Goldpreis in China unter Europa-Kurs – Silber liefert starke Impulse

Der Goldpreis in China liegt deutlich unter dem Europa-Spotkurs. Während Goldimpulse fehlen, treibt starke Nachfrage aus China den Silberpreis.

Gold- und Silberbarren vor rotem Hintergrund – Goldpreis in China unter Europa-Kurs
Gold- und Silberbarren: Während Gold aus China aktuell wenig Impulse liefert, wirkt der Silbermarkt als Preistreiber.

Gedämpfte Gold-Impulse aus China

Der Goldpreis in China lag in der vergangenen Woche erneut unter dem europäischen Spotkurs. An der Shanghai Gold Exchange wurde die Feinunze am Freitag rund 32 US-Dollar günstiger gehandelt als in Europa. Noch vor vier Wochen hatte China dagegen einen Aufschlag von 13 US-Dollar gezahlt. Dagegen hatte China vor vier Wochen einen Aufschlag von 13 US-Dollar gezahlt.

Aktueller Spotkurs in Europa: Goldpreis aktuell: – Übersicht und Live-Daten

Messzeit: [Fr. 26.12.25, 14:30 h Shanghai] / [08:30 h MEZ Berlin]

Aufschlag China → Europa Spot: -32 USD/oz (05.12.25: -21 USD); Δ: -11 USD

Negativer Spread bleibt bestehen

Der Preisabstand zwischen China und Europa hat sich zuletzt wieder ausgeweitet. Denn in der Vorwoche lag der SGE-Goldpreis noch 21 US-Dollar unter dem europäischen Spotkurs. Der weiterhin negative Spread deutet auf eine kurzfristig gedämpfte physische Nachfrage im chinesischen Binnenmarkt hin.

Gedämpfte Goldimpulse aus China, aber starke Silberpreis-Aufschläge in Shanghai

Damit liefert der chinesische Markt aktuell keinen zusätzlichen Nachfrageimpuls für den globalen Goldpreis. Der jüngste Preisanstieg dürfte seine Ursachen daher vor allem außerhalb Chinas, insbesondere im westlichen Finanzmarktumfeld, haben.

Silber: China wirkt als Preistreiber

Anders stellt sich die Lage am Silbermarkt dar. Die jüngste Rally mit Kursen nahe 80 US-Dollar je Unze wurde offenbar auch durch die Dynamik in China verstärkt. Nach Goldreporter-Berechnungen wurde Silber an der SGE am Freitag mit einem Aufschlag von rund 7,4 US-Dollar bzw. zehn Prozent auf den internationalen Spotpreis gehandelt.

Markt / Kennzahl 26.12.25 19.12.25 Δ 
Gold China SGE Fix (CNY/Gramm) 1.009,96 974,76 +3,6 %
Gold China SGE (USD/Gramm) 144,12 138,30 +4,2 %
Goldpreis China SGE
(USD/oz)
4.483 4.302 +180
Goldpreis Europa
(USD/oz)
4.515 4.323 +192
Aufschlag/Abschlag China
→ Europa (USD/oz)
-32 -21 -11

Das deutet auf physische Umschichtungen hin, die sich direkt preisstützend auswirken. Während Gold aus China derzeit gebremst wird, geht vom Silbermarkt ein klarer Nachfrageimpuls aus.

Mehr zum laufenden Kursgeschehen: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten

Warum der China-Spread wichtig ist

Die Preisdifferenz zwischen SGE und internationalem Spotmarkt gilt als zentraler Indikator für physische Warenströme.

  • Aufschläge in China fördern Importe und können globale Preise beschleunigen.
  • Abschläge signalisieren dagegen eine schwächere Binnenmarktnachfrage.

Seit Anfang Dezember notiert der China-Spread bei Gold wieder im negativen Bereich. Das spricht gegen zusätzliche Unterstützung für den Weltmarkt. Beim Silbermarkt zeigt sich hingegen das Gegenteil: China wirkt aktuell als Preismotor.

Grafik zeigt China-Aufschlag zum Goldpreis 2025: Spread SGE minus Spot schwankt und bleibt am 26. Dezember negativ.
Der Preisabstand zwischen SGE und europäischem Spotmarkt drehte Anfang Dezember wieder ins Negative.

Der aktuelle Abschlag signalisiert dagegen: Der chinesische Goldmarkt liefert im Moment keinen zusätzlichen Nachfrageimpuls für den Weltmarkt. Interpretation: Der starke Goldpreis-Anstieg hat seine Ursachen derzeit vor allem im Westen. Dagegen erleben wird auf dem Silbermarkt aktuell einen starken chinessischen Einfluss.

Mehr Einordnung: Silberpreis eskaliert: China-Exportkontrollen verschärfen Angebotsängste

Methodik: SGE-Preis in CNY/Gramm zum Zeitpunkt 26.12.25; Umrechnung über 7,008 CNY/USD (Vorwoche: 7,048 CNY/USD). Vergleich mit zeitgleichem Spot-Goldpreis (FOREX). Angaben ohne Gewähr.

