Goldpreis steigt auf 5.200 USD – COMEX-Verfall rückt in den Fokus

Gold aktuell: Der Goldpreis steigt am Mittwoch über 5.200 USD. Silber legt deutlich zu. Der COMEX-Verfall sorgt für erhöhte Spannung am Terminmarkt.

Goldpreis heute (8:15 Uhr)

Der Goldpreis steigt am Mittwoch wieder über die Marke von 5.200 USD. Um 8:15 Uhr kostete die Feinunze Gold am europäischen Spotmarkt 5.205 USD buw. 4.410 EUR damit 1 Prozent mehr als am Vortag. Der Silberpreis legt 4,6 Prozent zu auf 91,18 USD bzw. 77,26 EUR pro Unze.  

Silber zieht deutlich an, während der Goldpreis am Morgen die Marke von 5.200 USD erreicht – im Verfallsumfeld volatil.

Der Goldpreis Nach fünf Handelstagen mit Kursgewinnen startete der Goldpreis am Dienstag schwächer. Um 8:15 Uhr kostete die Feinunze Gold am Spotmarkt 5.172 US-Dollar beziehungsweise 4.393 Euro. Damit notierte Gold rund 1 Prozent unter Vortag.

Auch an den Aktienmärkten und beim Bitcoin (65.050 USD) ging es tendenziell aufwärts.

Vortag

Am Dienstag konsolidierten Gold und Silber im Zuge des laufenden Optionsverfalls an der COMEX. Der Goldpreis schloss bei 5.142 USD pro Unze. Das entsprach einem Tagesverlust von 1,6 Prozent. Auf Eurobasis ergab sich ein Rückgang um 1,5 Prozent auf 4.368 EUR.

Silber gab um 1,1 Prozent nach auf 87,18 USD beziehungsweise 74,05 EUR. Gleichzeitig nahm die Risikoaversion im Tagesverlauf spürbar ab, begleitet von einer Stabilisierung der Aktienmärkte.

Ausblick

Im US-Geschäft mit Gold- und Silber-Futures steht heute der letzte Handelstag der Februar-Kontrakte an. Erfahrungsgemäß bleibt das Umfeld dadurch anfällig für erhöhte kurzfristige Kursbewegungen.

Zudem richten sich die Blicke zunehmend auf die Geschäftszahlen großer Technologiekonzerne. Besonders die Zahlen von NVIDIA dürften Einfluss auf die allgemeine Marktstimmung und damit indirekt auch auf die Edelmetallmärkte haben.

Mehr dazu: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten

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12 Kommentare

  1. Irgendwie ungewöhnlich das Ganze… Zum WE gab es bei AU einen recht passablen Anstieg. Erfahrungsgemäß folgt darauf (fast immer) am nächsten Montag ein kleiner Rutsch nach Süden – dieser ist jedoch ausgeblieben! Ich sage da immer „2 Treppen rauf, 1 Treppe runter“… Hat jemand aus’m Dorf dafür eine plausible Erklärung? Geopolitische Risiken, naher Osten, Russland, Balkonabwurf… ja, das weiß man ja alles! Oder gibt’s da noch was, von dem ich nichts weiß? Sollte hier jemand schlauer sein, bitte ich um Aufklärung! Ist ja nicht so, dass ich undankbar wäre – meinem AU-Bestand tut diese Entwicklung ja absolut gut! Über Nacht nur durch pennen immer mal ein paar Tausender obendrauf ist ja nicht zu verachten! Bin halt nur neugierig…
    In aurum veritas!
    Dokta

    • @GoldenEye

      2 rauf 1 runter?

      Ich schaue meine Charts in OHLC Format an, wo man Tags-Start, -Schluss und die Gesamtbewegung pro Tag sieht. Wo muss ich suchen, um dieses Muster zu finden?

  2. @ Golden Eye. Ja das ist mir auch aufgefallen und noch stärker als das Au selbst steigen im Moment die Minenwerte wie Anglogold und Gold Fields.Irgendwas ist zur Zeit anders als früher.

