Der Goldpreis fällt am Montag um 1,4 Prozent auf 5.100 USD pro Unze. Der Ölpreis-Anstieg auf über 100 USD belastet die Aktienmärkte.
Gold heute
Gold, Silber und vor allem die Aktien-Futures starten deutlich schwächer in den Montagshandel. Der starke Anstieg des Ölpreises bestimmt die Marktstimmung. Um 8:15 Uhr notiert der Goldpreis am Spotmarkt bei 5.100 USD pro Unze (-1,4 Prozent) beziehungsweise 4.415 EUR (-0,8 Prozent). Silber fällt um 1,2 Prozent auf 83,40 USD beziehungsweise 72,21 EUR (-0,6 Prozent).
Der explodierende Ölpreis verschiebt kurzfristig die makroökonomischen Erwartungen – und setzt damit auch den Goldpreis unter Druck.
Dagegen steigt der Preis für ein Fass Rohöl der Sorte Brent drastisch. Mit 107 USD liegt er rund 15 Prozent über dem Vortag. Blockierte Lieferwege und Produktionsausfälle verschärfen derzeit die Lage am Energiemarkt.
Vortag
Am Freitag hatte der Goldpreis noch 1,7 Prozent höher bei 5.171 USD beziehungsweise 4.451 EUR geschlossen. Auch Silber legte zu und beendete den Handel 2,7 Prozent höher bei 84,44 USD beziehungsweise 72,69 EUR.
Dabei bewegten sich die Edelmetalle zuletzt unter moderaten Schwankungen seitwärts. Allerdings dämpften der Iran-Krieg und der starke Ölpreisanstieg zuletzt die Erwartungen an schnelle Zinssenkungen.
Denn trotz deutlich schwächerer US-Arbeitsmarktdaten stieg die Lohninflation zuletzt auf annualisierte 3,8 Prozent.
Ausblick
Zum Wochenstart richtet sich der Blick auf neue Konjunkturdaten. Aus den USA werden Inflationserwartungen der Konsumenten veröffentlicht. Außerdem erscheinen in Deutschland Zahlen zu Auftragseingängen und zur Industrieproduktion im Januar.
In den USA wurde am Wochenende bereits auf Sommerzeit umgestellt. Damit beträgt der Zeitunterschied zum Wall-Street-Handel vorübergehend nur fünf Stunden.
Mehr dazu: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten


Der Goldpreis steht nach wie vor bei 5.130 Dollar.
Nur der DAX rutschte unter 23.000 Punkte und Öl stieg auf über 100 Dollar.
„Ölpreis-Explosion belastet Märkte“
Warum belastet diese Meldung den Goldpreis? Ölpreis – Explosion => Verteuerungen => weitere Absatzeinbußen => erhöhte Staatsverschuldung
Es gibt kurzfristige folgende Narrative: (1) Steigender Ölpreis, höhere Inflation, keine Zinssenkungen (2) Erhöhter Cash-Bedarf kann alle Anlageklassen betreffen. (3) steigender US-Dolalr/ steigende Anleiherenditen/Marktzinsen.
@GR
Ja, so erzählt man das unter den Börsianern.
Es ist aber und bleibt ein Narrativ ( eine auf Erzählungen basierte Geschichte).
Da aber Gold und Silber neben monetären Metallen auch politische und Krisen Metalle sind, gibt es leider zuviele Variable. Ähnlich der Wetter Vorhersage. Auf ein paar Tage hin vielleicht stimmig, langfristig jedoch ein Würfelspiel.
Vielleicht kommt EL Nina dieses Jahr nicht oder doch….
Hier ist einer, der schreibt, wann er sein Gold und Silber verkaufen wird, anhand seiner Charts.
https://www.goldseiten.de/artikel/691958–Hier-ist-der-Zeitpunkt-zu-dem-ich-mein-Gold-und-Silber-verkaufen-werde.html?seite=5
So in 10 Jahren vielleicht.
Zur Zeit sind alle Börsen eher vermehrt psyhologisch getrimmt. und damit auch zunehmend ein Würfelspiel geworden.
Man kann auch damit verdienen, denn auf Grund der Schwerkraft fällt ohnehin kein Penny vom Erdball.
( Selbst die Lehmann und Wirecard Aktien sind noch alle da :)).
Er wandert nur von einem zum anderen.
@Maruti
wenn man linear denkt, kann einem dieser Beitrag auf den Goldseiten gefallen. So schön fundiert und auch die Prognosen sind wunderbar weich formuliert, klingt alles plausibel und gut recherchiert. Mal schauen, ob das Alles so weiter geht wie bisher (Krise, Krieg, Verhandlungen, Frieden, Krise…). denn darauf basieren diese Annahmen.
Ich würde sogar noch hinzufügen dass kurzfristige Spekulanten in Öl gehen d.h. die gehen dann auch woanders raus.
Der hohe Ölpreis könnte Russland über Wasser halten, womöglich können die auf Goldverkäufe erst mal verzichten. Das könnte die wieder gekommene Backwardation zu China erklären , also rundum ein Vielleicht
@Goldreporter , eigentlich stieg Gold bei steigenden Zinsen immer ziemlich gut.
