Der Goldpreis startet volatil ins neue Jahr. Gewinnmitnahmen, Margin-Erhöhungen und Fragen um physische Deckung prägen den Futures-Markt.

Goldpreis volatil ins neue Jahr
Der Goldpreis erlebte zum Jahresauftakt eine verkürzte, aber ausgesprochen volatile Handelswoche. Auf kräftige Tagesgewinne folgten ebenso deutliche Rücksetzer. Auch am Freitag prägten starke Schwankungen den Handel. Am Ende schloss Gold mit einem leichten Wochenplus. Mit 4.317 US-Dollar (Januar-Kontrakt) lag der Preis jedoch weiterhin 4,7 Prozent unter dem Rekordhoch vom Freitag der Vorwoche.
Hohe Volatilität, sinkender Open Interest und steigende COMEX-Bestände prägen den Goldmarkt zum Jahresstart.
Mehr zum Thema: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten
CoT-Daten weiter verzögert
Die Veröffentlichung der CoT-Daten durch die Commodity Futures Trading Commission verzögert sich weiterhin. Feiertagsbedingt hat sich der Berichtszyklus erneut verschoben. Der jüngste verfügbare Datenstand stammt nach wie vor vom 16. Dezember 2025. Für die laufende Markteinschätzung werden deshalb die zeitnahen Daten der CME Group herangezogen.
Open Interest rückläufig
Der Open Interest im Gold-Futures-Handel belief sich am Freitag auf 482.810 Kontrakte. Gegenüber der Vorwoche entspricht dies einem Rückgang um 2,8 Prozent. Die abnehmende Zahl offener Positionen spricht für Gewinnmitnahmen. Diese stehen vermutlich auch im Zusammenhang mit den zwei Margin-Erhöhungen in der vergangenen Woche. Marktteilnehmer reduzierten ihre Engagements und zogen Kapital ab.
Gleichzeitig nahm der Open Interest bei Optionen um 3 Prozent auf 726.875 zu. Die Put/Call-Ratio stieg auf 0,675. Damit wurden relativ mehr Absicherungen aufgebaut, auch wenn die Mehrheit der Marktteilnehmer weiterhin auf steigende Kurse setzt. Auf 100 Put-Optionen kamen zuletzt 148 Call-Optionen.
COMEX-Bestände und physische Deckung
Die Goldbestände in den COMEX-Lagern stiegen weiter an. Bis zum 31. Dezember 2025 erhöhten sie sich um 210.000 Unzen auf insgesamt 36,40 Millionen Unzen. Rund 53 Prozent dieser Bestände entfallen auf die Kategorie „registered“ und sind damit unmittelbar lieferbar.
Bezogen auf die gesamten Lagerbestände lag die physische Deckung im Gold-Futures-Handel bei 75 Prozent, nach 73 Prozent in der Vorwoche. Historisch betrachtet handelt es sich um ein hohes Niveau. In den vergangenen Jahren schwankte die Spanne zwischen etwa 30 Prozent und über 80 Prozent.
Auslieferungsanträge
Der Dezember-Kontrakt endete mit 37.098 Anträgen auf physische Goldauslieferung. Das entspricht rund 115 Tonnen. Für den laufenden Januar liegen bereits 4.249 sogenannte Delivery Notes vor, was etwa 13 Tonnen entspricht. Der historische Rekord stammt aus einem Januar mit insgesamt 238 Tonnen.
Zur Übersicht: CoT-Daten Gold – Wöchentliche Auswertung
Starke Schwankungen bei Gold-Futures
Der meistgehandelte Februar-Kontrakt wurde in der vergangenen Woche unter erheblichen Kursschwankungen gehandelt. Besonders prägend war der Kurseinbruch am Montag von mehr als 4 Prozent. Auch am Mittwoch kam es erneut zu deutlichen Verlusten. In beiden Fällen waren Margin-Erhöhungen der CME Group vorausgegangen.

Ausblick: Größere Bewegung möglich?