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8 Kommentare

    • @Maruti
      Also wenn das ein Tresorraum ist, dann lagern meine Kartoffeln bei mir im Keller sicherer.

      Regel: bevor man sich ein Schließfach mietet, sieht man sich den „Tresor“ an.
      Wenn ich da eine simpel gemauerte Wand sehe, renne ich weg.
      Und dahinter offenbar ein frei zugänglicher Raum.
      Sagenhaft !

      Ein paar Ideen eines Bankrentners:
      1.) Die Tür hat ein Typenschild (Handyphoto + Google). Alles unter 50 cm Dicke und 8 Verschluß-Bolzen (in Unterarmdicke) ist Spielzeug.
      Merke: ist die Tür schwerer und teurer als ein Maybach, taugen wahrscheinlich auch Wand und Boden was. Dann hat die Bank Geld ausgegeben.

      2.) Irgendwo im Gebäude hängt auch ein Feuerschutzplan/Fluchtwegekarte (die muß per Gesetz offen einsehbar sein).
      Da kann man sehen, was um den Tresorraum herum (auch drunter) ist. Und man kann am Grundriß sehen, daß die Tresorwand mind 3x so dick wie die anderen Wände ist.
      Beispiel: ich wollte mal was bei der CoBa mieten. Filiale im EG eines mehrstöckigen Geschäftshauses.
      Tresor in UG1, Spielzeugtür, DARUNTER die TG des Hauses, auf 2 Seiten drumherum die Räume eines Radiologen (also in der Nacht/am Wochenende leer und ungesichert) .
      In der frei zugänglichen TG keine sichtbaren Zeichen einer besonderen statischen Verstärkung unter dem Tresorbereich (dickere Säulen o.a.) . Also sind auch Wände und Boden Pappe.
      Im „Tresorraum“ standen etliche Einzeltresore, die 4-Tonnen-Klasse, aber tagsüber alle offen, „weil das praktischer ist“.
      Fazit: das läuft schon unter formeller Einladung für Diebe.

      Also:
      1.) „Echter“ Tresorraum ohne Papptüre.
      2.) Einzeln stehendes Bankgebäude , keine TG drunter oder ein anderer Mieter daneben.
      3.) Der Tresor mitten im Bankkeller, d.h. zwischen Tresor und Außenwand des Gebäudes sind noch Bankräume, ohne Fenster (also z.B. nicht abgeböscht) und alarmgesichert. Bohrt sich da einer ins Haus, hat er (theoretisch) nach Alarmauslösung noch ein paar Stunden Arbeit bis in den Tresorraum.
      4.) Frequentierte Lage.
      Beispiel: Degussa in München ist 100 Meter weg vom Polizeipräsidium, der neue Tresor von Pro Aurum in Schwabing ist in der Nachbarschaft des Landeskriminalamtes.
      5.) Ob diese automatisierten Tresore mit Chipkarte und automatischer Ein-Auslieferung was sind ?
      Für mich nix.
      6.) Ob man seine Schäfchen in einen BANK-Tresor legt, halte ich für keine gute Idee. Haben die zu (oder werden die geschlossen), kommt man nicht ran.
      7.) Auch an die staatlichen Diebe denken: für die ist in Lindau oder Konstanz Ende der Dienstreise.
      Weiter nach Süden ist nicht.

      Vergeßt Oceans 11 etc: dort wo die Bankiers ihr eigenes Material lagern führt kein Weg hin.
      Der Tresor 20 Meter unter der Erde, unter Grundwasserspiegel, mind. 3 Meter Spezialbeton und die dritte Tür auf dem Weg ein 5-Tonnen-Türchen, das man weder mit Sprengstoff, Bohrer noch Plasmaschneider aufbekommt. Und dort, wo man einen deutschen Dienstausweis nicht lesen kann.

      • @Blackwood
        Das als Tresorraum den Kunden anzubieten, ist schon mehr als eine unverschämtheit. Das ist nichts weiter als ein Kellerraum, welchen man nicht nutzte und den Kunden verkaufte.
        Zudem waren das Bankeninsider, denn nur die wussten von den Gegebenheiten. Und so einen Bohrer gibt es auch nicht im Baumarkt über die Feiertage zu leihen.
        So ein Banken Schiessfach mag zwar billig sein, sicher aber ist es nicht.
        Da ist es schin sicherer, seine Unzerln zu Hause zu verstecken. Hinter einer Steckdosen, einem Lichtschalter oder diese einfach im Badezimmer einmauern und ein paar Fliesen darüber kleben.
        Man bedenke: Eine Unze Phili ist 2mm dick.
        Ein Kilo davon ist eine Rolle von 66 mm, also 6.6 cm
        Dss lässt sich doch irgendwo im Mauerwerk verstecken. Ein preiswerter Lochbohrer für Steckdosen etc reicht.
        Ich kenne einen, der hat das in der Küchenplatte und einen Wasserkran darüber. Der funktionert sogar und ein Einbrecher müsste schon Klempner spielen.

