Goldpreis 2025 weltweit explodiert: Diese Länder verloren am meisten Kaufkraft

Der Goldpreis erreichte 2025 weltweit Rekorde. Unsere Daten zeigen, in welchen Ländern nationale Währungen besonders stark gegenüber Gold abwerteten.

Goldbarren vor Weltkarte: Goldpreis steigt 2025 weltweit und schlägt fast alle Währungen
Gold erreichte 2025 in praktisch allen Währungen neue Höchststände und wird damit zum globalen Maßstab für Kaufkraftverlust.

Goldjahr 2025: Warum der Goldpreis so stark stieg

Das Goldjahr 2025 war geprägt von einer außergewöhnlichen Häufung geldpolitischer, geopolitischer und struktureller Treiber. Der Goldpreis erreichte im Jahresverlauf mehrfach neue Rekordstände – insgesamt an 48 Handelstagen. Am 26. Dezember wurde mit 4.532 USD / 3.850 EUR ein Allzeithoch erreicht. 

48 Rekordtage, zweistellige Gewinne weltweit: Gold entlarvt 2025 die Schwäche aller Währungen.

Mehr zum laufenden Marktgeschehen: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten

Getragen wurde die Goldrally von niedrigen Realzinsen, wachsenden Zinssenkungserwartungen und einer anhaltend hohen Goldnachfrage der Zentralbanken. Gleichzeitig verschärften geopolitische Konflikte, fiskalische Risiken und die Debatte um die globale Staatsverschuldung den Absicherungsbedarf institutioneller und privater Investoren. Am Terminmarkt kam es phasenweise zu spekulativen Übertreibungen.

Goldpreis-Entwicklung 2025 in US-Dollar
Goldpreis-Entwicklung 2025, Basis: US-Futures, Stand: 30.12.25

Rekorde trotz Rücksetzern

Auf Basis des US-Futures-Marktes zeigte der Goldpreis 2025 einen klaren Aufwärtstrend. Zwar kam es nach dem Oktober-Hoch zwischenzeitlich zu Rücksetzern von rund zehn Prozent. Der übergeordnete Trend blieb jedoch intakt.

Gestützt wurde die Entwicklung durch physische Knappheiten, robuste ETF-Zuflüsse und eine zunehmende Erosion des Vertrauens in Papierwährungen. Gold bestätigte damit erneut seine Rolle als monetärer Anker in einem zunehmend instabilen Finanzsystem.

Goldpreis in verschiedenen Währungen: Ein Spiegel des Geldsystems

Die Goldpreis-Entwicklung ist letztlich Ausdruck schwindender Werthaltigkeit und sinkenden Vertrauens in gesetzliches Geld. Anders formuliert: Nicht der Goldpreis ist gestiegen, sondern das inflationierte Geld hat systematisch an Wert verloren – gegenüber Gold.

Am 31. Dezember 2025 notierte der Goldpreis am Spotmarkt bei 4.322 US-Dollar beziehungsweise 3.679 Euro. Damit verteuerte sich das Edelmetall innerhalb eines Jahres um 67 Prozent in US-Dollar und um 48 Prozent in Euro. Im Vorjahr lagen die Zuwächse noch bei 27 Prozent (USD) beziehungsweise 34 Prozent (EUR).

Bemerkenswert ist, dass Gold 2025 in nahezu allen Währungen weltweit mit deutlich zweistelligen Prozentsätzen zulegte.




Wo das Edelmetall am stärksten stieg

Besonders ausgeprägt fiel der Goldpreisanstieg in Ländern mit hoher Inflation aus. An der Spitze stand Argentinien mit einem Plus von 134 Prozent, gefolgt von der Türkei mit 102 Prozent. Auch in mehreren süd- und südostasiatischen Ländern wie Sri Lanka, Indien und Indonesien verteuerte sich Gold jeweils um mehr als 70 Prozent.

