Der Goldpreis steuert auf die Marke von 4.500 USD zu. Getragen von starkem Momentum ziehen auch Silber und Platin an. Zinssignale treten dabei in den Hintergrund.
Der Goldpreis nähert sich 4.500 USD. Auch Silber und Platin profitieren von der Jahresendrally.
Goldpreis Richtung 4.500 USD – Jahresendrally
Der Goldpreis bewegte sich zuletzt in schnellen Schritten auf die Marke von 4.500 USD zu. Am Dienstagnachmittag um 14:45 Uhr notierte die Feinunze Gold am europäischen Spotmarkt bei 4.490 USD bzw. 3.808 EUR. Damit stieg der Goldpreis innerhalb einer Woche um 5 Prozent, in Euro gerechnet betrug das Plus 4,7 Prozent.
Alle Edelmetalle im Rally-Modus, Goldpreis nahe 4.500 USD. Momentum stärker als Zinseffekte.
Getrieben wird der Kurs vor allem vom Momentum, das den gesamten Edelmetall-Bereich erfasst hat. Silber erreicht nahe 70 Dollar neue Rekordstände, und auch Platin zog zuletzt deutlich nach oben. Mit rund 2.200 USD pro Unze notiert der Platinpreis noch rund 2 Prozent unter dem Rekordhoch vom März 2008. Seit Jahresbeginn hat sich das Metall, wie der Silberpreis, mehr als verdoppelt.
Zentraler Katalysator für die allgemeine Marktstimmung bleiben die Zinserwartungen. Diese werden vor allem von den US-Wirtschaftsdaten gespeist. Für die nächste Fed-Sitzung im Januar liegt die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung laut FedWatch-Tool nur bei 18 Prozent – für März immerhin bei rund 50 Prozent.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen entwickeln sich in den großen Währungsregionen uneinheitlich. Denn am Dienstag sanken die US-Marktzinsen auf 4,16 Prozent (Vorwoche: 4,18 %). Dagegen zogen die Renditen in Europa an – deutsche Papiere waren mit 2,87 Prozent verzinst, französische mit 3,57 Prozent. Das deutet auf eine gedämpfte Nachfrage in diesem Bereich hin und reflektiert letztlich auch die Erwartungen an eine weiter stark steigende Verschuldung. Zuletzt wurden in der EU 90 Milliarden Euro an Finanzmitteln im Rahmen der Ukraine-Hilfe verabredet.
Anleiherenditen in den USA und Europa – Übersicht am 23. Dezember 2025
Gold und Zinsen: Der Zusammenhang bleibt unscharf
Normalerweise gilt: Steigen die Zinsen, werden Anleihen attraktiver und Gold gerät unter Druck. Umgekehrt profitiert Gold oft in Phasen von Inflation oder Unsicherheit. Aktuell greift diese Faustregel jedoch nur eingeschränkt. Denn statt eines breiten Kapitalabzugs sehen wir eher Umschichtungen zwischen den Anlageklassen. Zudem hat der Anleihezins seine frühere Rolle als klares Risikosignal teilweise verloren. Er wird derzeit stärker von Angebot und Nachfrage geprägt als von Konjunktur- oder Inflationssorgen. Dadurch tritt der klassische Zinseffekt beim Goldpreis kurzfristig in den Hintergrund.
Der Wert der türkischen Goldreserven erreicht ein neues Rekordniveau. Gleichzeitig steigt der Gold-Anteil an den gesamten Währungsreserven.
Der Wert der türkischen Goldreserven erreicht ein neues Rekordniveau. Gleichzeitig steigt der Goldanteil an den Währungsreserven.
Goldreserven der Türkei über 100 Milliarden USD – neuer Rekordwert
Die türkischen Goldreserven erreichten Ende November 2025 einen Wert von 107,6 Milliarden US-Dollar. Treiber des Rekords ist der stark gestiegene Goldpreis, nicht ein außergewöhnlicher Mengenzuwachs.
Goldwert auf Rekord, Devisen schwächer: Der steigende Goldpreis verschiebt die Struktur der türkischen Währungsreserven.
Nach Daten der Türkiye Cumhuriyet Merkez Bankası (TCMB) beliefen sich die Bestände zuletzt auf 25,876 Millionen Unzen beziehungsweise 804,83 Tonnen. Im Monatsverlauf kamen 69.000 Unzen hinzu, das entspricht 2,15 Tonnen. Damit stiegen die Reserven den 15. Monat in Folge.
Entwicklung Goldreserven Türkei seit 2010 in Tonnen (Quelle: TCMB; Grafik: Goldreporter).
Jahresverlauf und historischer Vergleich
Seit Jahresbeginn legten die Goldreserven um knapp 43 Tonnen (+5,6 Prozent) zu. Gegenüber dem Vorjahr beträgt der Zuwachs 47 Tonnen (+6 Prozent). Das mengenmäßige Allzeithoch liegt weiterhin höher: 836,65 Tonnen im Februar 2023, rund 32 Tonnen mehr als aktuell.
Entwicklung Wert der türkischen Goldreserven seit 2010 in Tonnen. Neues Rekordhoch erreicht, mit mehr als 100 Milliarden US-Dollar; Grafik: Goldreporter.
Gold gewinnt an Gewicht, Devisen verlieren
Die gesamten Währungsreserven der Türkei sanken im Monatsvergleich um 2 Prozent auf 183,2 Milliarden US-Dollar. Dabei gaben die Fremdwährungsreserven um 6 Prozent auf 72,3 Milliarden US-Dollar nach. Dadurch stieg der Goldanteil an den Gesamtreserven von 57 auf 58 Prozent.
Was in den TCMB-Zahlen steckt
Die ausgewiesenen Bestände enthalten auch Gold, das Geschäftsbanken bei der Zentralbank hinterlegen, als Sicherheiten fürm Zentralbankgeld. Die staatlichen Goldreserven der Türkei beziffert der World Gold Council aktuell auf 644,3 Tonnen.
Importpolitik der Türkei
Die anhaltende Schwäche der Lira verteuert Goldimporte, die in US-Dollar abgerechnet werden. Entsprechend begrenzten die Behörden die Einfuhren bereits 2024. Seitdem liegen die monatlichen Importmengen meist unter 15 Tonnen, während die Silberimporte deutlich zugenommen haben.
Goldpreis aktuell weiter im Aufwärtstrend. Neue Rekorde bei Gold und Silber, während Anleger auf wichtige US-Konjunkturdaten blicken.
Goldpreis am Dienstag – Weitere Gewinne
Der Goldpreis setzt seine Rekordrally am Dienstag fort. Um 8:15 Uhr notierte die Feinunze am europäischen Spotmarkt bei 4.484 USD beziehungsweise 3.808 EUR. Das entspricht einem Plus von 0,9 Prozent. Silber stieg um 0,4 Prozent auf 69,35 USD beziehungsweise 58,89 EUR. Damit verteuerte sich Gold im Jahresverlauf um 71 Prozent (+52 % in EUR). Silber legte sogar um 140 Prozent zu. Allerdings sind die Metalle jetzt technisch deutlich überkauft.
