Sonntag,11.April 2021
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Iran erhält wieder Gold aus der Schweiz

Goldbarren Schweiz (Foto: TAGSTOCK1-Fotolia.com)
Goldbarren aus der Schweiz. Der Iran gehört wieder offiziell zu den Handelspartnern der eidgenössischen Raffinerien (Foto: TAGSTOCK1-Fotolia.com)

Die Lockerung der internationalen Sanktionen gegen den Iran erlaubt auch der Schweiz wieder, Gold in die Islamische Republik zu liefern.

Nun ist es offiziell. Die Schweiz nimmt die Handelsbeziehungen mit dem Iran wieder auf. Nachdem die internationalen Sanktionen im Rahmen der „Atomgespräche“ mit dem Land gelockert wurden, kann der Iran über staatliche Stellen auch wieder Gold aus der Schweiz beziehen.

Bereits vergangenen Juli hatten wir auf Informationen der Eidgenössischen Zollverwaltung verwiesen, wonach der Iran laut der neuester Außenhandelsstatistik im Juni der viertgrößte Abnehmer Schweizer Goldes war (Iran holt 12 Tonnen Gold aus der Schweiz nach Hause).

Interessanterweise wurde die Entscheidung über die Aufhebung der Handelssanktionen laut aktuellen Presseberichten erst am 12. August 2015 vom Schweizer Bundesrat beschlossen. Die Schweiz bedient den weltweiten Goldmarkt zu mehr als zwei Drittel mit raffiniertem Gold.

Goldreporter

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9 KOMMENTARE

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  2. @ Lucutus

    Nix. Deal von Wien.

    Iran hat 2 Riese Ölfelder in Betrieb genommen.

    3-4 Mil. Öl Barrel per Tag.

    Gabriel, Fabius, Mogherini waren in Teheran. Quote zu sichern.

    Iran will Gold, für Öl, ( ein Teil ) und keine Papier,

    Es ist zu erwarten, das Iran per Monat, 20- 30 Mt. Gold Kauft.

    Vom wichtige Welt Akteure, sind noch China und Iran mit Gold zu beladen.
    Zu erst dann, man kann über eine Globale Reset reden.

  3. Zur Zeit läuft im Land der Darwinhasser die „Mutter aller Lobby-Schlachten“, wie ein israelischer Politiker es auszudrücken pflegte. Will sagen, daß die jetzt jedem einzelnen Kongress-Abgeordneten tierisch auf den Senkel gehen, gegen den Iran-Deal zu stimmen. Und der elende Wahlfälscher vom Herbst 2000 in Florida hat bereits angekündigt, als nächster Oberkasper – er wäre dann der 3. Bush im POTUS-Amt – das Ding einfach rückgängig zu machen.

    • Also was hier läuft, läuft MIT Zustimmung jenseits des Atlantiks.
      Mit Sicherheit.
      Was man auch nicht vergessen darf, sind die Besitzverhältnisse
      hinter dem „Schweizer“ Gold; ich schätze, hier handelt es zumindest
      teilweise auch um amerikansche Gross-Investoren. Im Prinzip
      müsste man das recherchieren (können) – ist kaum ein Geheimnis.

      Grüsse NOtrader

        • @Force majeure/NOtrader/Lucutus- was ist denn mit dem gold in lybien oder irak passiert?????????? -JA…es wurde befreit.
          – um iranisches gold stehlen zu können muss es aber auch erst einmal aus der schweiz. -ja soweit ist man dem iran entgegen gekommen.
          – erst einmal im iran …?????? …dann wird das gold ebenfalls befreit- von den iranischen dunklen goldfolterkellern- versprochen!

          -und sucht dann asyl in….na wo? FALSCH …NICHT IN DEUTSCHLAND

        • also nee Force-M.
          Soweit sind wir noch nicht: aber immerhin hat die Goldraffinierie, die
          jüngst an die Inder verkauft wurde, vorher einer US-Firma gehört.
          Die paar Quadratkilometer Schweiz gehören wohl den Banken und
          Pensionskassen ;-)
          Aber mal was anderes: Sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland
          (Oesterr.) gibts viele Türken – die bringen sicher auch gleich ihr Gold
          mit !
          Grüsse, NOtrader

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  5. USA warnen die Schweiz wegen Ende der Iransanktionen

    Am 13. August hat die Schweiz als erstes Land der Welt einen Teil der Sanktionen gegen den Iran aufgehoben. (Iran holt 12 Tonnen Gold aus der Schweiz nach Hause)

    Sofort konterte das US-Aussenministerium und warnte speziell Schweizer Firmen, nicht frühzeitig mit dem Iran Geschäftsbeziehungen einzugehen. Der Pressesprecher Mark Toner sagte in Washington, Strafen würden immer noch gegen jedes Land oder Firma gelten, die gegen die Sanktionen verstossen. Zuerst müsse die IAEA die Einhaltung der Vereinbarung durch den Iran verifizieren. Das heisst, die US-Sanktionen könnten erst Mitte 2016 oder später teilweise aufgehoben werden. Toner erzählte Reportern am vergangegen Mittwoch, die Vereinigten Staaten wurden nicht im Voraus über die Aufhebung der Sanktionen durch die Schweiz informiert, bevor der Iran die vereinbarten Schritte unternommen hat, um sein Atomprogramm eizuschränken. Er betonte, es ist wichtig zu wissen, die US-Sanktionen gegen den Iran bleiben gegen alle ausländischen Firmen für die nächsten 12 Monate bestehen, egal was der Schweizer Bundesrat beschlossen hat.

    Wenn einer Geschäfte mit dem Iran macht, dann sind es zuerst US-Firmen. Die stehen schon länger parat und warten auf den Zugang zum interessanten iranischen Markt. Schliesslich läuft die Weltwirtschaft immer schlechter und eine Normalisierung der Beziehungen mit dem Iran wäre gut.

    Der ganze sogenannte „Atomstreit“ beruhte sowieso auf der seit über 20 Jahren behaupteten Lüge, Teheran würde eine Atombombe bauen. Diese Lüge wurde erfunden, um den Iran mit Sanktionen bestrafen zu können, weil es sich nicht dem Diktat der globalen Elite unterwirft. Es gibt nur ein Land im Nahen Osten, das wirklich Atomwaffen hat und keine UN-Inspektionen zulässt, und das ist Israel!

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