Goldpreis zieht deutlich an. Hoffnung auf Entspannung im Iran-Konflikt stabilisiert die Märkte und hebt Edelmetalle sowie Aktien.
Goldpreis heute
Der Goldpreis startet am Mittwoch mit deutlichen Gewinnen. Um 8:15 Uhr notierte die Feinunze am europäischen Spotmarkt bei 4.560 US-Dollar (3.929 Euro). Damit ergibt sich ein Plus von 1,9 Prozent gegenüber Vortag.
Auch Silber legt zu. Der Preis steigt um 2,9 Prozent auf 73,31 US-Dollar (63,19 Euro). Gleichzeitig stabilisiert sich das Umfeld: Brent-Öl notiert knapp unter 100 US-Dollar je Barrel.
Hoffnung auf diplomatische Fortschritte hellt die Marktstimmung auf – Gold und Silber profitieren.
Die Risikostimmung hellt sich auf. Wir sehen technische Gegenbewegungen. Der DAX-Future gewinnt rund 1 Prozent auf 22.845 Punkte. Auch Bitcoin steigt auf 71.080 US-Dollar.
Vortag
Bereits am Dienstag setzte eine deutliche Erholung ein. Der Goldpreis schloss bei 4.474 US-Dollar (3.854 Euro) und damit 1,5 Prozent über dem Vortag. Auch Silber zog kräftig an. Der Kurs stieg um 3 Prozent auf 71,23 US-Dollar (61,37 Euro).
Der Rebound verlief parallel zu den Aktienmärkten. Auslöser waren neue Hoffnungen auf eine Deeskalation im Nahen Osten.
Dabei fiel der Ölpreis am Abend unter die Marke von 100 US-Dollar. Aussagen von Donald Trump über möglichen Verhandlungswillen Irans sorgten für Entspannung. Gleichzeitig bleiben Risiken bestehen, nachdem US-Truppenbewegungen in der Region gemeldet wurden.
Ausblick
Neben der geopolitischen Lage rücken heute Konjunkturdaten in den Fokus. In Deutschland wird der ifo-Geschäftsklimaindex veröffentlicht. In den USA stehen Import- und Exportpreise für Februar an. Zudem wird am Abend eine Rede von Fed-Mitglied Stephen Miran erwartet. Er war bis Januar Wirtschaftsberater von Donald Trump.
Damit bleiben Zinserwartungen und geopolitische Entwicklungen die zentralen Taktgeber für den Goldpreis.
Mehr dazu: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten


Da wird es nie und nimmer eine Enspannung geben. Das ist Wunschdenken einiger Marktteilnehmer.
Wer jemals diese Länder bereiste, weiss, wie abgrundtief dort der Hass gegen USA und Israel ist.
Die verhungern lieber, als mit denen Frieden zu stiften.
Sicher wird der Llpreis sinken, da haben sich einige gewaltig verzockt. Die Lager sind randvoll und man muss das Zeug loswerden, den konservieren ist teuer und es hält nicht lange. Bakterien zersetzen es.
Die Märkte werden zur Kenntnis nehmen müssen, dass die Ausbeuterei vorbei ist. In China und Asien zu 3 Euro produzieren zu lassen und hier zu 130 Euro verkaufen und nachher grosskotzig Gewinne ausweisen.
VW beispielsweise.
Gold könnte noch etwas runter gehen um den Dollar zu retten, aber langfristig ist die Reise zum Saturn nur jetzt eine Ruhepause zum Nachdenken und Luftholen.
Dollte deiner Vorhersagen nach der Ölpreis nicht schon längst wieder unten sein? Lager sind voll und so
@Sanguini: musst Maruti nicht so ernst nehmen, da schwanken Vorhersagen auch mal von 2000 bis 6000 Euro pro Unze … :) … dennoch, ein zwei Körnchen Wissenswertes findet man auch mal zwischen Tauchen mit Muränen und Hausfrauen mit ihrem Tafelsilber … nichts für ungut, Maruti ;)
@Sanguiniker
Was meinen Sie, wie oft ich schon den sog. Ölpreis Horror erlebt habe. Da gab es Fahrverbote und man konnte auf den Autobahnen Rollschuh fahren.
Da gab es Witze darüger, was zu Weihnachten geschenkt wird: Chanel Nr5 oder eine Fläschchen Öl.
Nachdem man die Leute bis aufs Unterhemd abgezockt hat, ging der Ölpreis runter und ich tankte fast umsonst und bekam noch einen Flachfernseher oben drauf. Alles schon vergessen oder noch in den Windeln gelegen ?
Öl wird wieder auf 40 Dollar fallen oder gar 20 und zwar sehr bald.
