Goldpreis und Silberpreis halten sich nahe Rekordniveau. Im Edelmetallhandel trifft starke Nachfrage auf begrenztes Angebot.

Gold und Silber auf hohem Kursniveau
Der Goldpreis bewegte sich zuletzt in der Nähe des Allzeithochs. Im gestrigen Tagesverlauf wurde die Bestmarke bereits kurzzeitig erreicht. Aber mit 4.323 USD am Freitagnachmittag lag der Kurs wieder 0,7 Prozent darunter. Gegenüber der Vorwoche fiel der Goldpreis auf Eurobasis um 0,2 Prozent auf 3.691 Euro.
Starke Nachfrage bei Gold und Silber trifft vor Weihnachten auf ein begrenztes Angebot.
Silber setzte seine Rally fort und markierte in dieser Woche neue Rekordstände. Die Feinunze stieg auf 65,75 US-Dollar bzw. 56,15 Euro – Höchstmarken im Rahmen unserer Freitagsanalyse. Damit verzeichnete Silber innerhalb einer Woche einen Zuwachs von rund zwei Prozent.
Getragen wurde die Bewegung von einer freundlichen Gesamtmarktstimmung und US-Daten, die der Fed Spielraum für weitere Zinssenkungen lassen.
Mehr: Livecharts & Tagesaktuelle News unter Goldpreis aktuell
Vorweihnachtshandel: Starke Nachfrage trifft auf begrenztes Angebot
Die Situation im Edelmetallhandel ist von reger Nachfrage bei reduziertem Angebot geprägt. Henry Schwarz, Geschäftsführer der GfM GmbH (Anlagegold24) erklärte am Freitag gegenüber Goldreporter: „Im Moment erinnert die Angebots- und Nachfragesituation an die Corona-Zeit. Die Kunden kaufen durch die Bank weg alles, was wir anbieten.“
Derzeit würden besonders Silberunzen stark nachgefragt. „Die Liefersituation wird dabei immer schwieriger. Die Mints verteilen Kontingente was bestellbar ist, die Prägestätten nehmen keine Aufträge mehr an, sodass wir auf Zweitmarktware angewiesen sind“, so Schwarz. Seiner Einschätzung nach werde sich die Liefersituation nächstes Jahr nicht entscheidend verändern.
„Zum Glück nutzen im Moment viele Kunden die hohen Kurse, um ihre Münzen oder Barren zu verkaufen. Aber insgesamt sind wir mit der Kursentwicklung in diesem Jahr und der Nachfragesituation sehr zufrieden“, so der Händler.
Lesen Sie dazu auch unseren Hintergrundartikel: Lieferketten & Engpässe im Edelmetall-Handel: Ursachen, Folgen, Muster
Gold kaufen: Aufgeld steigt, Spreads sinken
Die aktuelle Goldreporter-Preisabfrage unter fünf großen deutschen Edelmetallhändlern zeigt folgende Ergebnisse:
- Krügerrand (neu): Ø 3.827 Euro (-7 Euro zur Vorwoche), Aufgeld 3,68 Prozent (Vorwoche: 3,63 Prozent). Ältere Jahrgänge bleiben bis zu 90 Euro günstiger.
- 100-g-Goldbarren: Ø 12.143 Euro (+2 Euro), Aufgeld steigt auf 2,3 Prozent (nach 2,06 Prozent).
Im Goldhandel sind die Spreads gegenüber Vorwoche gesunken. Primäre Ursache ist eine Anhebung des Ankaufspreisniveaus. Das gestiegene Aufgeld bei 100-Gramm-Goldbarren passt zu Angebotsbeschränkungen bei vielen Sorten.
Mehr zum Thema Aufschläge im Edelmetall-Handel: Gold kaufen – Was das Aufgeld ist und warum es seit Jahren sinkt.
Silberpreise: Rekordstände, stabiles Aufgeld
Auch im Silberhandel bleiben die Veränderungen überschaubar – trotz der neuen Rekordpreise:
- Maple Leaf (neu): Ø 75,07 Euro (+1,91 Euro), Aufgeld weiter rund 33 Prozent. Ältere Jahrgänge bis zu 5 Euro günstiger.
- 1-kg-Silberbarren: Ø 2.321 Euro (+59 Euro), Aufgeld konstant bei 28 Prozent.
Die Spreads bei Silber bewegen sich weitgehend auf dem Niveau der Vorwoche.

