Donnerstag,19.Februar 2026
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Gold kaufen – Nachfrage und Spreads explodieren, Ankaufpreise im Keller

Gold kaufen wird zur Herausforderung: Volatile Preise, hohe Nachfrage, knappe Ware und hohe Spreads im Edelmetall-Handel.

Gold kaufen: Steigende Aufgelder und niedrige Ankaufpreise im Edelmetallhandel
Steigende Aufgelder und Spreads, gesunkene Ankaufspreise prägen aktuell den Gold- und Silberhandel.

Gold und Silber, Rekordrally und Korrektur

Wer aktuell Gold kaufen möchte, muss in der aktuellen Marktlage Geduld und eine hohe Flexibilität mitbringen. Silber- und Goldpreis bewegen sich weiterhin auf hohem Niveau, aber die Volatilität hat stark zugenommen und am Freitagvormittag kamen die Edelmetall-Kurse stark zurück. Die Produktauswahl ist stark eingeschränkt. Auch wer Gold verkaufen möchte, sollte Angebote gut vergleichen. Die Ankaufspreise variieren deutlich. 

Am frühen Freitagnachmittag kostet die Feinunze Gold 5.130 USD bzw. 4.290 EUR. Das war der Zeitpunkt unserer wöchentlichen Preiserhebung im deutschen Edelmetall-Handel. Innerhalb einer Woche stieg der Goldpreis um 4 Prozent bzw. 2 Prozent (in EUR). Silber legte um 3,7 Prozent bzw. 1,7 Prozent zu auf 102,63 USD bzw. 85,68 EUR. Allerdings kamen die Edelmetall-Kurse am Freitag stark unter Druck.

Mehr: Livecharts & tagesaktuelle News unter Goldpreis aktuell 

Aktuelle Lage im Edelmetallhandel

Im Edelmetall-Handel herrscht weiterhin Ausnahmezustand. Henry Schwarz, Geschäftsführer der GfM GmbH (Anlagegold24) erklärte am Freitag gegenüber Goldreporter: „Die Nachfrage nach Gold und Silber ist wirklich enorm. Gerade werden uns Silberbarren und Silberunzen förmlich aus den Händen gerissen. Wir bekommen kaum entsprechend Ware nach, die Prägestätten nehmen teilweise keine Aufträge mehr an und die Barrenlieferanten haben bis zu drei Monate Lieferzeit.“

Es werde auch sehr viel Silber und Gold angeboten. Dies reiche aber bei weitem nicht aus, um die Angebotslücke zu schließen. „Wir haben im Moment Aufträge ohne Ende, die wir im Zweischichtbetrieb und mit zusätzlichem Personal versuchen abzuarbeiten.“

Auch der Edelmetall-Händler Philoro meldet eine ungewöhnliche Geschäftslage. „Die Leute kaufen Silber, als gäbe es kein Morgen mehr. In 15 Jahren habe ich etwas Vergleichbares noch nicht erlebt“, sagt Christian Brenner, CEO von Philoro Schweiz. Der Silberumsatz habe sich im Januar gegenüber dem Vorjahresmonat annähernd vervierfacht.  




Gold kaufen: Aufgeld und Spreads stark gestiegen

Die aktuelle Goldreporter-Preisabfrage unter sechs deutschen Edelmetallhändlern (Vergleich zum 23. Januar 2026) zeigt:

  • Krügerrand (neu): Ø 4.469 Euro (+106 Euro), Aufgeld 4,18 Prozent (zuvor 3,84 Prozent). Ältere Jahrgänge noch bis zu 70 Euro günstiger.
  • 100-g-Goldbarren: Ø 13.837 Euro (+348 Euro), Aufgeld steigt auf 2,8 Prozent (nach 2,4 Prozent).

Aufgrund des niedrigen Ankaufspreisniveaus und der höheren Aufgelder sind die Spreads stark gestiegen – bei Krügerrand-Goldmünzen auf 7 Prozent, bei Goldbarren auf rund sechs Prozent. 

