Dienstag,13.April 2021
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„Bares für Rares“: Nicht jede Münz-Rarität erzielt hohe Preise

Nach der Vorstellung einer wertvollen Goldmünze im Jahr Oktober 2016 wurde in der ZDF-Sendung „Bares für Rares“ am Wochenende erneut ein numismatisches Kleinod zu Kauf angeboten. Diesmal eine alte Silbermünze aus Russland.

In der ZDF-Sendung „Bares für Rares“ wurde in den vergangenen Jahren für die breite Öffentlichkeit auch das ein oder andere numismatische Schätzchen ausgegraben. 2016 sorgte ein 10-Dukaten-Stück aus dem 17. Jahrhundert für Furore (Sendung vom 28.10.2016). Es ging für einen fünfstelligen Betrag an einen der Studiohändler.

In der Sendung vom 16. Juni 2017 erschien ein junger Erbe erneut mit einem vielversprechenden Stück Edelmetall im Studio. Er handelte sich um eine 1-Rubel-Münze aus Silber. Sie stammt aus dem Jahr 1726/1727 und trägt das Abbild von Katharina I (1684-1727). Allerdings war das Stück nicht in optimalem Erhaltungszustand. Sehen Sie im Video, was für die Silbermünze geboten wurde.

Tipp: Um für seltene Sammlermünzen einen marktgerechten Preis zu erzielen, sollte man allerdings nicht ins TV-Studio laufen, sondern sich an ein renommiertes Münzauktionshaus wenden. Das hat letztlich auch der junge Mann erkannt. Denn dort finden Sie die wahren Experten und im Zweifel eine deutlich größere Interessentengruppe. Mehr dazu erfahren Sie in unserer Sonderpublikation „Historisches Gold als Geldanlage“.

https://www.youtube.com/watch?v=0G1iWbkd6Gg

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11 KOMMENTARE

  1. Mehr als den Materialwert für eine Münze bezahlen, habe ich erst einmal gemacht.
    Das ist echt Geschmackssache. Seit längerer Zeit überlege ich eine 25 Gulden Goldmünze ( Danzig 1930 ) zu kaufen. Habe mich immer noch nicht überwunden, ich bin so der Spießer…

    • @Marc
      Ich würde weiter überlegen.

      https://shop.degussa-goldhandel.de/25-gulden-danzig-1930

      2.766 € für eine knappe Viertelunze ?

      Das ist höchstens was für Sammler mit einem finanziellen Background a la toto. Alle Anderen kaufen dafür 2 1/2 Krügerrand oder fahren für drei Wochen in die Ostägäis (eine schwere Entscheidung) oder kaufen sich einen Traktorrasenmäher wie mein Nachbar der damit seine ca. 300 m² Rasen mäht.

      • Mehr als den maximal 3 bis 5 fachen Metallwert würde ich auch für die tollste Sammlermünze nicht zahlen denn Diese extremen Liebhaberpreise kriegt man niemals zu jeder Zeit an jedem Ort.Ist bei Oltimerautos übrigens genauso,ein Oltimerauto ist bei weitem nicht zwangsläufig eine Superanlage,von Vorkriegsmodellen mal abgesehen.

    • War eigentlich schon im Forum draussen, wesshalb sind Sie ein „Spiesser“
      nein es geht schlicht um den Sammerlwert, ergo Aufpreis!
      Und nicht zu unterschaetzen, das „Disagio“ bei eine notwendigen Verkauf, auf deutsch, den evt. realen Verlust , bei einem Verkauf, einer Sammlermuenze!

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  3. zumindest hat er die Münze nicht zu diesem Preis verkloppt. vielleicht kommt er ja noch dahinter u. merkt irgendwann das die lausigen Papierfetzen eigentlich null Wert sind.

    • @Force Majeure

      Dennoch gilt die COMEX-Börsenregel am EM-Markt:
      „Geringeres Angebot heißt weniger Nachfrage also fallende Preise“.

      • @ Klapperschlange

        Hallo. Ja ganz Recht. :-) Die Aktienindicies steigen dafür. Weil größeres Angebot heißt mehr Nachfrage also steigende Preise.

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  5. Ich denke, wenn es richtig knallt, dann bekomme ich hier in Spanien auf dem Lande eher für einen Silber-Philharmoniker eine geschlachtete Ziege, Eier und Käse, als für irgendeine historische Münze.

    Viele Grüße aus Andalusien
    H. J. Weber

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