Goldpreis aktuell weiter im Aufwärtstrend. Neue Rekorde bei Gold und Silber, während Anleger auf wichtige US-Konjunkturdaten blicken.
Goldpreis am Dienstag – Weitere Gewinne
Der Goldpreis setzt seine Rekordrally am Dienstag fort. Um 8:15 Uhr notierte die Feinunze am europäischen Spotmarkt bei 4.484 USD beziehungsweise 3.808 EUR. Das entspricht einem Plus von 0,9 Prozent. Silber stieg um 0,4 Prozent auf 69,35 USD beziehungsweise 58,89 EUR. Damit verteuerte sich Gold im Jahresverlauf um 71 Prozent (+52 % in EUR). Silber legte sogar um 140 Prozent zu. Allerdings sind die Metalle jetzt technisch deutlich überkauft.
Goldpreis behauptet Rekordniveau – Momentum treibt weiter, Technik mahnt zur Vorsicht
Vortag – Montagsrally mit neuen Rekorden
Der Goldpreis und der Silberpreis legten am Montag jeweils um mehr als zwei Prozent zu und markierten neue Rekordstände. Gold stieg auf 4.443 USD je Unze, Silber erreichte 69,05 USD. Auch auf Eurobasis wurden neue Bestmarken erreicht – mit 3.778 EUR für Gold und 58,71 EUR für Silber. Getragen wird die Bewegung von einem starken Momentum an den westlichen Termin- und Spotmärkten. Dagegen blieben die Kursimpulse aus China zuletzt gedämpft.
Langfristige Einordnung: Goldpreis auf Rekordniveau – warum dieser Anstieg kein Zufall ist
Ausblick – US-Daten am Freitag
Am Dienstag erscheinen eine Reihe bedeutender US-Wirtschaftsdaten. Dazu gehören die Auftragseingänge langlebiger Gebrauchsgüter und die Industrieproduktion (Oktober und November) sowie die zweite Schätzung des US-BIP im im dritten Quartal und das CB-Verbrauchervertrauen. An der COMEX ist letzter Handelstag der Gold- und Silber-Optionen des Monats Januar.
Mehr dazu: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten


Als Laie was die Charttechnik und damit zusammenhängende Parameter betrifft kann man sich ja dennoch die Frage stellen, was „technisch überkauft“ in einer nicht nur angespannten, sondern möglicherweise sich radikal verändernden Finanzwelt noch für eine Bedeutung hat.
Ich denke dieser Begriff setzt voraus, dass es einen weitgehend stabilen und nicht grundsätzlich in Frage zu stellenden Finanzmarkt gibt, bei dem Angebot und Nachfrage in einem normalen Verhältnis gegeneinander schwanken. Ist aber die Basis abhanden gekommen bzw. scheint sich aufzulösen, dann gibt es kein Halten mehr. „Rette sich wer kann“ heißt dann die Parole und wer sich erst um ein Rettungsboot kümmert wenn das Schiff bereits voll Wasser gelaufen ist, wird wohl ein guter Schwimmer sein müssen.
Übrigens: Zwischen 1922 und 1923 war der US-Dollar gegenüber der Reichsmark sowas von technisch überkauft und zwar permanent. Das hat erst aufgehört, als dann im November 1923 die Rentenmark eingeführt worden ist. Da war die Hyperinflation und auch die überkaufte Situation des Dollars gegenüber der deutschen Währung schlagartig vorbei.
Parallel dazu könnte man nun darüber sinnieren, „warum dieser Anstieg [Goldpreis erreicht neues Rekordhoch) kein Zufall ist“ und wann er enden könnte. 1923 endete der Anstieg (der Dollars) mit der Einführung einer neuen Währung. Übertragen auf heute könnte man vermuten: Der (rasante) Anstieg des Goldpreises wird dann enden, wenn auf der währungstechnischen Ebene (Gold ist keine Währung) wieder eine Ordnung etabliert worden ist, die auf lange Sicht Stabilität verspricht (was derzeit nicht mehr gegeben ist). Bis dahin wird man davon ausgehen können, dass die EM überkauft bleiben werden. Mit anderen Worten:
Weiter zukaufen (trotz technisch überkauftem Zustand), wenn man es sich noch leisten kann.
