-Signale bestimmen den Tagesausblick.

Goldpreis heute – Erneut leichte Abgaben

Der Goldpreis startete am Freitag leicht schwächer in den Handel. Um 8:15 Uhr lag die Feinunze bei 4.610 USD bzw. 3.970 EUR – ein Minus von 0,1 Prozent. Silber zeigte mehr Dynamik und fiel auf 90,80 USD bzw. 78,15 EUR. Außerdem sorgt der starke Anstieg der letzten Tage weiter für erhöhte Volatilität und technische Gegenbewegungen.

Leichte Abgaben treffen auf hohe Erwartung an US-Daten und Fed-Signale und könnten den nächsten Impuls für Gold und Silber bestimmen.

Update, 17.01.26, 10:15 Uhr: Verluste eingegrenzt, boomender Handel
Silber- und Goldpreis gingen nach einem volatilen Handelstag schwächer ins Wochenende. Der Goldpreis sank um rund 0,4 Prozent auf 4.595 USD / 3.962 EUR. Silber grenzte seine Tagesverluste auf minus 2,5 Prozent ein und schloss bei 90,07 USD / 77,68 EUR. Nach Bekanntgabe positiver US-Industriedaten war stärkerer Druck aufgekommen. Aber am Abend fanden sich wieder verstärkt Käufer. Wochenbilanz: Gold: +1,9 Prozent, Silber: +13 (!) Prozent. Boomende Geschäfte und Warenknappheit im deutschen Edelmetall-Handel begleiteten die Kursanstiege.

Vortag – Volatiler Handel, Verluste eingegrenzt

Am Vortag schloss Gold nach einem bewegten Handel 0,2 Prozent tiefer bei 4.616 USD. Dabei zeigte sich auf Eurobasis dank Dollarabwertung ein kleines Plus von 0,1 Prozent. Silber (-1 %) blieb ebenfalls volatil, verringerte aber seine Verluste bis Handelsschluss. Robuste US-Daten und technische Faktoren sorgten zuvor für Druck.

Ausblick

Heute richtet sich der Blick auf neue Zahlen zur US-Industrieproduktion im Dezember. Außerdem treten Fed-Mitglieder Bowman und Jefferson auf. Dabei könnte sich zeigen, ob Hinweise auf ein stärkeres US-Wachstum Bestand haben.

Zusätzlich warten Händler auf die Nominierung des Powell-Nachfolgers im Fed-Vorsitz sowie auf das Urteil des Supreme Courts zu den reziproken Zöllen, die erhebliche Auswirkungen auf Dollar, Renditen und damit den Goldpreis haben könnten.

Mehr dazu: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten

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14 Kommentare

    • @Fragender
      Auch die Goldseiten sind seit Tagen wieder offline.
      Wer steckt wohl dahinter, dass der Bürger nicht sehen soll, wie sich der Preis entwickelt und wo man kaufen kann.
      Aber keine Sorge, Finanzen.net samt Kaufempfehlungen von Papier Krims Krams funktioniert wunderbar.
      Gucken Sie einfach Goldvorsorge.at, die sind noch online.

  1. Bei Goldpreis.de (gleiche Firma) steht: Wichtiger Hinweis: Aufgrund technischer Probleme ist die Webseite aktuell nur eingeschränkt erreichbar. Wir arbeiten mit Hochdruck an einer Lösung.

  2. Wer hat denn heute um 16:30 Uhr mal wieder zuviel vom Goldenen Material übrig gehabt und es ohne Rücksicht auf Verluste auf den Markt (oder vom Balkon) geschmissen? Ein krasser Absturz der aber zum Teil sofort wieder aufgekauft wurde. Es sind schon extreme Zeiten!