LandWährungGoldpreis 2025Goldpreis 2024
ArgentinienARS134%61%
TürkeiTRY102%51%
Sri-LankaLKR77%14%
IndienINR75%30%
IndonesienIDR71%33%
UkraineUAH68%39%
PhilippinenPHP68%32%
PakistanPKR68%26%
VAEAED67%27%
BolivienBOB67%26%
IranIRR67%26%
HongkongHKD67%26%
HaitiHTG67%25%
Saudi-ArabienSAR66%27%
KatarQAR66%27%
USAUSD66%27%
JapanJPY65%42%
SüdkoreaKRW62%44%
ChinaCNY60%31%
KasachstanKZT59%45%
AlgerienDZD59%28%
KanadaCAD58%38%
ÄgyptenEGP56%108%
SingapurSGD56%30%
UsbekistanUZS55%32%
GroßbritannienGBP55%28%
AfghanistanAFN55%26%
AustralienAUD53%39%
ThailandTHB53%25%
TunesienTND52%32%
ChileCLP51%42%
MalaysiaMYR51%23%
MarokkoMAD50%29%
UruguayUYU49%41%
KroatienHRK49%30%
BrasilienBRL48%62%
SerbienRSD48%34%
NorwegenNOK47%41%
EurozoneEUR47%34%
BulgarienBGN47%34%
DänemarkDKK47%34%
SüdafrikaZAR46%29%
PolenPLN46%24%
SchweizCHF45%36%
IsraelILS45%29%
AlbanienALL45%27%
MexikoMXN43%51%
KolumbienCOP42%44%
TschechienCZK42%37%
SchwedenSEK38%38%
UngarnHUF37%44%
GhanaGHS24%55%
RusslandRUB20%50%
Alle Werte gerundet; Quelle: goldprice.org, FOREX

Die Übersicht zeigt, dass starke Goldpreis-Anstiege meist eng mit hoher Inflation korrespondieren. Auch in dieser Kategorie führen Argentinien und die Türkei die Ranglisten an. In beiden Ländern lag die Inflationsrate im November bei rund 31 Prozent.

Fazit: Gold als Messinstrument monetärer Instabilität

Das Goldjahr 2025 war weniger Ausdruck eines klassischen Rohstoffbooms, sondern vielmehr ein Spiegel der strukturellen Schwächen vieler Währungssysteme. Gold fungierte nicht nur als Wertaufbewahrungsmittel, sondern als präzises Messinstrument monetärer Instabilität in einem Umfeld steigender Schulden, geopolitischer Unsicherheiten und schwindenden Vertrauens in Papiergeld.

Genau deshalb erreichte Gold 2025 nicht nur in US-Dollar oder Euro neue Rekorde, sondern weltweit – und in manchen Ländern in bislang ungekanntem Ausmaß.

Mehr über die Gold-Perspektiven im kommenden Jahr lesen sie im Hintergrundartikel Goldpreis 2026: Warum das neue Jahr alles verändern könnte

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10 Kommentare

  1. Ich wünsche allen Dorfbewohnern für 2026 viel Gesundheit und immer die nötige Menge Glück.
    Humor schadet auch nicht:
    https://www.youtube.com/shorts/KnEbpEbkKak

    Ernsthaft: So ein Einbruch, keine Alarmanlage, NIX, 3.200 Schliessfächer in Rekordzeit geknackt: die Sache stinkt irgendwie gewaltig.
    Verschwörungstheorie (ganz irre): wie wäre es, wenn das vom Finanz-System zumindest absichtlich zugelassen worden wäre ?
    Fachbegriff: „Lehops“ (let it happen on purpose).
    Man läßt etwas passieren und unternimmt nichts dagegen, weil einem die Sache in die Strategie passt und man sie so nutzen will.

    Die Nachricht an die Bürger: Bargeld, Edelmetalle, alles ganz bööööhse und gefährlich, das kann immer und überall gestohlen werden, auch Banken sind nicht sicher (deswegen heisst der Laden ja Sparkasse und nicht Bank und ist offenbar auch schlechter gesichert als die Wechselgeldkasse in jedem Dönerladen….).

    Also liebe Leute: laßt euer Geld auf dem Bankkonto, noch besser demnächst als CBDC digital bei der EZB.

    Es gibt eine Grenze an Blödheit, die ist so unglaubwürdig, daß man sie eigentlich nicht mehr glauben kann und auch nicht glauben sollte.

  2. Ungenauigkeit hat sich in der Tabelle eingeschlichen: Europa ist nicht die EU. Also müsste dort stehen EU EUR. Schweiz ist in Europa und trotzdem nicht in der EU z.b.

