Die russische Zentralbank hat ihre Goldreserven im Februar 2026 um weitere 6 Tonnen reduziert. Der Anteil des Edelmetalls an den Gesamtreserven bleibt auf hohem Niveau.

Rückgang der Goldreserven
Per Ende Februar beliefen sich die offiziellen Goldreserven Russlands auf 74,3 Millionen Unzen (rund 2.311 Tonnen). Damit verringerte sich der Bestand gegenüber dem Vormonat um rund 200.000 Unzen (etwa 6,2 Tonnen). Der bilanzierte Wert der Goldreserven lag zuletzt bei 384,02 Milliarden US-Dollar (Vormonat: 402 Mrd. USD). Damit ist der Rückgang auch wertseitig sichtbar, obwohl Ende Februar ein höherer Goldpreis erreicht wurde.
Russland verkauft erneut Gold – doch die strategische Rolle des Edelmetalls in den Reserven bleibt unverändert hoch.
Mehr zur Kursentwicklung: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten
Gold bleibt zentraler Reservebaustein
Die gesamten internationalen Reserven Russlands werden aktuell mit 809,30 Milliarden US-Dollar angegeben. Daraus ergibt sich ein Goldanteil von rund 47 Prozent.
Damit bleibt Gold einer der wichtigsten Bestandteile der russischen Währungsreserven – trotz der jüngsten Reduzierung. In den vergangenen Monaten hatte sich das Inventar weitgehend stabil entwickelt, mit kleineren Schwankungen im Bereich von wenigen Hunderttausend Unzen. Allerdings hatte die Bank of Russia ihre Goldreserven auch im Januar um 300.000 Unzen reduziert.
Hintergrund: Haushalt und Rohstoffeinnahmen
Im vergangenen Jahr signalisierte das russische Finanzministerium, bei Bedarf auf Devisen- und Goldbestände zurückzugreifen. Hintergrund sind schwankende Energieeinnahmen sowie ein erhöhter Finanzierungsbedarf im Staatshaushalt. Die jüngsten Zahlen deuten darauf hin, dass solche Maßnahmen nun zumindest in begrenztem Umfang umgesetzt werden.
Mehr zum Thema: Goldverkäufe im Staatsnotstand: Droht ein weltweiter Trend bei den Zentralbanken?
Bedeutung für den Goldmarkt
Die aktuellen Verkäufe bleiben für den globalen Goldmarkt überschaubar. Ein Volumen im Bereich von wenigen Milliarden US-Dollar hat kaum unmittelbare Auswirkungen auf den Preis.
Entscheidend ist zudem die Struktur der Transaktionen: Russische Goldbewegungen dürften überwiegend außerhalb westlicher Handelsplätze stattfinden. Aufgrund der Sanktionen verlagern sich mögliche Verkäufe vor allem in Richtung Asien und Nahost, etwa nach China, Indien oder in die Türkei.
Erst deutlich größere Abgaben oder ein koordinierter Trend staatlicher Verkäufe hätten das Potenzial, den Goldpreis nachhaltig zu beeinflussen.
Mehr dazu: Goldreserven weltweit: Aktuelle Zahlen, Länder-Ranking und Entwicklungen


Russland kann ja Gold verkaufen!die haben ja auf ihrem Gebiet Gold und andere wertvolle Rohstoffe, gegenüber D….
Ja mit Sicherheit verkaufen die Gold aus Verzweiflung. Ist schon April?
soviel wie die offiziell fördern, können die auch mal 1% verkaufen.
@ Hanspeter Nach ARD Logik müssen sie das Gold verkaufen weil sie ja wegen dem G7 Ölpreisdeckel zur Zeit so furchtbar wenig für ihr Öl bekommen.Schieflach……
Kleinkram: guckt Euch mal den Ölpreis und den Gaspreis an.
Was wird ein großer Exporteur wie Russland da wohl zusätzlich einnehmen ?
„Was man so hören uns lesen kann“ sind es fast eine Milliarde USD ZUSÄTZLICHE EINNAHMEN- jeden Tag.
Da kann sich Wladimir bei Donny wirklich bedanken.
Und die ganze Energie, die Europa „sanktionieren“ will, wird jetzt ganz einfach zum vielfachen Preis nach Asien verkauft, an dankbare und langfristige Kunden, die keine blöden Fragen stellen.
