Goldpreis-Rally endet in China in Milliarden-Skandal

Chinas Goldpreis-Rally endet für viele Anleger abrupt. Der Kollaps einer Handelsplattform verursacht Verluste in Milliardenhöhe.

Der Zusammenbruch einer Online-Goldhandelsplattform hat die Metropole Shenzhen erschüttert. Zehntausende Privatanleger sollen laut China Morning Post mehr als 10 Milliarden Yuan verloren haben, umgerechnet rund 1,4 Milliarden US-Dollar. Viele Investoren hatten über die Plattform JWR auf weiter steigende Goldpreise gesetzt. Als der Goldpreis zuletzt erneut anzog, wollten zahlreiche Kunden gleichzeitig Gewinne auszahlen lassen. Das Unternehmen geriet dadurch in eine akute Liquiditätskrise. Hintergrund ist ein sogenanntes Pre-Pricing-Modell mit vorab vereinbarten Preisen außerhalb regulierter Börsen. Die Behörden haben Ermittlungen aufgenommen. Der Vorfall belastet auch das Vertrauen in den Goldhandelsplatz Shuibei. Mehr dazu: Chinas „Gold-Fieber“ löst einen Milliarden-Skandal aus via China Morning Post

Goldreporter-Kommentar: Man kann es nicht oft genug betonen: Der Satz „Diesmal ist alles anders“ entpuppt sich an den Börsen immer wieder als einer der teuersten. Auch wenn fundamental vieles für weiter steigende Edelmetall-Kurse sprechen mag, unterliegen alle an den Finanzmärkten gehandelten Vermögenswerte dem Wechselspiel aus Gier und Angst. Wer kurzfristig spekuliert – auch mit Gold und Silber –, setzt sich erhöhten Risiken aus.

Mehr zum laufenden Kursgeschehen: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten

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