Der Goldpreis bleibt strukturell im Aufwärtstrend. Gleichzeitig bauen Banken ihre Short-Positionen an der COMEX weiter ab.

Goldpreis bleibt im langfristigen Aufwärtstrend
Der Goldpreis erreichte im Februar im Monatsdurchschnitt 5.021 USD pro Unze (CME Spot) und markierte damit ein neues Allzeithoch. Trotz der zuletzt deutlich gestiegenen Schwankungen bleibt der übergeordnete Trend damit weiter nach oben gerichtet.
Während der Goldpreis neue Rekorde erreicht, reduzieren Banken ihre Short-Positionen am Terminmarkt.
Eine wichtige Rolle auf dem Terminmarkt spielen weiterhin die Banken. Ihre Positionierung an der COMEX zeigt, dass sie ihr Verhalten an das Umfeld eines ausgeprägten Goldbullenmarktes angepasst haben.
Banken reduzieren Short-Positionen
Grundlage der aktuellen Daten ist der Bank Participation Report der US-Börsenaufsicht Commodity Futures Trading Commission. Der Bericht fasst die Positionen der Banken im Handel mit Gold- und Silber-Futures zusammen. Der jüngste Stand bezieht sich auf den 3. März 2026.
Bereits Ende Januar hatten Banken im Zuge der damaligen Goldpreis-Korrektur umfangreiche Short-Positionen glattgestellt. Dieser Prozess setzte sich auch in den vergangenen Wochen fort. Die Positionierung stellt sich aktuell wie folgt dar:
- 5 US-Banken: 77.162 Kontrakte netto-short (-8 %)
- 25 Nicht-US-Banken: 95.033 Kontrakte netto-short (-3,5 %)
- Alle 30 Banken: 172.215 Kontrakte netto-short (-6 %)
Damit entspricht die Gesamtposition rechnerisch rund 536 Tonnen an Vorwärtsverkäufen. Im Vormonat waren es noch etwa 567 Tonnen.
Parallel dazu hat sich auch die Konzentration der Short-Positionen verringert. Anfang März entsprachen die Terminverkäufe der Banken rund 51 Prozent des gesamten Open Interest, nachdem der Anteil im Vormonat noch bei etwa 55 Prozent gelegen hatte.
Auffällig ist dabei eine Entwicklung, die sich in den vergangenen Jahren immer wieder zeigte: Mit steigenden Goldpreisen wuchs gewöhnlich auch die Netto-Short-Position der Banken. Zuletzt war jedoch eher eine gegenläufige Bewegung zu beobachten.

Mehr zum Thema: Wie Banken den Goldpreis steuern – Strukturen, Macht, Mechanismen
Silber: Banken wieder auf der Verkaufsseite
Im Silbermarkt zeigt sich derzeit ein anderes Bild. Nachdem US-Banken im November und Dezember überraschend auf die Käuferseite gewechselt waren, sind sie inzwischen wieder netto-short positioniert. Per Anfang März betrug die Netto-Short-Position der US-Banken 7.133 Kontrakte. Das entspricht rund 1.109 Tonnen Silber auf der Verkaufsseite. Gegenüber dem Vormonat stieg diese Position um 39 Prozent.
Der mit Abstand bedeutendste Akteur im Silberterminhandel ist die US-Investmentbank JPMorgan Chase.

Goldpreis und Banken: Terminhandel im Fokus
Aus Veränderungen der Bankenpositionen lassen sich allerdings keine direkten Rückschlüsse auf kurzfristige Goldpreis-Bewegungen ableiten. Banken agieren am Terminmarkt in mehreren Rollen gleichzeitig.
Einerseits treten sie als Market Maker auf und stellen Liquidität bereit. Andererseits handeln sie Edelmetalle auch auf eigene Rechnung. Dabei bilden sie häufig die wichtigste Gegenpartei für spekulative Marktteilnehmer, die auf steigende Goldpreise setzen.