Gut erkannt Nivek! Das Vertrauen wurde mit dem U-Deal nochmals weiter mit Füssen getreten. Geld wird massiv abgezogen.
@Nivek
Ein fundamentaler Beitrag. Ich bin mir nur nicht sicher,
ob 1923 auf heute so einfach übertragbar ist.
Es gab die übermäßigen Reparationszahlungen, die Besetzung des Ruhrgebiets und die
unkontrollierten Geldmengenausweitung zur Schuldentilgung.
D mußte allein an Reparationszahlungen des 1. WK 132 Milliarden Goldmark
zahlen, etwa 47.300 Tonnen in Gold. Das soll damals in etwa die bis dahin
geförderten Gesamtgoldmenge auf der Welt gewesen sein..
Keine Währung der Welt hätte das leisten können, ohne zu implodieren.
Der Dollar war eigentlich nur die Meßlatte der kaputten Reichsmark.
Ein schönes Weihnachtsfest für alle.
@Goldhase: und Heute haben wir 500Mrd Sondervermögen
@Treuhand
Stimmt. Plus ein paar Billionen Schulden. Und es
kann alles wieder passieren. Vielleicht in anderen
Abläufen , aber wegen anderer Ursachen.
@Goldhase und Nivek
Ich habe Ihre Gedanken mal aufgegriffen und den Taschenrechner angeworfen.
Verschuldung Dummlands offiziell 3 Billionen, komplett gelogen.
Incl. 32 (zweiunddreissig) Sondervermögen und den stillen Lasten (Beamtenpensionen, Zuschüsse zur Rente etc .) rd. 19 Billionen.
Dazu die Haftung für EZB und die EU samt allen dortigen Vehikeln, nochmal geschätzt rd. 15 Billionen.
Summe freundlich gerundet 34 Billionen.
So: aktuell das Kilo 123.000
Tonne: 123 Mio.
1000 Tonnen 123 Mrd.
10.000 Tonnen 1,23 Billionen.
In Summe also eine Verschuldung in Relation zu 276.000 Tonnen.
Gibt’s so viel überhaupt ?
3 Kleingkeiten hab ich noch vergessen:
1.) München hat z.B 8 Milliarden Schulden , evtl. hat ja noch ein Dorf oder Bundesland Miese.
2.) So eine nette kleine Bankenrettumg käme auch noch obendrauf.
3.) Das Land hat eine stark überalterte Gesellschaft und die Industrie und die cleveren Leistungsträger hauen ab.
Fazit: 1923 sieht irgendwie relativ harmlos aus.
Meine Fresse! Die Grenze von EUR 3.800,– / oz. ist nun wohl zuverlässig gerissen… Da weiß man ja im Grunde gar nicht mehr, wohin mit dem ganzen Zaster! Mal bloß gut, dass AU sich nicht auch noch mit steigendem Wert physisch ausdehnt – welch eine Horrorvorstellung! Das sprengt alle Tresore! Wie dem auch sei: wenn diese Rallye noch so anhält, werde ich im neuen Jahr im kleinen Kreise mal eine AU-Party (oder doch lieber eine Orgie?) veranstalten! Und zwar eine, die sich gewaschen hat – bis die Hose im Kronleuchter hängt! Da kann ich dann zum Trost die AU-Verweigerer in meinem Bekanntenkreis mal mit einem guten Schlückchen beglücken – man ist ja kein Unmensch… :-) Mit einem Spruchband über der Eingangstür: „Ein jeder der auf Gold abfährt den anderen einen Trunk beschert!“
Nochmal allen ein goldiges, armutsfreies Fest!
Dokta
@Dokta
Wenn ich einen Vorschlag machen dürfte:
Ich rate feiertechnisch zu einem Sicherheitsabstand zur germanischen Neidgesellschaft.
Bei 5.000 (also nächsten Sommer) mieten wir uns den kompletten Zauner für 2 Tage.
Tür zu, geschlossene Gesellschaft, große Teller und Gabel…….
Nur Goldbugs/bugsinnen, ein Barista und ein klasse Herr/Frau Oberkellner/in.
Und dann ein Selbstversuch in spätrömischer Dekadenz (für mich ohne Gänsefeder).