Preisdaten vom 30. Januar 2026 – Durchschnittswerte deutscher Edelmetallhändler für Krügerrand, Maple Leaf, Silberbarren und Goldbarren.
Preisdaten vom 30. Januar 2026 – Durchschnittswerte deutscher Edelmetallhändler für Krügerrand, Maple Leaf, Silberbarren und Goldbarren.

Silber kaufen: Spreads steigen, Verfügbarkeit schwach

Im Silberhandel blieben die Aufgelder zwar weitgehend stabil, dafür sind die Spreads aufgrund der niedrigen Ankaufpreise stark gestiegen. 

  • Maple Leaf (neu): Ø 118,11 EUR(+1,8 EUR), Aufgeld bei 37,8 Prozent. Ältere Jahrgänge bis zu 14 Euro (ca. 14 %) günstiger.
  • 1-kg-Silberbarren: Ø 3.594 EUR (+42 Euro), Aufgeld bei 30 Prozent (zuvor 31 Prozent).

Fazit: In der aktuell stark angespannten, hochvolatilen Marktlage reagieren die Preise im Edelmetall-Handel entsprechend – auch mit einem reduzierten Anlaufspreisniveau. Anbieter reduzieren damit auch Kursrisiken im Ankaufsgeschäft. Zwischenzeitlich nahmen Scheideanstalten gar kein Silber mehr an. 

Der starke Kurseinbruch am Freitag stellte für viele Händler eine zusätzliche Herausforderung dar. „Mal sehen, wie sich das heutige Kursgefälle auswirkt“, sagt Henry Schwarz. Er geht davon aus, dass sich die Kurse wieder schnell erholen. „Jedenfalls nutzen viele Kunden die gesunkenen Kurse, um kräftig nachzukaufen“, so der Händler. 

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30 Kommentare

  1. Antizyklisch handeln scheint für die meisten Privatanleger ein Fremdwort zu sein. Panik ist kein guter Ratgeber. Regelmäßig kaufen ist prinzipiell eine gute Idee, aber bei so einer Marktsituation high risk.

    • Wer denkt,dass dieser Rutsch von Gold , Gold ins Unglück abrutschen lässt,wird früher oder später überrascht sein,das die EM noch höher steigen werden.Erst nach einem Währungszusammenbruch wird Gold den wahren Wert zeigen.Der € ist keine stabile Währung,alles zum Erhalt wird getan,aber immer auf Kosten der Menschen..Staatsausgaben( Kosten) senken, weginflationieren der Schulden usw…gutes Geld( Gold) überlebt schlechtes!Es gab in den 100 Jahren einige Währungsreformen,wo die Kaufkraft der „Herde“ Menschen sich sehr verschlechtert bei irgendwelchen Umtauschkursen.Gold wird diesen Weg minimalst mitgehen,aber gestärkt aus diesen Dingen hervorgehen.
      Wir können Derivatenhandel mit der massiven Unterdeckung nicht abschaffen,aber bleiben auf der physisch sicheren Seite!
      Wieweit Gold fällt kann ich nicht einschätzen,aber definitiv nicht so tief,dass wir überhaupt an Verluste denken müssen!Nach einem Tal kommt immer ein Berg….so ist das mit den Kursen..

  2. Jetzt wird aber mal richtig Luft abgelassen. Unfassbare Bewegungen!
    Jetzt haben die Balkonverkäufer Lunte gerochen.
    Mit dem physischen Markt hat das aber nicht das geringste zu tun.
    Die nächsten Tage wird der Donald den Iran angreifen und dann geht’s wieder hoch…Steil nach oben!

  3. Nun sind wir schon 800 Dollar gegenüber gestern runter.
    2013 waren es knapp 900 Dollar, es fehlen nur noch 50 Dollar, dann ist der Crash 2013 überboten.
    Auffi gehts.
    Interessant auch der Kupferpreis. Gestern noch händeringend gesucht, wegen China, heute im Überfluss da. Wie will einer das erklären ?
    Gar nicht, wie Kostolany sagte: Nicht hinsehen, wenn die Schafe wild hin und her rennen und der Hund auch.
    Es machen wie der Schäfer, stehen bleiben und zugucken.

