Goldpreis: 4.000 Dollar bis 2012?

Milliardär und Hedgefonds-Manager John Paulson geht davon aus, dass der Goldpreis innerhalb der kommenden zwei Jahre auf bis zu 4.000 Dollar pro Unze steigen kann.

Wenn sich zweistellige Inflationszahlen einstellen, der Bond-Markt dadurch crasht dann kann der Goldpreis bis zum Jahr 2012 auf 4.000 Dollar pro Unze steigen. Dieser Meinung ist Milliardär John Paulson, den die Financial Times kürzlich als den zweiterfolgreichsten Hedgefonds-Manager aller Zeiten beschrieb.

Während einer Konferenz in New York erklärte Paulson, 80 Prozent seiner Vermögenswerte seien in Gold angelegt. Er setze neben physischem Gold auf ETFs und Goldminenaktien. In seiner Rede betonte er, dass der Goldpreis, seit seine Firma den Markt verfolge, stets sehr stark mit der Geldbasis korreliert habe.

2.400 Dollar könne der Goldpreis alleine aufgrund der allgemeinen Geldmengenausweitung erreichen. Mit 4.000 Dollar pro Unze könne man rechnen, wenn der Goldpreis aufgrund des zu erwartenden Booms überschießt. 1980, auf dem Höhepunkt der letzten Goldhause, sei es laut Paulson genauso gewesen. Das Edelmetall sei damals um 100 Prozent stärker angestiegen, als die Korrelation zwischen Dollar-Geldbasis und abgeleitetem Goldpreis es hätten erwarten lassen.

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