Die ausgeprägte Volatilität verdeutlicht den aktuellen Machtkampf zwischen Bullen und Bären um die kurzfristige Richtung am Goldmarkt. Kursattacken und Erholungsphasen wechselten sich zuletzt rasch ab. In der Vergangenheit gingen solchen Phasen häufig stärkere Kursbewegungen voraus. Gleichzeitig hat sich das technische Bild eingetrübt. Zusätzlich bleibt abzuwarten, welchen Einfluss geopolitische Risiken auf den Markt haben könnten, nachdem die USA Venezuela militärisch attackierten und sogar Staatschef Madura gefangennahmen.
Mehr zu den fundamentalen Aspekten: Goldpreis langfristig: Welche Muster sich seit den 1970ern wiederholen


Es ist wirklich zum Lachen.
In all den 45 Jahren, in welchen ich mich mit Gold beschäftigte, wurde von allen Banken, Analysten vor Gold gewarnt. Überkauft, in einer Blase, technisch überkritisch, volatil, verlustbehaftet. Ohne Zinsen, Rendite, ein Klumpen Metall.Half das nicht so wie gewünscht, kamen Schauerlärchen ins Spiel, wie Asteroiden, Meerwasser, Polnische Tunnels und mehr.
Unabhängig jedoch sind die Meldungen der Comex auch nicht überprüft und die von Fort Knox schon gar nicht.
Die Zahlen können stimmen, wahrscheinlich aber nicht.
Selten jedoch wurde vor Aktien Anleihen gewarnt obwohl die leichter zu fälschen sind als Gold.
Warum wird den Bürgen und Anlegern nicht geraten, es den Notenbanken gleich zu tun und Gold physisch zu sammeln ?
Das wäre die oberste Pflicht einer Regierung und der EZB, der BIZ und der FED.
Aber nein, man riet zu Papieren, zu Wirecard, Lehmann, AIG, HRE, als es schon die Spatzen pfiffen, das dort alles nicht unabhängig geprüft sei.
Und auch jetzt faselt man von der Fortsetzung der Aktienralley 2026, auch von Firmen, welche nur noch auf dem Papier bestehen.
In all den 45 Jahren glaubte ich nicht, was in Bilanzen, ad hoc Meldungen und Verlautbarungen steht und setzte immer auf Gold und das war richtig so und ich würde es wieder so machen.
Gold ist sehr knapp, auch bei der Comex ind Silber noch viel mehr knapper, auch bei JP Morgan.
Warum schreibt GR nichts von der Fortsetzung der Ralley dieser Metalle in 2026 ?
Das wäre doch legitim.
Die Ralley aber wird weiter gehen, so oder so.
Genau so, wie Russland darf nichts gewinnen und die Ukraine nichts verlieren.
Auch war für mich bei Gold das Garammziel mal 100€ .Nun sind wir bei 118€ das Gramm und hatten sogar schon 124€ für ein Gramm Gold.Das ist für einen „ normal arbeitenden“Menschen schon wahrhaftig eine sportliche Ansage ,Gold vom Netto zu erwerben ,wo die wirtschaftliche Lage nicht positiv ist und die Alltagskosten im großen und ganzen steigen.Die Löhne/Gehälter aber zurück bleiben.
Es ist vielleicht sogar gut,wenn Gold zurückkommt,damit ,die es verstanden haben,Gold zu kaufen oder ihre Arbeitsentgelte für einen Erhalt der Kaufkraft in Gold abzusichern!
Solange diese „Comexbrüder“ ( In Western waren das (Brüder) sehr oft die Banditen..) nachts die Margin erhöhen und somit Zwangsverkäufe auslösen können durch setzen von Margin calls ,die nicht ausgeglichen werden können um 1Uhr nachts, solange können die Finanzraubritter mit großen Hebeln EM stark manipulieren.Und da hilft auch kein Gejammer der EZB,wenn man keine gesetzlichen Riegel davor schiebt!Gold wird u.a. auch deshalb immer eine Gefahr für die Finanzstabilität sein,weil diese „Großen Hebel“ der Papiergoldwetten auf wenig physisches „freies“ Gold treffen…..Und China zum Beispiel weiß,was zu tun ist….US Anleihen verkaufen und Gold erwerben ,damit zugängliches Gold vom Markt nehmen und gegen die Comex wetten können und Preisschübe in Gang setzen bei Unterdeckung der Comexspezialisten…..und eine Destabilisierung der Finanzmärkte in Schwung bringen…das ist „ unser“ Gold..physisch ..auch so sehr wertvoll,wenn man es besitzt!