Der Goldpreis und der Silberpreis legten am Montag jeweils um mehr als zwei Prozent zu und markierten neue Rekordstände. Gold stieg auf 4.443 USD je Unze, Silber erreichte 69,05 USD. Auch auf Eurobasis wurden neue Bestmarken erreicht – mit 3.778 EUR für Gold und 58,71 EUR für Silber. Getragen wird die Bewegung von einem starken Momentum an den westlichen Termin- und Spotmärkten. Dagegen blieben die Kursimpulse aus China zuletzt gedämpft.
Am Dienstag erscheinen eine Reihe bedeutender US-Wirtschaftsdaten. Dazu gehören die Auftragseingänge langlebiger Gebrauchsgüter und die Industrieproduktion (Oktober und November) sowie die zweite Schätzung des US-BIP im im dritten Quartal und das CB-Verbrauchervertrauen. An der COMEX ist letzter Handelstag der Gold- und Silber-Optionen des Monats Januar.
Der Goldpreis in China liegt deutlich unter dem Europa-Spot. Der negative SGE-Spread signalisiert schwächere Kursimpulse aus Fernost.
Der Goldpreis an der Shanghai Gold Exchange liegt unter dem europäischen Spotkurs – ein Zeichen schwächerer Nachfrageimpulse aus China.
Gedämpfte Impulse aus dem chinesischen Markt
Der Goldpreis in China liegt aktuell weiter unter dem europäischen Spotkurs. An der Shanghai Gold Exchange (SGE) wurde die Feinunze am vergangenen Freitag rund 21 US-Dollar günstiger gehandelt als in Europa. Noch vor drei Wochen hatte China einen Aufschlag von 13 US-Dollar gezahlt. Damit hat sich ein zuvor stabiler Trend umgekehrt.
Schwächere Kursimpulse aus China? Der starke Goldpreis-Anstieg hat seine Ursachen offenbar vor allem im Westen.
Messzeit: [Fr. 19.12.25, 14:30 h Shanghai] / [08:30 h MEZ Berlin]
Aufschlag China → Europa Spot: -21 USD/oz (05.12.25: -41 USD); Δ: +20 USD
Gedämpfte Nachfrageimpulse aus China
Zuletzt ist der Abstand aber wieder gesunken. Denn in der Vorwoche zuvor lag der SGE-Goldpreis noch 41 USD unter dem Europa-Spotkurs. Dabei deutet der anhaltend negative Spread auf eine kurzfristig gedämpfte physische Nachfrage im chinesischen Binnenmarkt hin.
Damit hat sich das Preisfenster zwischen China und Europa verringert.
Warum der China-Spread global relevant ist
Die Preisdifferenz zwischen SGE und internationalem Spotmarkt gilt als wichtiger Indikator für physische Warenströme. Denn ein deutlicher Aufschlag in China verstärkt üblicherweise Importe und kann globale Preisbewegungen beschleunigen.
Der Preisabstand zwischen SGE und europäischem Spotmarkt drehte Anfang Dezember wieder ins Negative.
Der aktuelle Abschlag signalisiert dagegen: Der chinesische Goldmarkt liefert im Moment keinen zusätzlichen Nachfrageimpuls für den Weltmarkt. Interpretation: Der starke Goldpreis-Anstieg hat seine Ursachen derzeit vor allem im Westen.
Methodik:SGE-Preis in CNY/Gramm zum Zeitpunkt 19.12.25; Umrechnung über 7,048 CNY/USD (Vorwoche: 7,054 CNY/USD). Vergleich mit zeitgleichem Spot-Goldpreis (FOREX). Angaben ohne Gewähr.
Der Goldpreis markiert ein neues Rekordhoch. Der Anstieg ist kein Zufall – sondern Ergebnis jahrzehntelanger Geld- und Schuldenpolitik.
Update, 22. Dezember 2025, 11 Uhr: Goldpreis markiert neues Rekordhoch
Der Goldpreis ist am 22.12.2025 auf ein neues Allzeithoch über 4.400 USD / 3.760 EUR je Feinunze gestiegen. Die neue Bestmarke muss zum Tagesschluss noch bestätigt werden. Der Anstieg unterstreicht den langfristigen Trend, den dieser Artikel einordnet.
Der Goldpreis markiert ein neues Rekordhoch: Am 22. Dezember 2025 über 4.400 USD pro Unze.
Goldpreis auf Rekordniveau: Einordnung der aktuellen Lage
Mit dem neuen Rekordhoch bestätigt der Goldpreis einen Trend, der sich bereits seit Längerem abzeichnet. Die aktuellen Kursstände spiegeln strukturelle Faktoren wider, die weit über kurzfristige Marktbewegungen hinausgehen.
Der Goldpreis sorgt mit immer neuen Höchstständen für Schlagzeilen, Zweifel und Verwunderung. Doch wer sich darüber wundert, verkennt die zugrunde liegenden Zusammenhänge. Der aktuelle Goldpreis ist kein Ausreißer, sondern das Ergebnis eines geldpolitischen Systemwechsels, der vor mehr als fünfzig Jahren begann – und dessen Folgen sich heute immer deutlicher zeigen.
Neue Rekorde beim Goldpreis sind kein Ausnahmephänomen mehr, sondern Ausdruck eines strukturellen Systemwandels.
Bis Anfang der 1970er-Jahre war Gold der monetäre Anker des globalen Währungssystems. Im Goldstandard – später im Gold-Dollar-Standard – war der Goldpreis fixiert. Staaten konnten sich nur so stark verschulden, wie es ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zuließ.
Außenhandelsdefizite wurden mit Gold ausgeglichen. Geld war kein politisches Instrument, sondern an einen knappen, realen Vermögenswert gebunden. Das System setzte natürliche Grenzen. Dauerhafte Defizite waren nicht möglich.
1971: Der Systembruch, der alles veränderte
Mit der Aufkündigung der im Bretton-Woods-System verankerten Goldbindung des US-Dollars im Jahr 1971 fiel dieser Anker weg. Dieser Schritt markiert einen epochalen Einschnitt der Wirtschafts- und Geldgeschichte – seine Bedeutung kann kaum überschätzt werden.
Von einem Tag auf den anderen existierte kein externer Zwang mehr, die Geldmenge zu begrenzen. Verschuldung wurde strukturell möglich. Finanzkrisen häuften sich. Staaten, Unternehmen und Haushalte begannen, dauerhaft über ihre Verhältnisse zu leben.
Das Vertrauen in Gold wurde ersetzt durch Vertrauen in Regierungen, Notenbanken und ihre Versprechen.
Inflation ist kein Naturgesetz
In den folgenden Jahrzehnten wurde Inflation zunehmend als normal dargestellt. Doch Inflation ist kein natürlicher Prozess. Sie entsteht, wenn immer mehr Geld auf die gleiche oder eine schrumpfende Menge an Waren und Dienstleistungen trifft.
Besonders in Phasen von Wachstumsschwäche, Stagnation oder Rezession wirkt Geldmengenausweitung inflationär. Sie ist die direkte Folge der Aufgabe eines realen Ankers. Inflation bedeutet schleichende Enteignung durch fehlende Haushalts- und Ausgabendisziplin.
Wachstum auf Pump
Bereits in den 1970er-Jahren wies der Club of Rome auf die Grenzen des Wachstums hin. Diese Grenzen wurden seither immer wieder verschoben. Globalisierung, Privatisierungen und technologische Innovationszyklen ermöglichten nominales Wachstum.