    • @xstoffelx
      Unabhängig davon beträgt die Jahresrendite sowohl bei Gold also auch bei Silber zwischen 8% minimal und 12% eher im oberen Bereich. Wenn man rechnet, muss man allerdings alles in Betracht ziehen.
      Den Kaufpreis, die Lagerkosten, die Kapitalkosten und den Veräusserungspreis.
      Zu den Kapitalkosten gehört der Abzug der Zinsen, welche man ja auf dem Festgeld Konto bekommen hätte.
      Zugegeben, mehr als 1.5% waren das nicht, pro Jahr.
      Natürlich kann einer noch billiger eingekauft haben und findet nun einen, welcher ihm das Metall noch teuerer abkauft als in Gold.de ausgewiesen. Aber das ist nicht die Regel.
      Ich denke, dass zumindest der Vermögenserhalt mit 8% gewährleistet ist, wenn man mit einer Inflation von 4% durchschnittlich die letzten 15 Jahre ausgeht. Der Bonus beträgt dann immer noch mindestens 4%.
      Das wissen die Banken, zudem ja auch noch die Steuer wegfällt und deshalb die Panik dort.
      Es wird nichts nutzen, es sind ja nicht die Banken, es sind die Regierungen, welche das Geld drucken lassen um es dann zu verprassen. Aber das war meistens schon so. Von Nero angefangen bis zum Trump heute.
      Eines möchte ich noch erwähnen:
      Zeiten hoher Preise locken Fälscher an und deshalb Vorsicht beim Kauf. Ich kann nur hoffen, dass seriöse Händler beim Ankauf 3 mal nachsehen und prüfen und nicht schwupp die wupp weiter verkaufen, da wegen des knappen Angebots der nächste Kunde schon mit den Hufen scharrt.
      Denn, wie will einer beweisen, dass er, wenn er nach 10 Jahren feststellt, die Münze, der Barren war doch nicht astrein, dass es gerade dieser Verkäufer war. So ganz ohne Quittung und noch dazu anonym, ein Ding der Unmöglichkeit. Zudem noch dazu kommt, dass auch ein Händler sein Geschäft auflösen kann und vom Markt verschwindet. Ich habe so eine Bohrmaschine von AEG und ein Radio von Grundig, beide defekt.
      Welcher Kundendienst ist zuständig ?
      Gerader bei Silber genau hinsehen, denn Silber ist viel leichter zu fälschen, als Gold, wegen des geringen spez.Gewichtes.

      • @Maruti
        Diese langjährigen Durchschnittsrenditen von 8 % sind für uns komplett irrelevant.
        Die stammen aus einer Zeit, als die Leute noch an das Fiatsystem geglaubt haben.
        Jeder hat seine eigene Rendite, je nachdem wann er eingekauft hat.
        Wie bei Aktien.
        Ich habe 2018 zu 1.080 gekauft, dieselbe Münze heute 4.150.
        Leicht mehr als 8 %:
        Es sind 55 % pro Jahr.
        Der Krüger von März 2024 hat bisher 120 % gebracht, in 22 Monaten.
        Das sind 10 %: PRO MONAT.
        Timing matters.

