Nach dem scharfen Abverkauf der Vortage zeigt der Goldpreis am Dienstagmorgen eine deutliche Kurserholung. Auch Silber zieht kräftig an.
Goldpreis heute (8:30 Uhr)
Nach zwei Tagen mit deutlichen Kursverlusten startet der Goldpreis am Dienstag einen Erholunsgversuch. Um 8:30 Uhr kostet die Feinunze Gold am Spotmarkt 4.900 USD bzw. 4.145 EUR – ein Plus von 5,0 bzw. 4,8 Prozent gegenüber Vortag. Silber gewinnt 8,6 bzw. 8,4 Prozent und steigt auf 86,13 USD bzw. 77,88 EUR.
Nach dem massiven Abverkauf versucht Gold eine Stabilisierung – begleitet von hoher Volatilität
Gold und Silber verstärken nach US-Börsenstart ihre Kurserholung. Der Goldpreis nähert sich mit einem Anstieg um 7 Prozent der Marke von 5.000 USD (4.980 USD / 4.120 EUR). Silber legt um 11 Prozent zu auf 88,15 USD (74,50 EUR). Ob der Boden damit bereits gefunden ist, muss sich zeigen. Im 1980er Goldpreis-Crash setzte sich die Korrektur nach einer Zwischenerholung fort. Aufgrund des vorläufigen Government-Shutdowns gibt es bis auf Weiteres keine aktuellen staatlichen Wirtschaftsdaten.
Vortag – Verluste für Gold und Silber
Gold und Silber verbuchten am Montag weitere Verluste, die Edelmetalle erholten sich im Tagesverlauf aber bereits etwas von den Tiefs. Der Goldpreis beendete den Handel bei 4.661 USD je Feinunze und verzeichnete damit ein Tagesminus von 4,8 Prozent (3.953 EUR; -4,3 %). Auch Silber blieb unter Verkaufsdruck und schloss bei 79,31 USD je Feinunze und verlor 6,9 Prozent (67,26 EUR; -6,4 %).
Die am Montag veröffentlichten US-Wirtschaftsdaten fielen besser aus als erwartet. Der ISM-Einkaufsmanager-Index stieg erstmals seit einem Jahr wieder über die Marke von 50 Punkten. Das signalisiert Wachstum im verarbeitenden Gewerbe und hielt den Druck auf den Goldpreis zunächst aufrecht.
Ausblick
Am heutigen Dienstag richten sich die Blicke auf die JOLT Job Openings für Dezember. Die Daten könnten neue Hinweise auf die Lage am US-Arbeitsmarkt liefern. Geopolitisch bleibt der Nahe Osten ein Risikofaktor. Die USA haben ihre Militärpräsenz in der Region deutlich verstärkt. Das wird als Machtdemonstration gegenüber dem Iran gewertet und könnte die Risikowahrnehmung an den Märkten erneut beeinflussen.
Mehr dazu: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten


Liebe Dorfgemeinde:
Na, hat sich die ganze Aufregung denn rentiert ?
Ich meine: NEIN.
Eine kurzfristige Spekulationsblase wurde abverkauft.
Soll früher auch schon mal passiert sein.
Zugegeben, ganz schön heftig.
Aber +25 % in einem Monat war ja auch die pure Provokation.
Wo stehen wir nach dem „Jahrhundertgoldeinbruch“ (so die Lügenpresse) denn heute ?
– Da, wo wir am 21. Januar waren, nicht mal 2 Wochen.
– Seit Jahresbeginn 12 % Plus, in knapp 5 Wochen.
– Seit Jahresbeginn 450 Euro Plus je Unze, das ist mehr Gewinn als früher in 3-4 Jahren zusammen.
Ist das wirklich so schlecht ?
Großmeister Kostolany (und unser @Commander hier) liegen wie immer richtig: kaufen, vergessen, reich werden. Fertig.
Wir werden dieses Jahr noch etliche ATH sehen und etliche Korrekturen.
Alles egal, es zählt nur, wo wir am Ende stehen.
Noch ein Bild:
Gold zu Reichsmark, Kursentwicklung und Volatilität.
Guckt Euch die rote Linie an: da ging es auch mächtig auf die Achterbahn, aber das Ende war GOLDIG.
Es gab auch immer wieder Korrekturen, zuletzt Ende 1922.
Als der Kurs schon bei bei 9.000 war ging es auch noch mal mächtig bergab.
Wer da in Panik verkauft hat, hat nicht die optimale Entscheidung getroffen.
https://media.licdn.com/dms/image/v2/D5622AQGSbiFnUu2uAg/feedshare-shrink_2048_1536/feedshare-shrink_2048_1536/0/1694892901013?e=2147483647&v=beta&t=_-c8r-GnY40ihWYiGJq9vICGFCpS18DcTuJojmAmUnM
Strategie zählt.