Beispiel 1977-1980, der Zins lag bei 16,50% und Gold stieg ummehr als 230%,auch in den Jahren1974,Zins bei 11%,Gold bei260%…………
Denke das es nur ein Börsennarrativ ist!
Entscheidend ist der Realzins, auch die Inflation stieg bis Anfang der 80er-Jahre auf 16 Prozent. Und für die kurzfristige Entwicklung sind i.d.R. die Erwartungen von großerer Bedeutung.
Die Notenbanken werden noch egal wie die Inflation sein wird die Zinsen drastisch senken und Anleihen kaufen. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche
Die Banken stehen im Dilemma. Die meisten Aktienpapiere sind auf Kredit gekauft, wie der Bitcoin auch.
Kreditausfälle kann sich kaum eine Bank leisten, also muss man versuchen über Kauf und Verkauf Gewinne zu machen und das geht nur, wer als erstes kauft und als erstes wieder verkauft. Und das schaffen nur Banken mit ihrem Informationsvorsprung. Und damit das Spiel läuft, muss man Anleger hinein oder herauslocken.
Hinein mit Risikoappetit locken, durch Medien, Berichte und Nachrichten, welche man selbst entsprechend „gestaltet“ und Herauslocken mit Panik schüren mit derselben Methode.
Man treibt die Preise hoch, damit Anleger beherzt zugreifen und wenn der Kurs hoch genug ist, verkauft man über den Balkon, lange bevor ein Anleger auch nur etwas ahnt. Der folgt danach. Ist der Preis tief genug unten, kauft man schnell wieder ein und treibt den Preis erneut hoch. Mit den Anlegern als nützliche idioten.
Das erklärt alleine schon die Volatilität bei den meisten Assets.
Muss man da mitspielen, als Anleger ? Ich meine nein, es genügt schon, dass die Bank das ohnehin mit dem Spargroschen des Anlegers tun darf. (Merke: Ihr Konto und Sparbuch gehört nicht Ihnen, sondern der Bank, Sie haben nur eine Verbriefung mit vielem Kleingedrucketen.)
Mein Rat, seit zig jahren, kaufen sie Gold in eigener Verwahrung ausserhalb jeglicher Bank, wenn sie es sich leisten können, verstecken sie es gut und lassen alles andere sein. Lassen sie so wenig, wie möglich auf Bankkonten und Festgeldanlagen oder gar Depots und Portfolios. Tun sie sich den Stress nicht an und entziehen sie den Bankstern die Lebensgrundlage. Alleine das verschaft schon unglaubliche Genugtuung und Lebens Freude.
@Maruti
Schön beschrieben.
Wenn man mich nicht zu einer 30-Seiten Vertraulichkeitserklärung genötigt hätte, könnte ich Ihnen erzählen, daß das gerade mal die Spitze des Eisbergs ist.
Bevor man sein Geld der Bank gibt, könnte man es eher der Mafia geben: die haben einen Ehrenkodex.
Das darf ich sagen, weil es die Konkurrenz war:
Alle Banken haben eine hauseigene Fondstochter (Union bei den Kartoffelbanken, Deka bei den Spasskassen etc.).
Die Dresdner (völlig zu Recht erledigt) wurde mal erwischt, wie sie Aktien aus den Kundenfonds wild an den Eigenhandel der Bank verkauft hat und wieder zurück, auch an einem Tag.
Rein zufällig sind erhebliche Gewinne im Eigenhandel der Bank angefallen und Verluste in den Kundenfonds.
Könnte das vielleicht ein Grund sein, warum die elend teuren gemanagten Fonds zu 80 % schlechter sind als die simplen Index-ETF ?
Oder das: da werden geschlossene Immofonds mit ganz besonders tollen Gewerbeimmos aufgelegt und an Kunden vertickt.
Rein zufällig wurden die Immos schon 2 Jahre vorher von einer Bank-Briefkastenfirma gekauft, von einer anderen Briefkastenfirma entwickelt und nun zum doppelten bis dreifachen ursprünglichen Preis in den Kundenfonds entsorgt.
Na, wer wird da Gewinne machen ?
Vorsicht: Verschwörungstheorie.
Wie Sie schreiben: der Kontoauszug ist keine Besitzurkunde, sondern nur ein absolut ungedeckter Schuldschein.
Auf der Rückseite steht ganz ganz klein: den Betrag zahlen wir dir vielleicht aus, aber nur wenn wir können und Lust dazu haben.
Sollten unsere gierigen Bosse die Kohle verzocken: kauf Dir einen Bilderrahmen für den Auszug.
Mehr kannst du dann damit nicht anfangen.
Die Marionetten haben auch schon die passenden Gesetze geliefert.
Just cold hard Metal will save us.
@maruti und @Blackwood
Aus Zeitgründen schaffe ich es oftmals erst, mit einer Verzögerung von 2-3 Wochen die Kommentare zu zu lesen.
Im Ergebnis bleibt festzuhalten: Cui bono…
Erschreckend ist hierbei nicht die Tatsache an sich, sondern wie sehr bestimmte Menschen bzw. Menschengruppen dafür leiden müssen. Wo stünde die Welt ohne Egomanen mit zuviel Geld oder Macht. Und damit meine ich nicht die Marionetten, welche gelegentlich als Sündenböcke geopfert werden…