Goldpreis startet am Donnerstag stabil – Öl steigt, EZB-Zinsentscheid im Fokus

Der Goldpreis startet leicht fester bei 5.163 USD in den Donnerstag. Öl steigt im Iran-Konflikt, während Anleger auf die EZB-Zinsentscheidung warten.

Gold heute

Die Edelmetalle starten am Donnerstag uneinheitlich in den Handel. Um 8:15 Uhr notiert der Goldpreis am europäischen Spotmarkt mit 5.163 USD pro Unze, das entspricht einem Plus von 0,4 Prozent. Auf Eurobasis steigt der Kurs stärker um 0,7 Prozent auf 4.449 EUR. Silber entwickelt sich dagegen schwächer. Der Silberpreis verliert 0,3 Prozent auf 83,31 USD, während die Euro-Notierung mit 71,80 EUR unverändert bleibt.

Auch an den Aktienmärkten überwiegt leichte Zurückhaltung. Die US-Futures liegen moderat im Minus. Gleichzeitig zieht der Ölpreis leicht an. Brent-Rohöl notiert bei rund 84 USD pro Barrel. Dabei sorgt eine geopolitische Meldung für zusätzliche Aufmerksamkeit. Laut Bloomberg stoppt China seine Diesel- und Benzinexporte, um angesichts des Iran-Konflikts die heimische Versorgung zu sichern. Besonders asiatische Länder sind stark von Öllieferungen aus der Golfregion abhängig, China zu etwa 50 Prozent.

Der Goldpreis stabilisiert sich nach der jüngsten Marktkonsolidierung über 5.160 USD – geopolitische Risiken und Geldpolitik bleiben zentrale Treiber.

Vortag

Der Mittwoch brachte eine spürbare Erholung an den Finanzmärkten. Nach dem starken Rücksetzer vom Dienstag schlossen auch die Edelmetalle deutlich freundlicher. Der Goldpreis legte um 1 Prozent auf 5.140 USD zu. In Euro ergab sich ein Anstieg von 0,8 Prozent auf 4.118 EUR. Auch Silber konnte zulegen. Der Preis stieg gegenüber Vortag um 1,8 Prozent auf 83,54 USD, während die Euro-Notierung 1,6 Prozent höher bei 71,80 EUR lag. 

Dabei verbesserte sich im Tagesverlauf die Stimmung an den Märkten. Hoffnungen auf eine stärkere US-Sicherung der Frachtschifffahrt im Persischen Golf sowie positive US-Konjunkturdaten unterstützten die Kurse. Sowohl der ISM-Index als auch die ADP-Arbeitsmarktdaten fielen besser aus als erwartet und stärkten die Risikobereitschaft der Investoren.

Ausblick

Am heutigen Donnerstag richtet sich der Blick vor allem auf die Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank. Aussagen aus dem EZB-Rat könnten sich kurzfristig auf den Euro und damit auch auf die Edelmetallpreise auswirken.

Darüber hinaus erscheinen in den USA neue Arbeitsmarktdaten. Die JOLTs Job Openings geben Aufschluss über die Zahl offener Stellen und gelten als wichtiger Indikator für die Lage am US-Arbeitsmarkt.

Mehr dazu: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten

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19 Kommentare

  1. Alle, welche jetzt mit Elektro Autos liebäugeln, hier die Warnung des ADAC:
    Im Falle eines Unfalls oder bei Parken im Halteverbot lauern die Abschlepphaie:
    Die schleppen ab und betrachten das Auto nun als Gefahrengut: Abschleppkosten um die 800 Euro.
    Dann muss das Auto im Gefahren Gut Container zwischengelagert werden. Pro Tag an die 1.000 Euro
    Verlangt der Halter die Herausgabe, verweigert das Unternehmen dies, da erst ein Sachverständiger hinzugezogen werden muss, Kosten 400 Euro und bei einem Unfall die Batterie ausgebaut und entsorgt werden muss, Kosten mindestens 600 Euro.
    Alles zusammen, samt Strafe übersteigt leicht den Wert des Autos.
    Mehrere dieser Fälle sind vor Gericht anhängig, da die Herausgabe verweigert wurde um die Lagerkosten zu erhöhen.
    Man sieht, Abzocke immer und überall.