Doch häufig blieb reales Wachstum zurück. Internet, Digitalisierung und heute künstliche Intelligenz änderten daran wenig. Gleichzeitig wurde Defizitfinanzierung zur Normalität. Sozialbudgets explodierten. Neue Kredite galten als politisch opportun. Die Zusammenhänge zwischen Geldmenge, Schulden und Kaufkraft gerieten aus dem Blick.
Beschleunigung durch Krisen
Mit der Jahrtausendwende, der Einführung des Euro und den folgenden Krisen beschleunigte sich diese Entwicklung weiter. Weltfinanzkrise, Euro-Schuldenkrise und Corona-Krise führten zu einem geldpolitischen Paradigmenwechsel.
Bis in die 1990er-Jahre war es eine Ausnahme, dass Zentralbanken massiv in Anleihemärkte eingriffen. Liquidität war begrenzt und wurde im Wettbewerb vergeben. Heute kaufen Notenbanken Staatsanleihen in großem Umfang. Geld verlor seinen Preis. Risiken wurden kollektiviert.
Nicht der Goldpreis steigt – Währungen verfallen
Vor diesem Hintergrund wird klar: Nicht der Goldpreis steigt. Staatliche Währungen verlieren seit Jahrzehnten kontinuierlich an Wert gegenüber Gold.
Gold ist nicht beliebig vermehrbar. Es ist weltweit akzeptiert, knapp und liquide. Es wird zunehmend wieder monetarisiert, während parallel eine Entdollarisierung der globalen Währungsreserven stattfindet. Immer mehr Staaten setzen Gold bewusst als stabilen Vermögensanker ein.
Euro in Goldunzen gemessen (Goldpreis-Chart auf den Kopf gestellt): Der Euro hat seit dem Jahr 2000 rund 93 Prozent gegenüber Gold verloren. Der langfristige Chart zeigt die strukturelle Abwertung der Papierwährung.
Ein weiterer Faktor gewinnt an Bedeutung: Gold lässt sich kaum sanktionieren. Denn es steht für keine Verbindlichkeit und keine Schuld eines Staates oder einer Institution – und ist dennoch weltweit akzeptiert. Vor allem in Asien und in vielen Schwellenländern gewinnt Gold damit zunehmend geldähnlichen Charakter.
Gold ist eine natürliche, stabile, harte Währung. Je inflationärer Staaten mit ihrem gesetzlichen Geld umgehen, je geringer die Haushaltsdisziplin, je stärker die Kaufkraft leidet, desto deutlicher spiegelt sich das im Goldpreis wider.
Der aktuelle Höhenflug ist daher kein Zufall. Er ist die Konsequenz jahrzehntelanger fiskalischer Disziplinlosigkeit. Konsum auf Pump hat seinen Preis.
Spekulation als Kursbeschleuniger
Natürlich spielt auch Spekulation eine Rolle. Denn steigende Preise ziehen Kapital an. Das kann Übertreibungen auslösen. Doch Spekulation ist nicht die Ursache, sondern der Verstärker. Das strukturelle Problem des Fiatgeldsystems bleibt bestehen – unabhängig von kurzfristigen Marktbewegungen.
Ist Gold teuer oder billig?
Der Goldpreis hat seither pro Jahr um rund 8 Prozent zugelegt. Das ist eine verlässliche Größe, auch wenn das börsennotierte Gold wie jedes andere Asset immer wieder Schwankungen unterlag.
Gold startet mit einem Kurssprung in die Woche. Die Notierung steigt auf 4.414 USD je Unze. Auch Silber markiert neue Rekorde.
Gold heute – Kurssprung zum Wochenauftakt
Der Goldpreis zieht am Montagvormittag kräftig an. Um 8:15 Uhr notierte die Feinunze am europäischen Spotmarkt bei 4.414 USD beziehungsweise 3.767 EUR. Das entspricht einem Plus von 1,7 Prozent. Silber sprang um 2,6 Prozent auf 68,85 USD beziehungsweise 58,77 EUR. Beide Edelmetalle lagen damit über ihren bisherigen Bestmarken. Der Gesamtmarkt tendierte freundlich. Anleger setzen auf eine positive Jahresendphase, trotz anhaltender Bewertungsrisiken an den Aktienmärkten und geopolitischer Riskien (Venezuela/Ukraine).
Starker Wochenauftakt für den Goldpreis: Neue Hochs bei Gold und Silber befeuern die Jahresendfantasie.
Am Freitag stützten günstige US-Daten und eine freundliche Marktstimmung die Edelmetallpreise. Gold ging mit 4.338 USD (+0,14 Prozent) beziehungsweise 3.705 EUR (+0,3 Prozent) ins Wochenende. Silber legte um mehr als 2,6 Prozent zu und markierte mit 67,17 USD beziehungsweise 57,36 EUR ein neues Rekordniveau.
Ausblick
Aus den USA steht am Montag der Chicago Fed National Activity Index an. Der Indikator misst die gesamtwirtschaftliche Aktivität und liefert Hinweise auf den Inflationsdruck. Morgen ist in den USA Verfallstag der Januar-Optionen bei Gold und Silber.
Der Goldpreis bewegt sich nahe dem Rekordhoch. Steigendes Open Interest, hohe Volatilität und wachsende Lieferanträge prägen den US-Handel.
Goldbarren vor US-Flagge: Der Goldpreis bewegt sich nahe dem Rekordhoch bei erhöhter Volatilität.
Goldpreis nahe Rekordhoch – Steigende Kurse bei erhöhter Volatilität
Der Goldpreis kratzte vergangene Woche an seinem Rekordhoch vom Oktober. Am Freitag ging die Feinunze Gold mit 4.337 USD aus dem US-Futures-Handel (Dezember-Kontrakt). Damit betrug der Abstand zur Bestmarke nur 0,5 Prozent. Mit 3.704 EUR pro Unze waren es auf Eurobasis knapp 1 Prozent bis zum Rekordstand. Innerhalb einer Woche kletterte der Goldpreis um 0,9 Prozent (USD) bzw. 1,2 Prozent (EUR).
Weiterhin sorgte ein freundliches Marktumfeld sowie das anhaltende Momentum für Rückenwind. In den Handelssitzungen war jedoch immer wieder erhöhte Volatilität zu verzeichnen und aus technischer Sicht stieg zuletzt der Widerstand.
Steigender Goldpreis bei erhöhter Volatilität, jetzt nahen die Verfallstermine an der COMEX.
Die US-Terminmarktaufsicht CFTC arbeitet weiterhin Rückstände aus dem US-Shutdown auf, bevor wieder zeitnahe CoT-Daten erscheinen. Neu verfügbar sind Daten vom 2. Dezember 2025. Zu diesem Zeitpunkt lag das Open Interest rund 15 Prozent niedriger als aktuell. Da eine Marktanalyse auf Basis dieser veralteten Reports nicht sinnvoll ist, analysieren wir die zeitnahen Daten des COMEX-Betreibers CME Group.
Netto-Positionen von Commercials und großen Spekulanten sowie Open Interest im Gold-Futures-Markt (Datenstand: 9. Dezember 2025; Quelle: CME Group).
