Sonntag,11.April 2021
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Australiens Goldproduktion: Alles, was geht!

Mit dem Hedging sichern sich Bergbau-Unternehmen gegen fallende Goldpreise ab.
Goldförderung 2014: Hohe Ausbeute auf Kosten späterer Produktion.

Australische Minen haben 2014 so viel Gold aus der Erde geholt, wie zuletzt 2003. Der niedrige Goldpreis zwingt viele Unternehmen allerdings dazu, die Laufzeiten ihrer Minen zu verkürzen.

In Australien wurden im vergangenen Jahr 284 Tonnen Gold gefördert. Das waren 11 Tonnen mehr als 2013. Gleichzeitig produzierte man so viel Gold wie zuletzt 2003. Das meldet Surbiton Associates Pty. Die Branchenagentur warnt jedoch vor übergroßer Euphorie.

„Oberflächlich betrachtet vermitteln die Zahlen den Anschein einer gesunden und boomenden Industrie. Allerdings muss man etwas tiefer blicken, um das ganze Bild zu erfassen. Das sind nicht nicht nur gute News“, erklärt Surbiton-Director Sandra Close gegenüber Reuters.

Der niedrige Goldpreis zwinge die großen Minengesellschaften, die reichsten und am einfachsten zugänglichen Goldlagerstätten zuerst auszubeuten, um profitabel zu bleiben. Man bezeichnet dies im Englischen mit dem Fachbegriff „Highgrading“. Daraus ergibt sich das Problem einer rapide fallenden Goldproduktion in den folgenden Jahren.

Sandra Close: „Das Problem liegt darin, dass höhere Erzkonzentration zwar die Produktion erhöht, niedriger mineralisiertes Erz aber zurückbleibt und später nicht mehr rentabel gefördert werden kann. Also verringert sich die Minenlaufzeit“.

Problematisch für die Minenunternehmen zeigte sich zuletzt der gefallende Australische Dollar, wodurch sich die Erlöse auf dem internationalen Goldmarkt zusätzlich verringerten.

Goldreporter

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2 KOMMENTARE

  1. Paßt zum Artikel: EZB Anleihekäufe; Alles, was geht!

    Achtung: Letzter Partyaufruf der EZB an alle Bankvorstände!

    „Special Sale!“ Ohne Sicherheiten, ohne Schufa, ohne Risiko:

    „ALLES muß raus!“

    http://finanzmarktwelt.de/achtung-letzter-partyaufruf-der-ezb-an-alle-bankvorstaende-9762/

    Das ist die Chance für Bankster & Schekel-Schnäppchenjäger:

    „ganz einfach außerbörslich irgendwelche Schrott-Anleihen kaufen, die man
    anschließend völlig überteuert der europäischen Cosa Nostra -EZB-Notenbank
    verkauft.“

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