    • Ja wow und so einen unwahrscheinlich wie wohl illrgalen Fall soll ich jetzt in meine Kaufentscheidung miteinbeziehen?
      Machst du das überall so, also immer vom worst case ausgehen?

      • @FHG
        Der Punkt ist, daß das nur ein Mosaikstein in einem sich abzeichnenden katastrophalen Bild ist.
        Beispiele:
        Mercedes hat einen Kunden in BaWü nachdem sein fast neuer Akku-Benz vor dem Haus (glücklicherweise nicht in der Garage) einfach so zum Verbrenner wurde, hängen gelassen. Über 5.000 Euro Lagerkosten, Entsorgung…..
        Erst als das im Netz viral ging, hat man sich herabgelassen.

        Der Kern ist aber, daß die Produkte noch grundsätzlich Schrott sind (wie immer, wenn was neu ist und am Kunden getestet wird).
        Tesla 3 und Y sind im aktuellen TüV-Report die schlechtesten Autos, beim 1. Tüv um die 18 % Durchfallquote wg. schwerer Mängel.
        Wenn das Zeug was taugen würde, brächte es weder irre Subventionen noch ein Verbrennerverbot.
        Gutes setzt sich alleine und ohne Zwang durch.
        Nur zu Schrott muß der Kunde gezwungen werden.

        Punkte:
        – katastrophale Wiederverkaufswerte
        – explodierende Versicherungsprämien (googeln Sie mal Gigacasting)
        – Massiver technischer Fortschritt. Was ich heute kaufe, ist in 2028 so veraltet wie eine Pferdekutsche und dann fast unverkäuflich.

        Einfach abwarten, 2030 dürfte die Technik erprobter und ein vernünftiges Level erreicht sein. dann muß man nur mit den Versicherungsprämien und der Totalüberwachung durch die Kiste leben können.
        Freies Land, jeder darf kaufen was er will, sogar US-Treasuries !

        • Die Tüvberichte sind typisch deutsche Augenwischerei. Die Mängel bei Tesla sind im Bericht einsehbar, hauptsächlich falsch eingestellte Lichter und Achsaufhängung. Hat für mich nichts mit e-Mobilität zu tun.

          • @Fhg
            Naja, daß die Achsaufhängungen unter dem hohen Gewicht (Akku) schon nach 3 Jahren hinüber sind, hat schon was damit zu tun.
            Ich bekomme den Tesla (der eine gute Akkutechnik hat) eben nicht mit Lexus-Toyota-Achsen.
            Ich kann das Auto nur als Gesamtpaket kaufen.
            Woanders taugt die ganze Elektronik nichts (VW) , woanders die Akkus…
            Problem ist , daß die Industrie im Tempowettbewerb eigentlich halbfertig entwickelte Versuchsautos an die Kunden bringt.
            Alle Probleme sind lösbar.
            In 2030 wird es sicher 2 oder 3 Hersteller geben, die gute Gesamtqualität liefern (Feststoffakku…).
            Dann sind alle heutigen eMobile unverkäuflicher Schrott.

            Was hat das mit Gold zu tun ?
            Ganz einfach.
            Statt 80.000 für ein eMobil kaufe ich mir einen guten gebrauchten Japaner für 30.000 und für den Rest Krügerrand.
            Die Performance der Krüger hat mir in EINEM Jahr das ganze Auto und das Benzin für 10 Jahre bezahlt.
            Finde ich recht clever.

          • Naja, es sind wohl hauptsächlich die Modelle von vir 2020 betroffen, schwerer sind die Autos nämlich nicht wirklich,also lösbar. Das M3 wiegt 1,8t und das MY ähnlich. Die Japaner haben auch Jahrzehnte gebraucht um mal das Thema Rost in den Griff zu bekommen (ja auch Toyota).
            Für mich alles halb so wild. Für 38000 bekommt man jetzt übrigens schon ein neuen Tesla mit LFP-Technologie. Und man ist unabhänig von Sprutkonzernen. Von deutschen Herstellern würde ich tatsächlich eher abraten,nicht nur aus Preisleistungsgründen.
            Wenn Tesla einen Service wie die anderen Hersteller verlangen würde, würde kein Auto durch den Tüv fallen, weil vorher alles getauscht würde.

