Goldpreis fällt unter wichtige Marken. Der Aufwärtstrend ist gebrochen – nun entscheidet die 50-Tage-Linie über die kurzfristige Richtung.

Aufwärtstrend bricht – Goldpreis testet wichtige Marken
Der Goldpreis hielt sich am Dienstag knapp über der Marke von 5.000 US-Dollar. Der CME-Spotkurs lag bei 5.001 USD (4.334 EUR). Auf Wochensicht ergibt sich ein Minus von 3,6 Prozent. Trotz des Rücksetzers bleibt seit Jahresbeginn ein Plus von rund 16 Prozent. Kurzfristig hat sich das Chartbild jedoch eingetrübt.
Der Goldpreis verliert an Momentum – entscheidend wird nun die Stabilisierung an der 50-Tage-Linie.
Mehr dazu: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten
Rücklauf bis zur 50-Tage-Linie
Mit dem jüngsten Kursrückgang ist der dreimonatige Aufwärtstrend gebrochen. Gleichzeitig fiel der Goldpreis unter die wichtige Marke von 5.100 USD, wo sich zuvor ein Doppelboden gebildet hatte.
Der Fokus liegt nun auf der 50-Tage-Linie, die als kurzfristiger Taktgeber fungiert. Darunter rücken weitere Unterstützungen bei 4.900, 4.800 und 4.650 USD in den Blick.
Sentiment kippt – aber noch kein Extrem
Das Marktumfeld hat sich abgekühlt. Der RSI (14 Tage) liegt bei 47 und signalisiert eine neutrale Lage – mit Tendenz in Richtung überverkauft. Gleichzeitig bleibt das übergeordnete Bild stabil: Die 200-Tage-Linie liegt weiterhin rund 23 Prozent unter dem aktuellen Kursniveau.
Euro-Goldpreis verliert an Dynamik
Auch in Euro zeigt sich die Schwächephase. Der Goldpreis schloss bei 4.334 EUR und damit rund 3 Prozent unter dem Vorwochenniveau. Dabei wurde nicht nur der kurzfristige Aufwärtstrend seit Jahresbeginn gebrochen, sondern auch eine wichtige Unterstützung unterschritten.
Aus charttechnischer Sicht liegt die nächste Zone bei 4.250 EUR. Weitere Marken folgen bei 4.230 EUR (50-Tage-Linie) und 4.130 EUR. Kritisch wird es im Bereich von 4.000 EUR, wo der übergeordnete Trend verläuft. Trotzdem bleibt die Jahresperformance mit rund 18 Prozent deutlich positiv.

Wichtige Marken im Euro-Goldchart
Nach unten gibt es aus charttechnischer Sicht zunächst Spielraum bis 4.250 EUR. Weitere Unterstützungen liegen bei 4.230 EUR (50-Tage-Linie) und 4.130 EUR. Kritisch wird es dann im Bereich von 4.000 EUR. Dort verläuft die Kante des steigenden 6-Monats-Trends.
Seit Anfang des Jahres lag der Goldpreis in Euro zuletzt noch 18 Prozent im Plus. Das Sentiment ist mit einem RSI von 50 weiter klar im neutralen Bereich, was im aktuellen Kontext Spielraum für weitere Angaben lässt.
Ausblick: Entscheidungsphase am gleitenden Durchschnitt
Der Goldpreis hat kurzfristig an Momentum verloren. Entscheidend wird nun, ob sich der Kurs an der 50-Tage-Linie stabilisieren kann. Denn davon hängt ab, ob es sich nur um eine Korrektur im Aufwärtstrend handelt – oder um den Beginn einer tieferen Konsolidierung.
Weitere Einordnungen und Detailanalysen finden sich im Bereich Gold Chartechnik


Ab 11:30 Uhr ging Gold in 90 Minuten um 100€, Silber um 3€ runter, seitdem seitwärts.
Ob das folgende eine Rolle spielt?
Nachdem heute Mittag die größte Erdgasanlage der Iraner von Israel bombardiert wurde und zu Teilen brennt, hat der Iran die Energieeinrichtungen von Katar, Saudi Arabien und den VAE als (nun) legitime Ziele benannt (Iran hatte zuvor gewarnt, dass Angriffe auf die Energie-Infrastruktur zur Zerstörung der Energie-Infrastruktur der Golfregion führen). Das wird die Ölversorgung also sicher noch lange einschränken und teuer halten. Und Erdgas ist ein unverzichtbarer Grundstoff für die Düngerherstellung (die Golfregion erzeugt wohl 25% bis 30% der weltweiten Stickstoff-Düngemittel). Ich denke, wir werden jetzt das sehen, was von einigen erwartet wurde: Die Rohstoffe (Öl, Gas, Dünger, Getreide, Helium, …) ziehen preislich alle nach (in Gold gerechnet waren sie ja sehr billig). Die absehbar kommenden Preissteigerungen der Lebenshaltung werden einen Teil der bisherigen „Gewinne“ des Goldes auffressen.