Open Interest steigt deutlich
Der Open Interest lag am Freitag bei 491.164 Kontrakten. Damit stieg die Summe der offenen Gold-Kontrakte innerhalb einer Woche um 17 Prozent. Diese Entwicklung unterstreicht die aktuelle Goldstärke. Mehr Händler drängen bei steigenden Kursen in den Markt.
Parallel zog der Optionshandel an. Hier stieg der Open Interest um 5 Prozent auf 867.331 Optionen. Dabei erhöhte sich die Put/Call-Ratio auf 0,766. Damit stieg die Anzahl der Puts stärker als die der Calls. Dennoch überwiegt in diesem Handelssegment der Goldpreis-Optimismus deutlich.
COMEX-Goldbestände – physische Deckung sinkt
Die Goldbestände in den COMEX-Lagern stiegen per 18. Dezember 2025 um 40.000 Unzen auf 36,0 Millionen Unzen.
Durch den gleichzeitigen Anstieg des Open Interest verringerte sich die physische Deckungsquote im US-Gold-Futures-Handel auf 73 Prozent, nach 78 Prozent in der Vorwoche. Historisch betrachtet bleibt dies ein vergleichsweise hoher Wert. In den vergangenen Jahren schwankte die Spanne zwischen rund 30 Prozent und über 80 Prozent.
Auslieferungsanträge steigen
Mittlerweile liegen für Dezember 35.300 Anträge auf physische Auslieferung vor. Damit kamen innerhalb einer Woche 6.863 neue Lieferwünsche hinzu. Das heißt, insgesamt müssen nun rund 110 Tonnen Gold physisch bedient werden.
Im November waren 39 Tonnen angefordert worden. Der Rekord stammt vom Januar, als 238 Tonnen Gold zur Auslieferung kamen.
Hohe Goldpreis-Schwankungen im Wochenverlauf
Meistgehandelter Future bleibt der Februar-Kontrakt. Der Blick auf den Wochenchart verdeutlicht die starken Schwankungen im Handelsverlauf. In der Spitze erreicht der Goldpreis 4.407 USD pro Unze. Dagegen lag das Wochentief am Dienstag bei 4.301 USD. Der Freitagsrücksetzer, wie er sich zuvor zwei Wochen in Folge ereignete, blieb diesmal allerdings weitgehend aus.
Goldpreis in US-Futures-Handel (Februar-Kontrakt) im Zeitraum vom 12. bis 19. Dezember 2025
Ausblick – Jahresendrally oder Rücksetzer?
An den Aktienmärkten richtete man sich zuletzt stärker auf eine Jahresendrally ein. Denn die jüngsten US-Wirtschaftsdaten eröffnen der US-Notenbank Spielraum für weitere Zinssenkungen. Am kommenden Dienstag ist Verfallstermin der Januar-Optionen im US-Goldhandel. Dagegen laufen die aktuellen Futures-Kontrakte erst am 29. Dezember aus. Ob in dem eher ruhigen Weihnachtshandel neue Rekordkurse erzielt werden können, bleibt abzuwarten. Zumal es auf dem aktuellen Kursniveau anhaltende charttechnische Hürden gibt.
Warum Fiatgeld, Schulden und Vertrauensverlust Gold seit Jahrzehnten nach oben tragen, lesen Sie in unserem Hintergrundbeitrag.
Goldpreis und Silberpreis halten sich nahe Rekordniveau. Im Edelmetallhandel trifft starke Nachfrage auf begrenztes Angebot.
Goldmünzen im Handel: Hohe Nachfrage trifft auf begrenztes Angebot.
Gold und Silber auf hohem Kursniveau
Der Goldpreis bewegte sich zuletzt in der Nähe des Allzeithochs. Im gestrigen Tagesverlauf wurde die Bestmarke bereits kurzzeitig erreicht. Aber mit 4.323 USD am Freitagnachmittag lag der Kurs wieder 0,7 Prozent darunter. Gegenüber der Vorwoche fiel der Goldpreis auf Eurobasis um 0,2 Prozent auf 3.691 Euro.
Starke Nachfrage bei Gold und Silber trifft vor Weihnachten auf ein begrenztes Angebot.
Silber setzte seine Rally fort und markierte in dieser Woche neue Rekordstände. Die Feinunze stieg auf 65,75 US-Dollar bzw. 56,15 Euro – Höchstmarken im Rahmen unserer Freitagsanalyse. Damit verzeichnete Silber innerhalb einer Woche einen Zuwachs von rund zwei Prozent.
Getragen wurde die Bewegung von einer freundlichen Gesamtmarktstimmung und US-Daten, die der Fed Spielraum für weitere Zinssenkungen lassen.
Vorweihnachtshandel: Starke Nachfrage trifft auf begrenztes Angebot
Die Situation im Edelmetallhandel ist von reger Nachfrage bei reduziertem Angebot geprägt. Henry Schwarz, Geschäftsführer der GfM GmbH (Anlagegold24) erklärte am Freitag gegenüber Goldreporter: „Im Moment erinnert die Angebots- und Nachfragesituation an die Corona-Zeit. Die Kunden kaufen durch die Bank weg alles, was wir anbieten.“
Derzeit würden besonders Silberunzen stark nachgefragt. „Die Liefersituation wird dabei immer schwieriger. Die Mints verteilen Kontingente was bestellbar ist, die Prägestätten nehmen keine Aufträge mehr an, sodass wir auf Zweitmarktware angewiesen sind“, so Schwarz. Seiner Einschätzung nach werde sich die Liefersituation nächstes Jahr nicht entscheidend verändern.
„Zum Glück nutzen im Moment viele Kunden die hohen Kurse, um ihre Münzen oder Barren zu verkaufen. Aber insgesamt sind wir mit der Kursentwicklung in diesem Jahr und der Nachfragesituation sehr zufrieden“, so der Händler.
Die aktuelle Goldreporter-Preisabfrage unter fünf großen deutschen Edelmetallhändlern zeigt folgende Ergebnisse:
Krügerrand (neu): Ø 3.827 Euro (-7 Euro zur Vorwoche), Aufgeld 3,68 Prozent (Vorwoche: 3,63 Prozent). Ältere Jahrgänge bleiben bis zu 90 Euro günstiger.
100-g-Goldbarren: Ø 12.143 Euro (+2 Euro), Aufgeld steigt auf 2,3 Prozent (nach 2,06 Prozent).
Im Goldhandel sind die Spreads gegenüber Vorwoche gesunken. Primäre Ursache ist eine Anhebung des Ankaufspreisniveaus. Das gestiegene Aufgeld bei 100-Gramm-Goldbarren passt zu Angebotsbeschränkungen bei vielen Sorten.
Auch im Silberhandel bleiben die Veränderungen überschaubar – trotz der neuen Rekordpreise:
Maple Leaf (neu): Ø 75,07 Euro (+1,91 Euro), Aufgeld weiter rund 33 Prozent. Ältere Jahrgänge bis zu 5 Euro günstiger.
1-kg-Silberbarren: Ø 2.321 Euro (+59 Euro), Aufgeld konstant bei 28 Prozent.
Die Spreads bei Silber bewegen sich weitgehend auf dem Niveau der Vorwoche.