  3. @BlackWood
    Ihnen auch Gesundheit, Glück und Erfolg in 2026! Dieser Einbruch in der Sparkasse war viel zu glatt gelaufen, die Einbrecher (?) waren gut informiert. Da ist es garnicht so abwegig wenn ein Insider (-Bankangestellter?) Infos weitergeben hat. Danke auch für das Video, habe ich herzhaft gelacht. Leider besitze ich kein Transporter oder Pick up, um den Bohrer abzuholen. Vielleicht jemand in Forum mit Interesse?
    Sie denken viel zu tief, man kann es ja nicht leugnen das Bargeld, Gold physisch, den Eliten (?) ein Dorn im Auge ist. Speziell Gold ist ganz schlecht, dafür CBDC’S ganz gut! Aber nur für den Pöbel nicht für die Eliten und deren näher stehenden Kreisen.
    Deswegen besitze ich nur Bargeld in kleine Mengen, Aktiendepot und Immobilien. Alles nachprüfbar und offen für den Staat und die EU Clowns.
    Gold? Weiß ich nicht, ich glaube ich hab keins. Ist doch besser so in eine neu, digitale Welt, wo jeder Schritt und Einkauf/Verkauf nachverfolgbar ist.
    Man soll ja die Bürger von Falschgeld schützen und den Glauben an das archaische Gold unterbinden. Es gibt nur ein Glauben und der heißt CBDC, das allmächtige Geld, demnächst mit AI & Quanten Computern verschönert!
    Es wird sicher ein geiles 2026 werden, sind alle bereit?

    • @Big Driver
      Alles nur wieder ein Intelligenztest: jeder, der schon mal ein 8 Millimeter-Loch 4 cm tief in eine Betondecke gebohrt hat (z.B. um eine Lampe aufzuhängen) ist gut informiert, wie lange das Löchlein dauert und wie viel Krach das macht.
      Und nun 50 cm Durchmesser durch 60 cm Beton ?
      Wo kommen eigentlich die tausend Liter Wasser her, die man für die Kühlung des Bohrers braucht und wo geht das Abwasser hin ?
      Wo kommt der Strom für den Bohrer her ?
      Hat die Sparkasse eine Starkstrom-Steckdose und den Wasseranschluß netterweise in die benachbarte Tiefgarage legen lassen ?
      Ganz böööhse : wurde da kiloweise Schwarzgeld aus Dönerbuden, Shishabars oder netten Schwarzarbeitern abgeholt ?
      Wenn da jetzt ein Kunde z.B. 100.000 als gestohlen meldet, geht dann gleich von der Versicherung eine Kontrollmitteilung an dessen Finanzamt, damit die prüfen können, ob das Geld auch sauber versteuert wurde ?
      Könnte eine nette kleine Falle sein.

      • @BLACKWOOD
        Etwas spät, dennoch ein Einwand zur Technik. Mit so einer diamantbesetzten Bohrkrone wird mit relativ geringer Umdrehungsgeschwindigkeit trocken gebohrt. Dauert halt entsprechend, der Geräuschpegel hält sich dabei jedoch tatsächlich in Grenzen. Mein größtes Loch daheim war mit ner 200mm Bohrkrone und ging durch 25cm Stahlbeton ;)

  4. @Big Driver
    Bereit, Dr. Lecter? Bereit, wenn sie es sind… :-) (Zitat aus „Schweigen der Lämmer“ – endete übrigens mit dem sehr brutalen Tod eines Wachmannes…)

    GoldenEye ist auch bereit für 2026 – go ahead; make my day!
    Dirty Dokta

  5. @Goldtiger,
    Danke, wir haben hier im Forum wirklich interessant vielfältiges Wissen.
    Welche Spasskasse suchen wir uns jetzt aus ?
    Oberhausen ?
    Scheint im „armen“ Pott ja erfreulich viel anonym verstecktes Geld zu geben.
    Bin wirklich gespannt, was da in Gelsenkirchen noch herauskommt.

  6. @ Goldtiger Bei mir brauchten wir aber beim Fundamentbohren ca.200mm Durchm.schon eine Wasserkühlung,beim Versuch zuerst ohne Kühlung machten sich die Zähne selbständig und das Fundament war nur 300mmm dick. Wasserkühlung ist schon für eine gedeihliche Arbeit erforderlich.

    • Materialist:
      Kürzlich wurde mitgeteilt, in Gelsenkirchen habe man von einer Toilette aus einen Schlauch verlegt, um für eine Wasserkühlung zu sorgen. Gute Vorbereitung zahlt sich aus.

    • @Materialist
      Wir machen hier ja eigentlich kein Kernbohrforum, aber Sie liegen richtig:
      1.) Es mußten 2 x 60 cm gebohrt werden, dazu brauchte man Starkstrom, mehrere hundert Liter Wasser, entsprechend viel Bohrschlamm fällt an.
      2.) Tresorwände haben i.d.R. eine komplett andere Betonqualität als Omas Wohnzimmerdecke, 10 x so viel Stahl drin, spezielle Abschirmungen und sind mind. 1 Meter dick, bei richtigen Tresoren ab 2 Meter.
      3.) Das Spasskassenhaus ist so wie es aussieht ein Fertigbetonbunker, da hätte sich der Körperschall bis in die letzte Ecke im Dachgeschoss schlaftötend durchdröhnen müssen.
      Die Sache stinkt.

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