    • Hier muss man mit Prozenten arbeiten um zu vergleichen. Damals 50%, vielleicht sehen wir das nochmal, weiter oben stand was vom „neuen Volcker-Schock“.. Weiß ich nicht ob ich meinem Alter nochmal so sowas aushalte.

      • @der Dicke
        Ich habe den Paul Volcker miterlebt, auch den SNB Chef Hillebrandt übrigens.
        Paul Volker hatte die Zinsen wuasi über Nacht auf 20% raufgesetzt und damit eine gewaltige Rezession ausgelöst. Tausende ohne Arbeit und ohne Einkommen und ohne Staatshilfen.
        Eine Gewaltkur wie sie auch Milei in Argentinien macht.
        Davon ist aber Trump ind sein kommender FED Freund Lichtjahre entfernt.
        Was wir hier erleben, ist kein Schock, es Zockerei mit Papieren. Es mussten über 500 Tonnen physisches Hold zusammen mit den Derivaten vom Balkon gewirfen werden.
        Raten Sie mal wessen Gold ( Deutsches Gold) und fragen Sie mal, wer das nun hat ( China).
        Und alles nur, um den Dollar noch ein paar Tage am Leben zu erhalten.
        Glauben Sie nicht:
        Warten Sie auf kommende Woche. Goverment Shutdown ist angesagt.

        • Im Grunde hast du Recht, aber deutsches Gold?
          Das wurde doch laut GR-Kommentarsektion schon vor Jahren verkauft um den Preis zu drücken;)

  4. Seit gestern scheint wieder ausreichend Silber vorhanden zu sein. Lager wurden durch ETF Verkäufer wieder gut aufgefüllt.

    • @Stillhalter
      :)))))))
      Die waren mit ihren Gewinnen physisch einkaufen und haben im Erschrecken der schwere Last freiwillig alles verschenkt.

    • Im Zauberwald des Finanzsystems ist alles möglich!Vorgestern alles knapp und nicht mehr zu bekommen,heute Überfluss an allen Ecken und Kanten….Ob nun mehr Silber vorhanden ist,als benötigt?Juchhu, die Lagerstätten haben sich über Nacht aufgefüllt..Auch Kupfer und Gold…alles im Massenware vorhanden…..Da kann Weltpolizist Trump einige Metalle wieder von seiner Liste der strategischen Metalle streichen und mit dem neuen FED Häuptling dann gemeinsam gegen Gold „ankämpfen“ …mit niedrigen Zinsen und erhöhter Inflation und immer die Angst im Nacken ,der vielen US Staatsanleihen ,die ja sehr begehrt sind….wenn man selbst ohne Landabtritte oder militärischen Bekanntschaften oder Wunderzöllen leben will….

  5. Leute, Leute, was soll die Aufregung ?
    Vor 4 Wochen waren wir bei 3.696 (2.Januar).
    Das sind auch nach dem „katastrophalen Absturz“ jetzt noch über plus 400 Euro und fast 10 % plus in einem Monat.
    Ernsthaft: wem reicht das nicht ?
    Und an der Lage des Weltfinanzsystems hat sich nicht so viel in positive Richtung geändert.

    Ich darf @Maruti zitieren: NIE in die Peaks rein kaufen.
    Wenn fast alle Händler schon ganz oben auf ihren Websites die Warnung drucken, daß es Schlangen und Wartezeiten gibt, dann bleibt der Profi brav zu Hause auf dem Sofa und wartet auf die sichere Korrektur.
    Haben wir alle schon x-Mal erlebt.
    Kernfrage: ist jetzt schon Schlußverkauf, oder wie weit warten wir noch ?

    • … wahre Worte von Dir!! lieber eine gesunde, anhaltende zunahme als eine unrealistische riesenblase… 10% im monat, wem das nicht reicht und wer da nicht schmunzelnt einschlafen kann dem ist so und so nicht zu helfen

      • 10 Prozent pro Monat soll normal sein?