Preisdaten vom 19. Dezember 2025: Durchschnittswerte deutscher Edelmetallhändler für Krügerrand, Maple Leaf, Silberbarren und Goldbarren.
Einordnung: Begrenzte Auswahl, aber kein Notstand
Im Edelmetall-Handel gibt es weiterhin eine ausreichende Auswahl an Anlageprodukten verschiedener Größen, auch wenn die Auswahl begrenzt ist. Die Versorgungslage wird sich über Weihnachten und zum Jahreswechsel aber nicht wesentlich verbessern. Genaue Preisvergleiche sind nach wie vor empfehlenswert.
Warum der Goldpreis langfristig steigt und Rekorde kein Zufall sind, erklären wir in einem Hintergrundbeitrag.
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Die Schweiz importierte im November 62 Tonnen Gold aus den USA. Erneut zählten Frankreich und Großbritannien zu den wichtigsten Abnehmern.
Die eidgenössische Außenhandelsstatistik verdeutlicht die zentrale Rolle der Schweiz im globalen Goldhandel.
Schweizer Goldhandel im Fokus
Die Schweiz hat im November 2025 große Mengen Gold aus den USA importiert und damit ihre Rolle als zentrale Drehscheibe im internationalen Goldhandel bestätigt. Die anschließend weitergeleiteten Lieferungen gingen vor allem nach Frankreich und Großbritannien, die zu den wichtigsten Abnehmern zählten.
Die starken Goldströme zwischen den USA, der Schweiz und Europa spiegeln derzeit große internationale Verschiebungen im globalen Goldhandel wider.
USA mit Abstand größter Gold-Lieferant
Laut Daten der Eidgenössischen Zollverwaltung importierte die Schweiz im November 62.264 Kilogramm Gold aus den USA. Dabei belief sich der Warenwert auf 6,55 Milliarden CHF, umgerechnet rund 7,01 Milliarden EUR. Damit stammte mehr als ein Drittel der gesamten Goldimporte des Monats aus den Vereinigten Staaten.
Insgesamt lagen die Schweizer Goldimporte im November bei 206.088 Kilogramm mit einem Gesamtwert von 17,32 Milliarden CHF (18,53 Mrd. EUR). Neben den USA spielten die Vereinigten Arabischen Emirate, Italien und Südafrika eine wichtige Rolle, blieben mengenmäßig jedoch deutlich zurück (siehe Tabelle unten).
Goldexporte vor allem nach Europa
Dabei zeigte sich auf der Exportseite ein klarer Fokus auf Europa. Wichtigster Abnehmer war das Vereinigte Königreich mit 45.032 Kilogramm Gold, im Wert von 4,78 Milliarden CHF (5,11 Milliarden EUR).
Außerdem folgte an zweiter Stelle Frankreich, das 21.964 Kilogramm Gold aus der Schweiz bezog. Der Exportwert lag bei 2,22 Milliarden CHF (2,38 Milliarden EUR). Dabei hatten wir im vergangenen Monat mögliche Gründe für die großen französischen Gold-Bestellungen erörtert.
Zudem zählten China, die Türkei und Singapur zu den weiteren bedeutenden Zielländern.
Schweizer Goldhandel im November 2025: Große Importe aus den USA, wichtige Exporte nach Frankreich und Großbritannien.Schweizer Goldexporte im November 2025: Frankreich und Großbritannien zählen zu den größten Abnehmern.
Insgesamt exportierte die Schweiz im November 109.518 Kilogramm Gold mit einem Warenwert von 11,43 Milliarden CHF (12,23 Mrd. EUR).
Schweiz als Gold-Umschlag- und Verarbeitungsplatz
Die gegenläufigen Ströme verdeutlichen die Funktion der Schweiz als Umschlag- und Veredelungszentrum. Große Goldmengen aus den USA werden eingeführt, verarbeitet oder umgeschmolzen und anschließend vor allem nach Europa (z.B. London, LBMA) weitergeleitet. Der hohe Anteil nicht-monetären Goldes spricht für industrielle Weiterverarbeitung und logistische Neustrukturierungen entlang der globalen Lieferketten.
Während die Importe im Jahresvergleich deutlich zulegten, gingen die Exporte gegenüber dem Vormonat zurück. Das deutet darauf hin, dass ein Teil des Goldes zunächst in der Schweiz verblieb und noch nicht vollständig in den Markt weitergegeben wurde.
Goldpreis startet heute stabil bei 4.326 USD. Anleger warten auf US-Konjunkturdaten und mögliche Impulse für eine Jahresendrally.
Gold heute
Der Goldpreis zeigt sich am Freitagvormittag kaum verändert. Um 8:15 Uhr notiert die Feinunze bei 4.326 USD beziehungsweise 3.693 EUR. Damit ergibt sich ein leichter Abschlag von rund 0,1 Prozent. Silber kann sich dagegen etwas absetzen und steigt um 0,5 Prozent auf 65,82 USD beziehungsweise 56,19 EUR. Die EU einigte sich auf einen 90-Milliarden-Euro-Kredit für die Ukraine. Finanziert wird er über gemeinsame Anleihen – russische Vermögen bleiben eingefroren.
Gold hält sich stabil – neue Richtungsimpulse könnten erst mit frischen US-Daten kommen.
Vortag – Volatilität ohne Richtung
Am Donnerstag startete Gold schwach in den Handel. Danach sorgten günstige US-Inflations- und Konjunkturdaten für einen kurzfristigen Rebound. Allerdings wurden die Gewinne wieder abgegeben. Deshalb schloss der Goldpreis mit 4.332 USD beziehungsweise 3.695 EUR nahezu unverändert. Silber verlor rund 1 Prozent. Zudem blieb die EZB-Zinsentscheidung ohne spürbaren Einfluss auf die Märkte.
Ausblick – Weihnachtsrally als Option
Heute richten sich die Blicke auf Daten vom US-Immobilienmarkt sowie auf das Verbrauchervertrauen der Universität Michigan. Dabei stellt sich die Frage, ob sich zum Jahresende eine Weihnachtsrally an den Märkten durchsetzt. Positive Geschäftszahlen von Micron stützten zuletzt insbesondere zuvor unter Druck geratene Tech-Aktien. Dennoch fehlen bislang klare neue Impulse für den Goldpreis.
Sinkende US-Inflation trifft auf schwächere Konjunkturdaten. Die Mischung stützt Zinssenkungserwartungen und den Goldpreis.
Die US-Konjunkturdaten vom Donnerstag fielen uneinheitlich aus. Die Inflation im November lag bei 2,7 Prozent, die Kerninflation bei 2,6 Prozent und damit jeweils unter den Erwartungen. Der Arbeitsmarkt zeigte sich stabil. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe beliefen sich auf 224.000, auch der Vier-Wochen-Schnitt blieb nahezu unverändert. Dagegen enttäuschte der Philadelphia-Fed-Index deutlich und signalisiert eine Abschwächung im Industriesektor. Insgesamt nähren die Daten Hoffnungen auf sinkende Zinsen. Der Goldpreis zog am Nachmittag an auf Rekordniveau.
Die EZB hält die Leitzinsen stabil. Neue Projektionen sehen Inflation mittelfristig nahe zwei Prozent und etwas stärkeres Wachstum.
