Gold handelt weiter in einer Phase hoher Volatilität. Die Dreiecksformation verdichtet sich. Damit rückt eine technische Richtungsentscheidung näher.

Goldpreis volatil
Nach dem Kurseinbruch Ende Januar bewegt sich der Goldpreis wieder in einem Aufwärtstrend, der weiterhin von hoher Volatilität geprägt ist. Die ausgeprägten Kursschwankungen deuten auf eine anhaltende Richtungssuche hin und spiegeln den Kampf um eine mögliche neue Basis oberhalb von 5.000 USD wider.
Marktspannung steigt: Der Goldpreis nähert sich einer technischen Richtungsentscheidung.
Aktuelle Spotpreise finden Sie unter „Goldpreis aktuell“.
Bodenbildung noch nicht abgeschlossen
Am gestrigen Dienstag schloss der Goldpreis bei 4.867 USD pro Unze. Damit gab die Notierung innerhalb einer Woche um 3,3 Prozent nach. Seit Jahresbeginn liegt das Edelmetall dennoch weiterhin solide mit 13 Prozent im Plus.
Als starker kurzfristiger Widerstand erweist sich der Bereich um 5.050 USD. Auf diesem Kursniveau scheiterten Ausbruchsversuche in den vergangenen zwei Wochen mehrfach.
Der Goldchart verläuft nun erneut innerhalb eines symmetrischen Dreiecks. Diese Konstellation signalisiert eine mögliche Richtungsentscheidung, abhängig davon, in welche Richtung sich die Formation auflöst.
Wichtige kurzfristige Unterstützungen befinden sich bei 4.800, 4.700 und insbesondere bei 4.600 USD. Auf diesem Niveau bündeln sich mehrere Trendlinien sowie die 50-Tage-Linie.
Marktstimmung neutral
Mit der volatilen Kursentwicklung hat sich das Sentiment im neutralen Bereich eingependelt. Dies zeigt sich unter anderem in einem nahezu unveränderten RSI-Wert (Relative-Stärke-Index) von 50. Der Abstand zum 50-Tage-Schnitt hat sich auf 5 Prozent verringert.
Gleichzeitig unterstreicht die weiterhin hohe Distanz von 26 Prozent zur 200-Tage-Linie das übergeordnete bullische Momentum des Goldpreises.
Weichenstellung beim Euro-Goldpreis erwartet
Auch der Euro-Goldchart steht womöglich vor einer bedeutenden Weichenstellung. Mit 4.107 EUR pro Unze näherte sich der Goldpreis am Dienstag deutlich der zu Jahresbeginn etablierten Trendgeraden.
Die wichtigsten kurzfristigen Unterstützungen liegen bei 4.050 EUR sowie bei 3.950 EUR – dem Bereich der 50-Tage-Linie. Für eine nachhaltige Stabilisierung müssten zeitnah die Kursmarken von 4.200 EUR und 4.300 EUR überwunden werden.

Ausblick
Um die begonnene Bodenbildung beim Goldpreis abzuschließen, müssen die genannten Unterstützungen halten. Eine Auflösung der Dreiecksformationen nach oben könnte den kurzfristigen Aufwärtstrend bestätigen, die Bodenbildung abschließen und neue Dynamik erzeugen.
Auf der Unterseite bleibt dagegen die 50-Tage-Linie als zentrales Risikoniveau für ein mögliches Gegenszenario unter Beobachtung.
Weitere Einordnungen und Detailanalysen finden sich im Bereich Gold Chartechnik
Die Charts bei Gold jedoch zeigen immer:
Abwärts gehts immer und aufwärts gehts nimmer.
Daran gewöhnt man sich in 50 Jahren.
Sogar beim parabolischen Anstieg der letzten Zeit wurde das Chartbild von Anfang an so interpretiert und zudem von einer Blasenbildung gewarnt.
Mal sehen, wann jetzt 6.000 Dollar erreicht werden und dann weiter gewarnt wird, dass die Bodenbildung noch bevorsteht.:)
Ob die Zentralbanken bei ihren Käufen das auch so
sehen ?
Moin,
@ Maruti
Ja ja das mit der Bodenbildung ist so eine Sache für sich. Gestern war es noch der Kellerfußboden und heute scheint es wieder der der Boden im EG zu werden und morgen sitzen wie wieder fest im ääääh auf dem Satteldach. Grins
Gruß auch in die Runde
barmbekbasch
Au muss um jeden Preis unter 5000.-$ geprügelt werden.
Heute sind mal wieder alle Rohstoffe (aber auch Aktien) immer Plus. Gerüchte um einen Iran Krieg machen die Runde. Hoffentlich eskaliert das nicht. Ich fürchte nur, es gibt ausreichend viele Akteure die einen Krieg wollen. Dann ist auch das Thema Wahlen und Epstein wieder vom Tisch.
Nur eins ist klar, ich mache da nicht mit!!!
@Stillhalter
Ein Scharmützel mit dem Iran als Krieg zu bezeichnen, ist schon hart.Aber so ist es.
Wenn Melania dem Trump einen Klaps auf den Po gibt, bezeichnen die Medien das als „ furchtbaren Ehekrieg“:)
Hier die Erklärung für den Abwärtstrend bei Gold:
„Richard Mills: USA senken Zinsen, Goldbullenmarkt bleibt intakt“ Dem angeblichen FED Falken Warsh zum Trotze.
Aus den Goldseiten.
Nicht nur die Dummheit der Menschen ist grenzenlos ( Albert Einstein), weit mehr grenzenlos ist die Verdummung selbiger.( maruti :) ).
Ansonsten: ohne Worte.