Gleichzeitig halten weiterhin weder Videos aus den Emiraten, noch aus dem Libanon, dem Iran oder Israel einer ernsthaften Prüfung stand. Die in „Nachrichtensendungen“ verwendeten Videos sind bei genauer Betrachtug oftmals schon absurd schlecht gemacht.
Nur runter unter alle Marken. Ich warte schon seit 2024 auf Kaufmöglichkeiten.
bei 2.000 Euro das Krügerlein schlage ich zu, aber voll.
Das ist die übliche Drückung vor der Fed Sitzung danach wird der Goldpreis wieder ansteigen was das Chartbild sagt interessiert micht nicht weil das ZERO aussagekraft hat über dem was am physischem Goldmarkt passiert . Gerade das was im Nahen Osten passiert mit der Zerstörung der Energiequellen wird zu massiver Inflation und Preissteigerungen führen und das ist sehr positiv für Gold deshalb wird die aktuelle Golddrückung schnell verpuffen.
@Blockbuster
Leider sieht es momentan nicht danach aus. Wir sehen nun 4.843 Dollar. das sind gut und gerne 800 Dollar runter vom ATH. Jedoch kamen auch andere Assets unter Druck. Doch diese wird man mit Geldfluten sehr bald wieder hochziehen, sonst sind die Banken pleite. Zwar wird Gold dann folgen, aber nur sehr verzögert.
Nichts desto trotz gilt es nun mit Goldeinkäufen auf der Lauer liegen. Brechen die Halteböden, kaufen, kaufen und nochmals kaufen. Ich habe jedenfalls schon auf cash umgeschichtet, was möglich ist.
Ausser Gold nur noch Papiergeld und Giralgeld um schnell Überweisen und Kaufen zu können.
Preissteigerungen -> Zinsen rauf
Das ist negativ für Gold, so komisch das klingt.
Zinsen rauf ? WIE soll das funktionieren bei über $39 BILLIONEN US Staatsverschuldung und $1,1 BILLION Dollar an Zinszahlungen die weiter explosionartig weiter ansteigen ? Was glaubst Du warum Tronald Dump ständig nach niedrigen Zinsen bettelt ,steigende Zinsen die sie sich sowieso nicht leisten können würde die ohnehin schon untragbare Verschuldung weiter eskalieren lassen . Der US Pleitestaat steht vor dem Bankrott deshalb gehen sie auf Raubzug wie man in Venezuela sehen konnte und aktuell beim Überfall auf Iran .
Johann A. Saiger geht davon aus, dass erneut eine Crashwelle kommt:
https://www.goldseiten.de/artikel/692814–Edelmetall-Experte-warnt~-Gold-und-Silber-in-Gefahr.html
Demnach könnte es unter 4.000 Dollar fallen. Aber keine Panik, es steht auch geschrieben:
„Grundsätzlich vertritt er [Saiger] den Standpunkt vieler Anleger, dass Gold und Silber weiter steigen werden – jedoch nicht zum aktuellen Zeitpunkt, wie es die allermeisten „Experten“ derzeit prognostisieren. Ganz im Gegenteil! Bevor die größten Kursexesse stattfinden können, müssen die Edelmetallmärkte deutlich korrigieren.“
Ich habe zwar keine Ahnung von Charttechmik, aber das aktuelle Bild kommt mir bedrohlicher vor, als die Kerze von Ende Januar, die Anfang Februar abgefackelt wurde. Bis Anfang März lag Gold trotz der v. g. Kursexzesse in einem stabilen Aufwärtskanal. Jetzt sieht es so aus, als ob es erst einmal wieder talwärts geht. Bei Silber weiß man noch nicht, ob es Gold hinab begleiten wird, oder weiter seitwärts laufen könnte, was Auswirkungen auf die Ratio hätte.
Aber das sind alles nur Zahlen. Graficken und Buchwerte.
@Nivek
Ehrlich, ich hoffe, dass er unter 3.000 fällt, so bis etwas über 2.000 Dollar. Weil ich dann endlich einkaufen kann und möchte und weil ich weiss, dass der Preis dann über 10.000 steigen wird und muss. Zumindest charttechnisch gesehen.
Je tiefer er fällt, desto höher steigt er dann.
Sollte man sich über den Goldpreis sorgen machen ?
Ich meine , nein, denn er wird auf über 6.000 Dollar steigen, noch in diesem Jahr mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit.
Warum ?
So steht es heute in t-online:
„Verpuffte Milliarden: Anstatt Investitionen voranzutreiben, deckte die Regierung mit dem Sondervermögen Haushaltslücken.
