Die extreme Rally der vergangenen Monate und der starke Goldpreis-Rücksetzer wecken Erinnerungen an 1980. Ein historischer Vergleich zeigt Parallelen – aber auch zentrale Unterschiede.

Blick zurück: 1980 als Referenz, nicht als Blaupause
Der jüngste Einbruch am Goldmarkt hat eine historische Dimension erreicht. Entsprechend häufig wird derzeit das Jahr 1980 als Vergleich herangezogen. Damals endete eine außergewöhnliche Goldhausse in einem abrupten und verlustreichen Crash. Und am vergangenen Freitag erlitt der Goldpreis den größten Tagesverlust seit 1983.
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Die entscheidende Frage lautet: Wiederholt sich dieses Muster heute – oder liefert 1980 lediglich eine grobe Orientierung?
Der Goldpreis erlebt eine historische Korrektur. Der Blick auf 1980 zeigt Parallelen im Kursverlauf – aber entscheidende Unterschiede im geldpolitischen Umfeld.
Das damalige Rekordhoch markierte Gold am 21. Januar 1980 bei 835 US-Dollar je Feinunze. Es folgte eine Serie außergewöhnlicher Kursverluste. Am ersten Crash-Tag verlor Gold 11,7 Prozent, am Folgetag weitere 5,8 Prozent. Nach einer kurzen Erholung setzten erneut massive Abgaben ein: minus 6,8 Prozent und minus 6,6 Prozent an zwei weiteren Handelstagen.
Extreme Goldpreis-Volatilität als zentrales Merkmal
Bemerkenswert ist vor allem das Marktverhalten nach dem initialen Einbruch. In den darauffolgenden Handelstagen wechselten sich kräftige Gewinne und Verluste ab. Die Ausschläge blieben außergewöhnlich hoch. Genau dieses Muster ist auch aktuell zu beobachten.

Nach dem jüngsten Kurssturz zeigten sich späte Käufer zunächst zuversichtlich. Doch bislang fehlt ein klarer Boden. Solange weitere panikartige Verkaufswellen nicht ausgeschlossen werden können, bleibt die Korrektur anfällig. Technische Gegenbewegungen sind in solchen Phasen kein verlässliches Stabilitätssignal.
Geldpolitik und psychologische Parallelen
Der Vergleich mit 1980 wird zusätzlich durch die geldpolitische Debatte genährt. Die Nominierung von Kevin Warsh an die Spitze der Federal Reserve wird von Marktteilnehmern aufmerksam verfolgt. Warsh gilt als geldpolitisch restriktiv. Gleichzeitig rückt erneut die Frage nach der politischen Unabhängigkeit der US-Notenbank in den Fokus.
Auch Ende der 1970er-Jahre war die Geldpolitik ein zentraler Faktor. Damals leitete Paul Volcker eine aggressive Zinserhöhungspolitik ein, um die Inflation zu bekämpfen. Diese Maßnahme beendete letztlich den damaligen Gold-Bullenmarkt.
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Der entscheidende strukturelle Unterschied
Trotz aller Parallelen unterscheidet sich die heutige Ausgangslage fundamental von der Situation im Jahr 1980. Damals lag die US-Staatsverschuldung bei rund 41 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Heute beträgt sie etwa 125 Prozent.
Diese Verschuldung begrenzt den geldpolitischen Handlungsspielraum erheblich. Dauerhaft hohe Zinsen würden die Tragfähigkeit der Staatsfinanzen gefährden. Eine aggressive Zinspolitik nach dem Vorbild der Volcker-Ära erscheint daher kaum realistisch.