Historisch lässt sich beobachten, dass Banken bei steigenden Kursen meist parallel zum Aufbau spekulativer Long-Positionen ihre Netto-Short-Position erhöhen. Fallen die Preise, werden Terminverkäufe dagegen häufig reduziert.
Genau dieses Muster zeigte sich auch während der jüngsten Goldpreis-Korrektur. Durch den Abbau von Short-Positionen haben die Banken einen Teil ihrer Risiken aus einer möglichen Fortsetzung der Gold- und Silber-Rally reduziert.
Mehr zum Thema: Bank Partications Reports – Hintergründe und Übersicht


Ganz provokant: das ist im Endergebnis alles völlig egal.
Insbesondere für Germanen ist das Dorf absolut alternativlos.
JETZT.
Horst Lüning:
https://www.youtube.com/watch?v=4kJTgVpcyzQ
Wetten, daß heute in BAWÜ wieder die Mehrheit den Weg in den sicheren Untergang wählt ?
Keine Papiere, keine Immos, nur das nackte kalte Metall können uns retten.
Das ganze Zeug (incl. Immos !!!) wird mit untergehen.
Bei Immos in ehemaligen Industrieregionen wird es keine Preisfrage sein (minus 40 % oder mehr), es wird schlicht keine Käufer mehr geben (Wolfsburg, Sindelfingen, Ingolstadt, Neckarsulm, Ludwigshafen…..).
Detroit und Cleveland 2.0.
https://www.gannett-cdn.com/-mm-/eff16e362ab1c55fb18dd4faa6b341e433708ce3/c=0-219-4256-2613/local/-/media/DetroitNews/2014/11/07/blight-08.jpg?width=2560
Und in einigen Jahren wird es im Rückblick völlig egal sein, ob man bei 4.400 oder 4.500 gekauft hat.
@Blackwood
Das ist eben das Fatale an einer Demokratie. Einer kann wählen, was er will, es benötigt immer eine Mehrheit, meist sogar eine 2/3 Mehrheit um irgendetwas zu entscheiden und durchzusetzen.
Je mehr Parteien, desto unmöglicher wird das und es bedeutet Stillstand.
Ein gewählter Ministerpräsident, ja sogar eine Kanzler ist nicht mehr als ein Moderator, welcher versuchen muss, eine Mehrheit unter dem Haufen der Parteivertreter zu finden.
Ähnlich in einer Familie, je mehr Familien Mitglieder einer hat, desto unmöglicher wird sogar die Urlaubs Auswahl.
Ich komme aus Dingolfing also BMW Hochburg. Würde gerne für mein Kind eine Immo mit Gartrn erwerben, aber die Preise kennen nur eine Richtung (nicht nach unten) . Ich hätte das Geld (Erbe und BMW zahlt extrem gut, Gold hat sich fast verdreifacht), tut trotzdem weh.
@Blackwood
ich bin zu tiefst geschockt, dass mehr als 60% dem anscheinend zugestimmt haben sollen.
Nun denn, so soll es sein. Aber bei 95% Zustimmung würde es dann absolut unglaubwürdig werden. Mir fiel dazu dann noch folgende Hymne ein:
https://www.youtube.com/watch?v=dIh1eOw0zV8
Es muss wohl wirklich alles erst den Bach runtergehen.
Auf die Frage meiner Kinder, was das zu bedeuten hätte, antwortete ausnahmsweise meine Frau, dass demnächst der Sprit 5 Euro kostet wird, die Steuern und Gebühren ins unermessliche steigen und sie schon mal die Kette am Rad ölen sollten.
Eines der Kinder plant übrigens in der 11. Klasse ins Ausland zu gehen.
Sie hat meine vollste Unterstützung, das zahle ich ihr gerne und jetzt erst recht.
@ Maruti, für sie tausch ich gerne mal zwei Unzen,
die ich vor über 10 Jahren für unter 1000 Euro gekauft habe
(war übrigens auch ihr Geld, was ich gut angelegt habe).
Gute Nacht (Deutschland), isch over
naja …
Wann (und v.A wo) ging’s denn kurz vor einer Währungsreform NICHT den Bach runter?
