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Australien liefert 57 Tonnen Gold nach China und Hongkong

Goldmine „Super Pit“ in Kalgoorlie, Australien. Chinesische Investoren sind interessiert (Foto: Wikipedia)

Australien hat im ersten Quartal 57,4 Tonnen Gold nach China und Hongkong exportiert. Es war die bisher größte Goldmenge auf dieser Lieferstrecke.

Chinas Goldnachfrage hat im ersten Quartal wieder deutlich angezogen. Schon die jüngsten Außenhandelsdaten der Schweiz zeigten, dass zuletzt wieder große Mengen Gold nach Fernost geliefert wurden. Alleine im vergangenen Juni verschifften die Eidgenossen 40 Tonnen Gold nach China. Nach Hongkong gingen sogar 52 Tonnen des Edelmetalls.

Die australische Regierung hat nun ihren Rohstoffreport „Resources an Energy Quarterly“ veröffentlicht hat. Aus dem Bericht geht hervor, dass Australien im ersten Quartal 57,4 Tonnen Gold nach China und Hongkong geliefert hat.

Wie SRSrocco berichtet, entsprach das 77 Prozent der gesamten australischen Goldexporte in diesem Zeitraum und dem höchsten Wert, seit der Report veröffentlicht wird.

Randnotiz: Eine chinesische Unternehmensgruppe ist seit geraumer Zeit an der Australiens größter Tagebaumine „Super Pit“ interessiert. Laut einem Pressebericht wurden zuletzt 1,3 Milliarden US-Dollar für einen 50-prozentigen Anteil an dem Bergwerk geboten.

Australien ist nach China das Land mit der zweitgrößten jährlichen Goldförderung. 2016 haben australische Minen 290 Tonnen Gold produziert (Das sind die größten Gold-Förderländer der Welt)

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Eingetragen von am 24. Jul. 2017. gespeichert unter Australien, China, Gold, Marktdaten, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

6 Kommentare für “Australien liefert 57 Tonnen Gold nach China und Hongkong”

    • @marc
      Es gab vor Jahrzehnten mal die Theorie, dass die Sovjetunion alles Gold kauft und dann mit einem Schlag auf den Markr wirft um den Goldpreis und damit den an ihn gebundenen Dollar zu stürzen.
      Daraus ist nichts geworden und der Dollar ist nicht mehr an Gold gekettet.
      Möglich, dass es jetzt anders rum geht.Man stürzt den Dollar um eine neue Leitwährung zu erzeugen.Dann wäre der Dollar nur noch eine Währung unter vielen.
      Man sieht, Gold hat noch immer eine enorme Macht, deshalb ist es gut, es zu haben.
      Denn diese Goldaufkäufer sind bestimmt alles andere als dumm oder blauäugig.

  1. Kaum steigt Gold etwas im Preis, kommen sie wieder, die Schauermärchen, von Goldzügen und Schiffen. Diesmal müssen wieder die N. herhalten.
    https://deutsch.rt.com/newsticker/54552-britische-taucher-entdecken-womoeglich-vier-tonnen-nazi-gold/
    Es ist zum Lachen, wie dumm die Medien sind.

    • @Taipan

      Kein Schauermärchen ist, dass Gold vor einer Sommerrally steht. Die UBS hat sich nun vernünftigerweise meiner Expertise angeschlossen und rechnet kurzfristig mit 1300 Dollar die Unze.
      http://www.goldseiten.de/artikel/340383–UBS-sieht-Gold-bald-bei-1.300-USD.html
      Ja, das ist die Großbank, die über den Verbleib von einer Tonne Gold eines Kunden nur „Vermutungen“ anstellen kann.
      http://www.goettinger-tageblatt.de/Welt/Panorama/Uebersicht/Die-Suche-nach-dem-verlorenen-Schatz
      Macht aber nichts, das Leben geht weiter (außer das des armen Herrn Püschmann)…

      • @Thanatos
        Wer Gold bei einer Bank deponiert kann sein Erspartes auch genausogut aufs Sparkonto legen. Ich sehe da kaum einen Unterschied wie das Beispiel sehr eindrcuksvoll zeigt.

        Wissenswert in diesem Zusammenhang ist auch, dass das Giralgeld auf dem Konto Dir erst dann gehört bzw. in Deinem Besitz ist, wenn Du es Dir als Bargeld auszahlen lässt (was bekanntlich immer schwieriger wird).

        Das Konto bei der Bank ist auf die Person registriert, und die gehört dem Staat bzw. wurde durch ihn erschaffen per Geburtsurkunde und unterliegt staatlichen Gesetzen (sh. § 10 EGBGB). Du hast über die Person lediglich eine Verfügungsberechtigung (nicht zu verwechseln mit Verfügungsgewalt, die bleibt immer beim Staat / Bank) über dieses Konto.

        Fazit: Wer glaubt, dass das Giralgeld auf dem Konto ihm als Mensch gehört und er allein darüber bestimmen kann geht von völlig falschen Voraussetzungen aus. Steht übrigens alles in den AGB drin.

        Solange der Staat / Bank nicht notleidend wird, lässt man Dir das Geld und die Berechtigung. Droht dem System der Kollaps, wird von der Verfügungsgewalt rigoros Gebrauch gemacht (sh. Zypern). Aber das kann in Deutschland, dem mit der freiheitlich demokratischen Grundordnung ausgestatteten Rechtsstaat natürlich niemals passieren. Jedenfalls künftig nicht mehr denn beim letzten großen Kollaps wurden alle Konten eingestampft und am Montag früh bekam jede Person 40 DM Startgeld.

        • @Christof

          Genauso richtig und wie wichtig.
          Mit der Einzahlung auf ein Konto verliert man die Eigentumsrechte am Geld bzw. wenn es sich um das Gehalt handelt, dann wurde es zunächst der Bank im Wortsinne übereignet. De jure und de facto gewährt man der Bank ein Darlehen, man ist also Gläubiger der Bank geworden. Zwar mit entsprechenden Ansprüchen, aber auch den Gläubigerrisiken.

          Übrigens greift damit auch nicht der (ohnehin schon eingeschränkte) Schutz vor Enteignung des Eigentums nach Artikel 14 des Grundgesetzes. Jura ad horribilis.

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