        • @Blackwood
          Für solches Timing (Optimieren der Rendite) bräuchte man eine entsprechende Glaskugel oder, wie Musk und Co deren Insiderwissen.
          Der normle Anleger will sein Erspartes in Sicherheit bringen um damit eine gewisse Vorsorge zu betreiben.
          Er kann sich nicht auf ein Timing verlassen. Er kauft, wenn er etwas übrig hat und wenn ihm danach ist.
          Insofern sind die 8% nicht aus der Tasche gefischt, sondern ich habe diese nachgerechnet. Fast 50 Jahre Golderwerb, mal weniger, mal mehr.
          Das ist im Zeitraum mehr als eine Kapital LV oder ein Pensionsfonds und gibt m.E. schon einen belastbaren Durchnitt.
          Bedenken Sie immer, trotz aller Euphorie: Der eigentliche Wert ist das, was man dafür bekommt, der Preis das was man dafür bezahlt. Und da gibt es teilweise himmelweite Differenzen, gerade bei Silber, Platin und Platinmetallen.
          Von dem, was man beim Verkauf durchschnittlich bekommt muss man also abziehen:
          1. Die Anschaffungs Kosten, samt Fahrtkosten etc
          2. Die Lagerkosten samt etwaiger Versicherung (Siehe zuletzt Gelsenkirchen)
          3. Die Kapitalkosten, samt Agio, Disagio, Zinsen und sonstige Entgelte.
          (Man verzichtet ja bei EM auf Zinserträge).
          4. Die Veräußerungskosten, wie Fahrtkosten, aber auch Steuern, so die anfallen.
          5. last but least die leidige Inflation, da ja das Geld aus einer Veräusserung inflationiertes Geld ist und viel weniger wert, als das Anschaffungs Geld
          Ich wage zu behaupten, dass da gut und gerne etwa 4 %, eher mehr dabei verloren gehen und somit sind die 8% sicher nicht zu tief gegriffen.
          Es wäre interessant GR Durchschnitts Preise über all die Jahre mittels einer Kosten-Nutzen Analyse hoch zu rechnen.
          Ich meine das in etwa so:
          Eine gängige Refernz Münze, wie den Krügerrand, gekauft zu, laut GR Liste, 2008 zu
          750 EUR, und nun 2026 zu 3.882 EUR verkauft.
          Wie hoch wäre der betriebswirtschaftliche Gewinn in dieser Bilanz.?
          Man kann nicht einfach sagen, der ist 3.132 EUR, denn davon gehen ja schon mal
          18 Jahre Inflation runter und weitere 18 Jahre verlorene Zinsen und dazu noch all die anderen Posten. 2 % von 750 EUR sind schon mal die Zinsen Jahr für Jahr und noch dazu ohne Zinseszins. 4% die Inflation Jahr für Jahr, welche von den 3.132 EUR nagen usw, also welcher Geldmenge entsprechen diese 3.132 EUR heute der von 2008 ?
          Ein jeder kann das anhand von Mieten, Lebenskosten und weiteren nachrechnen.
          750 EUR damals sind heute mindestens 2.200 EUR wert. Ob man da noch überhaupt auf 8% pro Jahr Gewinn kommt, ist fraglich und ehrlich, ich will es auch gar nicht wissen.
          Alles andere wäre Schönfärberi und Selbstbetrug.
          Aussderdem zeigt das Beispiel, wie wichtig nicht das Timing ist, sondern der regelmäßige Kauf, bzw das regelmäßige Sparen.
          Denn da egalisieren sich durch Gewinne die Verluste, wie bei einer Integralrechnung, gegen Null, je kürzer die Zeitabstände der regelmäßigen Käufe sind.
          Einer kann durchaus die Chartkurve von 1970-2026 ableiten (Differenzieren) und daraus das Integral bilden, um zu sehen, dass es sich lohnt.
          Ähm Mathepauker unter uns ?

          • @Maruti

            diese ganze Rechnerei ist gut und schön und möglicherweise auch richtig, aber ziemlich irrelevant bei der Frage, ob sich der Kauf von Gold bzw. der Tausch von Zetteln in substanzielle Werte gelohnt hat, Die einzige Frage, die man sich stellen sollte, lautet:

            Wie hat sich mein Zetteleinkommen mit der Zeit entwickelt und was bekomme ich heute dafür?

            Zusatzfrage: Was mache ich eigentlich, wenn die Zettelwirtschaft mal zu Ende geht?

          • @Maruti
            Zu 98 % gebe ich Ihnen Recht, schlicht weil Ihre Aussagen richtig sind.
            Jetzt kommen die 2 %.
            BIS LETZTES Jahr war ich Timing-Fan, schlicht weil es geklappt hatte.
            Kostolany: der Aktienkurs ergibt sich daraus, ob es mehr Aktien als Idioten oder mehr Idioten als Aktien gibt.
            Man brauchte „früher“ auch keine Glaskugel, man war schlicht antizyklisch unterwegs.
            Ich kann bei Aktien ja offen sehen/lesen, daß Buffett und viele Insider massiv verkauft haben. Und das ahnungslose Kleinanleger mit irgendwelchen Apps reingejagt werden.
            Als bis Anfang 2000 Taxifahrer und Bild über Aktien gesprochen hatten und ein TV-Schauspieler (Manfred Krug) für die Telekomaktie geworben und die auf völlig irre 103 Euro geschoben hatte war z.B. klar: raus, raus mit ALLEM.
            Da habe ich mir MINUS 83 % beim Dax erspart.

            Bei Gold genauso: kaufen, wenn kein Mensch über Gold redet und man allein beim Händler war. Es gab Zeiten (Corona-Panik) , da standen die Leute in einer 150 Meter Schlange bei Schneeregen 3 Stunden vor dem Pro-Aurum-Haus in München. Und haben 1650 und darüber gezahlt.
            Ein Jahr später war man bei 1450 einziger Kunde in dem riesen Haus.
            Man konnte nicht mal in Ruhe die angebotene Tasse Kaffee trinken, schon war man an der Kasse.