Einordnung: Begrenzte Auswahl, aber kein Notstand
Im Edelmetall-Handel gibt es weiterhin eine ausreichende Auswahl an Anlageprodukten verschiedener Größen, auch wenn die Auswahl begrenzt ist. Die Versorgungslage wird sich über Weihnachten und zum Jahreswechsel aber nicht wesentlich verbessern. Genaue Preisvergleiche sind nach wie vor empfehlenswert.
Warum der Goldpreis langfristig steigt und Rekorde kein Zufall sind, erklären wir in einem Hintergrundbeitrag.
Mehr zum Thema: Gold kaufen – Überblick: Das sind faire Preise für Münzen und Barren
Tipps zum Nachschlagen: Altersvorsorge mit GoldDer Spezial-Report „Altersvorsorge mit Gold“ liefert kompakte Informationen für den Vermögensaufbau mit Gold – inklusive steuerlicher Hinweise, Produktvergleich und Fallbeispielen.
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Nun ist es fast so gekommen, wie ich es vor etwa 2 1/ 2 Monaten während der Goldkorrektur erwartet habe: Weihnachten wieder dort am ATH zurück. Dass mein alter Freund „Long John Silver“ von der „Schatzinsel“ so mit spielt, war aber noch nicht erwartet worden, erst in 10 Jahren. Was solls, „es irrt der Mensch so lang er strebt“, schrieb mal der alte Geheimrat.
Ich lernte so um 2009 den Silbertorsten, die ntv-Legende Frank und auch den bockigen Professor persönlich kennen, jener mit dem Silberinvest nach Körpergewicht + Katze+Hund. So machte ich es damals auch, da Torstens u.a. Analysen plausibel ergaben, dass sich Silber so um 2035 fördermäßig erschöpft. Damals habe ich das billige Zeug zu 12,50 € pro Scheibe zum „Schatz im Silbersee“ verschleppt. Ob es wohl noch dort liegt, Speedy ? ;-)
So eine Preisverdopplung innerhalb eines Jahres macht bei großen Massen schon richtig Spaß und wenn das mit der Samsung-Batterie u.a. industriellen Großverbrauchern stimmt, sehen wir Silber in 10 Jahren bei 300 $ das Blechle.
Anbei noch bissel Mehrwert als Weihnachtsgeschenk für alle im Dorf:
Dieser neue Kanal ist zwar KI generiert, mit einer angenehmen KI-Stimme , aber inhaltlich echt top:
https://www.youtube.com/@GeschichtedesGeldesYT
So wünsche ich allen ein glänzendes Fest und Guten Rutsch in ein noch besseres Folgejahr.
Der Commander
Wenn sie Freitag Nachmittag nicht mehr zuschlagen, werden sie versuchen am Montag Vormittag eine Attacke zu reiten. Vielleicht haben die Großbanken tatsächlich ihr Pulver verschossen. Zumindest beim Silber sieht es danach aus.
Vor genau 2 Jahren begann der Anstieg von Silber relevat zu werden.
Von ca 22 Dollar auf nun fast 68 Dollar, eine Verdreifachung des Kaufpreises. Das ist schon beinahe wie bei Salatgurken und Glühwein. Was kaum eine schreckt, aber bei Silber schreit fast jeder, um Gottes Willen, Silber.
Dass Weisswürste und Weissbier sich mehr als vervierfacht haben, juckt auf der Wiesn offenbar niemanden.
Wie gesagt, die magischen 68 Dollar bei Silber sind schin erreicht und jetzt wird der run erst richtig losgehen, weil JP Morgan einräumen muss, nicht mehr liefern zu können.
Wie wird Trump auf das Desaster reagieren ?
Ich würde folgendes tun:
Nationaler Notstand, Kriegsrecht, Aussetzen von Wahlen,
Präsidentale Befehlsgewalt.
Und das kommt. Er hat recht, das waren die letzten Wahlen in den USA.
Und die Europäer: Zerrissen und zerstritten wie immer.
Lachender Dritter: China, die neue Weltmacht mit Weltleitwährung. Goldgedeckt natürlich.
Übrigens, China braucht nichts zu exportieren, der Binnenmarkt ist gross genug und da die restliche Welt das know how nicht hat, muss sie ohnehin in China einkaufen, wie bisher.Mit oder ohne Zölle darf sie obendrein noch die eigenen Zölle auf alles bezahlen.
Wenn es nicht so traurig wäre, würde jeder schallend lachen.
@Maruti
Wenn mich mal kurz mein Optimismus verläßt, denke ich:
2030 werden wir die Werke von Orwell (1984) und Huxley (Brave New World) als freundliche gute Nacht-Geschichten ansehen, weil die Realität das überholt hat.