        Das wäre für jede erdenkliche Anlageklasse nach wenigen Monate eine absolute Megablase.

        • In der eher sehr kurzen zeit in der ich mich nun mit EM beschäftige und welches besitze bin ich eventuell sehr verwöhnt worden mit den kursgewinnen. Die 10% bezogen sich auf das Verhältnis zu den fast 20% die es vor kurzem waren :). wollte auch nur mal darauf hinweißen wie froh und dankbar wir sein sollten EM besitzen zu dürfen und nicht in gier verfallen sollten

        • @Goldene Taube
          8% sind gesund und richtig für alle Edelmetalle und sollten eigentlich auch für alle Rohstoffe gelten. Alles Andere was darüber schießt, wird von mir in der Statistik ganz nüchtern nicht als „Gewinn“ verbucht (natürlich freue ich mich auch, aber ich bin auch nicht enttäuscht, wenn es wieder darauf zurück fällt). Wenn die Ratios zueinander passen, wird von einem Asset in das Andere umgewandelt und das bedeutet zwangsweise auch, dass eines hintansteht und seine Chance noch bekommen kann. Der Wert ist nicht hergeleitet, wegen Inflationsangaben und deren Misstrauen (was ich natürlich auch habe), sondern schlicht die Zahlenwerte im vergleichbaren Zahlenzeitraum mit gleichen Erhebungsbedingungen maximal genommen und einfach den Zinzeszinz mit geglätteten Werten davon ausrechnen lassen.
          Ich fand es dann immer Witzig, wenn wieder behauptet wurde Aktien sind um 10% gestiegen und das ist ja so toll und die anderen Assets schaffen das nicht… Jaha, bei welchem Risiko bis zu dem Ergebnis und wo waren die Abzüge/Steuern? Trotzdem, wünsche ich jedem viel Erfolg mit seiner Strategie.

    • @Blackwood
      Immerhin wurde der halbe Gewinn des Jannuars innerhslb von 6 Stunden weggeblasen, sowohl bei Gold, als auch bei Silber, Platin, Palladium und Kupfer.
      Da das bei allen Metallen passierte, ist das ein Beweis für einen gezielten Markteingriff, so man überhaupt noch von Märkten sprechen kann.
      In Cuba etwa sind Brotpreise staatlich festgelegt, da gibt es auch keinen Markt für Lebensmittel
      In anderen Ländern sind Benzin, Gas ind Arzneimittel preislich festgelegt und das ist dort normal.
      Im Prinzip wünschen sich ja die Linken, dass alles stastlich festgelegt wird, wie unter Honnecker.
      Im Prinzip geschieht das ja auch an der Comex, nur eben etwas mit Farbe übertüncht.

  6. Interessant ist, dass die Händler nun Silber oder Goldmünzen wieder zum Spotpreis ankaufen.
    Das zeigt offenbar, dass zuwenig Ware vorhanden ist.

  7. Freundlicher Gruß in die Runde.
    Was ist denn nun heute passiert? Eigentlich gar nix!
    Ein Jahr zurück waren Gold und Silber schon gut bewertet, wenn man schon lange investiert war. Auch Neulinge am Schlagbaum zum Dorf können heute besser kaufen als gestern. Ich habe heute kleinteilig nachgelegt, zwei Dukaten und einen Silberkookaburra. Hätte ich das gestern gemacht, wäre ich jetzt 130€ ärmer. Seit vielen Generationen ist Edelmetall bei uns der Wertspeicher. Mal wird der Bestand ausgebaut, mal muss etwas gegen wichtige Verbindlichkeiten veräußert werden. Also: Ziele setzen (Gesamtgewicht), klug ins fallende Messer greifen, freuen über eine schöne Sammlung, neidvolle Anfeindungen weglächeln.

  8. Bei den für mich interessanten Händlern Goldvorsorge und Philoro herrschen auf Unzen und gängigen Barren > 6% Aufgeld vor. Damit sind die Preise kaum niedriger als gestern. Damit macht Nachkaufen wenig Sinn, auch sind die Händler derzeit überlaufen. Bei GVS kann man gar nur noch mit vorherigem Termin kaufen.
    Ich hatte so einen Termin und durfte trotzdem eine halbe Stunde im Warterraum verbringen.
    Die meisten dürften auf der Verkäuferseite stehen, teilweise mit großen Reisekoffern.