Der EZB-Rat hat die drei Leitzinsen unverändert gelassen. Der Einlagensatz bleibt bei 2,00 Prozent, der Hauptrefinanzierungssatz bei 2,15 Prozent und der Spitzenrefinanzierungssatz bei 2,40 Prozent. Laut neuen Projektionen dürfte sich die Inflation im Euroraum mittelfristig am Zwei-Prozent-Ziel stabilisieren. Für 2025 erwartet die EZB eine Teuerung von 2,1 Prozent, gefolgt von 1,9 Prozent im Jahr 2026 und 1,8 Prozent 2027. Die Kerninflation werde nur langsam sinken. Gleichzeitig hob die Notenbank ihre Wachstumsprognosen leicht an. Die Geldpolitik bleibe datenabhängig, eine feste Zinsperspektive gebe es nicht.
Gold nähert sich im US-Futures-Handel dem Rekordhoch. Während GLD Zuflüsse verzeichnet, sinken die Bestände beim Silber-ETF SLV.
Silberbarren: Beim iShares Silver Trust (SLV) kam es zuletzt zu Metallabgängen trotz steigender Preise.
Edelmetall: Goldpreis nahe Rekordhoch, Silber setzt Rally fort
Der Goldpreis rückte in dieser Woche bis auf weniger als ein Prozent an das Allzeithoch vom 20. Oktober 2025 heran. Am Dienstagabend schloss die Feinunze im US-Futures-Handel bei 4.338 USD beziehungsweise 3.695 EUR. Gegenüber der Vorwoche entsprach das einem Plus von rund 2,7 Prozent in beiden Währungen.
Starke Zuflüsse beim Gold-ETF GLD treffen auf rückläufige Silberbestände – die ETF-Daten zeigen eine Verschiebung innerhalb des Edelmetallmarkts.
Auch Silber zeigte weiter ausgeprägte Stärke. Mit Kursen von 66,11 USD beziehungsweise 56,30 EUR erreichte das Metall neue Rekordstände. Innerhalb von fünf Handelstagen summierte sich der Anstieg auf 6,8 Prozent.
Beim größten Gold-ETF SPDR Gold Shares (GLD) kam es im Zeitraum vom 11. bis 17. Dezember zu deutlichen Umschichtungen. Nach kräftigen Zuflüssen zum Ende der Vorwoche folgte zu Wochenbeginn ein zwischenzeitlicher Abfluss. Insgesamt überwogen jedoch die Käufe: Über die vergangenen fünf Handelstage ergab sich ein Nettozufluss von rund 73 Millionen US-Dollar.
Parallel dazu nahm auch der physische Bestand zu. Das Inventar stieg um 5,72 Tonnen auf 1.052,54 Tonnen und erreichte damit ein neues Jahreshoch. Ein GLD-Anteil steht weiterhin für 0,1 Feinunze Gold.
Anders entwickelte sich der iShares Silver Trust (SLV). Trotz der kräftigen Silberrally kam es zu deutlichen Kapital- und Bestandsabflüssen. Das Inventar verringerte sich um 64,87 Tonnen auf 16.018,29 Tonnen. Der damit verbundene Kapitalabfluss belief sich auf rund 135 Millionen US-Dollar.
Solche Bewegungen können auf Gewinnmitnahmen nach dem starken Preisanstieg hindeuten. Gleichzeitig sind auch physische Abzüge möglich, etwa im Zusammenhang mit erhöhter Nachfrage am physischen Silbermarkt.
Jahresbilanz der großen Edelmetall-ETFs
Seit Jahresbeginn zeigen beide Fonds deutliche Zuwächse:
GLD: +180 Tonnen, rund +20,3 Milliarden US-Dollar
SLV: +1.642 Tonnen, rund +2,5 Milliarden US-Dollar
Die Zahlen unterstreichen die anhaltend hohe Bedeutung von Gold und Silber für institutionelle und langfristig orientierte Anleger.
Gold- und Silberbestände in GLD und SLV per 17. Dezember 2025 sowie die Veränderung gegenüber der Vorwoche.
Bedeutung für den Goldkurs
Die Edelmetall-ETFs gelten als gut beobachtbarer Stimmungsindikator. Zuflüsse sprechen häufig für Vertrauen in den übergeordneten Trend, während Abflüsse eher taktische Umschichtungen oder Liquiditätsbedarf signalisieren. Für kurzfristige Kursbewegungen bleibt jedoch der Terminmarkt maßgeblich. Veränderungen bei ETF-Beständen wirken in der Regel zeitversetzt und spiegeln vor allem mittelfristige Erwartungen größerer Marktteilnehmer wider.
Der Goldpreis gibt am Donnerstagmorgen leicht nach. Mit 4.330 USD bleibt Gold nahe dem Rekordhoch. EZB, US-Daten und EU/Ukraine-Hilfe stehen im Fokus.
Goldpreis heute – Leichte Verluste am Morgen
Der Goldpreis zeigte sich am Donnerstagmorgen leicht schwächer. Um 8:15 Uhr kostete die Feinunze 4.330 USD beziehungsweise 3.687 EUR. Das entsprach einem Minus von 0,2 Prozent. Dabei hielten sich die Aktienfutures weitgehend stabil. Außerdem notierte Silber erneut im Plus bei 66,40 USD beziehungsweise 56,50 EUR.
Mit Gold in Rekordnähe richtet sich der Fokus der Märkte auf EZB-Signale, US-Daten und die Ukraine-Finanzierung.
Update, 18.12.2025, 17:15 Uhr: Gold dreht ins Plus – auf Rekordstand
Der Goldpreis erholt sich nach US-Börsenstart. Nach uneinheitlichen US-Daten geht es mit dem Gesamtmarkt nach oben. Gold notiert mit 4.366 USD bereits über dem Rekordhoch vom 20. Oktober 2025 (4.355 USD). Auf Eurobasis fehlen noch 0,5 Prozent bis zur Bestmarke.
Vortag – Gold kurz vor Rekord, steiler Silber-Anstieg
Dabei hatte Gold am Mittwoch seine Gewinne im Handelsverlauf ausgebaut. Am Abend notierte der Goldpreis 0,9 Prozent höher bei 4.338 USD. Damit fehlten nur noch 17 USD zum Allzeithoch. Außerdem lag der Euro-Goldpreis mit knapp 3.700 EUR nur rund 1 Prozent unter der Bestmarke. Gleichzeitig nehmen bei Gold die technischen Widerstände zu. Silber erreichte mit 66,30 USD eine neue Rekordmarke in einer zunehmend steilen Aufwärtsbewegung.
Ausblick – US-Daten, EZB-Sitzung, Ukraine
Deshalb richtet sich der Blick heute auf mehrere Impulse. In den USA werden die Inflationsdaten für November, die wöchentlichen Jobzahlen und der Philly-Fed-Index veröffentlicht. Zudem gibt die EZB das Ergebnis ihrer geldpolitischen Sitzung bekannt. Eine Zinsänderung wird zwar nicht erwartet. Allerdings könnten Hinweise zum weiteren Kurs entscheidend sein. Außerdem steht der EU-Gipfel im Fokus. Dabei ringen die Staats- und Regierungschefs um die Finanzierung der Ukraine und das Mercosur-Abkommen. Beide Themen bergen politisches Überraschungspotenzial.