Beim Wahrheitsministerium (Zensur, NGOs, DSA , ATD/ZDF etc. ) sind wir ja achon mittendrin.
Ein falscher Witz und die Söldner des Wahrheitsminiszeriums treten einem um 06.00 Uhr die Türe ein.
Kleine Korrektur: die Aussage Trumps zu den “ letzten Wahlen“ ist auch wieder eine brutale Lüge der Propagandamedien.
Er hat gesagt (sinngemäß): das werden die letzten Wahlen bei denen das Volk noch über die Zukunft des Landes entscheiden kann. Noch 4 Jahre Biden/Harris und das Land ist so komplett kaputt, daß die übernächste Regierung nichts mehr retten kann.
Wie bei uns: wenn die nächsten Wahlen erst 2029 kommen ist Debilistan erledigt, egal wer dann gewinnt.
Der Händler meint, zum Glück verkaufen viele Kunden ihre Edelmetalle.
Zum Glück für den Händler, sicher nicht für den Kunden.
Bekommt diese für eine Silberunze über 20 Euro weniger und für eine Goldunze mittlerweile über 200 Euro weniger, als er für die gleiche Unze beim Händler bezahlen müsste.
Das genau ist der Gewinn des Händlers beim An und Verkauf, wenn die Waren knapp sind.
Herzlichen Glückwunsch dem Händler.
Problemlos könnte ein privater An- und Verkäufer mit 10 Euro bzw 100 Euro „spread“ zufrieden sein.so man sich gegenseitig vertraut.
Zimindest im Bekanntenkreis mal nachfragen, wer kaufen oder verkaufen möchte.
Schliesslich verrostet ja ein Krügerrand nicht und die meisten bewahren die Dinger ohnehin sorgfältig im womöglich Bankschliessfach auf.
Den grössten Vorteil aber sehe ich in der nicht erforderlichen Meldepflicht, weder beim Geld noch beim Gold.
Alles redet von Gold und Silber und keiner von der tollen Performance (113% seit einem Jahr) von Platin.
@Mitlesender
Sicher kennen wir das. Aber die Gründe sind wie bei Palladium doch sehr spekulativ und grasvierende Rücksetzer könnten die Folge sein. Platin hat sein ATH von 2.100 Dollar vor 15 Jahren noch nicht wieder errreicht, silber dagegen schon und Gold allemal.
Meine Meinung:
Platin befindet sich wie Palladium auch in einer spekulativen Blase. Wer es noch liegen hat, sollte an Verkauf denken, zu Gunsten von Gold.
Interessant auch, dass zunehmend der Bitcoin bei Darstellungen die Farbe und Form von Goldmünzen annimmt, was zeigt, dass auch hier sehr viel Spekulation im Spiel ist.
Hier ein Vergleich von:
https://www.gold.de/artikel/geldanlage-vergleich-bitcoin-gold/
Sicher, die Gewinne können bei Spekulationen exorbitant sein, die Verluste aber auch, bis hin zum Totalverlust wie bei den Tupenzwiebeln, neuerdings Lehmann, Wirecard und ähnlichem.
Deshalb ist das nur für jene geeignet, welche „No risk, no fun“ als Lebens Maxime auserkoren haben.
Denke wir haben bei Pt und Pd noch eine Menge Luft nach oben, ich hatte öfters hier Platin erwähnt ,da lag der Einkauf bei 920€ bzw. 1070€. Wir werden dieses Jahrzehnt noch sicher die 4000€ sehen.
Zudem , bei einem Goldverbot stieg Platin schon 2X um das 10fache bis 20fache. Das steht also auch im Raume.
Und jeder Rh Preis um die 5000€ ist ein Kauf, Dort sind wir auch im Anfangszyklus.
Falls von Interesse:
What’s Next for Platinum Investment?
https://www.cmegroup.com/articles/2025/whats-next-for-platinum-investment.html
Palladium auch nicht schlecht, als ich hier mal nach Palladium gefragt habe so ziemlich am tiefpunkt hies es „was willst du mit Palladium“. Eben alles Experten hier..
@Mitleser “
Wenn man denn immer wüsste, wenn der Tiefpunkt
wäre, hätte wir doch hier alle unsere eigene Insel.
Wenn Sie 2022 in P. investiert haben, ist heute auch
ein Tiefpunkt, dann haben Sie die Hälfte Ihrer
Einlage verloren.
Experten schreiben vermutlich auch nicht hier , sondern
genießen jetzt den Sonnenaufgang in Dubai.