Die Empörung ist groß und flächendeckend: „Verzockt“ habe Schwarz-Rot das Sondervermögen in Höhe von 500 Milliarden Euro,“
Die Sonderschulden sind schon zu 95% verprasst, für Versprechungen, welche man gar nicht einhalten kann oder konnte. Das konnte auch wirklich keiner ahnen, also müssen neue Sonderschulden her, möglichst
5 Billionen, die halten vielleicht 2 Jahre, bis t-online schreibt, auch wieder verpulvert.
Gold kann also momentan gar nicht günstig genug zu kaufen sein, denn man wird es brauchen, bald, sehr bald. Ich bereite schon meine Tauchexursionen vor, denn das Zeug liegt vedammt tief und jünger werde ich auch nicht.
Alle Anlagen verabschieden sich gerade und ehrlich,mit Gold fühle ich dennoch wohl!Keiner weiß,was noch kommt unter Trump.Aber momentan scheint ein Brand ausgelöst worden sein.Es wird nicht viele grüne Depots geben und der Handel wird gebremst,Arbeitsplätze wackeln, Preisschübe werden bei diesen Gas/ Ölpreisen kommen.Momentan dürfte jeder Staatshaushalt mit mehreren Schlingen um den Finanzhals jegliche Wachstumschancen erdrosseln.Glaube, Machtstaatsmänner machen aus der Erde einen Lavastrom.Ich bin sehr gespannt,was wir noch erleben…Sollte Gold weiter fallen,kommt der Punkt,wo sich Gold und Silber wieder als Kauf lohnen …
Fakt ist,zur Zeit verlieren die Währungen massiv an Wert! Es spiegelt der Goldkurs momentan nicht wieder,wird aber zeitversetzt nachgeholt werden. Gold wird in wertloses Fiatgeld getauscht,um Depotverluste zu minimieren und bei der Inflationsprognose von 2,7% in den USA durch die FED am Zinspfad teilzunehmen und billigst auch Aktien zu erwerben.Aber der Goldverfall hält nicht ewig an!Wobei Verfall etwas übertrieben ist.Es ist ein hochriskantes Spiel …was Trump im Nahen Osten versucht und sich dabei übernimmt,aber Schaden anrichtet,der nicht mehr umkehrbar ist und in Europa Putin seine Macht nutzt,um Menschen zu töten.Es ist zur Zeit ein Verfall der Weltordnung in großen Schritten ,die alles aber wirklich alles, kaputt machen.
Nunja, die Party bei Gold und Silber scheint erstmal vorbei zu sein. Und die Preise für alles mögliche werden in den nächsten Wochen und Monaten explodieren. Das ist doppelt bitter:-( jetzt werden wohl auch die Gold und silberhalter wieder etwas ruhiger werden. Denn soviel hat man am Ende des Tages gar nicht gewonnen abzüglich der horrenden Inflation die definitiv kommen wird.
Bin gespannt wie weit es runtergeht, Dreiecke sind eigentlich nach unten aufgelöst. Sollten die Börsen massiv crashen dann geht’s für Gold Richtung 4000 und Silber Richtung 50 oder darunter. Aber dann wird die FED zur Hilfe eilen…
Liebe Leute, dieser Pessimismus hier, teilweise.. Ein EM-Bullenmarkt ist eine Wall-of-Worry! – No pain, no gain. Ist nix für Zauderer. Was da nun rund um Energie abgeht, wird rasch Hochinflation bringen. Aktuell sind wir bei Silber (das wohl der beste Infla-Schutz ist) da, wo es Anfang Jahr stand. Dieser Boden wurde glaub nach dem Crash Ende Januar schon mal getestet. Aber auch wenn der gebrochen würde, wär’s wohl imo eigentlich kaum ein Problem. Fakt ist, bei den Händlern, die ich ab und zu abchecke, gibt’s sogut wie kein Silber mehr. Da lach ich drüber, wie man den Preis aber wieder aggressiv nach unten drückt. Beim Corona Start ging’s auch nen Moment auf absurde Tiefs. Also ich seh das gelassen und denke, der Boden ist nahe. Gruss in die Runde!
@Mockingbird
Für echte Gold und Silberanleger ist das alles kein Problem, eher ein Vorteil weiter überflüssiges Papier loszuwerden, so der Job oder die Firma gut läuft.
Probleme aber bekommen nun die Zocker, welche meinten mit Gold, Silber oder Bitcoin die schnelle Mark zu machen und damit noch zu prahlen.
Womöglich alles noch auf Dispokredit.
Die Privatinsolvenz und Kontopfändung droht.
Und eine Lohnpfändung ist ein Entlassungsgrund für jeden Arbeitgeber. Und der wird wegen der jetzigen Situation dies sehr schnell umsetzen wollen. Und damit aus die Maus.
Kann es sinnvoll sein, sich an den Investmentstrategien von Politikern (Abgeordnete, Minister, Regierungschefs) oder deren internen oder externen Beratern zu orientieren (falls man überhaupt die Chance hat, solche Informationen zu bekommen) ?