Laßt die wild aufgescheuchten Hühner gackern.
Interessiert nicht.
Sehr geehrter Blackwood,
soll man jetzt nachunzen oder bis Sommer warten. Im Juli/ August sind die Preise saisonal bedingt immer am niedrigsten.
Grüße
@Raini
Wenn ich das wüsste……..hätte ich einen Pool wie Onkel Dagobert.
Ach was, mindestens 3 davon.
Ernsthaft: unabhängig von den sichtbaren Bewegungen beim Goldpreis verschlechtert sich die weltweite Finanzlage jeden Tag.
Wird auch nur irgendein Detail besser werden ?
Gibt es irgendein Argument, daß der Euro wertvoller werden könnte, die Politiker weniger Schulden und bessere Politik machen werden ?
Ich sehe das nirgends.
Wenn es also ungebremst weiter in den Graben geht, gibt es logisch nur eine Vorgehensweise: sich schützen so gut es geht.
Ganz praktisch:
Ich würde die gedachte Summe schön stetig jeden Monat in anonymen Stückelungen kaufen. Ab jetzt.
Warum sollte es im Sommer besser sein ?
Ich glaube einfach (rein persönlich), daß der Megatrend (Vertrauensverlust in FIAT) alle anderen Trends (wie Saisonalität) einfach überrennen KANN.
Was man hat, hat man.
Ich hatte das Beispiel ja gebracht. Vreneli letzten August 520, am Tiefpunkt des „Jahrhundertgoldeinbruchs“ 775, heute schon wieder 820 (pro aurum ).
Den optimalen Zeitpunkt kann man in dem Irrsinn in dem wir derzeit leben m.E. vergessen.
In 5 Jahren ist das egal. Hauptsache man ist versorgt.
Danke für Deine Ausführungen.
Grüße
@Raini
wie mach ich das immer. Heute wurde ich mal wieder geblitzt. Meine Reaktion darauf war, dass ich mir bei der EKG für 1k€ Silber gekauft habe. Einfach so. Das hat sich bisher immer ausgezahlt – mehrfach. Wo würde ich heute stehen, wenn ich nie geblitzt worden wäre?
Also nicht viel nachdenken, einfach machen. Ich hab in 2011 und 2012 auch mal 30% Verluste gemacht. Heute sind es 340% Plus. Also kaufen, entspannen und leben.
Danke für gute Analyse. Trotz allem könnte der Warsh oder wer auch immer das Finanzsystem kontrolliert oder unkontrolliert an die Wand fahren. Diese Möglichkeit habe ich im Hinterkopf.
Was dann g9ld und Silber machen würden, keinen Plan:-)?
Vermutlich würde man immer besser fahren egal wie es kommt…
@Themac
Kein Mensch kann bei diesem völlig unberechenbaren und eher launischen Trump sagen, was ihm morgrn über die Lippen kommt und was er übermorgen per Dekret unterschreibt und wieder zurückzieht.
Auch nicht bei Warsh, welcher wie JD Vance oder Bondi voll auf Trumps Linie sind.
Die Kunst des Krieges, von Sun tsu vor 4500 Jahren:
„Sei dem Gegner unberechenbar, zeige Macht, auch wenn du sie nicht hast, dann brauchst du für den Sieg das Schwert nicht zu ziehen.“
So, was tun ?
Ach das rät er: Spiele dein eigenes Spiel und höre auf dein Gefühl und nicht auf den Gegner ( Trimp oder Warsh), dann hast auch du nichts zu fürchten.
4.500 Jahre Kriegs Psychologie, aber aktuell wie eh und je.
Kein Computer, keine AI, keine Technik kann das menschliche Gehirn in allen Tiefen erklären.
Wenn Sie sich da Sorgen machen, könnte man mal in Richtung Abverkäufe bei Börsenchrashs googeln. Ob da ein Kurzfrist-Timing Sinn ergibt.
Ich stimme zu, die Gefahr, dass eine restriktivere Geldpolitik gemacht wird, besteht theoretisch schon. Auch wenn sie nicht kommen sollte, ist es bestimmt kein Fehler einen Plan zu haben, falls dann doch was kommt und man auch Börsencrashs in Kauf nimmt, was dann Auswirkungen auf andere Assets hat.
Vielleicht mal eine Frage: Was bringt dem Staat eine gesunde Börse, wenn die Währung den Bach runter geht? Das ist ja dass, was hier als Inverse gefeiert wird. Also aus staatlicher Sicherheit wären bestimmt Argumente für ein Anziehen der Zügel da.
Wie wir jetzt auch an der COMEX schmerzhaft gelernt haben, ist der US-Markt gerne gehebelt, d.h., da gibt es Einlagen-Konten und wenn die Kurse anders laufen wie geplant kommen die Brokeranrufe zu Nachschussforderungen.
