Donnerstag,23.September 2021
Anzeige

Goldpreis: Das ist die technische Lage

Wohin tendiert der Goldpreis in den kommenden Wochen? Aus charttechnischer Sicht überwiegen derzeit noch die Abwärtsrisiken.

Goldpreis aktuell

Der Goldpreis ging am gestrigen Dienstag mit einem Kurs von 1.799 US-Dollar pro Unze aus dem US-amerikanischen Futures-Handel (August-Kontrakt). Das entsprach 1.522 Euro.

Damit lag das Edelmetall seit Anfang Juli noch mit 1,2 Prozent im Plus, in Euro gerechnet sind es 1,9 Prozent. Allerdings hatte der Goldpreis in diesem Monat auf Tagesschlussbasis auch schon die Marke von 1.548 Euro erreicht. Von diesem Zwischenhoch kam der Euro-Goldkurs nunmehr 1,7 Prozent zurück.

Charttechnik

Welche Gold-Prognose kann man aus charttechnischer Sicht ableiten? Es überwiegen derzeit eher die Abwärtsrisiken. Der Goldchart parkte zuletzt auf der Höhe der Unterstützung von 1.520 Euro. Und sollte diese fallen, so stünde der Test der 1.500-Marke und ein möglicher Rücksetzer bis oberhalb der nächsten bedeutenden Unterstützungszone auf der Agenda, die bei 1.490 Euro beginnt.

Gold, Goldpreis, Goldchart, Charttechnik
Goldpreis in Euro, 6 Monate, Tageschlusskurse, Basis: US-Futures per 27.07.21

Aktuell befindet sich der Goldpreis auf Höhe der 200-Tage-Linie, während die 50-Tage-Linie bereits unterschritten wurde. Mit einem RSI (Relative-Stärke-Index) von 48 kann man die Marktstimmung auf 14-Tage-Basis als neutral einstufen. Das heißt, Gold ist aus dieser Perspektive weder „überkauft“ noch „überverkauft“.

Positiv-Szenario

Wie würde eine positive Gold-Prognose aussehen? Damit sich die Lage für Gold zum Positiven entwickelt, wäre eine Stabilisierung des Kurses oberhalb von 1.520 Euro erforderlich, ein Ausbruch aus dem steilen Abwärtstrend per Juli-Hoch und eine Rückkehr über den 50-Tage-Schnitt von derzeit 1.529 Euro. In US-Dollar müssten jetzt dringend und nachhaltig $ 1.800 gehalten werden.

Hinweis Goldpreis-Analyse

Die obige Darstellung ist eine rein spekulative Betrachtung im Hinblick auf die Geldanlage in Gold. Und wie immer gilt: Die auf Goldreporter.de bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung oder Anlagevermittlung dar. Außerdem beinhalten sie keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Anlageprodukten.

Goldreporter

Immer bestens über den Goldmarkt und Finanzkrise informiert: Abonnieren Sie den kostenlosen Goldreporter-Newsletter!

Genial einfach, sicher und günstig: Gold vergraben, aber richtig!

Was tun bei Goldverbot oder Goldengpass? Notfallplan für Goldanleger

5 KOMMENTARE

  1. Das meine ich auch.Die 1800 müssten gehalten werde, trotz aller Drückungsversuche.
    Und zwar längerfristig.
    Unterschreiten wir aber die 1790 oder gar die 1780, kommen wir ganz schnell in Bereiche von 1720 oder gar 1680.
    Aus besagten Gründen würde ich noch mit der Anschaffung grösserer Goldbestände warten.
    Damit nicht wieder ein Missverständnis auftritt:
    Das betrifft nicht den regelmässigen Kauf kleiner Mengen von 1-2 Unzen.

  2. Anzeige
  3. Aktuelle Reverse-Repo-Zahlen… $ Milliarden bei der FED geparkt:

    Freitag: $877,2 Mrd., 76 Banken ✌
    Montag: $891,2 Mrd., 70 Banken ✌
    Dienstag: $ 927,4 Mrd., 71 Banken ✌
    Mittwoch: $ 965,1 Mrd., 74 Banken ✌

    Tendenz steigend – aber sicher nur „transitory“ …
    die $ 1 Billion Park-Summe pro Nacht wartet schon
    auf das Monatsende und läßt das „QE-2 Programm“ *) der FED
    im Rückblick bei diesen nächtlichen Summen geradezu lächerlich
    erscheinen.
    Sobald die „$ 1 Billion-Marke“ überschritten wird, meldet sich auch
    die Wallstreet-Presse erschrocken zurück (wenn sie denn „dürfen“ und
    sich „trauen“), „… was läuft da eigentlich schief ?“

    Die nächste Liquiditätskrise baut sich weiter auf:
    es werden keine Kredite mehr vergeben; der „ Interbankenhandel“
    kommt – wie schon von den „Lehmann-Brothers“ (2008) bekannt –
    zum Erliegen; die Banken „trauen“ sich untereinander nicht mehr;
    Jerome Powell händigt den so ziemlich besten „Banken-Kumpel“
    im Gegenzug (über Nacht als „Sicherheit“) US-TBonds aus und
    kann damit die US-Anleiherenditen niedrig halten…

    *)
    QE2 ist der Spitzname für die zweite Runde der quantitativen
    Lockerung durch die Federal Reserve. Sie dauerte …
    sieben
    Monate, von November 2010 bis Juni 2011.
    Bei ihrer Einführung kündigte die Fed an, bis März 2011 Schatzwechsel,
    Anleihen und Schuldscheine im Wert von $600 Milliarden Dollar
    zu kaufen. „

    $600 Mrd. Dollar in 8 Monaten; wie langweilig…
    (>‿◠)✌

  4. Anzeige

Schreiben Sie einen Kommentar

Please enter your comment!
Bitte geben Sie Ihren Namen ein

Anzeige

Letzte Beiträge

 

Unsere Spezialreports und Ratgeber sind erhältlich im Goldreporter-Shop!

Anzeige