Dienstag,27.Juli 2021
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Gold-Engpass: Schweizer Raffinerien produzieren wieder

Gold, Goldbarren, Valcambi (Foto: Goldreporter)
Goldbarren (1g) vom Schweizer Hersteller Valcambi. Die Produktionsaufnahme könnte die angespannte Versorgungslage etwas entspannen (Foto; Goldreporter).

Die drei großen Gold-Raffinerien im Tessin haben die Erlaubnis erhalten, ihren Betrieb unter Auflagen wieder langsam hochzufahren. Das könnte die Angebotslage etwas entspannen.

Schweizer Goldbarren

Großbanken und Privatanleger können hoffen, dass sich knappe Angebotslage im Bereich der Goldbarren demnächst wieder etwas entspannt. Laut einem Bloomberg-Bericht haben die drei großen Gold-Raffinerien im Schweizer Kanton Tessin die Erlaubnis erhalten, ihren Betrieb am heutigen Montag wieder langsam aufzunehmen.

Maximal 50 % Kapazität

Demnach werden Valcambi und PAMP ihre Fertigungskapazitäten wohl auf bis zu 50 Prozent herauffahren. Argor-Heraeus machte keine genauen Angaben zum vorläufigen Produktionslevel.„Unsere Ziel ist es die Entscheidung der Behörden zu unterstützen, die Sicherheit und Gesundheit unserer Mitarbeiter zu garantieren und zugleich unsere Partner so gut wie möglich zu bedienen in einer insgesamt außergewöhnlichen Situation“, erklärt Christoph Wild, CEO bei Argor-Heraeus laut Bloomberg.

Engpass

Die Raffinerien hatten im Zuge der Coronavirus-Pandemie ihren Betrieb aufgrund entsprechender gesetzlicher Vorgaben vor zwei Wochen auf Eis gelegt (Goldreporter berichtete). Weltweit bestand zuletzt ein nie dagewesener Engpass beim Angebot von Anlageprodukten in Gold und Silber – sowohl auf dem Markt für Privatanleger als auch im Bankensektor. Das Aufgeld für Goldbarren, Goldmünzen und Anlagesilber ist auf Rekordhöhe angestiegen (Goldmünzen und Goldbarren so teuer wie nie!). Aus der Schweiz wird mindestens die Hälfte des weltweit nachgefragten verarbeiteten Goldes bedient.

Goldreporter

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1 KOMMENTAR

  1. Öl-Schwemme: Goldproduzenten reden wieder.

    Jedenfalls haben sie es sich fest vorgenommen. Nachdem die für heute angesetzte Online-Krisensitzung der OPEC gecancelt bzw. verschoben wurde, brach der Öl heute früh um unschöne 13% ein. Dann aber wieder eine Wendung [zum Besseren?]: Der russische Staatsfond „Russian Direkt Investment Fund“ ließ verlautbaren, dass Moskau und Riad „sehr kurz“ davor stünden, sich doch noch auf eine Fördermengenkürzung zu einigen – auch ohne Beteiligung der US-Fracker.

    Alles nur Ankündigungspolitik: Dennoch, der Ölpreis erholte sich umgehend. Inzwischen scheint der Druck groß genug, einen wie auch immer gearteten Deal zustande zu bringen, selbst wenn er nur homöopathisch wirkt. Hauptsache Deal.

    https://finanzmarktwelt.de/oelpreis-dreht-durch-die-nachrichtenlage-ueberschlaegt-sich-163220/

    https://www.theeuropean.de/wp-content/uploads/2019/10/shutterstock_1190031697.jpg
    Derweil verkündet US-Präsident Trump[eltier, Anm. des Zoologen] am WE, dass er die heimische Fracking-Industrie unterstützen werde – whatever it takes.
    „Ich werde tun, was auch immer nötig ist“, versprach er. „Ich bin ein großer Fan unseres großen Energiegeschäfts.“

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