    • Anders ist, dass Gold und Silber vielleicht keine wirklichen „Bullenmärkte“ sind (auch wenn sie sich so zeigen), sondern die Auswirkungen sehr großer Kapital-Umschichtungen aus vielfältigen Gründen. Deren Auswirkung wird dann als „Bullenmarkt“ (geframt, damit keiner Angst bekommt, die hochgehenden Preise könnten gerechtfertigt sein.
      In Relation zu den Metallpreisen sind die Minen so billig wie noch nie, besonders Silber. Hat auch historische Gründe aus früheren „Crashs“.
      Grob gesagt werden die meisten Minen noch so gehandelt, als wäre der Silberpreis bei 30$ -35$, was grob 10$ – 15$ Gewinn je Unze bringen würde. Aber auch dafür wären die Kurse noch sehr niedrig.
      Nun wurden 2025 aber ganz andere Preise realisiert (4. Qrt. von vielen Minen weit jenseits der 50$) und das neue Jahr läuft bisher noch besser.
      Bei einem exemplarischen Silberpreis von 80$ bedeutet das: 20$ Kosten, 60$ Gewinn je Unze. Also ein „Return on Investment“ von +300%. Nicht +50%, wie im Quartal des Vorjahres. Die Minen können zu „Gelddruck-Maschinen“ werden, da sie Barmittel anhäufen, Schulden tilgen, Investitionen tätigen, Aktien rückkaufen, kleinere Unternehmen Aufkaufen. Und sie die einzigen sind, die die immer gefragteren „hard assets“ aus dem Boden holen.
      Und insgesamt steckt in den Edelmetall-Minen weltweit nur sehr wenig Kapital. Ende 2024 hatten alle Edelmetallminen der Welt zusammen etwa 345 Mrd. Dollar an Marktkapitalisierung. Microsoft stand da bei 3100 Mrd$ und Apple bei über 3400Mrd$. Also alle Minen der Welt haben 10% des Wertes von Apple. Das ist wohl das, was unter „Fehlallokation von Kapital“ gemeint ist.
      Inzwischen haben die Minen begonnen aufzuholen, aber „im Schnitt“ müsste sich der Sektor noch immer mindestens verdreifachen, um mit den jetzt vorhandenen Preisen auch nur annähernd aufzuschließen.

  3. Da der Markt sehr wohl weiss, dass die Geschäftszahlen der Firmen, besonders der von NVIDIA, geschönt sind, dürfte das wohl keine große Auswirkung auf Gold haben, schon alleine deshalb, weil NVIDIA und Gold so unterschiedlich wie Adler und Sumpfschildkröten sind.
    Auch Trumps tägliche Statements schlagen in die selbe Kerbe, siehe TACO. Indien und und die Asiaten bluffen und verschleiern wie die Indianer zu Zeiten von Armstrong Custer.
    Also, was bleibt, wonach richten.?
    Auf nichts warten, auf nichts hören, es ist alles falsch. Der größte Fehler ist, auf Berichte oder gar Vorhersagen zu hören, welche sich als falsch heraustellen werden.
    Man höre auf die eigene Erfahrung und auf die Tradition der Vorfahren:
    Mit Gold kann man keine Fehler machen. Es wurde noch nie, seit 5.000 Jahren noch nie wertlos und es hat in all diesen Jahren seinen Wert zumindest behalten. Samt Inflation, Bitcoin und Berichten.
    Jawoll, auch trotz Youtube und Wallstreet Journal, Harry Dent und Philip Hopf und Tenhagen und leider auch Oliver Stock samt Soros, ist es noch im Wert über das Inflations bereinigte Fiat Money hinaus gestiegen.
    Somit ist es eigentlich nie zu spät, auf Gold zu setzen, jedoch je später man es tut, desto mehr von dem zunehmend wertloser werdenden Geld muss man hinblättern. Schaden tut es aber auch da nicht.
    In nun über 50 Jahren meiner Gold Sammel Leidenschaft habe ich noch keinen einzigen Tag davon bereut.
    Und ich denke, dass ich das auch in den nächsten 50 Jahren nicht tun werde.:)

  4. Dem Beitrag von Maruti kann ich nur beipflichten: heute wird überall und immer gelogen und betrogen. Genau darum befinden sich viele Menschen in Schockstarre. Jahrzehntelang wurde uns vorgegaukelt wie „richtig“ wir liegen (Werte, Lebensweisen, Ernährung, Bildung, Recht etc) und wie falsch die im Osten liegen.
    Heute kommt immer mehr (auch durch Epstein F.) heraus, dass das Recht eben nicht für alle gleich ist. Also von wegen Recht & Ordnung.
    Und genau da setzt Gold an: es ist zeitlos und ich kann mich (sofern im eigenen Besitz) 100% darauf verlassen.