Ich denke das Gold/Silber für normalos wie uns in Zukunft schwer zu finanzieren sein wird. Wie weit müsste Gold und Silber fallen um es für ein normalo bei dieser wirtschaftlichen Lage finanzierbar zu machen?
Dieser Zug ist längst abgefahren…!
Ich denke es war Zeit genug um sich abzusichern. Es dauerte gefühlt Jahrzehnte bis Gold und Silber die schuldenorgie und geldmengenausweitung abgebildet haben.
Und jetzt wollen viele auf diesen Zug aufspringen, können es aber nicht mehr.
Da gebe ich Dir recht! In meinen Augen war der Zug für „Normalos“ mit der Überschreitung der 2000€ des Goldpreises abgefahren, um sich finanziell abzusichern. Nun ist in relativ kurzer Zeit nicht nur der Goldpreis „explodiert“ ,sondern auch die Alltagskosten.
Was bleibt ist Silber, aber MWST. und Händleraufschläge machen Silber momentan auch zusätzlich wesentlich kostspieliger. Beispiel ich.Voriges Jahr konnte ich mir 2 Panda Silber 2025 für das Geld für einen 2026 kaufen.Die Rechnungen beweisen aber auch,das Preisanstiege ,wie zuletzt bei Silber,einen früheren Kauf dann doch rentabel machen. Es sind immer Preismomente,die augenblicklich Käufe teuer erscheinen lassen ,aber zukunftsträchtig „günstig“ waren…Fakt ist, mein Gehalt ist in diesem Jahr mickrig gestiegen und hat sich nicht verdoppelt! Also habe ich schon bei der Silberpreisverdopplung nur bei den 2 Panda Silberkäufen von 2025 meine Kaufkraft sehr gut erhalten…..und bei Gold mehrfach erhöht. Ich glaube,da sind wir hier im Forum ,für jeden einzelnen für sich, mehr als froh!
@Themac
Das Problem für Ihre Normalos ist nicht der Goldpreis, es ist die Inflation, welche der Goldpreis reflektiert.
Und so müsste man eher fragen, wann sich Normalos wieder gesunde Lebensmittel, ordentliche Mieten, bezahlbare Energie und weiteres leisten können.
Nicht Gold müsste fallen, sondern hier der Euro steigen und teurer werden.
Und das ist einfacher, als den Goldpreis über die Comex zu manipulieren.
Zinsen rauf auf 20%, 5 Jahre warten und dann ist der Euro wieder Hartgeld und kein Normalo spart dann noch in Gold, sondern in der Hartwährung Euro.
Aber davon wird nicht geredet, aus gutem Grund, denn man will ja weiter prassen, aasen und auf Kosten anderer leben.
Und so wird sich demnächst nur noch eine elitäre Minderheit Gold leisten können, wie auch Rolex oder Lamborghini. Das juckt übrigens heute auch keinen, oder ?
Nun ,klar ist der Goldpreis die Reflektion der Finanzpolitik mit der für „Normalos“ gespürten Inflation.Da wir Gehalt/ Lohn nicht in Edelmetallen erhalten,bleiben im praktischen Alltag die Preise ,welche aufgerufen werden und uns den Goldpreis als unerschwinglich darstellen zuerst sichtbar!Da wir uns aber weiter informieren und informierten, haben wir rechtzeitig AU und Ag erworben und schwimmen bei der Kaufkraft ganz oben mit.Daher sind wir zwar keine Götter,aber den „Normalos“ viele Schritte voraus.
@Bastei
Grundlegend stellt sich die Frage nach der Höhe des Einkommens genau andersherum:
– wer z.B. 300.000 im Jahr verdient, hat mit Inflation, hohen Mieten, CO2-Steuer etc. überhaupt kein Problem. Der merkt rein gar nix (den Cayenne Turbo für 200 € volltanken- egal, geht sowieso mit Firmenkarte und dann durch die Steuer).
– Je „normaler“ der Verdienst ist, desto mehr muß man sich Gedanken um Geld machen.
Und genau dann führt kein Weg an Gold/Silber vorbei.
Wir sehen heute die 70 € plus je Silbermünze (vor ein paar Jahren 16) und die 750 pro Vreneli.