Ich fühle mich insbesondere beim Silber da nicht so extrem sicher andererseits lässt sich der spekulative Anteil über die COT-Reports ja abschätzen. Bisher halte ich die Repo-Sätze und die Kapitalmarktzinsen im Blick, die FED gehört dann neuerdings auch auf meine Warnliste.
@Großer Bär
Weit aus heftiger als bei SiLBER ODER Gold hat es den Bitcoin erwischt und da geht der Absturz weiter ohne Aussicht auf Erholung. Fast 40% in relativ überschaubarer Zeit.
Niemand schreibt mehr vom besseren Gold oder träumt von der Million, man wird froh sein, wenn man noch mit 70% Verlust rauskommt, wenn man rauskommt. Denn, so leicht wie manche glauben ist der Bitcoin nicht zu verkaufen.
@Maruti
Bisher wurde der BTC ja immer als Goldmünze abgebildet (warum nur… ich komm nicht drauf…..) .
Aus gegebenem Anlass rege ich aus Realitätsgründen an, die „BTC-Goldmünze“ gegen dieses Symbol zu tauschen:
https://img.nzz.ch/2021/8/12/3a73e09a-3f3f-4cec-ae70-e9b9e27fe540.jpeg?width=4261&height=2841&fit=bounds&quality=75&auto=webp&crop=5500,3667,x0,y0
Venezuela-Bolivar, der Stapel im Gegenwert von ein paar Euro.
Bicoin, was ist das?
Diese Margin-Calls können halt zwar kurz aber extrem heftig und übergriffig sein. Und ja, nach Börsencrashs haben die harten Dinger wohl die besten Chancen auf Erohlung.
Was ein Bit- oder sonstiger Coin dann oder jetzt treibt oder getrieben hat ist mir wurscht.
Ich habe schon überlegt, meinen Keller mit Pfandflashcen voll zumachen aber die sind mir zu stark an den Euro gekoppelt.
Warsh ist einer von 12 bei der FED. Seine Ernennung wurde nur vorgeschoben beim Crash. Man muss sich nur die Frage stellen wer hat die Möglichkeiten um solch einen Crash auszulösen und wie.
Einfache Antwort darauf. Großbanken mit Papiergoldhandel.
@Goldfinger
Natürlich waren es nicht die immer vorgeschobenen Hausfrauen mit dem Hochzeits schmuck und dem Tafelsilber. Es war eine klar orchestrierte und abgesprochene Aktion.
Natülich hört man nichts mehr von JP Morgan, welche ja so überdurchschnittlich Long bei Silber waren, bis vorgestern, dann verstummten die plötzlich.
EWs müssen Tonnen von physischem >Silber geworfen worden sein, denn, ganz ohne physische Ware klappt derartiges schon lange nicht mehr. Das war nur bei den Hunt Brüdern so gewesen. Heute muss man liefern. Bei Silber kenne ich die Daten nicht, aber bei Gold schon. Um den Goldpreis um 100 Dollar zu senken, braucht es etwa 50 Tonnen reines Gold zum Veräußern. (Welches man aber nur geliehen bekam und jetzt zurückkaufen muss, was den Preis unangenehmer weise wieder anhebt). Ich glaube 800 Dollar waren es, welche gedrückt wurden. Dafür waren 40 Tonnen Gold erforderlich.
Woher die wohl kamen ? Sicher nicht von Otto Normalverbraucher aus Wanne Eickel.
@TheMac
Für mich ist die Frage, ob „DIE“ das Finanzsystem kontrolliert oder unkontrolliert an die Wand fahren sekundär.
Sie WERDEN es an die Wand fahren.
Wir brettern mit 200 Sachen auf die Wand zu und ich habe das Gefühl, daß die vordere Stossstange schon Kontakt zur Wand hat. Bremsen durch Materialverformung.
Die haben doch keine Chance mehr:
– Heben die die Zinsen an, um die Inflation einzufangen, kollabiert der ganze Schuldenturm und die Börsen gehen den Bach runter
– Senken die die Zinsen, fliegt denen die Währung per Inflation um die Ohren.
Man hat die Wahl zwischen Gift und einer 9mm-Kugel.
Super Lage.
OK, ich hätte es aus „Komfortgründen“ lieber, wenn sie es kontrolliert (also per schöner stetiger Inflation) an die Wand fahren, weil ich die nächste Zeit auch noch ohne „Bürgerkrieg“ auf die Straße will.
Zumindest der Germane lässt sich sicher nach der Methode „Frosch im Kochtopf“ ohne Gegenwehr abkochen.
Optimismus: es wird weitergehen. Wie auch früher immer.
WIR werden um ein (xxxxl-fettes) Sparschwein reicher sein und die anderen um eine krasse Erfahrung (wieder mal….. und sie werden wieder NIX draus lernen.
Also alles so, wie immer.
Gehen Sie bitte weiter, es gibt nichts zu sehen…..