Goldpreis nähert sich 4.700 USD – Märkte setzen auf Entspannung im Iran-Konflikt

Goldpreis am 1. April 2026 fester bei 4.697 USD. Aktien steigen deutlich, Öl fällt. Hoffnung auf ein Ende des Iran-Kriegs treibt die Märkte.

Goldpreis am Mittwoch

Gold startet den vierten Tag in Folge mit Gewinnen in den Handel. Um 8:15 Uhr notierte der Goldpreis am Spotmarkt bei 4.697 US-Dollar pro Unze. Das entsprach einem Plus von 0,6 Prozent. In Euro kostete die Unze 4.061 Euro, ein Aufschlag von 0,5 Prozent. Dagegen zeigte sich Silber etwas schwächer. Der Silberpreis lag bei 74,72 US-Dollar beziehungsweise 64,50 Euro. Damit stand das Edelmetall 0,6 Prozent bzw. 0,7 Prozent unter Vortag.

Auch an den Aktienmärkten hellt sich die Stimmung weiter auf. Der DAX-Future steigt am Morgen um 2,2 Prozent auf 23.190 Punkte. Gleichzeitig fällt der Ölpreis. Ein Barrel Brent kostet noch 105 US-Dollar. Auslöser dieser Marktbewegungen sind neue Hoffnungen auf ein Ende des Iran-Kriegs.

Die Märkte setzen auf Entspannung im Nahen Osten – Gold steigt weiter, obwohl zugleich wieder mehr Risiko gekauft wird.

Vortag

Gold und Silber hatten bereits am Dienstag parallel zum Gesamtmarkt deutlich zugelegt. Dazu trugen erneut Äußerungen von US-Präsident Donald Trump bei. Er stellte eine Beendigung des Iran-Kriegs auch ohne Öffnung der Straße von Hormus in Aussicht. Das belebte die Risikoneigung der Investoren. Deshalb griffen Marktteilnehmer wieder verstärkt bei zuvor stark abgestraften Vermögenswerten zu. Der Goldpreis beendete den Handel mit 4.667 US-Dollar und damit 3,5 Prozent über Vortag. In Euro ergab sich ein Schlusskurs von 4.040 Euro, ein Plus von 2,7 Prozent. Silber sprang sogar um 7,2 Prozent nach oben auf 75,14 US-Dollar beziehungsweise 65,04 Euro.

Ausblick

Am heutigen Mittwoch richtet sich der Blick auf mehrere wichtige US-Konjunkturdaten. Veröffentlicht werden der ADP-Arbeitsmarktbericht, die Einzelhandelsumsätze für Februar sowie der ISM-Einkaufsmanager-Index. Der ADP-Bericht gilt als wichtiger Fingerzeig für die offiziellen US-Arbeitsmarktdaten, die dann am Freitag, 3. April 2026, folgen.

Über allem bleibt jedoch die geopolitische Lage im Nahen Osten. Denn die Hoffnung auf ein baldiges Ende der Kampfhandlungen stützt derzeit Risikoanlagen und drückt zugleich auf den Ölpreis. Sollte sich diese Erwartung kurzfristig zerschlagen, dürfte die Stimmung an den Märkten rasch wieder kippen.

Mehr zum Thema: Goldpreis im Krieg: Warum der Markt oft anders reagiert als erwartet

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2 Kommentare

  1. Ok das Gold als Krisenwährung und sichere Hafen steigt weil die Krisen sich entspannen? (Was noch nicht einmal stimmt)Hab ich was falsch verstanden?

  2. Wieder mal so ein Wunschdenken der sog. Märkte, also der Medienvertreter der Banken. Und deren Fondmanager treiben nun die Anleger mit bewussten Falschmeldungen vor sich her, im schnelle Kasse zu machen.
    Oder, wer treibt den Papiergoldpreis etwa oder die Indizes der Aktien ?
    Doch nicht wieder die Studenten mit den Discount Brokern ?
    Nehmen wir lieber zur Kenntnis, das die Anleger von den Banken manipuliert werden wie die Schafe.
    Denn, mittlerweile bauen genau diese Banken wieder gewaltige Shorts auf. Bei Gold und auch bei den Stocks.

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