    • @Derek
      Nur ein Wahnsinniger verkauft jetzt seine physische Ware, dazu noch mit dem Abschlag oder Spread dazu.
      In den Reisekoffern wird wohl nur Wäsche drinnen sein.
      Was aber mit Reisekoffern verkauft wird, geschieht am PC.
      Die ETF, Minenaktien ind andere Golderivate.
      Das aber machen die Kunden eher nicht, sondern deren Portfolio Manager oder Fondmanager.
      Deshalb ist es ja auch so, dass am Ende des Tages in manchen Portfolios das nackte Entsetzen auftaucht.
      Kaufe immer das Dip, so ist die Regel.
      Kauft einer vor dem Dip und der andere nach dem Dip, so hat letzerer 1/3 mehr Gold.
      Und selbst wenn es wieder zum Anstieg kommt, steigt ja auch das Gold des anderen mit und das bleibt auf immer und ewig so.
      Ein Verlustausgleich des ersteren führt zur Gewinnsteigerung des Dip Käufers.
      Und ich wiederhole mich zum 1.000 mal:
      Kaufe niemals in einer Bullenphase und schon gar nicht in eine Kerze hinein. Niemals, wenn Medien von „Gold explodiert“ reden, niemals, wenn die Verwandtschaft über Gold Investment redet.
      Kaufe immer dann, wenn dieses auftaucht:
      oder ähnliches:
      https://m.youtube.com/watch?v=A0bBSCpVZNI&pp=ygUSdmVya2F1ZnQgZXVlciBnb2xk

      • Wenn da kein EM drin war, waren die Koffer wohl mit Beton ausgegossen, anders kann ich mir die Furchen im Teppichboden, die die Kofferrollen hinterlassen haben nicht erklären.

        • @Derek
          Hin oder her, kein vernünftig denkender Mensch verkauft sein Eigentum zum Tiefstpreis, wenn abzusehen ist, es es wenige Tage wieder Höchstpreise gibt. Denn es ist zu 100% sicher, es war immer so, dass das ATH übertroffen wird. Und dann steht der Preis bei 6.000 Dollar und die Koffereträger hätten zu 4.000 verkauft. Glauben Sie das wirklich ?
          Trotzdem, sehen Sie sich die Kofferträger mit den Furchen im Teppichboden mal beim
          beim Bitcoin an. Der steht nun bei 81.000 Dollar nach 122.000 Dollar am 04.10.2025.
          Da kaufte so mancher wie verrückt, da man schrieb, er steht 2026 bei 1 Mio Dollar und man träumte von der eigenen Insel. Das ist verrückt.
          So sind die unbedarften Anleger eben, wie die Schafe rennen sie hin und her, der Hund treibt die Schafe vor sich her und der Schäfer ganz oben sieht gelassen zu, sprintet keinem hinterher und rechnet sich seinen Gewinn aus, wenn demnächst die Schur kommt. Die Schafe sind die Anleger, die Medien der Hund und der Schäfer Donald Trump und alle jenen, die dieses Spiel kennen.
          Das mache ich jetzt seit 50 jahren mit, bin ein paar mal darauf reingefallen und habe mich anstecken lassen, aber ich habe gelernt, was nicht jedes Schaf kann.
          Und so kam ich auch zu meinem, manche sagen beträchtlichen Goldanteil. Die meisten hier kennen den ohnehin.
          Die Zeiten ändern sich, die Technkik ändert sich, die Werkzeuge auch, aber die Psychologie des Menschen bleibt immer die gleiche, seit Millionen Jahren.
          Wir sind immer noch Neandertaler oder Australopicticus erectus. Und genau das ist das wertvolle an Gold. Denn der Wert des Goldes, die Begehrlichkeit dessen, ist seit all diesen Millionen Jahren in unser Zentralhirn einprogrammiert worden. Unlöschbar, unverrückbar. Keine Gehirnwäsche, keine Strafdrohungen, kein Gerede und Geschreibe kann dieses verändern. Und genau das sehen Sie gerade bei dieser Kursexplosion der letzten Wochen. In Gold we trust. Und an erster Stelle natürlich an den Allmächtigen dieses Universums.

