Goldpreis aktuell: Schwächer unter 4.800 USD – Iran-Risiken dominieren

Goldpreis aktuell startet bei 4.756 USD leicht schwächer. Iran-Risiken, Ölpreis und US-Inflationsdaten bestimmen den Handel am Freitag.

Goldpreis startet schwächer

Der Goldpreis startet am Freitag leicht schwächer in den Handel. Um 8:15 Uhr kostete die Feinunze am europäischen Spotmarkt 4.756 US-Dollar beziehungsweise 4.069 Euro. Dagegen zeigte sich Silber etwas fester.

Dabei bleibt die geopolitische Lage angespannt. Die Waffenruhe im Iran-Krieg wirkt brüchig. Spannungen zwischen Donald Trump und Benjamin Netanyahu erschweren eine diplomatische Lösung. Außerdem halten Israels Angriffe und die Risiken rund um die Straße von Hormus den Druck auf Energiepreise und Finanzmärkte hoch. Der Ölpreis (Brent) legte leicht zu auf 98 USD pro Barrel. Eine neue Eskalation bleibt damit möglich. 

Goldpreis aktuell schwankt zwischen Zinshoffnung und neuer Eskalationsgefahr im Nahen Osten.

Vortag: Zinshoffnung stützt Gold

Auch der Vortag lieferte Unterstützung für Gold. Der Goldpreis schloss bei 4.765 US-Dollar pro Unze und bei 4.073 Euro mit einem Plus von 0,7 Prozent. Denn an den Märkten lebte die Hoffnung auf Zinssenkungen wieder auf. Der PCE-Preisindex stieg im Rahmen der Erwartungen um 2,8 Prozent. Zudem wurde das US-Wachstum für das vierte Quartal 2025 noch einmal auf 0,5 Prozent nach unten revidiert.

Ausblick: Inflationsdaten im Fokus

Deshalb richtet sich der Blick am Freitag auf neue Konjunkturdaten aus den USA. Auf der Agenda stehen die Inflationsrate für März, das Verbrauchervertrauen der Universität Michigan und die Auftragseingänge für Februar. Außerdem bleibt der Ölpreis ein zentraler Taktgeber. Denn eine erneute Zuspitzung im Nahen Osten könnte die Inflationserwartungen rasch wieder nach oben treiben.

Aus charttechnischer Sicht bleibt die Marke von 4.800 US-Dollar eine wichtige kurzfristige Hürde für den Goldpreis.

Goldreporter-Ratgeber

 Gold vergraben, aber richtig! Genial einfach, sicher und günstig!

Notfallplan für Goldanleger Was tun bei Goldverbot oder Goldengpass?

Anzeige

Abonnieren Sie den kostenlosen Goldreporter-Newsletter und erhalten Sie den Spezial-Report "Vermögenssicherung mit Gold" (PDF) kostenlos! Weitere Informationen?

1 Kommentar

  1. Alles Lug und Betrug, wohin man schaut.
    Beispiel Norwegen: Versprach grossmundig der Ukraine 6 F16 Flugzeuge und die Medien erweckten den Anschein, die fliegen jetzt zum Schutz der Uneaine und Deutschlands dort herum.
    Dafür gab es ja hier die Sonderschulden.
    Jedoch, nichts Fliegt, die Flieger in Norwegen sind ein ausgemusteter Schrotthaufen ohne Ersatzteile.
    Aber bezahlt haben die Willigen, allen voran Deutschlands Bürger.
    Die Sonderschulden hier wurden für die Schulden des Haushalts verwendet und nicht für die Rüstung und die Anleger strafen nun Rheinmetall ab.
    Klar, dass Trump empört ist und die Nato meidet.
    Klar, dass Deutschland nun dafür sorgen muss, mit weiteren Sonderschulden, dass Hormuz wieder befahren werden darf. Jedoch werden auch diese Sonderschulden für anderes verplempert. Aber, man zahlt ja gerne im deutschen Lande.
    Also, wenn ich Gold sammeln würde, würde ich das zuerst und all in tun, wenn ich ein deutscher Bürger wäre.

Schreiben Sie einen Kommentar

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie Ihren Namen ein

Anzeige

Letzte Beiträge

 

Unsere Spezialreports und Ratgeber sind erhältlich im Goldreporter-Shop!

Anzeige