Der Goldpreis legte im Januar um elf Prozent zu und erzielte die beste Januar-Performance seit 2015. Der Februar gilt historisch als volatil.

Goldpreis steigt im Januar um 11 Prozent
Trotz eines deutlichen Rücksetzers zum Monatsende hat der Goldpreis den Januar mit einem Plus von elf Prozent abgeschlossen. Am Spotmarkt lag der Schlusskurs bei 4.895 US-Dollar beziehungsweise 4.131 Euro je Feinunze. Damit verzeichnete Gold die beste Januar-Performance seit 2015 und bestätigte erneut den statistischen Ruf des Monats als stärksten Start ins Goldjahr.
Der starke Januar bestätigt den Aufwärtstrend beim Goldpreis – doch der historisch volatile Februar erhöht das Risiko spürbarer Gegenbewegungen.
Auf Jahressicht fällt die Entwicklung noch markanter aus. Vor zwölf Monaten lag der Goldpreis bei 2.713 Euro. Das entspricht einem Anstieg von rund 52 Prozent.
Mehr zum laufenden Kursgeschehen: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten
Gold im Februar: historisch solide, aber volatil
Der Februar gilt statistisch als solider, aber unberechenbarer Goldmonat. Seit 1970 erzielte Gold in diesem Zeitraum einen durchschnittlichen Kursgewinn von 0,96 Prozent. Damit belegt der Februar Platz fünf unter den besten Goldmonaten des Jahres. In 31 von 55 Jahren endete der Monat im Plus, was einer Quote von 56 Prozent entspricht.
In den vergangenen Jahren zeigte sich jedoch eine ausgeprägte Schwankungsanfälligkeit. 2021 fiel der Goldpreis im Februar um rund sechs Prozent, ein Jahr später stieg er in ähnlicher Größenordnung. Damals reagierte der Markt auf den russischen Angriff auf die Ukraine. Die geopolitische Eskalation ging mit spürbarer Unsicherheit an den Finanzmärkten einher und führte in Deutschland zu einem starken Anstieg der Nachfrage nach Gold und Silber.
Im vergangenen Jahr blieb die Bewegung dagegen gering. Der Februar schloss lediglich mit einem Plus von 0,3 Prozent.

Historische Extremwerte im Februar
Die stärksten Februar-Anstiege seit 1970:
- 1974: +21,73 %
- 1973: +15,18 %
- 2016: +10,53 %
- 1997: +7,92 %
- 1979: +7,07 %
Die schwächsten Februar-Ergebnisse seit 1970:
- 1983: -16,52 %
- 1986: -11,20 %
- 1988: -7,95 %
- 2021: -6,26 %
- 2003: -5,59 %
Datenbasis
Alle Angaben basieren auf dem LBMA-Nachmittags-Fixing (bis Dezember 2025) sowie auf dem Goldpreis zum Monatsende laut Bundesbank-Statistik. Die Umrechnung erfolgte mit einem festen Kurs von 1,95583 DM je Euro.
Mehr zum Thema: Goldpreis langfristig: Welche Muster sich seit den 1970ern wiederholen