Wenn wir dann wieder aus dem Kalorienkoma erwachen ein kleiner Abstecher zum Zoohändler.
Ein Krüger und 4 Vrenelis, dann sind die anonymen 10.000 weg.
2030 gibt’s nur noch Kalorien und ein Vreneli.
Wer zu spät kommt…….
US Daten am Freitag ?
Dss ist der 26.12. und Feiertag, da kann erscheinen was will. Ebenso heute, 1 Tag vor Weihnachten.
Warnen ist immer gut, ich bin ein Überzeugter Anhänger des Warnens. Schon morgens aus dem Bett steigen, ich kann nur warnen. Gefährlich, die meisten Unfälle passieren dann, spätestens unter Dusche oder beim Rasieren, wo sich regelmässig so manche den Hals dabei abschneiden, statt den Bart.
Gold wird auch 4.500 erreichen und dieser Deckel wird kurz danach wegfliegen. Silber die 100 Dollar und auch dieser Deckel fliegt weg.
Es juckt doch keinen, wer kauft schon Gold oder Silver, wenn man Schokoriegel, Putenkeule oder Krombacher Bier
kaufen kann. Wieso schreibt keiner, davor kann man nur warnen ?
Ich tue es hiermit.
Nach den US Daten könnten Putenbrust abstürzen und Krombacher explodieren.
Gäbe es einen Applaus-Button, würde ich ihn betätigen.
All die vielen Tonnen Gold, vom Balkon geschmissen um den Goldpreis zu drücken, haben nichts gebracht und Gold hat dagegen, wie vorausgesagt, ein neues ATH erreicht. Nun ist Demut bei den Banken angesagt und die FED zetert und schreit: Ihr müßt das verpulverte Gold Unze für Unze an uns zurückgeben, besorgt es euch schnellstens am Markt. Doch, es ist weg, genauso wie das Silber.
Es geht ihnen wie Augustus in Rom nach dem Desaster am Teuteburger Wald:
…..Als die Römer frech geworden….
https://www.youtube.com/watch?v=_-z2Nmu4okI
Denn, was mal weg ist, kommt nicht wieder. Nein, es ist nicht weg, es haben halt nur andere.
Wir hier zum Beispiel, wir haben nun all das glänzende Gold und Silber.
Und feiern unterm Baume mit goldenen Leuchten und Kugeln.,
Frohe Weihnachten an Alle und ein goldenes Neues Jahr.
Bald bekommt man 1/2oz nicht mehr im Tafelgeschäft gekauft.
@Maruti
…der 26.12. ist in den Vereinigten Staaten kein
Feiertag. In England auch nicht
@BlackWood
Ihre Ideen sind einfach unschlagbar – da wäre ich sofort mit dabei! Und da wäre noch einer draufzusetzen: kennen Sie die Fischräucherei am Fuschlsee (direkt am Ufer hinter dem Seehotel)? Beste Forellen und Saiblinge, dazu ein kühles Helles – sowohl zum mitnehmen oder auch Direktverzehr im hauseigenen Imbiss. Danach noch im Dorf Abersee-Strobl (info@primushaeusl.at) einen kurzen Zwischenstop auf einen edlen Brand (noch ein wenig die Kirsche abschrauben). Danach ab auf die Kalbsleder-Rückbank einer S-Klasse und Abfahrt zum Hotelbettchen… DAS wäre die perfekte altrömische Dekadenz!
Es lebe die armutsfreie Völlerei!
Dokta
@Goldeneye
Bin dabei. Habe nur – wie üblich – was zu meckern.
Statt der Angeberkiste aus Stuttgart will ich das da:
Qualitäts-Öko-Kleinwagen aus Japan.
https://autode-static.de/wp-content/uploads/2014/01/Test-Lexus-LS-600h-L-Luxusdampfer-aus-Fernost-j6a8.jpg
Darum:
https://www.youtube.com/watch?v=yw9wbypuGGc
Vollast mit 500 PS und die 35 Sektgläser auf der Haube haben keine einzige Vibration.
Kein Klebstoff oder Trick, die bleiben wirklich stehen.
Mann gönnt sich ja sonst nix !
Schließlich sollen die possierlichen Tierchen aus der Zoohandlung auf dem Rückweg ja ruhig schlafen können.
Kanpai !