Der Silberpreis steht so hoch wie nie. Doch ein Weihnachtsmarkt-Experiment zeigt: 70 Prozent greifen lieber zum Glühwein als zur Silberunze.
Silberpreis auf Rekordhoch – doch kaum jemand erkennt den Wert
Die Feinunze kostete zuletzt mehr als 66 US-Dollar beziehungsweise 56 Euro. Seit Jahresbeginn legte der Silberpreis um 129 Prozent zu.
Doch ein Experiment zeigt: Diese Entwicklung kommt im Alltag kaum an. Auf dem Wiesbadener Weihnachtsmarkt stellte Tim Schieferstein, Geschäftsführer der SOLIT Management GmbH (GoldSilberShop.de), Besucher vor eine einfache Wahl:
Zwei Winzerglühwein für rund 15 Euro – oder eine 1-Unzen-Silbermünze Wiener Philharmoniker.
Während der Silberpreis neue Rekorde erreicht, entscheiden sich viele lieber für Glühwein als für Edelmetall.
Ein Weihnachtsmarkt als Realitätstest für Silber
Dabei lag der Wertunterschied klar auf der Hand. Der aktuelle Jahrgang der Silbermünze kostet im Edelmetall-Handel rund 74 Euro inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer. Der Ankaufpreis liegt bei etwa 55 Euro. Das Ergebnis überraschte dennoch.
Die Wahl: Glühwein oder Silbermünze
Wie die Besucher reagierten, zeigt das Video von GoldSilberShop.de.
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Rund 70 Prozent entschieden sich für den Glühwein. Nur 30 Prozent wählten die Silbermünze. Viele Teilnehmer gaben an, den Wert von Silber kaum einschätzen zu können oder mit Edelmetallen wenig zu verbinden.
Das Experiment legt eine psychologische Schieflage offen. Kurzfristiger Konsum schlägt langfristigen Sachwert – selbst in einer Phase historischer Silberpreise. Gerade diese Diskrepanz zwischen Marktpreis und Alltagswahrnehmung gilt als ein Grund, warum Silber trotz historischer Rekordpreise weiterhin unterschätzt bleibt.
Der Goldpreis notiert nahe dem Rekordhoch. Eine Keilformation und hohe Indikatorwerte deuten auf wachsenden Widerstand hin.
Goldchart in US-Dollar; Basis: US-Futures, Tagesschlusskurse vom 16. Dezember 2025, 6-Monats-Betrachtung.
Goldpreis bei 4.300 USD – Keil rückt in den Fokus
Der Dezember-Future auf Gold schloss am Dienstag bei 4.303 US-Dollar je Feinunze. Damit ergibt sich auf Wochensicht ein Plus von 2,3 Prozent. Zum Rekordhoch vom 20. Oktober fehlten zuletzt nur noch 1,2 Prozent. Seit Jahresbeginn hat Gold um 63 Prozent zugelegt.
Gold notiert seit sieben Wochen im Aufwärtstrend. Auf Höhe des Allzeithochs nimmt der Widerstand jedoch spürbar zu.
In der Vorwoche gelang der Ausbruch aus einer mehrwöchigen Dreiecksformation. Die Seitwärtsphase um 4.200 USD wurde damit beendet. Inzwischen zeigen sich jedoch neue charttechnische Warnsignale. Der Kursverlauf deutet auf die Ausbildung eines steigenden, potenziell bärischen Keils hin. Diese Formation verstärkt den Widerstandsbereich nahe des Allzeithochs und kann im weiteren Verlauf eine Trendwende begünstigen.
Hinweis: Die Analyse bezieht sich auf den US-Futures-Markt. Aktuelle Spotpreise finden Sie wie gewohnt unter „Goldpreis aktuell“.
Marktstimmung und Indikatoren
Der Relative-Stärke-Index (14 Tage) liegt bei 68 und nähert sich damit dem überkauften Bereich. Die 200-Tage-Linie steigt weiter an. Mit einem Abstand von rund 22 Prozent signalisiert sie ein ausgeprägtes bullisches Momentum. Die 50-Tage-Linie verläuft etwa 4 Prozent unter dem aktuellen Kurs und fungiert bei Rücksetzern regelmäßig als technische Unterstützung.
Widerstandsmarken
Das Allzeithoch bei 4.357 USD bleibt die zentrale Hürde. Vorgelagert wirkt der Bereich um 4.325 USD als kurzfristiger Widerstand.
Unterstützungen
Auf der Unterseite stehen zunächst 4.250 USD und 4.200 USD im Fokus. Darunter liegt eine weitere relevante Unterstützungszone zwischen 4.100 und 4.125 USD. Der Anfang November etablierte Aufwärtstrend bleibt intakt, solange der Goldpreis auf Tagesschlussbasis nicht unter 4.225 USD fällt.
Euro-Goldpreis: Trend hält, Keil auch hier sichtbar
Auch auf Euro-Basis zeigt sich seit sieben Wochen ein klarer Aufwärtstrend. Gleichzeitig läuft der Kurs ebenfalls in eine steigende Keilformation. Neue Zwischenhochs werden zwar erreicht, jedoch mit abnehmendem Abstand zu den vorherigen Hochpunkten.
Goldpreis in Euro, US-Futures, 6 Monate, Schlusskurse per 16. Dezember 2025.
Zentrale Marken in Euro
Auf der Oberseite rücken die Widerstände bei 3.700 EUR sowie das Rekordhoch vom 20. Oktober 2025 bei 3.742 EUR in den Blick. Als kurzfristige Unterstützungen gelten 3.650 EUR und 3.600 EUR. Kritisch wäre ein Bruch der Keilunterkante im Bereich von 3.630 EUR. In diesem Fall könnte ein kurzfristiger Trendbruch folgen, mit Ziel 50-Tage-Linie bei aktuell 3.551 EUR.
Fazit zum Goldpreis
Der Goldpreis befindet sich weiterhin in einem stabilen siebenwöchigen Aufwärtstrend. Gleichzeitig lässt die Dynamik nach. Technische Indikatoren deuten auf eine kurzfristige Überhitzung hin, während sich der Kurs wichtigen Widerständen nähert. Damit wird die Luft nach oben dünner. Eine temporäre Trendumkehr bleibt möglich. Entscheidend dürften kurzfristig neue Impulse aus der US-Konjunktur, den Zinserwartungen und der geopolitischen Lage sein.
Der Goldpreis steigt am Mittwochmorgen auf 4.325 USD und nähert sich dem Rekordhoch. Fed-Reden und der ifo-Index stehen im Fokus.
Gold heute – Kurs nähert sich Rekordhoch
Der Goldpreis zeigte sich am Mittwochmorgen fester. Um 8:15 Uhr kostete die Feinunze 4.325 USD beziehungsweise 3.692 EUR. Das entsprach einem Plus von 0,5 Prozent in USD und 0,8 Prozent in Euro. Dabei lag Gold nur noch 0,7 Prozent unter dem Allzeithoch, in Euro gerechnet betrug der Abstand 1,3 Prozent. Außerdem notierten die US-Aktienfutures im Plus. Silber ist mittlerweile bei der Marke von 65 USD angekommen (+3 %).
Der Goldpreis hält Kurs Richtung Rekordhoch – neue Impulse könnten heute von der US-Notenbank kommen.
