Der Goldpreis startet schwächer in die Woche und pendelt um 5.000 USD. Der Iran-Krieg, steigende Ölpreise und wichtige US-Konjunkturdaten rücken in den Fokus der Märkte.
Gold heute
Der Goldpreis startet schwächer in die neue Handelswoche. Am Montag um 8:15 Uhr notierte Gold am europäischen Spotmarkt bei 5.009 USD je Unze, entsprechend 4.381 EUR. Damit lag der Kurs 0,2 Prozent unter dem Niveau des Vortages. Auch Silber geriet unter Druck. Der Silberpreis fiel um 0,9 Prozent auf 79,85 USD beziehungsweise 69,85 EUR (-1,1 Prozent). Dagegen tendieren die Aktienmärkte freundlicher.
Steigende Ölpreise und geopolitische Risiken halten die Inflationserwartungen hoch – doch zum Wochenstart steht der Goldpreis unter leichtem Verkaufsdruck.
Weiterhin steht der Energiemarkt in den Fokus. Der Ölpreis zog weiter an. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostete zuletzt rund 105 USD. Am Wochenende hatte US-Präsident Donald Trump andere Staaten aufgefordert, sich an der Sicherung der Straße von Hormus zu beteiligen. Besonders China solle Verantwortung übernehmen. Der Iran hält diese strategisch wichtige Ölroute weiterhin für Tanker blockiert. Damit bleibt das Risiko für neue Versorgungsengpässe am Ölmarkt hoch.
Vortag
Gold und Silber rutschten am Freitag deutlicher ins Minus. Der Iran-Krieg, neue Risiken im Kreditmarkt, zunehmend schwache Konjunkturdaten und der weiterhin feste US-Dollar belasteten die Märkte. Gleichzeitig treibt der kräftige Anstieg der Ölpreise die Inflationserwartungen nach oben.
Der Goldpreis gab 1,2 Prozent nach auf 5.018 USD pro Unze (4.398 EUR; -0,3 Prozent). Silber verbilligte sich um 3,9 Prozent auf 80,61 USD bzw. um 3 Prozent auf 70,61 EUR.
Ausblick
Gleich zu Wochenbeginn werden erneut bedeutende Wirtschaftsdaten aus den USA veröffentlicht. Dazu gehören der New York Empire State Index sowie Industrieproduktion und Kapazitätsauslastung für Februar. Den Takt an den Märkten dürfte jedoch weiterhin der Iran-Krieg sowie die Entwicklung der Ölpreise vorgeben.
Mehr dazu: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten


Gold gilt allgemein als Krisenmetall ind genau da will das Kartell ansetzen und gegensteuern.
Man verkauft sofort grosse Mengen Gold, wenn nur das Wort Krise in einer Dorfzeitung erwähnt wird.
Zur Zeit behaupten die Medien, es gäbe eine Ölkrise, doch die gint es nicht. Die Lager sind übervoll, so voll, dass sigar die Produktion gedrosselt werden muss, da keine Lagerkapazitäten mehr da sind.
Die USA, der grösste Ölproduzent hat sicher keine Ölkrise und verdient prächtig an jeden verkauften Barrel von Fracking Öl und Gas.
Was anderes wäre es, wenn der Suezkanal Problem machen würde, aber der ist weit und auch da, als sich ein Schiff querstellte oder in der Coronazeit reagierte das Kartell umgehend mit Abwürfen grösserer Mengen von Gold und Silber.
Nur, wenn der Konflikt vorbei ist, das Schiff wieder flitt gemacht wurde, ging der Goldpreis wie von Zauberhand steil nach oben.
Mittlerweile haben es auch die Goldhändler begriffen und geben die Kartell Preise so nicht weiter. Sehr zum Ärgernis dieser. Weitergeben allerdings muss der Preis, wenn die Asiaten die Comex und FED Tresore abräumen. Sehr zur Freude Letzterer.
Aussitzen, Nachkaufen, das meint maruti und bloss nichts verhökern oder verschleudern wie es so manche 2013 oder 2020 taten.
Na klar, deswegen steht Öl auch am Allzeithoch.
Wirtschaft mit Maruti!
@skrillex
Zu Ihrer Information:
Das Allzeithoch bei Öl stand vor Jahren bei 140 Dollar (2008) und 2010-2013 bei 130 Dollar.
Also, keine Panik, denn dazwischen liegt noch eine gehörige Portion Inflation.
Erst bei Preisen weit über 200 Dollar könnte man von ATH sprechen
Nun dürfen wieder Öltanker durch Hormuz fahren, der Iran gestattet die Durchfahrt und Verminung gibt es keine. Nur Schiffe der Kriegsparteien, USA und Israel dürfern nicht passieren. Schlau gemacht.