Dann wird die nächste Sau durchs Dorf getrieben.
Ne, Palladium wird es nicht sein. Und auch nicht Lithium oder Seltene Erden. Vielleicht Magerschwein, wonach die Welt lechtzt.:)
Und ja, Sie werden noch Unzenpreise von 6.000 sehen und 3 Wochen später 2.000 womöglich.
Nichts ist unmöglich, gar nichts, um die Menschen wie die Gänse auszunehmen. Vorausgesetzt, man findet genug Dumme, welche das alle bezahlen.
@Maruti
Zusammenfassung: Alles kann, nichts muss.
Liebe Goldexperten in diesem Forum, da ich neu hier bin eine Frage an Euch Spezialisten: macht es Sinn 1 Unzen Vreneli in kleinere Stückelungen bis 1g zu tauschen, um im Krisenfall 1 Brot nicht mit grösseren Einheiten bezahlen zu müssen ? Vielen Dank im voraus für Eure geschätzten Kommentare !
Das kommt darauf an, inwiefern Du bereit bist, mehr Aufgeld zu bezahlen, ob der Wahrscheinlichkeit eines Worst-Case-Szenarios. Die Entscheidung musst Du selbst treffen …
@Goldstück
Eingangs: ich hoffe nicht, daß wir wirklich wieder in solchen Schwarzmarktzeiten landen werden.
Falls doch:
Silberunzen wären das Mittel der Wahl für alltägliche Einkäufe.
Das Vreneli das ich mal freundschaftlich kennengelernt habe wiegt 5,81 Gramm und kostet so um die 770.
Es gibt bei den großen Händlern in Gold sog. „Comibars“.
Sieht aus wie kleine Schokoladentafeln und man kann 1-Gramm-Goldplättchen abbrechen.
Keine Schleichwerbung (ich bekomme nur 15 % Provision dafür, also fast nix):
https://www.proaurum.de/shop/10-gramm-goldbarren-multidisc/
https://www.proaurum.de/shop/20-gramm-goldbarren-tafelbarren/
Aber aufpassen: immer den Grammpreis berechnen. Es gibt so lautstarke Youtuber mit „Krisenschutzboxen“, die absolut irrsinnige Aufpreise verlangen.
Viel Erfolg !
Korrigiere: 1 Unzen Münzen oder Vreneli 20 !
@Goldstück
Mann, hast Du mich erschreckt! Als Du von 1 Unze Vreneli schriebst, hatte ich zuerst die 100 Franken-Münze vor Augen…! :-)
Das wäre ein Hammer gewesen (der 100er ist sehr selten und hätte einen entsprechenden Preis) – einfach mal googeln, aber dabei gut am Geländer festhalten!
O.K, Scherz bei Jux! Selbst 1 g ist noch zu viel! Kaufe Dir gängige Silberunzen dazu für ev. Einkäufe im Hofladen oder auf’m Schwarzmarkt! Die Unzen & Vrenelis schön behalten, Tresortür dicht – in der Zeit nach der Krise (z. B. Währungsreform, Totalzusammenbruch,…) wirst Du die noch bitter nötig brauchen…
Meine persönliche Meinung… Es grüßt der
Dokta
Mein Großvater hatte bereits 2 Weltkriege und einen Währungszusammenbruch miterlebt und mich vor einer Wiederholung gewarnt. So wie sich inzwischen auf der Welt alles entwickelt, scheint es zumindest nicht komplett abwegig, dass ein erneuter Weltkrieg oder in Folge der immensen Staats-Verschuldungen ein Zusammenbruch des Euros einzukalkulieren wäre oder wie seht Ihr das ?
@Goldstück
Genau wegen dieser Denke sind wir alle hier im Dorf.
Das „Ende des Euro“ ist doch schon da.
Seit 2019 Kaufkraftverlust von über 30 % (ohne die brutalen Lügen des Statistischen Bundesamtes – einer weisungsgebundenen Behörde der Regierung).
Seit Euroeinführung gegenüber Gold ein Wertverlust irgendwo bei 94 % .
Sehen Sie das mal als Bild: der 100er, den Sie vor gut 20 Jahren aus dem Geldautomaten gezogen haben ist heute noch ein 5-er.
Demnächst sind es nur noch ein paar Münzen.
Isch over.
stimmt fast was du da schreibst. Es waren wohl eher zwei Weltkriege und zwei Währungsreformen und wenn man Pech hatte verlor man auch die Heimat. Man konnte froh sein dass man das überlebt hatte.
@ Goldstück Ganz genau so sehe ich das und bin heilfroh daß ich nur denn letzten Teil meines Lebens im Zeitalter der Idioten verbringen muss.