Rainer 4711
Mitleser 2: Sie haben Recht……..Palladium ist aber zu Platin äusserst volatil und heftige Preisaufschläge
in Deutschland lassen das Metall als Anlage fraglich aussehen.
Platin der neue Gamechanger wird Gold noch die Show stehlen ( ausser bei Maruti)
es wird gebraucht und ist zu was nütze
meine Meinung
achso.: wenn ich so viel Gold hätte das ich es versenken muss ,würde ich bestimmt nicht mehr hier schreiben
@Rainer
Wozu ist Platin nützlich ausser Schmuck ? Bei Katalysatoren nahm man Platin, dann, als es immer teurer wurde, schwenkte man auf Palladium um. Merken Sie was ? Erst rannten die „Investoren“ dem Platin hinterher und dann dem Palladium. Jetzt plötzlich ist Palladium nicht mehr opertun, da Russland der größte Palladium Produzent ist, Doch nun schwenkt man wieder auf Verbrennermotoren und man rennt wieder dem Platin hinterher, bis man erkennt, dass Palladium doch billiger ist und man damit Reibach machen könnte. Solange, bis man wieder merkt, dass der beste Wasserstoff Speicher Palladium ist und dies wieder für die fallengelassene Brennstofzelle untentbehrlich ist.
Und man merkt, dass China, Lithium und Elektro dominieren und man hierzulande nur die Brennstoff Zelle in der Schublade hat, fix und fertig und serienreif. Man bräuchte nur den sauberen Wasserstoff.
Woher ? Naja, aus den Windrädern durch Elektrolyse oder der Atomkraft aus Frankreich. Dann rennt man wieder dem Palladium hinterher, da man spekuliert, dass der Krieg irgendwann zu Ende geht.
Und so rennt man und rennt und verliert dabei den Rest seines Vermögens.
Ich habe mir schon überlegt, was ich schreibe und tue, gerade, weil ich Gold vesenke und nicht vergrabe oder ins Banken Schließfach lege, wie viele andere.
Und hätte ich tausend mal mehr, würde ich doch hier schreiben, oder gerade dann.
Also, kaufen Sie heute Platin, morgen Palladium übermorgen wieder Platin, alles mit 20% Mehrwertsteuer und Sie werden glücklich sein. Mit dem jeweiligen Gamechanger :).
ich habe in meinem Leben hunderte Gamechanger gesehen und keiner davon hat was getaugt.
Nicht mal der Wind of Change.
@Rainer. Die Anmerkung von Gold und Meer ist dürftig. Wenn man nicht solche Mengen besitzt und auch keinen Zugang zu einem Ozean hat erübrigt sich der Gedanke.
Dann könnte man sein „weniger „Gold in Höhen oder Tiefen verwahren. Durch solche Auswürfe limitiert man sich nur selber.Also frisch ans Werk.Kämpfen und nicht klagen.
Wie @Ukunda schon beschrieben hatte, kommt die Zeit der Rohstoffe. Der reinen und physisch vorhandenen Rohstoffe. Also nicht derjenigen, die in China, Russland oder Usa gelagert sind.
Also, warum einen Unterschied von Platin und Paladium machen? Zur gesunden Diversifizierung gehören beide. Genauso wie so etwas „niederwertiges“ wie Kupfer, Nickel, Blei, Zinn, Zink, Aluminium, … Und, sofern bezahlbar, auch die anderen Platin-Gruppenmetalle. Sucht Euch doch etwas Schönes in der Sammlung des Periodensystems aus. Egal was Ihr wählt, um Haus/Garten/Wald/Meeresboden(/Bankschließfach, was auch immer) gewichtig zu beschweren, damit es nicht wegfliegen kann, Ihr werdet in kommender Zeit Euren Spaß damit haben. Selbst wenn die KI-Blase zerplatzt, die „Verteidigungs-„Industrie läuft gerade auf der ganzen Welt so richtig an und braucht Ressourcen. Grenzen und Handel werden beschränkt. Der von den Usa ausgerufene Egoismus (sorry, korrekter Nationalismus) greift erfolgreich um sich. Ich sehe schon die Zeit, in der die verhassten Deponien wieder geöffnet werden und Recycling boomt, kommen. Als brave und voraussehende Bürger sorgt Ihr vor und übergebt die aus der Vergangenheit aus dem pösen Ausland schlau entrissenen Ressourcen, dann zu gegebener Zeit, wenn Not am Mann herrscht und alle Dummen danach schreien beginnen. Preis? Hoffentlich nicht gegen Gewaltvermeidung.