Gut, diese kann man umbeennen und umregistrieren. Damit werden die Zocker nun sehr schnell ihre Ölderivate abstossen müssen, denn der Ölpreis wird drastisch sinken, da die Schiffe übervoll sind und die Lager auch.
Und ich wette, dass Gold wieder hochsteigt, denn nun muss das Kartell ja nichts mehr abwerfen, da keine Krise mehr. Und moralisch hat der Iran ohnehin schon den Konflikt gewonnen und Israel und die USA stehen wieder mal als die Bösewichter da. Dies kommt zumindest Putin zu gute, auch wenn er nun wieder weniger Einnahmen durch Öl hat, es sei denn, Trump hebt die Beschränkungen auf.
Dann darf Deutschgland wieder Gas und Öl importieren und kommt vielleicht mit 2 blauen Augen und einer kaputten Nase davon.
Krise, welche Krise, war da eine ? muss ich verschlafen haben. Gute Nacht alleseits.
@Maruti
Wenn das mit den 2 blauen Augen für Dummland keine Satire war, muß ich sehr vehement widersprechen.
Für die Industrie gab/gibt es 2 „Auswanderungswellen“.
Nr. 1 ab 2010 (weltweit höchste Energiekosten, höchste Steuern, abartige Bürokratie).
Ab da hatte man beschossen, neue Fabriken für das Wachstum nur noch im Ausland zu bauen.
Dann kam IM Erika (von bööööhsen Leuten auch „Erichs Rache“ genannt) mit Atom- und Kohleausstieg.
An dem Punkt begannen die konkreten Vorplanungen für den Exodus.
Wo gehen wir hin, wenn das so weitergeht ? Folglich Standortanalysen, Vorgespräche in den potentiellen Zielländern, Vorplanungen etc..
Nr. 2 begann mit der Ampel: Man musste sich zwischen 2 Alternativen entscheiden: langsam aber sicher sterben oder gehen.
Da kam dann das GO für die massive Verlagerung bestehender Werke raus aus Dummland.
Das dauert mit Genehmigung, Bau, Einstellung von etlichen Tausend Mitarbeitern, Training etc. 3 – 5 Jahre.
Das Projekt „Licht aus“ geht jetzt in die Endphase.
BASF fährt aktuell das Riesenwerk in China (Kopie von Ludwigshafen) hoch und verkauft hier alle Werkswohnungen. Na, warum wohl ?
Verschwörungstheorie: wer bald keine Mitarbeiter mehr in Dummland hat, braucht auch keine Werkswohnungen mehr.
BMW hat den 3er, VW den Golf nach Mexiko verlagert, Mercedes eine komplette Fabrik nach Ungarn.
Die neuen BMW- Elektroautos werden samt Akkus gleich in Ungarn gebaut. Xi1 und Mini kommen sowieso schon aus China.
McKinsey hat vorgeschlagen, VW in Dummland zu 80 % zuzumachen (NZZ diese Woche).
Das ist nur die kleine Spitze des Eisbergs aus den letzten 3 Monaten.
Für Dummland ist Game Over.
Nur ein Beispiel: hier hat man als Unternehmer 4 Regierungen, die einem das Leben so schwer wie möglich machen: Stadt, Bundesland, Berlin und Brüssel.
VW baut gerade eine große Fabrik in South Carolina. Gesamter Zeitbedarf für ALLE Genehmigungen incl. Infrastruktur (Autobahnanschluß, Strom, Wasser etc.) und Subventionen: 8 Monate.
Die Energie kostet 1/4 von hier und ist unendlich vorhanden. Da besteuert auch kein Politiker die Luft wie hier.
Zum Vergleich: unsere ehemaligen Nachbarn in Bayern haben auf die Genehmigung eines 20 qm-Wintergartens 10 Monate gewartet.
Bei einer neuen Fabrik würden NGO´s wie Nabu etc. erst mal 3 Jahre nach Fröschen suchen, um jeden Arbeitsplatz sicher zu verhindern.
Wer wäre jetzt so blöd hier eine Fabrik zu bauen, oder sogar zurückzukommen ?
Geht auch rein rechtlich nicht: als Vorstand einer AG bin ich nach dem Aktienrecht rechtlich verpflichtet ALLEs zum Wohle des Unternehmens zu tun.
Faktisch mache ich mich strafbar, wenn ich den Laden hier lasse.
Ich möchte jetzt nicht Ministerpräsident von BaWü oder RLP werden.
Das ist der Job eines Beerdigungsunternehmers.
Also: keine blauen Augen oder kaputte Knie: das Land ist auf dem Weg ins Hospiz.
Aufpassen bei der Geldanlage !