Sonntag,19.September 2021
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Euro-Kurs erneut im freien Fall

Nach dem Kurssturz Ende vergangener Woche haben sich die kurzfristigen charttechnischen Perspektiven für den Euro-Dollar-Kurs deutlich eingetrübt. Das stützt den Goldpreis in Euro, der am Freitag nahe an seinem Rekordhoch schloss.

Der Euro-Dollar-Kurs ist in der vergangenen Woche brutal am Schnittpunkt von 50- und 200-Tage-Linie nach unten abgeprallt. An dieser Stelle hatte sich Anfang August 2010 auch ein wichtiges Zwischenhoch gebildet.

Damit läuft die Gemeinschaftswährung nun weiter in einem breiten Abwärtstrendkanal Richtung Süden. Es wurden gleich mehrere Trendlinien nach unten durchschlagen.

Auch die Marke von 1,2986 Dollar hielt am Freitag nicht. Hier vollzog der Euro-Dollar-Kurs Ende November die letzte Kehrtwende nach oben. Sollte sich der Kursverfall des EUR/USD-Pärchens in den nächsten Tagen fortsetzen und auch die letzte kurzfristige Unterstützung bei 1,2890 fallen, dann droht ein weiterer Rutsch des Euros bis auf 1,2639 Dollar.

EUR/USD-Kurs, 1 Jahr

Konsequenz für Goldbesitzer: Ein schwacher Euro verteuert hierzulande die Preise für Goldmünzen und Goldbarren. Der Goldpreis in Euro (Spot) schloss am Freitag im späten New Yorker Handel bei 1.060 Euro. Im Londoner Nachmittagsfixing wurden bereits 1.053,16 Euro erreicht (1.367 Dollar). Das Allzeithoch (London Fix) liegt bei 1.069,90 Euro. Es stammt vom 29. Dezember 2010.

Goldreporter

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