  1. Heute wird wieder mächtig Luft abgelassen.
    Da haben die banksterübdrs we gute Arbeit gemacht und die Papiertiger wieder auf den Boden zurückgeholt..

  2. Hallo,
    ich habe gerade das Video zu dem Einbruch gesehen, der gezeigte LAGERRAUM WAR DER RAUM VON DEM IN DEN TRESORRAUM GEBOHRT WURDE……. aber die Wand scheint mir auch nicht gerade als Sicher für einen Tresorraum zu scheinen, was wohl dort im Momenrt wohl bei diesen Diebesregime an Edelmetallen gelagert war……. Bankraub von NIZZA vor einigen Jahren….. sicherlich kein vergleich aber da wird es heute sicher viele Tränen geben…

  3. Bei diesem Kursgemetzel der Edelmetalle würden mich mal interessieren,was die Anleihezinsen machen…
    Der Gold/Silberkurs ist zwar etwas zurückgekommen,aber viel macht das nicht unbedingt bei den Unzen aus.Zum Nachkauf für mich noch uninteressant bei diesen aktuellen Kursen.

  4. Moin,
    na dann frage ich mich aber wer da heute Zucker in den Tank geschüttet hat. Der chinesische Motor der ja den Silberpreis beflügeln soll, gerät heute aber gewaltig ins stottern. Man darf wie immer gespannt sein.

    Gruß in die Runde
    barmbekbasch

  5. Zum Einbruch in der Sparkasse:
    „Bei dem Einbruch in den Tresorraum einer Sparkassenfiliale in Gelsenkirchen könnten die Täter nach erster Schätzung von Ermittlern rund 30 Millionen Euro erbeutet haben. Es seien 3200 Schließfächer aufgebrochen worden, verlautete aus Sicherheitskreisen.
    Ein Sprecher der Bank sagte, grundsätzlich habe die Sparkasse Gelsenkirchen jedes Fach mit 10.300 Euro versichert.“
    Na, also. Multizipliert man die 3200 Fächer mit den versicherten 10.000 Euro, kommt man auf 30 Mio.
    Mehr muss die Bank nicht bezahlen und die Versicgherung zahlt das locker.
    Das bedeutet, kein Kunde bekommt mehr als 10.000 Euro. Das wären nicht mal 3 Krügerrand auch wenn 100 darin waren.
    Sicher, man hätte sich höher versichern können, 1-2% des Wertes pro Jahr als Prämie.
    Bei einer Million sind das dann schon 10.000 bis 20.000 Euro pro Jahr !
    Zudem dann die Anonymität weg ist, weil sich die Versicherung eine Aufstellung geben läßt.
    Das alles bedeutet, bei echten Werten, ausser Papieren, Hände weg von Bankenschließfächern, auch wenn es billiger ist. Wenn schon, nehme man private Anbieter mit entsprechender Sicherung.
    Auf alle Fälle sollte man sich dort vor Ort umsehen.
    Ein Tresorraum sollte nochmals innen Spezialtresore stehen haben, in welchen sich dann die schliessfächer befinden. somit würde ein Tunnelbohrer dann vor 300 Kg schweren Spezialtresoren stehen, welche heutzutage kaum zu knacken sind, geschweige denn abzutransportieren.
    Der Tresorraum sollte nicht in Verbindung mit anderen Gebäuden stehen, er sollte tief unter der Erde sein, am besten unterhalb des Grundwasserspiegels.
    Ein 24 Stunden Wachpersonal, Alarmanlagen mit Polizeiverbindung (Wo war das in Gelsenkirchen ?), sowie Zutritt nur gegen Ausweis und Registrierung und niemals alleine ohne das Wachpersonal.
    Keine Person darf sich ohne Wachpersonal alleine im Tresorraum aufhalten.
    Es müssen mehr als 2 befugte Personen mit Schlüsseln den Tresorraum öffnen. sonst bleibt der geschlossen.
    Man muss sich anmelden, mit Ausweis, dann warten und erst dann kann man in Begleitung zu seinem Schließfach.
    All diese Sicherheiten bieten namhafte Anbieter wie Philoro, Degussa, Goldvorsorge, Solit usw.
    Kosten für so ein Fach schwanken zwischen 600 und 1.000 Euro pro Jahr und darüber.
    Sicherheit hat eben seinen Preis.
    Bis maximal 5 Kg Gold ist eine Lagerung in eigenen Verstecken sicher die bessere Lösung, so man sorgfältig ist.
    Abmessungen eines 1Kg Goldbarren: 116,5 × 51 × 9,5 mm, also etwa 12 cm lang, 5cm breit und 1cm dick.
    Man schneide sich Brettchen aus Holz aus, staple 5 davon übereinander und überlege, wohin damit verstecken.
    Wert von 5K Gold heutzutage 600.000 Euro ! Versicherung bei einem Bankschliessfach : Mindestens 6.000 Euro pro Jahr. kann man die sparen ?
    Man kann. Man kaufe die GR Broschüre: Gold sicher vergraben. Die kostet nicht mal 20 EUR.
    Das Material höchstens 50 EUR und der Tresor ist sicherer als Fort Knox.

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