    @maruti: Philipp Hopf, witzig dass du den erwähnst, ja das sind ganz üble Typen, benennen sich als einzig wahre Helde im EW Busness, lagen aber ganz of falsch. Ich kenne im Prinzip nur 3 solcher, die ziemlich gut unterwegs sind. Aber am besten ist immer noch mein Bauchgefühl: das sagt „kauf was das Zeug hält an EM“!

    Grüsse

  5. @Maruti
    Ja, 100 % d’accord mit Ihnen!
    Ich bin, ebenso wie Sie, auch schon sehr lange dabei (so ca. 45 Jahre). Auch ich habe noch nicht einen einzigen Tag bereut; nun haben sich Nervenstärke & Geduld ausgezahlt und man kann die Früchte genießen! Als soziale Sicherheit, Zubrot zur Rente oder was auch immer… :-)
    Meine ersten Münzen ( z.B. 2 Rand, russ. Rubel) waren Geschenke von Oma – danach hab ich vom 1. Lehrgeld angefangen, Doppelkronen zu kaufen. Und dann immer weiter… Mein allererste „Vergoldung“ war ein 10 g-Barren vom Patenonkel zur Taufe. Und alle diese „ersten Stücke“ befinden sich noch immer in meiner Kollektion – quasi wie der „1. Glückstaler“ von Onkel Dagobert! :-) Den Patenonkel gibt’s nicht mehr – aber er hat unwissentlich den Grundstein für ein Vermögen gelegt…
    Grüße an alle AU-süchtigen Dorfbewohner – möge das WE goldig & gewaltfrei sein wünscht der
    Dokta

  6. @Großer Bär
    Nehmen Sie es bitte nicht allzu wörtlich! Es ist kein „feststehendes“, wissenschaftliches Muster. Aber sehen Sie sich einfach mal die charts „10 Jahre“, bzw. „allzeit“ an. Es gibt immer mal kleine Treppchen nach unten – aber unterm Strich ging es sukzessive nordwärts. Seit 2024 ist die Treppe sogar extrem steil! Also wenn ich mal das Jahr 2005 als Basis nehme, hat mir dieses „Treppchenspiel“ rd. 1.000 % plus eingebracht!
    Vllt. ist es so jetzt verständlicher (Anm.: ich bin NICHT der große Charttechniker – daher ist die „Treppe“ auch kein wissenschaftl. Fachwort!)? Aber warten Sie erstmal, bis ich das „hesselbachsche Dilemma“ ins Spiel bringe! Wat meinen Sie, wie heftig da gegoogelt wird!?
    Gruß vom
    Dokta

  7. Werter Herr Dokta,

    wenn schon, dann doch bitte das „retardierende Moment“! Dies hat schon eher was mit Chartentwicklungen zu tun!

    Herzliche Grüße
    kaputti

  8. @Kaputti
    Sie haben vollkommen Recht! Rein wirtschaftlich befinden wir uns eindeutig schon mitten im retardierenden Moment – ist nur noch die Frage: „Komödie“ oder „Tragödie“!?
    Aber ich sehe: Sie verstehen meinen dunklen Humor! :-) Fakt ist, dass es nur noch für uns Dorfbewohner materielle Sicherheit gibt; alles auf Papier rutscht ab!
    Herzliche Grüße zurück aus der Landarztpraxis im Norden!
    Dokta (alle Kassen)

  9. @Dokta
    Sie haben mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Manchmal kann man der Realität nur noch mit Ironie begegnen oder mit einem schönen Schnappus am Lagerfeuer. Im Übrigen: ich hatte tatsächlich gegoogelt :)
    Viele Grüße kaputti

  10. @Kaputti
    Das freut mich! :-) Und Ihr Vorschlag ist grandios; gibt heute abend hinsichtlich der neuen Wertentwicklung auf jeden Fall eine schöne Rutsche schottischen Landwein! Allerdings ohne Lagerfeuer, denn das würde meinen Vermieter eher weniger amüsieren… :-(
    Außerdem: Häuptling Goldlocke hat zugeschlagen! Da geht die AU-Rakete garantiert ab Montag richtig gen Norden (mein Bauchgefühl); zumindest ist kein Abwärtsknick zu erwarten…
    Uisge Beatha (für uneingeweihte: googeln; ist gälisch!) und ein Trinkspruch vom Paten für alle Dörfler: Cen’anni!
    Don Dottore Mercedes-Rolex

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