Ist das nicht Teil des Systems und damit eher ein Feature als ein Fehler … ??
Irgendwie dachte ich, das die meisten das hier wissen & zumindest vorläufig auch Akzeptieren.
P.S: Lass die Kids machen – mein Bruder kam damals – Gott sei Dank – nach dem Grundstudium nie wieder aus Kalifornien zurück
Der ölpreis explodiert jetzt final, das dürfte das endgültige Ende für die Wirtschaft hier in BRD sein.
Ein sich verdoppelnder Ölpreis ist der Tropfen der das Fass endgültig zum überlaufen bringt.
Und die Leute kapieren es erst wenn kein Vesper mehr auf dem Tisch steht…:-)
@Themac
Und derweli kaufen die deutschen Banken den DAX Index verzwefelt auf um den Absturz unter 20.000 zu verhindern. Dafür wendet man Milliarden auf, wohl von den Sparkonten der Kunden. ( Das darf man).
Und derweil gehen rundum täglich duzende Firmen in die Insolvenz und geben auf.
Man sollte seine Sparkonten und Konten prüfen und gegebenfalls Bargeld abheben und sicher lagern.
Bei Banken Feiertagen oder Moratorien funktionieren auch die Geldkarten und Automaten nicht mehr.Da letzere schnell abgeräumt sind.
@Maruti
Super, das sollten wir alle machen.
Kleines Problemchen: es gibt nur deutlich weniger als 1 % der nötigen Baumwolfetzen dafür.
Nach spätestens 2 Tagen ist Ende an den Automaten.
@TheMac
Während die EU endgültig die Verbindung zu Russland kappt, spricht der US-Finanzminister (ein Wallstreet-Milliardär) davon, daß die USA alle Sanktionen gegen Russland aufheben, damit der amerikanische Wähler vor den Zwischenwahlen im Herbst wieder billigen Sprit hat.
Die glauben offensichtlich an einen langen Irankrieg mit dem Ende der Strasse von Hormuz.
Das perfekte Irrenhaus.
Was das wohl bis Dezember mit den Aktien und dem Goldpreis macht ?
Irrenhaus 2:
BaWü hat gestern final die eigene Beerdigung bestellt.
Wir müssen uns also keine Sorgen machen, daß die Masse noch zu Verstand kommt und der Untergang der Welt ausserhalb des Dorfes aufgehalten wird.
Das Dorf hat eine goldenen Zukunft.
Alle Doofen der Welt arbeiten daran.
@Wurzer
Immos sind Langfristentscheidungen, man muß mindestens 10, besser 20 Jahre vorausdenken.
Sicher, BMW seht heute noch vergleichsweise gut da.
Aber sehen Sie sich mal die Investitionspläne des Unternehmens an.
Verdoppelung in Spartanburg, Verlagerung des münchener Werks (3er BMW, Motoren) nach Mexiko, die ganze Neue Klasse aus Ungarn….
Haben die Kids einen Job, der völlig unabhängig von BMW ist ?
Als Selbstnutzer, der in der Immo alt werden will und kann, kann man Wertverluste aussitzen -wenn die Immo nicht der Bank gehört.
Kleine Rechnung:
In München (angeblich der unsterbliche Immomarkt) hat sich seit 2021 folgendes abgespielt (gebrauchte Eigentumswohnungen in guter Lage):
2021: 10.000 je qm, oder 7,5 Unzen Gold
2025: 6.500 Euro oder 1,5 Unzen Gold
Upps.
Oder das da:
Villa am Starnberger See, vor 4 Jahren unbezahlbar.
Heute 330 Unzen, in 2018-Preis gerechnet 330.000 Euro
Dafür gab’s damals ein 35 qm Appartement.
Nicht am See.
https://www.immobilienscout24.de/expose/159993861?referrer=HYBRID_VIEW_LISTING&searchId=d6d22c69-ea5a-30b7-b2ae-c921385673bd&searchType=district
Finde ich interessant.
Wie wäre folgende Idee: Cash in Gold, 3 Jahre warten, die Immo dann für umgerechnet die Hälfte kaufen ?