Wenn Dummheit weh tun würde…..
Der Inder kauft auch wieder beim Russen …
An Russlands Rohstoffe führt kein Weg vorbei
sieht die deutsche Regierung anders ,die wohnt ja auf dem Mond
Druschba
Vollkommen richtig!AnRusslands Rohstoffe kommt man nicht vorbei.D verzichtete Auf günstige Energieträger,einem Handelspartner,der deutsche Waren mochte und nun haben wir den Salat. Russland hat die Ukraine am Wickel,aber Trump ist ja auch nicht besser und nun noch auf die teuren Energieträger aus den USA verzichten?Was dann?An fossilien Rohstoffe kommt man so schnell nicht vorbei von heute auf morgen! Man bekommt Russland sowieso nicht „ klein“….Ich weiß nicht,wer da träumt.Es ist quatsch anzunehmen ,man schadet Russland massiv mit den Sanktionen..klar gibt es Einschränkungen ,aber auf langer Sicht nicht.
Da fast jedes Land Dreck am „Stecken“ hat, hätte ich mich nicht ganz von Russland abgekehrt.Wir sind zu klein,um zu verstehen,warum Putin die Ukraine angegriffen hat!NATO Erweiterung oder was auch immer.Fakt ist, die EU und auch D damit sind in einem Gelemma und haben nun den Salat,hohe Energiepreise,schlechte Wirtschaft,auf Substanz lebend ,Sozialabbau usw….
Und wir haben ja nicht mal Rohstoffe,die viel und lange und strategisch sind!
Aber die Wahlen zeigen,dass es alles so richtig ist und daher bin ich sehr beruhigt…..auch wenn u.a. die Anzeigen an den Tankstellen komische Zahlen aufrufen und die Heizkostennachzahlungen in die Höhe schnellen….aber da wird wohl noch mehr kommen,wie Preisanpassungen im normalen Alltag!
Jemand eine bessere Meinung?
@Popeye
Die Inder beherrschen ja einen Zaubertrick:
Die kaufen Öl aus Russland, füllen es in andere Tanker um (ggfs. nachdem es durch eine indische Raffinerie gelaufen ist) und verkaufen es Dummland (mit Milliarden-Aufschlag) als „Indisches“ Öl, Benzin und Diesel.
Unsere speziell intelligente Regierung weiss das, aber egal: wir müssen ja Putin sanktionieren.
Noch was: wer ist der größte LNG-Kunde Putins ?
Frankreich.
Die verkaufen uns dann – teuer- „echt französisches“ Erdgas.
Der Topper: wir haben zu Nordstream „Take-or-Pay“-Verträge. d.h. wir müssen das Gas, das wir Putin nicht abnehmen trotzdem voll bezahlen. Bis 2035.
Genau dasselbe Gas, das wir schon bezahlt haben aber nicht haben wollen, wird jetzt in Jamal verflüssigt und kommt als LNG nach Frankreich und Holland und wird von uns zum (mindestens) 4-fachen Preis gekauft.
Aber nicht mehr lange: er wird es in wenigen Wochen noch teurer auf dem Weltmarkt Richtung Asien verkaufen können.
Das wird Putin so richtig weh tun: er braucht mehr Leute zum Geldzählen.
Den Dummländern rate ich: kauft Kerzen, solange es noch welche gibt !
So, zum Gold:
Ich traue der Lage noch nicht. Wenn es wirtschaftlich ab Ende April so richtig übel wird, kann es noch Notverkaufswellen geben.
Also: Cash in Bereitschaft halten.
Ich kümmere mich jetzt erst mal um den Prepperkeller.
Ohne Diesel und AdBlue wird es in den Supermärkten übersichtlicher.
Nicht nur Russland baut Goldreserven ab.
Die Türkei plant massiv zu verkaufen ( oder hat es bereits),
um die Lira zu retten. Das könnte bei 650 Tonnen
noch einige Preisschocks geben. Genauso wie Polen,
das mittels seines neu erworbenen Goldes aufrüsten will.
Das sind zwar alles kurzfristige Preisdrücker, aber auf dem
Goldmarkt und in manchem Forum wird es die Pulsfrequenz
heben.