In 3 Jahren werden wir diese Preise als unglaubliche Sonderangebote sehen: hätten wir damals nur….
Die einzig richtige Sichtweise ist: Papiergeld wird mit zunehmendem Tempo wertloser.
Da muß man raus.
Nur noch raus.
Mit allem, was man übrig hat.
Sonst ist in 10 Jahren davon nichts mehr übrig.
Und wenn es heute „teuer“ ist, einen 1 -Gramm-Goldbarren zu kaufen (heute 135 Euro) daran denken:
Die Alternative sind 4 Geldscheine (100, 20, 10, 5), die in 3 Jahren sehr viel weniger wert sein werden.
Haben oder verlieren, das ist das Spiel.
Ein paar Unzen ist für die Mehrheit definitiv drin. Was machen den die ganzen kinderlosen Boomer sonst mit dem Geld? Klar arme Leute, die gering verdienen gibts, aber das Mediangehalt liegt über 50000 brutto jährlich. Da kann man definitiv noch auf den Silberzug aufspringen.
Gerry,ich verstehe Dich schon.Aber die Masse hat definitiv nicht die Möglichkeit für paar Unzen Gold bei 1000€ Miete und wenn überhaupt 3500€ netto und einem Unzenpreis von 3800€.Ist meine Ansicht.
@Gerry
Der Bezug auf „Mediangehalt“ sagt rein gar nichts aus, ohne die dazugehörige Glockenkurvenform. Ist diese flach oder fast schon spitz verlaufend? hat diese eine Neigung in eine Richtung? Und wie Sie schon sagen, entscheidend ist der Begriff „kinderlos“. Daraus kann man ganz einfach Konsequenzen zu Willen des Staates und Geisteszustand der Bürger ziehen. Aber das Fass will ich nicht aufmachen.
Das Mediangehalt 50k brutto sagt aus, dass die Hälfte aller Arbeiter mehr als 50k brutto macht. Was das mit Glockenformen zu tun, würde mich brennend interessieren.
… die Hälfte aller Vollzeitbeschäftigten …
Ah, Meinereins hat wieder Mittelwert mit Medianwert verwechselt. Mea Culpa.
Trotzdem wird der bundesweite Bruttomediangehalt für Vollzeitbeschäftigte für 2025 bei etwa 45.800 Euro jährlich laut Stepstone und SD Worx angesagt.
Teilzeitkräfte, also alle mit unter 35 Stunden/Woche fließen nicht ein, um „Vergleichbarkeit“ zu gewährleisten, deren Teilzeitmediane liegen deutlich niedriger. Gründe warum jemand Teilzeit arbeitet sind manigfaltig.
Weitere, wie Selbstständige, Auszubildende, Beamte oder kurzfristig Beschäftigte werden ebenfalls häufig herausgefiltert.
Für ganz Deutschland ist das also trotzdem nicht die reale Hälfte aller Arbeiter.
ja mea culpa. Aber wer nicht arbeitet und auch sonst kein Einkommen hat, konnte noch nie große Sprünge machen. Unter dem Strich bleibe ich dabei, es müsste vor allem im Westen mehr als genug Leutr geben, die sich Gold/silber noch leisten können,mal abgesehen von Schicksalsfällen o. ä. Vor allem die Boomergeneration dürften auf hohen Geldvermögen sitzen, oft in Immobilien aber auch direkt auf dem Konto.
Dummkopf2- nicht dumm ihr Kommentar und vorallem,wenn man versteht, was sie damit bezwecken….
Und zu „@Gerry“ mit seinem Spruch :“…kinderlose Babyboomer…“- klar gibt es welche,aber die Babyboomer hatten und haben relativ viele Kinder ! Aber die Handygeneration ist Opfer der Kinderlosigkeit bzw. verminderter Geburten durch die Familienpolitik des Staates…hat zwar nichts mit Gold zu tun,aber ich wollte es loswerden….
@Dummkopf:
Besserwissermodus ein:
Oft wird „Durchschnitt“ mit „Median“ verwechselt.
Bei Mediangehalt verdienen genau 50 % der Menschen mehr und 50 % weniger (rein zahlenmäßig), damit rechnet man Ausreißer aus.