bei silber ist das Aufgeld von 16% auf 36% gestiegen. Ein Indikator das am Freitag und Samstag viele online zugeschlagen haben.
Der Spottpreis beim Panda Silber 30g liegt immer noch bei über 40%!
Die Spreads bei Silber werden immer verrückter.
Zwischen den günstigsten Verkāufer und dem besten Ankäufer liegen mindestens 25 Euro/ Oz.
Nach oben hin im Prinzip keine Grenzen.
Wer verkauft denn da sein Physisches?
Stimmt.Beim Silberpanda 30g ist es auch sehr extrem!
ich habe am Freitag jemanden in HH beim Kauf durch mehrere Läden begleitet. Es gab sehr viele Verkäufer. Wir wurden gefragt, Ankauf oder Verkauf? Verkauf war auf Grund der langen separaten Schlangen nicht möglich.
Ich habe am Donnerstag um genau 15.00 Uhr einen kleinen Teil meines Edelmetallbestandes zum absoluten Höchststand verkauft:-)
Wie gesagt nur ein kleiner Teil davon. Ich hatte ein mulmiges Gefühl als Silber nicht über 120 gehalten hat.
Dann war’s mir eigentlich klar das eine Korrektur kommen muss, das die aber so extrem ausfällt hätte auch ich nicht geglaubt.
Was ich damit sagen will, man hat den Friseure und Hausfrauen wieder komplett die Schuhe ausgezogen. Die die für 130 Euro in Silber eingestiegen sind letze Woche denen dürfte es erst mal wieder vergangen sein.
Die Menschen machen immer die gleichen Fehler…
@Themac
das glaubt Ihnen auch jeder hier im Forum, ganz bestimmt.
Ich könnte ihnen die Rechnung zeigen. Ich denke aber das dies nicht so wichtig ist.
Ich will auch nicht damit prahlen, wahrscheinlich war es mehr Glück als Verstand oder können…:-)
Balkonabwurf erklärt, mit Zahlen von Mross:
https://www.youtube.com/watch?v=mIqyMjFNHr0
Das Imperium schlägt zurück. Sie verteidigen ihr Papiergeldsystem bis aufs letzte, was solle sie sonst auch anderes tun? Niemand darf ihr schönes, über Jahrzehnte aufgebautes System stören. Abwarten und Tee trinken kann ich nur sagen…
Was hier heute weiter abgeht ist schon sehr bemerkenswert!
Es können nicht nur Derivate sein.
Dieser internationale Währungsfonds oder ähnliches müssen die Hände im Spiel haben.
Da viele Banken Tonnen Gold haben und damit ihre Risiken abdecken,dürfte der Goldpreis solange nach unten korrigieren ,bis die Banken „sagen“ Stopp!
Ich habe einen EK von 1465€ bei AU ,also etwas gelassen…doch wird es eine Kursstelle geben,wo Einkäufer wieder zuschlagen werden.Es hat sich und da sind wir mal ehrlich,sich doch nichts geändert!
Wird doch noch schlimmer werden..wenn ein CDU Wirtschaftsrat Vorschläge macht,die die Schere zwischen Arm und Reich vergrößern ,dann frage ich mich,ob diese privilegierten Herrschaften den Sinn ihrer Aussage gegenüber den arbeitenden Menschen im Dialog und mit Blick in die Augen so wiederholen würden?
Warten wir hab ,wann die BIZ etc. genug abgestoßen haben,um die Finanzstabilität gegenüber Gold zu gewährleisten,wird der Kurs mit einem Mal zum Stillstand kommen.Diese Abwürfe von Gold in dieser Größenordnung ist bestimmt schon bei der Finanzampel rotgelb ein mehr als dringendes Muss gewesen sein!Wir werden nie die Wahrheit erfahren,aber ahnen,ja ahnen tun wir diesen Alarm!
Gut für alle,die ihre Sammlungen mit den Jahrgängen 2026 vervollständigen wollen oder sich auf etwas günstigere Kaufkurse freuen.Wer weiß,wielange.Da bin ich sehr gespannt!
Es ist ja nicht nur Gold/Silber,auch Aktien,Rohstoffe..alles negativ und auch der wertlose Bitcoin geht in Richtung seines inneren Wertes….0
Vielleicht haben wir jetzt die Möglichkeit eine halbe Unze wieder unter 2000€ zu bekommen?
Ich finde diesen Verlauf von Gold spannend und was passiert weiter und warum?Hat man Staaten mit dem Goldverkauf vor der Pleite gerettet?
Welchen Sinn macht es einen Kursrückgang zu feiern?
Weil man dann theoretisch günstiger nachkaufen könnte? Dafür ist das was man hat deutlich weniger wert.
Ich verstehe es nicht.
Zu den Silber-Spreads:
Macht An- und Verkauf von physischem Silber da überhaupt noch Sinn? Die Spreads sind ja höher als die Märchensteuer und die kommt noch on top und war schon mal on top, es sei denn man hat das schon sehr lange, war ja nicht immer dabei. Also physisch ist doch eher sowas langfristiges oder?
Die verdienen sich ja dusselig daran. Der Ankaufspreis passt ja zu der Schlangenbeschreibung oben. Denke wenn die erst mal unterm Dresen liegen sollte sich der Spread auch wieder verengen. Brutal!
Ich meinte Tresen, Theke, Ladentich…
@Großer Bär
Das schöne an den EM ist, dass ein jeder diese nach eigenen Maßstäben bewerten kann. Franklin Roosevelt hat das auch so gemacht. Mit Goldbesitz ist man nämlich seine eigene Notenbank.
Ich bewerte meine Unze Gold mit zur Zeit gemächlichen 6.000 Dollar und Silber mit 150 Dollar, wenn man mich fragt, aber weder der Dollar noch der Euro interessiert mich. Ich gebe beide dieser Papiere schnell wieder aus der Hand oder besorge mir dafür etwas Gold und Silber.
Sollte mich jemand bitten, ihm eine Unze Gold von mir zu überlassen und nach dem Europreis dafür fragen, so antworte ich ihm, nur ungern, aber nicht unter 10.000.
Denn Gold ist eine Risikoversicherung und ich weiss nicht, ob ich diese nicht schon ein paar Stunden später brauche.
Das mache ich nun schon seit über 40 jahren so und ich kann Ihnen sagen, finanzielle Sorgen gab es bei mir niemals.
Der Goldpreis, oder wert wie Sie ihn nennen mögen, interessiert mich nur insofern, wieviel ich mehr Gold von diesen Papierzeugs-Werten abschöpfen kann. Je mehr desto besser.
Insofern gestehe ich, eine gewisse Gier nach Gold zu haben und nicht nach Papier.
Entschuldigung, das habe ich mir so erlaubt.