      • FGH:
        Das entscheidende worst-case-Szenario besteht aus meiner Sicht in der Gefahr, dass ein Elektroauto bereits bei relativ harmlosen Unfallgeschehen in Brand geraten kann. Wenn man dann in Anbetracht der versenkten Türgriffe nicht aus dem Auto kommt, wird dieses Risiko zur Alles-oder-nichts-Frage. Der Tesla könnte sonst super sein, ich würde ihn aus diesem Grund nicht einmal für ein Zehntel des Kaufpreises nehmen.

        • Deshalb ja der Hinweis auf LFP-Technologie, außerdem ist das Model y erster im ncap crashtest. Eibfach die Crashvideos anschauen, nix Feuer.

          • FGH:
            In Schwerte sind im September letzten Jahres drei Personen (ein Mann und zwei Kinder) in einem Tesla nach einem Unfall verbrannt. Weder der Ersthelfer noch die Feuerwehr konnten die Türen öffnen.
            Die US-Strassenverkehrsbehörde hat im Übrigen eine Untersuchung der Problematik mit den Türgriffen angeordnet.

          • Habs gerade recherchiert. Es war ein Model S mit NCA-Technik, die gibt es nicht mit LFP. Nochmals: Deswegen ja mein Hinweis auf die LFP-Technik.

  2. @FgH
    Ist das hier ein Forum für Edelnetalle oder Reclame E- Autos?
    Für 38 TEuro schon ein neuer Telsla? Das sind doch endlich mal gute Nachrichten
    für unsere Durchnittsrentner und die 25% der Einwohner ohne jegliche Rücklagen.

    • @Digger
      Nach einer Studie der Sparkassen (also glaubwürdig) haben 50 % weniger als 1.500 Rücklagen, weitere 20 % weniger als ca. 3000.
      Ein verarmtes vom Staat ausgeplündertes Volk.
      Die weltweit höchsten Steuern, Sozialabgaben und Energiepreise wirken.
      Und das dicke Ende kommt erst noch.
      TOLL: die Leute wählen ihren eigenen Untergang auch noch.
      Wetten, daß BaWü weiter Grün-Schwarz komplett verarmen will ?
      Detroit und Cleveland lassen grüßen.

      Aber Unsummen für irrsinnige Subventionen sind da.
      Die zu 90% als Dienstwagen laufenden e -Mobile, werden zu 75 % vom Steuerzahler verschenkt.
      PV und Windräder mit Geldbergen zugeschüttet.
      Oberbayern wird gerade flächendeckend mit 270 Meter hohen Windrädern verschandelt. Daß da kaum Wind weht interessiert die Investoren nicht: bei Baukoasten von 10 Mio. pro Stück kann man 40 Mio. Subventionen abgreifen, Netzausbaukosten kommen extra.

      Man kann dem Irrsinn mit seinem Sparschwein nur auf eine Weise entkommen: ab ins Dorf.

    • Achso aber für 30000 Euro ein gebrauchtes japanisches Auto importieren ist aber quasi deutscher Rentnervolkssport oder hast du das (absichtlich) überlesen?

      • Ist das der neue Rentnersport? Welch eine
        Analyse der sozialen Probleme dieses Landes.
        Da macht sich Blackwood sichtbar fundamentalere
        Gedanken.

        • Welch ein moralinsauerer Kommentar. Hauptsache schlechte Laune verbreiten.

          Wer sich für 30.000 eine 10 Jahre altes Auto importiert, kann sich auch neue Autos leisten.

        • @digger,
          welche sozialen probleme?
          baden-würtenberg zeigt doch, dass eh‘ alles in ordnung und alle zufrieden sind, wie es ist

  3. @,
    nachtrag,
    da waren zwei 1,5 v batterien verbaut, welche man ohne werkstatt oder werkzeug wechseln konnte :-)))
    ich denke, man sollte sich ehestens um einen fortbildungskurs bei den amish kümmern,
    bei denen gibt es viel vergessenes zu lernen

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