Die Perth Mint steigerte den Absatz von Gold und Silber im Februar deutlich. Besonders stark gefragt: Silbermünzen der Sorte Känguru.
Gold- und Silber-Absatz steigt deutlich
Die australische Perth Mint verkaufte im Februar 2026 insgesamt 67.249 Unzen Gold und 1.924.964 Unzen Silber in Form von Münzen und geprägten Barren. Damit lag der Goldabsatz 131 Prozent über dem Vormonat und 168 Prozent über dem Vorjahreswert. Beim Silber betrug der Anstieg im Jahresvergleich sogar 299 Prozent.
Der starke Absatz von Gold- und Silberprodukten bei der Perth Mint zeigt, dass Anleger Rücksetzer beim Goldpreis weiterhin gezielt für Käufe physischer Edelmetalle nutzen.
Der General Manager der Perth Mint für Münzprodukte, Neil Vance, erklärte, die Nachfrage nach Edelmetall-Produkten sei trotz der Marktschwankungen robust geblieben. Besonders stark gefragt sei erneut die 1-Unzen-Silber-Känguru-Münze gewesen. Der Goldpreis startete zunächst schwach in den Monat. Nach dem Rücksetzer Ende Januar fiel Gold zeitweise auf rund 4.400 US-Dollar. Diese niedrigeren Kurse zogen jedoch rasch Käufer an. In der Folge kam es zum stärksten Tagesanstieg seit November 2008 und der Goldpreis stieg wieder über 5.000 US-Dollar. Anschließend bewegte sich Gold für längere Zeit in einer vergleichsweise engen Handelsspanne um diese Marke.

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Starke Umsatzentwicklung
Noch eindrucksvoller sind die Zahlen, setzt man den Absatz ins Verhältnis zu den Preisen. Denn auf Basis des durchschnittlichen Goldpreises von 5.021 US-Dollar pro Unze ergibt sich für Februar ein Volumen von 337 Millionen US-Dollar. Das bedeutet ein Plus von 144 Prozent gegenüber dem Vormonat, aber eine Zunahme um 365 Prozent gegenüber Februar 2025. Der Goldpreis stieg innerhalb eines Jahres um 73 Prozent.
Im Silbersegment hat sich der Erlöszuwachs innerhalb eines Jahres verzehntfacht. Denn legt man den durchschnittlichen Februarkurs von 82,25 USD pro Silberunze zugrunde, dann ergibt sich eine Summe von 158 Millionen US-Dollar. Gegenüber dem bereits starken Vormonat ergibt sich ein kleines Plus von 0,3 Prozent.
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