Ausblick: Hohe Goldpreis-Schwankungen, intakter Langfristtrend?
Der historische Vergleich zeigt: Nach extremen Goldrallys sind heftige Korrekturen nicht ungewöhnlich. Er zeigt aber auch, dass Geschichte keine Blaupause liefert. Die strukturellen Rahmenbedingungen haben sich grundlegend verändert.
Kurzfristig dürfte die Volatilität hoch bleiben. Mittelfristig sprechen die Schuldenlage und das geldpolitische Umfeld gegen ein dauerhaftes Ende der übergeordneten Gold-Hausse. Ob sich die aktuelle Korrektur zu einer längeren Seitwärtsphase ausweitet oder früher ausläuft, dürfte sich erst nach einer Phase klarer Marktberuhigung entscheiden. Aber: Historische Vergleiche erklären Marktverhalten – sie ersetzen keine aktuelle Analyse
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Also, ich war dabei. Hatte 5 Krügerrand gekauft, zum Wahnsinnspreis von 1300 DM oder 650 EUR heutzutage.
Der Grund war aber nicht der Volcker, sondern das Scharfstellen der Minuteman Atom Raketen Richtung Moskau und auf der Gegenseite das Scharfstellen der atomaren Sprengköpfe Richtung USA und Ruhrgebiet.
Die Welt stand damals nur Sekunden vom 3. Weltkrieg. Ich bekam die Information von meiner Freundin, einer hohen Polizeibeamtin und die riet mir, Europa so schnell wie möglich zu verlassen.
Ich hatte 5 Krügerrand, den Flug für 2 Personen und die Visa.( 5.000 DM, mein komplettes Sparbuch weg) Kurz vor dem Abflug bekam meine Freundin behördlichge die Sperre der Reiseerlaubnis. Ich sollte alleine weg, also blieb ich da.
Ein paar Tage danach war es einem einizigem Mann im Osten zu verdanken, dass nicht auf die roten Knöpfe gedrückt wurde.
All das erschien so nicht in den Medien, es hätte Chaos gegeben.
Nun, danach erhöhte Paul Volcker die Zinsen, auf 20% ! und brachte zusammen mit dem abgeblasenen Atomkrieg das Gold zum Absturz.
Parallelen zu heute ? Ich bitte sie, ein Witz. Mir ging selten der A.. auf Grundeis, aber das war damals so, nicht wegen Gold ! und nicht wegen Paul Volcker.
Erstens ist der Warsh noch gar nicht im Amt und 2. wird er die Zinsen sicher nicht erhöhen sondern auf Trumps Anordnung senken. Sind den die „Gold über den Balkon Werfer“ nun wahnsinnig geworden ?
Bei den heutigen Schulden müßte Warsch die Zinsen auf 60% heben um von Parallelen zu sprechen und Putin müßte seine Raketen offiziell auf Berlin und New York gerichtet haben und nun die wieder eingepackt haben. Nur dann wäre das eine Erklärung gewesen. So aber nichts als Renditegier und Gewinnsucht.
Auf einem Fährschiff las ich unlängst eine nette Geschichte:
Öfters wird ja behauptet, dass ein Goldpreisrückgang von Verkäufern ausgelöst wird, welche ihre Aktien oder Anleihenverluste damit kompensieren wollen. Man ist ja ein ehrenwerter Kaufmann an der Börse.
“ Ein Mann hatte eine Überfahrt auf der Titanic gebucht und da er sehr vorsichtig war, sich und seine Frau versichert, mit einem Platz in einem Rettungsboot. Nach der Aussage mehrer Ingenieure,das Schiff sei unsinkbar, gingen die Preise runter und so kam der Mann günstig an seinen Platz im Rettungsboot.
Als dann die Titanic auf den Eishaufen ratterte, bekam das Schiff Schlagseite. Die Rettungsboote waren knapp bemessen , doch der Mann bekam mit seiner Frau einen Platz zugewiesen.
Just in dem Moment tauchte der Barkeeper auf und sagte, „Sir, Sie haben noch eine Rechnung für Ausgaben an der Bar offen, darf ich bitte um Begleichung bitten, ich muss die Bücher schließen.“
Mittlerweile schwappte schon das kalte Wasser an den Beinen und der Offizier rief zur Eile.
Aber klar, sagte der Mann, zückte sein Scheckbuch, doch in dem Augenblick ging ein Ruck durchs Schiff und das Scheckheft fiel ins Wasser und versank. Sir, die Begleichung bitte, rief der Barkeeper.
So, was tun ? Was würden Sie tun ?
Der Mann verkaufte seinen Platz im Rettungsboot schnell an einen reichen Texaner, auch noch mit Gewinn,
beglich seine Rechnung und machte sich auf dem Weg zum Bordfunker um mit dem Gewinn eine Anleihe zu zeichnen.
Genauso würden es natürlich alle von uns machen, vorallem die Manager der Fonds, welche ihre Verluste mit dem Goldverkauf kompensieren, wenn die Hütte brennt.
Und genau aus diesem Grund hat maruti sein Gold gebunkert. Um Schulden beim Finanzamt zu tilgen, wenn die Welt untergehen sollte und Banken schon geschlossen sind.