Rückblick – Volatil am Dienstag
Nach einem schwächeren Start drehte der Goldpreis am Dienstag nach der Veröffentlichung aktueller US-Arbeitsmarktdaten ins Plus. Allerdings konnten die Gewinne nicht gehalten werden. Dabei fielen die Einschätzungen zu den Daten unterschiedlich aus, insgesamt schwächer, im Privatsektor jedoch besser als erwartet. Letztlich ging Gold nahezu unverändert bei 4.302 USD beziehungsweise 3.662 EUR aus dem Handel.
Ausblick – Fed-Mitglieder im Fokus
Heute stehen Wortmeldungen von Fed-Vertretern John Williams, Christopher Waller und Raphael Bostic im Mittelpunkt. Bedeutende US-Konjunkturdaten werden nicht erwartet. Zudem richtet sich der Blick auf den ifo-Geschäftsklimaindex aus Deutschland.
Die neuen US-Arbeitsmarkt-Daten signalisieren eine Abkühlung. Jobaufbau bleibt schwach, während Arbeitslosigkeit und Unsicherheit zunehmen.
Die US-Arbeitsmarkt-Daten für Oktober und November zeigen eine deutliche Abkühlung. Im November entstanden 64.000 neue Stellen, nach einem Verlust von 105.000 Jobs im Oktober und mehr als erwartet. Zuwächse gab es im Gesundheitswesen (+46.000), im Bau (+28.000) und bei sozialen Diensten (+18.000). Dagegen gingen in Transport und Lagerhaltung 18.000 Jobs verloren. Der öffentliche Sektor blieb unter Druck: Der Bund baute im November weitere 6.000 Stellen ab, nach 162.000 im Oktober. Zudem wurden die Jobzahlen für August und September nach unten revidiert. Der Lohnanstieg verlangsamte sich auf 3,5 Prozent. Die Arbeitslosenquote stieg auf 4,6 Prozent. Quelle: U.S. Bureau of Labor Statistics.
Goldreporter-Kommentar: Die US-Arbeitsmarkt-Daten stützten zunächst die Erwartungen an weiter sinkende Zinsen. Überraschungen blieben jedoch aus, vor allem weil im Zuge des US-Shutdowns ein Rückgang der öffentlichen Beschäftigung erwartet wurde. Während die Aktienmärkte nur verhalten reagierten, drehte der Goldpreis am Nachmittag ins Plus.
Der Goldpreis hält sich nahe 4.300 USD. Die Renditen am Anleihenmarkt sind nicht weiter gestiegen. Die Märkte bleiben in Wartestellung.
Der Goldpreis hält sich nahe der Marke von 4.300 US-Dollar, während die Anleiherenditen stabil bleiben.
Goldpreis nahe 4.300 USD – Silber setzt sich deutlich ab
Der Goldpreis hielt sich nach der jüngsten Fed-Sitzung auf hohem Niveau. Die Notierungen pendelten zuletzt um die Marke von 4.300 US-Dollar, das Rekordhoch aus dem Oktober rückte zeitweise in Sichtweite.
Am Dienstagvormittag um 11:30 Uhr kostete die Feinunze Gold am Spotmarkt 4.280 US-Dollar beziehungsweise 3.640 Euro. Damit lag der Goldpreis auf Wochensicht um 1,8 Prozent höher, in Euro gerechnet betrug das Plus 0,9 Prozent.
Der Goldpreis verharrt nahe 4.300 USD – die Zinsseite liefert aktuell keine neuen Impulse.
Dabei zeigte sich Silber erneut als Treiber. Der Silberpreis sprang auf 63,05 US-Dollar beziehungsweise 53,60 Euro und legte damit binnen einer Woche um 7,4 Prozent in US-Dollar und 6,5 Prozent in Euro zu.
Dabei blieb der Druck von der Zinsseite begrenzt. Die Renditen an den Anleihemärkten zogen zuletzt nicht weiter an – trotz gedämpfter Erwartungen an schnelle Zinssenkungen in den USA. Laut FedWatch-Tool der CME Group liegt die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung im Januar derzeit nur noch bei 27 Prozent.
Zehnjährige US-Staatsanleihen rentierten am Dienstag bei 4,18 Prozent und damit nahezu unverändert gegenüber der Vorwoche. In Europa gaben die Marktzinsen leicht nach. Frankreich lag bei 3,56 Prozent, Deutschland bei 2,85 Prozent. Das deutet auf eine vorsichtige Nachfrage nach sicheren Anleihen im Umfeld einer schwächeren Gesamtmarktstimmung hin.
Anleiherenditen in den USA und Europa in der Übersicht am 16. Dezember 2025
Gold und Zinsen: Zusammenhang bleibt uneindeutig
Dabei gelten Gold und Staatsanleihen traditionell als defensive Anlageformen. Steigende Renditen erhöhen grundsätzlich die Attraktivität von Zinspapieren, während Gold vor allem bei Inflations- und Vertrauensrisiken gefragt ist. Aktuell scheint jedoch weniger der Zins, sondern der Liquiditätsabzug aus mehreren Märkten den Takt vorzugeben. Der klassische Zinseffekt tritt damit kurzfristig in den Hintergrund.
Der Goldpreis startet am Dienstag schwächer. Anleger richten den Blick auf US-Arbeitsmarktdaten und frische Konjunktursignale.
Gold heute – schwächer am Dienstag
Der Goldpreis zeigte sich am Dienstagmorgen schwächer. Um 8:00 Uhr kostete die Feinunze 4.285 USD beziehungsweise 3.647 EUR. Das entsprach einem Minus von 0,4 Prozent. Auch Silber geriet unter Druck und fiel um 1,6 Prozent auf 63 USD beziehungsweise 53,70 EUR. Dabei starteten die Aktienmärkte ebenfalls verhalten in den Handel.
Update, 16.12.25, 16 Uhr: Gold dreht nach US-Jobdaten ins Plus
Nach Bekanntgabe schwacher US-Arbeitsmarkt-Daten für Oktober/November drehte der Goldpreis ins Plus und notierte am Nachmittag mit 4.330 USD / 3.670 EUR nur noch 0,6 Prozent unter dem Allzeithoch.
Rückblick – Kursrückgang am Nachmittag
Nach anfänglichen Gewinnen gab der Goldpreis nach der US-Börseneröffnung nach. Dabei schloss das Edelmetall nahezu unverändert bei 4.304 USD beziehungsweise 3.662 EUR. Zudem blieb die Stimmung an den Aktienmärkten volatil. Vor allem Unsicherheit über Bewertungen im Tech- und KI-Sektor belastete. Auch Bitcoin zeigte erneut Schwäche.
Ausblick – US-Arbeitsmarktdaten und Konjunktur im Fokus
Am Dienstag rücken wichtige US-Daten in den Fokus. Dabei stehen neue Arbeitsmarktdaten für Oktober und November an, darunter die Non-Farm Payrolls. Außerdem werden der S&P-Global-Einkaufsmanagerindex sowie die US-Einzelhandelsumsätze für Oktober veröffentlicht. Zusätzlich folgen weitere Konjunkturdaten aus dem US-Immobiliensektor der vergangenen Monate. Diese Impulse könnten dem Goldpreis kurzfristig neue Richtung geben.