Nur bei der mathematisch problematischen Durchschnittsbetrachtung ist die Verteilungskurve wichtig.
Beispiel: Durchschnittstemperatur +15 Grad.
Die Zahl ist komplett nutzlos, wenn man die genaue „Verteilungskurve“ nicht kennt.
Es kann im Winter minus 40 haben und man erfriert in 10 Minuten, da nutzt einem der 15 Grad Durchschnitt wenig.
Beispiel: am Stammtisch sitzen 10 Leute mit 100.000 Einkommen und Bill Gates.
Durchschnittseinkommen (Summe EK/ Anzahl der TN): 300 Millionen (geschätzt).
Medianeinkommen: 100.000.
Problem: den „unteren 30 %“ ist mit keiner der Betrachtungsweisen geholfen.
@BlackWood
Ja, danke für die konstruktive Korrektur. Ich habe es vor dem Lesen dieses Kommentares oben bereits korrigiert :-)
Ich hatte nicht genau genug gelesen, die Bewertung an die niederen Hirnwindungen delegiert und dann den Standardspruch in der Statistik zu fehlenden Angaben ohne Qualitätscheck einfach rausposaunt. Der !vermeintlich! schlauere Teil war da schon mit anderen Bemerkungen beschäftigt. Zum Thema Männer können kein Multitasking. Können schon, nur das Ergebnis ist manchmal solala :-D
@Gerry
Man ist nicht arm, weil man zuwenig verdient
(in Deutschland sind die Gehälter eher überdurchschnittlich hoch, ein Facharbeiter kommt samt Boni bei VW an die 6.000 Euro mtl.)
Arm ist man aber auch damit, wenn man das Einkommen mit falschen Käufen verschwendet.
Derartiges kann auch ein Einkommens Millionär.
Und genau damit muss man anfangen. Sich zu fragen, brauche ich all diese Dinge wirklich oder kaufe ich sie nur aus Frust, Langeweile oder Imponiergehabe.
Wenn ich sehe, dass einer 100 Euro mtl für Telefon und Internet und Fernsehen ausgibt, wird mir schlecht.
Mir wird schlecht, wenn er den gleichen Betrag auch noch für Tabakwaren und Alkoholika verschwendet, weitere für Restaurantbesuche, Kinobesuche, Fussballkarten, Modeartikel und Gimmiks, welche dann im Mülleimer landen hinauswirft.
Monat für Monat.
Die Abhilfe ist, ein Kassabuch zu führen und jeden Cent einzutragen und nach einem Jahr beherzt den Rotstift anzusetzen.
Des öfteren werde ich gefragt, ich muss mir doch auch mal was gönnen. Meine Antwort, ja, den Eintrag ins Kassa Buch, mehr nicht.
@Themac:
warum muss Gold im Preis erst fallen, um es finanzierbar zu machen? Solange der Preis regelmäßig weiter steigt, ist doch alles schick! Der einzige Unterschied wird sein, dass es keine Unzen mehr sein werden, die man sich regelmäßig leisten kann, sondern 1/2 oz, 1/10 oz usw. Und auch diese werden im Wert steigen.
Der einzige Unterschied ist, dass man nicht mehr so viele Kubikmeter Erde wegschaufeln muss wie früher und auch Muränen als Wächter können personalmäßig etwas eingespart werden.
Kleiner denken!
Kleiner denken schon,aber dennoch ist esnichtnormal für 1g Gold einen 8 Stunden Arbeitstag hinlegen zu müssen bei 20€ netto!
Aber 1g oder eine Viertelunze AU sind natürlich noch teurer und man stellt die Frage,ob das sinnvoll ist?
Anderswo arbeiten die Leute länger und härter, verdienen 1 Gramm im Monat oder weniger…was ist schon normal?
Ich bin erst seit 2016 in Gold investiert, hatte vorher keine Möglichkeit zu investieren, habe aber noch die Kurve gekriegt. Was ich habe habe ich. In Zukunft aber gehöre ich aber zu denen, welche die weiter steigenden Preise nicht mehr bezahlen können werden.
Kriegt Amerika und der Petro dollar die Kurve mit Maduroöl und Greenlanrohstohstoffen?