            Seit 1 Jahr habe ich das Timing aufgegeben.
            Wie Sie hatte ich im März 2024 ein Krügerlein für unter 1.900 gekauft und mein Bauchgefühl war sich sicher, daß es eine Ukraine-Friedens-Delle für eine hübsche Nachkaufgelegenheit geben würde.
            Das war ein extrem teuer Fehler.
            Aus sowas lerne ich.
            Timing isch over.
            Es geht mit Fiat nur noch bergab, stetig beschleunigt.
            Es gibt nur noch eine Regel: was an Fiat übrig bleibt, kommt weg.
            Der Preis kennt nur noch eine Richtung.
            Und bei Ag kann man ja jetzt schon sehen, daß man als Kleinanleger vielleicht gar nicht mehr an Ware kommt.
            Bild: die Titanic ( Olympic?) hebt gerade die Schrauben aus dem Wasser und der Run auf die Boote wird olympisch.
            Nur gut, daß wir schon weit genug weg sind.

  3. Sie versuchen alles um die Leute zu verunsichern, damit Sie auf breiter Front ihre Metalle verkaufen.
    Es wid wirklich an allen möglichen Schrauben dreht damit die nicht Goldbesitzer auch nicht Goldbesitzer bleiben und ihre anti Metall Argumente bestätigt sehen. Sie werden alles verlieren.
    Wir behalten unsere Metalle, da trennt die Spreu wom Weizen. Die gundlegenden Probleme unerserer Systeme sind nach wie vor nicht behoben.

    • @Udo Aus Pthg
      Kleines Beispiel als Parabel:
      Dem Auto einer Freundin wurde mal eine defekte Zylinderkopfdichtung diagnostiziert, weil die Motortemperatur sehr schnell das Maximum erreichte. (Übrigens von einer Firma, deren Name man als Alle Teile Unbrauchbar abkürzen könnte.) Die Instandsetzung seitens dieser Firma wäre ein wirtschaftlicher Totalschaden gewesen. Da keine weißen Abgase beim Fahren zu sehen waren, konnte man deren abenteuerliche Diagnose nahezu ausschließen.
      Also weg dort und ehrliche Hinterhofschrauber aufgesucht.
      Das Auffüllen des Kühlwassers mit UV-Kontrastmittel hat dann die wirkliche Ursache offenbart: eine defekte Dichtung. Keine 150,-€. Motor läuft seit Jahren gemütlich weiter.

      Die Lektion: Vertrauen kann man aufbauen, aber nur einmal mißbrauchen.
      Darin sehe ich persönlich „das grundlegende `Problem` unseres Systems“, welches in der Vertrauensfrage einfach endlos ver-exkrementiert hat.

      Viele die hier schreiben haben sich über Jahre sogar Dekaden, mit Gold und Silber beschäftigt, weil sie das Vertrauen in jener ehrlichen „Hinterhofgesellschaft“ gesucht und gefunden haben.
      Wir sind nicht so blöd und lassen uns daraus treiben.
      Ich gebe Ihnen vollkommen recht.

    • Diese Probleme werden nicht gelöst!Es wird aber an den Leistungen geschraubt,damit die Beiträge „stabil“ bleiben.Gold könnte im Notfall einen medizinischen Eingriff bezahlbar machen!

  4. Deutschlan darf als nächstes den Zahlemann spielen
    Die EU arbeitet daran, der Ukraine eine schnelle Mitgliedschaft anzubieten um dort den Witschsfts Aufschwung zu generieren. ( Welchen vor allem Deutschland bezahlen soll)
    Im Gegenzug soll die Ukraine auf Putins Forderungen eingehen, was bedeutet, dass Deutschland auch dort bezahlen soll.
    Die Verhandlungen laufen in Zypern.
    Und die Aktionäre überlegen schon, wo man am besten fette Rendite bekommr. Wohl nicht mehr bei Rheinmetall, sondern eher bei Würth und Liebherr.
    Diese Firmen rein in den DAX, damit die Punkte dort steigen. Das ist, was man ins Auge fasst.

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