  9. Zitat Blackwood: Ich darf @Maruti zitieren: NIE in die Peaks rein kaufen.

    Verstanden! Sorry, ich schätze die beiden sehr, aber wenn man jung ist, nicht viel oder kein EM hat…
    Ich denke, mancher glaubt das ist jetzt die letzte Gelegenheit bevor man gar nichts mehr bekommt.
    Irgendwann wird dieser Tag doch sein. Da zahlt man lieber noch Fantasiepreise als in die Röhre zu gucken, oder?
    Vor Jahren war das ein super Erfahrungswert. Soll nicht respektlos rüberkommen. Ich schreibe dies nur aus meiner Altersperspektive und werde mich grundsätzlich an diesen guten Tipp halten. Mit immer mehr Bauchweh. Bis Ende der 20er Jahre wird dieses System kaum mehr funzen? Just my two cents.

    • @Youngster
      Jeder von uns, ohne Ausnahme, war mal jung und hatte kaum Gold und glaubte den Medien, Fernsehern und Nachrichten, den Bankbeamten und Versicherungsbeamten, wie Herrn Kaiser von der Hamburg Mannheimer Versicherungs AG, heute Ergo. Neuerdings auch Herrn Maschmeier, Aber, die meisten haben gelernt, teils durch Erfahrung, teils durch Beobachtung und das ist es im Leben, was es eben ausmacht. Erfahrung sammeln !

        • @Tresorfritze
          Schon, bei mir auch, aber wenn man jung ist, glaubt man den Opas nichts, man weiss alles besser.
          So bei mir auch. Leider. Aber, Erfahrung macht den Meister, früher oder später :) und keiner ist vom Himmel gefallen, bei der Geburt.

    • @Youngster
      Ich habe zur aktuellen Antwort von @Maruti nur 2 kleine Ergänzungen:
      1.) Wir haben auch nie immer alles richtig gemacht, wohl auch den einen oder anderen Fehler.
      Aber wir haben uns die Fehler gemerkt um sie nicht 2x zu machen (es gibt ja genug Auswahl….) .

      2.) Für ganz wichtig halte ich den Kommentar eines Mitforisten (finde ich leider gerade nicht) , der dazu geraten hat, künftig in Sachen Edelmetall absolutes Stillschweigen gegenüber Dritten zu bewahren.
      Machen Sie es so wie der das beschrieben hat.

      Wir laufen in Europa in eine wirtschaftlich sehr unerfreuliche Zukunft rein und da gilt:
      Licht zieht Ungeziefer an.
      Neider, Einbrecher, Bettler, Finanzbeamte, einfach jede Art von Dieben (Satire !).
      Unser werter Dorfgenosse @Goldeneye hat diesbezüglich das Dorfmotto erfunden: TTV
      Tarnen, Täuschen und Verpissen.
      Übersetzt: ich hab nix, ich weiss nix und ich laufe auf der Straße auch so rum, daß kein Beobachter auf die Idee kommt, da wäre was zu holen.
      Wenn Sie frühere Posts von mir gelesen haben kennen Sie das ja: wenn man mich auf der Straße sieht glaubt der Beobachter, daß da der Hausmeister der örtlichen Bergwacht- oder Rega-Station unterwegs ist (rote Goretextex-Jacke (NICHT von Bogner) und 19-jähriger Japan-SUV.
      Das Leben hinter dieser Fassade ist aber sehr sehr vergnüglich.
      Ich kenne Leute, die wohnen in einem Haus mit 3 Klingelschildern (und Namen) und 3 Briefkästen.
      Hinter der Haustüre ist aber kein Mehrfamilientreppenhaus. Das hat der Architekt irgendwie vergessen.
      Irgendwas ist immer….

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