Frankreich holt Gold aus den USA zurück. Umbau bringt Milliarden-Gewinn und stärkt die Kontrolle über die eigenen Reserven.
Die Bank of France hat 129 Tonnen Gold aus den USA abgezogen und vollständig nach Paris verlagert. Die Goldreseven lagen zuvor bei der Federal Reserve Bank of New York. Statt physischem Rücktransport verkaufte die Notenbank das Gold und erwarb neue, standardisierte Barren in Europa. Das geht aus einem Bericht der Bank of France hervor. Hintergrund ist eine Modernisierung der Reserven. Die Maßnahme knüpft an frühere Umschichtungen seit dem Ende von Bretton Woods system an. Laut Notenbankchef Francois Villeroy de Galhau sei der Schritt technisch begründet. Durch den gestiegenen Goldpreis entstand ein Gewinn von rund 13 Milliarden Euro.
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