@Maruti
Sehr richtig Ihr Tip mit dem Haushaltsbuch! Ich mache das selbst schon seit vielen Jahren, obwohl ich nicht so sehr auf den Cent schauen muß. Aber: es hilft ungemein! Man weiß so z. B. auch immer ganz genau, wann größere Zahlungen im Jahresverlauf fällig werden! Oder ob im jew. Monat ev. noch etwas Geld fürs „Vergnügen“ da ist. Das ganze predige ich auch schon lange einigen Bekannten – aber da könnte ich genauso gut mit dem Geschirrspüler sprechen! Es heißt dann immer „ja, toller Tip“, aber in der Regel sind fast alle zu faul, das mal in die Tat umzusetzen. Außerdem stört das nur beim Asi-Fernsehprogramm!
Aber bitte machen Sie mir hier nicht meine Rolex-Sammlung madig! Beim Tragen der jew. Uhr grenzt mich das doch ganz deutlich von der großen Masse ab und steigert mein Selbstbewußtsein! :-) Ein klaren Indikator des persönlichen Erfolges. Lamborghini muß eher nicht sein – nicht so alltagstauglich und zu nahe an Formel 1 Fahrzeugen dran. Dann schon eher Benz GTR-AMG (jetzt gibts gleich wieder Haue von BlackWood: ja, wahlweise auch Lexus!) oder Aston Martin DB 10 oder DB-S… Folge da aber auch der Dorfmeinung: bei aller Vermögensrettung auch Zwischendurch das Leben nicht vergessen…
Oder anders: ist der Massa gut bei Kassa fliegt er first-class nach Mombassa! (EAV) meint der
Dokta
@GoldenEye
Nichts gegen Rolex, aber man muss sich derartiges auch leisten können.
Jedenfalls, falls der sog. Normalo reich werden will, sollte er darauf verzichten und zum Pfennigfuchser mutieren.
Ich persönlich kenne einige sehr, sehr reiche Leute.
Mehrfache Millionäre. Aber alle davon lassen sich beim Kaffee auf den Cent genau herausgeben, tragen einfache Kleidung und fahren Gebrauchte Autos. Keiner davon hat ein Iphone der neuesten Generation und keiner trägt eine Rolex am Arm, sondern eine einfache Swatch.
Einer davon läuft derart herum, dass nicht mal ein Profiräuber ihn überfällt. Obwohl, wie ich ihn kenne, er sehr hofft, dass er mal überfallen wid.
( Und er seine Kampfkünste live unter Beweis stellen darf) Er ist US Amerikaner, Millionär und bildet Navy Seals und Delta Forces im Nahkampf aus, wenn er nicht gerade hier verweilt. :) Scheint sein Hobby zu sein.
Ansehen tut man ihm aber dieses Hobby wahrlich nicht.
Ein interessantes Statement eines Journalisten fand ich auf den Goldseiten.
„Es ist das Geschäft der Journalisten, die Wahrheit zu zerstören, unumwunden zu lügen, zu pervertieren, zu verleumden, die Füße des Mammon zu lecken und das Land zu verkaufen für ihr tägliches Brot. Sie wissen es und ich weiß, was es für eine Verrücktheit ist, auf eine unabhängige Presse anzustoßen. Wir sind die Werkzeuge und Vasallen der reichen Männer hinter der Szene. Wir sind die Hampelmänner, sie ziehen die Strippen und wir tanzen. Unsere Talente, unsere Fähigkeiten und unser ganzes Leben sind Eigentum anderer Menschen. Wir sind intellektuelle Prostituierte.“
John Swinton (1829-1901), amerikanischer Journalist
Maruti meint, ojemine, das wird in den Mainstream Medien gar nicht gut ankommen.
@ Bastei Kurz gesagt der Goldkurs verhält sich genau reziprok zum mittleren Intelligenzquotienten der Regierenden,hätte mein Mathedozent an der TU Dresden vor 50 Jahren gesagt.Besonders die letzten 5 Jahre beweisen denke ich diese These.So gesehen sehe ich auch der weiteren Entwicklung sehr optimistisch entgegen.Wenn es nur die Kieswetters nicht gäbe die machen mir doch Sorgen.Solche Typen hat man mur ja nicht mal in 40 Jahren DDR zugemutet.